Pressespiegel

Bei gutem Wetter stellt Petra Droste, Leiterin des Career Centers, einen Computer für die Eigenrecherche auf den Boulevard.
Ulrich Guszewski ist einer der Berater aus der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven.
Mit zahlreichen Print-Produkten und Internet-Beiträgen macht das Career Center auf seine Angebote aufmerksam.

Kennen Sie schon…das Career Center am Uni-Boulevard?

Originalartikel: Startseite der Universität Bremen (http://www.uni-bremen.de/), Rubrik: "Kennen Sie schon...?", Mitteilung Nr. 14003 vom 16.04.2014, Autorin: Karla Götz

Hier wechseln die Aushänge an den Fensterscheiben und in den Schaukästen so häufig, wie nirgendwo sonst auf dem Unigelände. Das Career Center am Boulevard hält Interessierte auf dem Laufenden: Ausschreibungen von Praktikumsstellen und Jobs sowie eine Vielzahl praxisnaher Veranstaltungen werden beworben. Das Wichtigste in der Gemeinschaftseinrichtung der Universität mit der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven ist jedoch die individuelle Beratung.

Die Vielzahl der Angebote aufzulisten, ist schier unmöglich. Die erste Auflage des Newsletters 2014 hat allein 19 detaillierte Unterpunkte auf 10 Seiten. Sie reichen von der Jobmesse über Praktikums- und studentische Jobvermittlung bis hin zum E-Learning zur Praxisorientierung. Wer steuert das Büro gegenüber vom Haupteingang der Mensa an? „Vor allem sind es Studierende der Sozial- und Geisteswissenschaften“, sagt die Leiterin des Career Centers, Petra Droste. Es kämen natürlich auch Naturwissenschaftler: Biologen, Studierende der Fachrichtungen Physik, Mathematik und Geowissenschaften. „Alle diejenigen, deren Studium mit nicht-professionalisierten akademischen Abschlüssen endet“, erläutert sie. „Beim Lehramtsstudium ist die professionelle Laufbahn ja klar.“

Keine Arbeitsvermittlung

Das Career Center ist eine Serviceeinrichtung für Studierende, Absolventinnen und Absolventen, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker sowie Postdocs der Universität Bremen. Wie der Name schon sagt, erhalten sie vielfältige Hilfe und Unterstützung für ihre Karriereplanung. „Wir sind keine Arbeitsvermittlung“, betont Petra Droste. Vielmehr ginge es darum, die Ratsuchenden zur Selbsthilfe zu befähigen. Welche Job- und Bewerberportale sind für mich geeignet? Welche Branchen kommen für mich infrage? Welche Kompetenzen fachwissenschaftlicher und außerfachlicher Art habe ich erworben? Wie präsentiere ich mich richtig? Das sind Fragen, die bei einem Termin im Career Center zur Sprache kommen. „Ausschreibungen muss man erst einmal lesen lernen“, sagt Droste, „die Sprache ist mitunter sehr speziell.“ Ganz wichtig sei, woran die Bewerberin oder der Bewerber Freude habe, was ihr oder ihm Spaß mache. Das Angebot ist freiwillig, „niemand wird einbestellt oder vorgeladen, wir sind kein Job Center.“ Darüber hinaus könnten die Kolleginnen und Kollegen der Agentur für Arbeit wertvolle Tipps für den Fall drohender Arbeitslosigkeit geben.

400 Ratsuchende im Monat

Pro Monat nutzen rund 400 Studierende, Absolventinnen und Absolventen die Angebote der Serviceeinrichtung. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität und vier von der Agentur für Arbeit Bremen - Bremerhaven besetzen zu den Sprechzeiten abwechselnd die Schreibtische. „In der Beratung arbeiten nur Akademiker für Akademiker“, sagt Petra Droste und es schwingt ein bisschen Stolz in ihrer Stimme mit. Die studierte Sozialwissenschaftlerin ist sich sicher, dass Akademiker die spezifischen Anforderungen von Angehörigen der Universität am besten verstehen. Das Career Center gibt es seit 13 Jahren. Petra Droste ist seit dem Start im Herbst 2001 dabei und hat das vielfältige Angebot mit etabliert. „Uns haben schon einige Hochschulgenerationen durchlaufen“, sagt sie.

