17.12.2015
Autor/in: Eberhard Scholz
Mitteilung Nr.: 2015057

Akademischer Senat: Uni-Parlament beschließt Leitziele für die Lehre

Sitzung des Akademischen Senats am 16. Dezember 2015

Lehre und Studium standen im Mittelpunkt der Sitzung des Akademischen Senats (AS) am 16. Dezember 2015. Der AS beschloss ein Leitbild für die Lehre und brachte zudem die Satzung für das Qualitätsmanagement in Lehre und Studium auf den Weg. Darüber hinaus wurde auch die Diversity-Strategie der Uni in erster Lesung behandelt.

Forschendes Lernen – Partizipation – Vielfalt

Eine Universität des Forschenden Lernens, der Partizipation und der Vielfalt: Das sind die Eckpfeiler  des Leitbildes für Studium und Lehre an der Universität Bremen, das die Kommission für Studium dem AS vorlegte. Es war in einem umfangreichen Meinungsbildungsprozess unter intensiver Beteiligung der Fachbereiche entstanden und fand große Zustimmung im Akademischen Senat. Damit verpflichtet sich die Universität, hohe Qualität der Lehre und ihre stete Fortentwicklung zu garantieren. Dazu gehören die enge Verzahnung von Forschung und Lehre, der intensive Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden, um die Studienqualität weiterzuentwickeln, und eine Studienkultur gegenseitiger Wertschätzung.

Qualitätsmanagement für die Lehre

Der AS stimmte nach ausführlicher Diskussion auch für die Satzung für Qualitätsmanagement in der Lehre. Damit wurde der rechtliche Rahmen zum Aufbau eines systematischen Qualitätsmanagements an der Uni geschaffen, eine wesentliche Voraussetzung, um im kommenden Jahre den Zuschlag für die Systemakkreditierung zu erhalten. Integraler Teil des Qualitätsmanagements ist die Evaluierung der Lehrqualität, etwa durch Befragungen. Über den Schutz der dabei erhobenen Daten wurde ausführlich diskutiert. Kritiker sahen hier Ergänzungsbedarf. Die Rechtsstelle erläuterte, dass die Umsetzung des Datenschutzes nur bezogen auf konkrete Evaluierungen sinnvoll und praktikabel sei.

Diversity-Stragie

Die Konrektorin für Internationalität und Diversität Yasemin Karakaşoĝlu stellte dem AS die neuverfasste Diversity-Strategie vor. Einigkeit bestand über den Vorschlag, die drei Bereiche Gleichstellung, Inklusion und Internationalität unter dem Dach  Diversity – auch unter organisatorischen Gesichtspunkten – stärker zusammenzufassen. Einige AS-Mitglieder äußerten den Wunsch, die  Diversity-Strategie allgemein verständlich zu formulieren.