Das Projekt wird von uns Studenten ehrenamtlich umgesetzt. Auf diese Weise können wir die Kosten für Entwicklung und Bau des Fahrzeuges stark reduzieren. Trotzdem entstehen Kosten für den Kauf einzelner Bauteile. Damit sind wir auf Unterstützung durch Sponsoren und Stiftungen angewiesen.
Bau und Betrieb eines Fahrzeuges bedürfen großen Einsatzes von Rohstoff- und Energiemengen. Der Kernaspekt unseres Fahrzeugkonzeptes ist die Reduzierung des CO2 Fußabdruckes des Produktlebenszyklus unseres Fahrzeugs. Diesem Thema begegnen wir zum einen mit der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen und rezyklierten Materialien. So bildet beispielsweise ein Verbund aus Naturfasern die Struktur für die Außenhaut des Fahrzeuges. Zweitens treiben wir mit diesem Projekt die Entwicklung von klimafreundlichen Antrieben voran.
Wir sammeln Erfahrungen in komplexer Batteriesystemtechnik, effizienter Ansteuerung von Elektromotoren und sicherheitskritischer Überwachung von Fahrzeugen. Auf diese Weise wollen wir einen Beitrag für eine rohstoffschonendere Mobilität leisten. Dieses Projekt hat einen sehr hohen Mehrwert für uns Studenten. Wir können theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen und so unsere Ingenieursfähigkeiten steigern.
Gleichzeitig fördert der internationale Wettbewerb die interkulturellen Kompetenzen der Teilnehmer, da wir im Austausch mit ausländischen Unternehmen und anderen Formula Student Teams stehen. An den Formula Student Konstruktionswettbewerben nehmen Studenten aus Asien, Australien, Europa und Amerika teil. So arbeiten wir gemeinsam mit anderen engagierten Studenten aus aller Welt an Lösungen für die globalen Themen Rohstoffeffizienz, CO2 Ausstoß und Steigerung der Energieeffizienz. Denn die Teilnehmer der Formula Student Electric sind die Mobilitäts-Ingenieure von Morgen.