Rollenspiel in englischer Sprache

Wer sich in die Details vertieft, erkennt, dass quasi an alle akademischen Lebenslagen gedacht ist. Beispiel: Fortbildungsveranstaltungen. Hier werden Kompetenzen trainiert, die über die fachwissenschaftliche Ausbildung hinausgehen und beim Einstieg ins Berufsleben  wichtig sind. Sie reichen von Teamarbeit und Projektmanagement über Mitarbeiterführung bis hin zu Methoden von Public Relation und Öffentlichkeitsarbeit. Zweites Beispiel: Stellensuche im Ausland. In einer als Rollenspiel nachgestellten Interview-Situation werden typische Fragen und Antworten eines Bewerbungsgesprächs in englischer Sprache trainiert. Spezialist für die so genannten „Mock-Interviews“ (im Englischen: to mock, etwas vortäuschen) ist Thomas Obieglo. Für diese stark nachgefragte Trainingsmethode müssen Interessenten rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Ansonsten ist es im Career Center der Universität Bremen durchaus üblich, einfach die Tür zu öffnen, sich an einen Schreibtisch zu setzen und zu sagen, wo der Schuh drückt. Hilfe ist garantiert.

www.uni-bremen.de/career-center.html

© (B-Dubs | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)Yoda spricht nicht nur seltsam, er ist auch ganz schön klug - und dieses Wissen lässt er seinen Schützlingen zukommen. Ein richtiger Mentor eben. (B-Dubs | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)

Yoda me! Was Mentoren für unser Leben bedeuten (Originalbeitrag: Timo Grampes für DRadioWissen, Redaktionskonferenz vom 29.07.2013).

Als Gäste mit dabei Heike Blanck und Sina Siltmann unser Mentorin-Mentee-Tandem aus der Mentoring-Runde 2011/2012. Hier geht es zur Sendung.

Homer war's! In seiner "Odyssee" tauchte der Mentor erstmals auf. Er hilft Odysseus, nach Hause zu finden, zu seiner Familie - nach langer Irrfahrt.

Schon Jahrhunderte vor Christi deutet sich also an: Ein Mentor ist jemand, der dem anderen was Gutes will. Ihm helfen will zu wachsen, sein Potential zu leben, Prüfungen zu bestehen. Unser Sportlehrer kann ein Mentor sein genauso wie unsere Großmütter oder Lebenspartner.

Mentoren im Film

Und: Don’t forget about Yoda! Der kleine grüne Mann mit Knuffgesicht hat Luke Skywalker in Star Wars schließlich zu Höchstleistungen angetrieben, wenn auch manchmal gegen einigen Widerwillen.

In der Redaktionskonferenz sprechen wir mit verschiedenen mentorerfahrenen Gästen:

  • Markus Zohner leitet ein mobiles Theater, hat die Odyssee weltweit aufgeführt und ist selbst ein Dauerreisender
  • Die Jungs der Band "Abby" erzählen, wer sie im Leben groß gemacht hat
  • Heike Blanck und Sina Siltmann waren ein Mentor-Mentee-Tandem an der Uni Bremen und haben immer noch Kontakt
  • Von Storytelling-Coach Uwe Walter erfahren wir, welche Funktion der Mentor im Film hat
  • Und mit einer der erfolgreichsten Coaches Deutschlands, Petra Bock, versuchen wir, den ewigen "Mindfuck" zu überwinden.

