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Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit ist ein Leitziel der Universität Bremen. Denn nicht nur die Zahlen belegen eindrücklich: Es gibt im Wissenschaftssystem trotz hervorragend gebildeter junger Frauen keine gleichberechtigte Partizipation beider Geschlechter. So werden von über 50% Studienabsolventinnen nur gut 20% Professorinnen. Männer bilden mit beinah 80% die große Mehrheit in den Ingenierurwissenschaften, Frauen treffen in Fächern wie Psychologie, Erziehungs- und Sprachwissenschaften zu 70% bis 80% auf Frauen.

Erfolg im Studium, eine wissenschaftliche Karriere und Einfluss auf die Hochschulpolitik haben nicht nur mit Exzellenz und Eignung zu tun. Informelle unreflektierte Entscheidungsprozesse spielen eine zentrale Rolle. Förderung und Wertschätzung, aber auch ‚Cooling Out‘-Mechanismen und Ausgrenzung beeinflussen von Studienbeginn an die Karrierewege in der Wissenschaft.