Pressemitteilung Nr. 262 / 30. November 2004 SC
Barkhofgespräche über Mobbing
Mobbing ist keine Randerscheinung, sondern ein gravierendes soziales Problem. Mehr als eine Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer waren im Jahre 2000 davon betroffen. 20 Prozent der Selbstmorde in Deutschland sind direkte Folge von Schikanen im Job. Der volkswirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden. Viele Gründe also, "Mobbing" auf die Tagesordnung der öffentlichen Barkhofgespräche zu Politik, Arbeit, Gesellschaft und Kultur zu nehmen. Am 2. November 2004 lautet das Thema des round table-Gesprächs "Mobbing: Handlungsanforderungen an Politik und Rechtsprechung". Über Mobbingstrukturen, Mobbingfolgen, Präventionsmöglichkeiten in Betrieben und Verwaltungen sowie über mögliche Beiträge der Arbeitsgerichte diskutieren Manfred Adryan, Direktor der AOK Bremen/ Bremerhaven, Dr. Brigitte Hahn-Walczak, Ärztin in Bremen, Silke Martini, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Hamburg, Dr. Martin Wolmerath, Rechtsanwalt in Hamm und Dieter Gröblinghoff, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Hamburg. Die Veranstaltung wird von Jochen Dressel, Hochschuldozent der Akademie für Arbeit und Politik, und Erich K.H. Kalkus, Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing (BAM), Bremen, organisiert. Die Gesprächsrunde am 2. Dezember beginnt um 18 Uhr in der Akademie für Arbeit und Politik, Parkallee 39, 28209 Bremen, Raum 1070.
Weitere Informationen:
Universität Bremen
Akademie für Arbeit und Politik
Jochen Dressel
Tel. 0421 218 2263
Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing
Erich K.H. Kalkus
Tel. 0421 4678697
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