Redaktion:
Timo Grampes (Moderation), Alex Stojanoff (Technik), Daniel Graf (Nachrichten)

© Alena Mumme / bremen4uMentee Jens Crueger macht seine Master in Geschichte und profitiert von den regelmäßigen Treffen mit seinem Mentor. Bild: Alena Mumme

Mentoring-Programm: Hilfe für die Zukunft - „Fokus Berufseinstieg“ an der Uni

Originalartikel: bremen4u vom 20.03.2013 um 12:27 Uhr

Gerade fühlt man sich heimisch zwischen Hörsaal, Mensa und WG, ist das Studentendasein auch schon wieder vorbei. Dann kommt mit großen Schritten das Berufsleben hinter der nächsten Ecke hervorgesprungen – und sieht dabei so aus, als würde es einen gleich über den Haufen trampeln. Wie man Stolperfallen ausweicht und seinen eigenen Weg findet, können erfahrene Mentoren zeigen. Diese werden beim Programm „Fokus Berufseinstieg“ vermittelt.

Ein Tandem, das daraus hervorgegangen ist, bilden Stefan Schnier, Geschäftsführer der Kunsthalle Bremen, und sein Mentee Jens Crueger, der gerade an der Uni seinen Master in Geschichte macht. Der 28-Jährige ist von dem bisherigen Verlauf der Partnerschaft begeistert: „Man trifft sich regelmäßig und hat intensive Gespräche. Das bringt richtig viel Spaß, es ist inspirierend und lehrreich.“

Zehn Monate haben die Mentoren Zeit, den Mentees beim Übergang ins Berufsleben zu helfen. 2010 startete das Programm. Im aktuellen Durchgang wurden 33 Führungskräfte aus Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Medien mit einem Studenten oder Absolventen der Sozial- und Geisteswissenschaften zusammengeführt. Im Rahmen eines Projektes unterstützen sie die jungen Leute bei der Planung ihrer Karriere.

Einblick in einen ganz anderen Bereich

„Es wird versucht, dem Projekt einem passenden Mentor zuzuordnen“, erklärt Jens. „Meine Idee war, Social Media mit einem Geschichtswettbewerb für Schüler und Studierende zu verbinden.“ Die Idee reife noch und werde ein bisschen angepasst. Der Student war direkt nach dem Abitur vier Jahre lang als Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft und wollte gern etwas anderes kennenlernen: „Ich habe einen politischen Hintergrund und wusste, dass in Kultureinrichtungen ein komplett anderes Denken vorherrscht. Da kann man sich vorurteilsfrei hinstellen und sagen: Ich will jetzt ganz viel lernen, füllt mich mit Eindrücken und Wissen.“

Er und sein Mentor treffen sich etwa alle vier Wochen. Dabei besprechen sie sowohl das Projekt als auch konkrete Fragen rund um die berufliche Zukunft. „Was an Tätigkeit – ich möchte es nicht Arbeit nennen – mit dem Mentee ansteht, hängt natürlich von dessen Persönlichkeit und Fragestellungen ab und den Herausforderungen, denen er sich gerade im Leben stellt“, erklärt Schnier.

Vorteile für beide Seiten

In diesem Tandem sei der Beratungsschwerpunkt gewesen, zu fokussieren und kanalisieren, ergänzt der Mentor: „Wie ordne ich Erfahrungen, die ich gemacht habe, ein? Wie helfen sie mir, wie kann ich sie bündeln, was kann ich daraus entwickeln?“ Feedback war ein wichtiger Aspekt für Jens. „Man kann sich selbst hinterfragen und eigene Ziele und Motivationen spiegeln lassen.“ Bei den Mentor-Mentee-Gespannen herrsche eine sehr vertrauensvolle Atmosphäre und Offenheit. „Je mehr man vertraut und die übliche professionelle Fassade fallenlässt, umso mehr wird es eine echte Mentoring-Beziehung.“

