Alumni im DFKI

Bilder aus dem DFKI

  • © Alumni der Universität Bremen e.V.© Alumni der Universität Bremen e.V.

Von intelligenten Alltagshelfern und fußballspielenden Robotern

 Am 20. September besuchten die Alumni das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Diesmal folgen sie der Einladung von Professor Rolf Drechsler in den Forschungsbereich Cyber-Physical Systems der Uni Bremen. Nach der Einführung von Vorstandsmitglied Dr. Reinhard Ahlers übernahm Rolf Drechsler das Wort und klärte umfassend über die Forschungsarbeit des DFKI auf. Hier habe man sich besonders auf die Sicherheit von Intelligenten Softwaresystemen spezialisiert. „Schaden soll gar nicht erst entstehen. Deshalb wollen wir sichere Systeme bauen, die wir in unseren Living Labs (begehbare Labore) ausgiebig testen“, so Drechsler. Dahinter steckt eine Integrationsgedanke: Die insgesamt 485 tätigen Forscher versuchen Soft- und Hardware mit dem Sicherheitsaspekt zu verbinden und in schöner Umgebung darzustellen. 

Im Anschluss des Vortrages besichtigten die Alumni in getrennten Gruppen das BAALL (Bremen Ambient Assisted Living Lab) und das Roboterweltmeisterteam B-Human. Das BAALL ist ein Forschungslabor für intelligente Umgebung und soll dazu beitragen Systeme zu entwickeln, die Menschen Assistenz für Zuhause, aber auch auswärts bieten. So staunten die Alumni über einen intelligenten Kleiderschrank, der je nach Wetterlage und Anlass Outfits bereitstellte, oder einen autonomen Spiegel mit Gesichtserkennungssensoren im Bad. Ein komplexer Rollstuhl weicht außerdem selbstständig Hindernissen aus und berechnet eigene Routen. Ziel sei es, dass die Systeme zukünftig selbst erkennen, was der Mensch braucht und ihn dadurch im Alltag unterstützen. Danach ging es weiter ins „Trainingslager“ der Fußball-Roboter. In einem Mann-gegen-Mann-Duell veranschaulichten die Teammitglieder von B-Human, wie die kleinen Roboter funktionieren und offenbarten unerwartete Tücken des Spiels. Alumni-Geschäftsführer Derk Schönfeld warf ein, ob man für die nächste WM nicht auch Tor-Jubel programmieren könne. 

Wie üblich endete die Veranstaltung mit einem geselligen Get-Togehter bei Wein und Brezeln. Die Alumni kamen ins Gespräch und tauschten sich über den erlebten Abend aus: „Es war wieder einmal sehr interessant und wir haben einiges dazu gelernt.“ Es seien erstaunliche Fortschritte mit klaren Visionen im Bereich von Künstlicher Intelligenz festzumachen. Dennoch wünsche man sich den Bezug zur Industrie zu intensivieren  und dafür relevante Fragestellungen zu lösen.