05.07.2017
Autor/in: Angelika Rockel
Mitteilung Nr.: 2017028

Neukonstitution des Akademischen Senats

In seiner Sitzung am 5. Juli 2017 hat sich der Akademische Senat der Universität neu konstituiert.

In seiner Sitzung am 5. Juli 2017 hat sich der Akademische Senat (AS) der Universität Bremen neu konstituiert.

Vorangegangen waren die Gremienwahlen im Juni. Die Mitglieder des Akademischen Senats werden ausgenommen der Studierenden alle zwei Jahre gewählt. Neben vielen bekannten Gesichtern, sitzen auch einige neue Vertreterinnen und Vertreter im höchsten Entscheidungsgremium der Uni.

Schwerpunkt Internationalisierung

Das Thema „Internationalisierung“ zog sich wie ein roter Faden durch die erste Sitzung des neuen Akademischen Senats. Gleich in mehreren Tagesordnungspunkten kam die Rolle der Universität auf diesem Gebiet zur Sprache. So stellte die Konrektorin für Internationalität und Diversität, Professorin Yasemin Karakasoglu, den ersten Entwurf für die Internationalisierungsstrategie 2018 bis 2028 der Universität Bremen vor. Das anspruchsvolle Projekt wurde in den vergangenen zwei Jahren unter Beteiligung der Internationalisierungsbeauftragten der Fachbereiche und des International Office entwickelt.

Bremer Projekte erhalten Förderung

Große Anerkennung für die Uni-Angebote und Unterstützungsmaßnahmen im Bereich „internationales Studieren“ gab es auch in finanzieller Hinsicht: Zum einen hat der Stifterverband beim Wettbewerb „Studienstart MINTernational“ die Universität Bremen als eine von sechs Hochschulen ausgewählt. Das Bremer Projekt „Orientieren – Beraten– Durchstarten“ erhält ab Juli 2017 für ein Jahr 50.000 Euro. Eine Bewerbung im Jahr 2018 für eine weitere Förderung ist dabei möglich.

Hürde Hochschulstudium: Menschen mit Fluchterfahrung beraten

Zum anderen wurde auch das herausragende Programm HERE (Higher Education Refugee Entrance) der Universität Bremen und der staatlichen Hochschulen des Landes Bremen gewürdigt: Die Arbeit von HERE wird bis 2018 weiterfinanziert. Der bremische Senat, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und weitere Partner stellen dafür 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Das Büro berät Menschen mit Fluchterfahrung zur möglichen Aufnahme eines Hochschulstudiums in Bremen und begleitet Interessierte mit studienvorbereitenden Maßnahmen.

Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Ein weiteres Thema bei der AS-Sitzung war die Ordnung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis. Diese regelt das Verfahren im Fall des Verdachts auf wissenschaftliches Fehlverhalten. Der Akademische Senat hat nun die Neufassung der Ordnung mit großer Mehrheit beschlossen. So hat die Universität Bremen die für sie gültige Regelung weiter mit den Richtlinien der DFG in Übereinstimmung gebracht.

Unter diesem Link finden Sie die aktuelle Ordnung der Universität Bremen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.


Weitere Informationen:
www.uni-bremen.de/as
www.herebremen.de