Und von dieser kann auch der Ratgeber profitieren: „Mentees fragen manchmal: Warum haben Sie das so gemacht? In dem Moment, in dem man über sein eigenes Leben, seine eigenen Erfahrungen berichtet, reflektiert man sein eigenes Verhalten“, sagt der Geschäftsführer der Kunsthalle. Ein anderer Vorteil sei das bessere Verständnis für junge Kollegen. „Über eine Mentoring-Beziehung bekommt man ohne ein hierarchisches Verhältnis viel von Sorgen, Wünschen und Nöten dieser Generation mit.“ Schnier ist von dem Programm überzeugt und hat sich bereits für die nächste Runde angemeldet. „Es ist ein sehr wertvoller Prozess. Und das, was man an Zeit investiert, bekommt man meines Erachtens mehrfach zurückbezahlt.“

Alena Mumme

Wer Interesse hat, kann sich noch bis zum 15. April online beim Mentoring-Programm „Fokus ­Berufseinstieg“ bewerben. Auch wer gern Mentor werden möchte, findet dort Infos. Das Programm startet im September.

Vom Wissen der Erfahrenen profitieren - Mentoring-Programm bringt Studierende und Entscheider zusammen

Vom Wissen der Erfahrenen profitieren - Mentoring-Programm bringt Studierende und Entscheider zusammen

Originalartikel aus der Sonderveröffentlichung „Campus der Talente“ des Weser Kurier vom  Sonntag, 09.12.2012.

Vom Wissen der Erfahrenen profitieren - Mentoring-Programm bringt Studierende und Entscheider zusammen [PDF] (1.0 MB)

 

 

 

 

Das Team des Career Centers mit dem neuen Infoterminal

„Wir bauen Brücken und knüpfen Netze“

Originalartikel: Bremer Uni-Schlüssel, Nr. 121, Oktober 2011, Seite 4

Das Career Center ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität und der Agentur für Arbeit. Sie unterstützt Studierende und Uni-Angehörige, die auf ihrem Weg in eine Berufskarriere Rat suchen.

„Bei uns steht die Beratung im Mittelpunkt – egal, ob für Absolventen, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Studierende oder Verwaltungsangestellte“, erklärt Petra Droste, Geschäftsführerin des Career Centers. „Wir bauen Brücken und knüpfen Netze für alle, die bei uns Rat suchen“. Das Angebotsspektrum ist breit gefächert und reicht von einer schnellen Jobvermittlung – wie etwa Möbelpacker – bis zu Praktikumsplätzen im Ausland.

Praktika sind häufig auch der Einstieg in den Arbeitsmarkt. „Wir hatten mal einen Studenten der Produktionstechnik, der nur einen Job für nebenbei suchte“, berichtet Petra Droste. „Darüber ist er bis in die USA gekommen – mit festem Job!“ Die Zahlen des Career Centers können sich sehen lassen: Seit Beginn im Oktober 2002 wurden 17.700 Praktika und fast 14.000 Jobs vermittelt. Insgesamt waren es 44.300 Angebote.

Erfolg: das Mentoring-Tandem

Auch im Studienalltag gibt es Unterstützung. Hier reicht die Palette von Trainings-Workshops bis hin zu Mentoring-Tandems. Diese Idee startete im vergangenen Jahr und erwies sich schnell als Erfolg: 16 der 22 Teilnehmer haben dadurch ihren Berufseinstieg geschafft. Dabei wurden sie von Mentoren aus Bremer Unternehmen unterstützt. Diese haben sie beraten und Netzwerke für sie geöffnet. Vor kurzem startete das Programm zum zweiten Mal. Die Anzahl der Mentoren stieg erheblich: Jetzt konnten schon 40 Tandems zusammengestellt werden. „Wichtig ist uns dabei, dass die Menschen, die wir zusammenbringen, auch zueinander passen“, meint Petra Droste. „Sonst funktioniert das nicht.“

Das onlinebasierte Jobportal des Career Centers gibt es seit 2004. Seitdem haben sich die Vermittlungen vervielfacht. Ganz neu ist jetzt ein Jobportal-Terminal vor der Tür des Career Centers. Gespendet wurde dieser „outdoorfähige“ PC vom Alumni-Verein der Uni Bremen. Bei der Umsetzung dieser Idee gab es campusweite Hilfe: Die Tischlerwerkstatt hat das Terminal gebaut, und Elektroniker der Uni haben geholfen, alles zusammenzubasteln.

Im Oktober feiert das Career Center seinen 10. Geburtstag. Zeit für einen kleinen Rückblick: „Wir haben eine Vielfalt an Angeboten aufgebaut – und wir hören nicht auf“, sagt sich Petra Droste. „Wir haben noch viele Ideen – so viele, dass wir sehen müssen, wie wir sie auch mit ‚kleinem Geld‘ umsetzen können.“

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Mentoringprogramm ein voller Erfolg

Originalartikel: Bremer Uni-Schlüssel, Nr. 121, Oktober 2011, Seite 4

Das Mentoringprogamm „Fokus Berufseinstieg“ des CareerCenters ist ein voller Erfolg. Mehr als die Hälfte der 22 Studierenden hat den Berufseinstieg geschafft. Ein Jahr lang arbeiteten Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften mit ihren Mentoren aus Bremer Unternehmen an einem selbst gewählten Projekt. Im September ist die zweite Runde mit über 40 Tandems gestartet - doppelt so viele wie beim ersten Durchgang.

Mentoringprogramm „Fokus Berufseinstieg“ ist ein voller Erfolg

Über die Hälfte der Teilnehmer hat mit Hilfe ihrer Mentoren aus der Wirtschaft den Start ins Berufsleben geschafft/ Zweiter Durchgang beginnt mit doppelt so vielen Tandems

Universität Bremen Pressemitteilung Nr. 262 / 12. September 2011 MM

Das im vergangenen Jahr gestartete Mentoring-Programm „Fokus Berufseinstieg“ vom Career Center der Universität Bremen ist ein voller Erfolg: Über die Hälfte der 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dadurch ihren Berufseinstieg geschafft. Ein Jahr lang arbeiteten die Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften in dem Pilotprojekt an einem selbst gewählten Projekt. Dabei wurden sie von Mentorinnen und Mentoren aus Bremer Unternehmen unterstützt – darunter die Commerzbank und die Wirtschaftsförderung. Diese haben sie bei der Planung ihrer Karriere beraten und Netzwerke für sie geöffnet. Dadurch ist 16 Teilnehmern der Berufseinstieg gelungen. Anfang September startet das Programm jetzt zum zweiten Mal. Beachtlich ist dabei die Bewerberzahl der Mentoren aus Wirtschaft, Kultur, Verwaltung, Medien und Politik. Große Unternehmen wie Airbus, Daimler AG, die AOK, und die BTC AG in Oldenburg beteiligen sich. Für den zweiten Durchgang konnten über 40 Tandems zusammen gestellt werden – damit hat sich die Zahl der Teilnehmer verdoppelt.

Woher kommt das enorme Interesse der Unternehmen und Führungskräfte, sich an dem Projekt zu beteiligen? „Einige Mentoren haben im Laufe ihrer Karriere selbst Unterstützung gehabt und möchten das jetzt weitergeben“, erklärt die Projektkoordinatorin Wiltrud Hoffmann vom Career Center der Uni Bremen. Besonders die, die selbst in den Sozial- und Geisteswissenschaften studiert haben, kennen die Problematik des Berufseinstiegs. Andere suchen wiederum den Kontakt zur Universität, um zu erfahren, was sich in ihrem Fach, das sie vor längerer Zeit studiert haben, verändert hat. „Sie freuen sich auf den Austausch mit den Mentees“, so Hoffmann. Zudem nutzen viele Mentoren die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen, um ihre Netzwerke auszubauen.

Wie funktioniert das Tandemsystem?

Interessierte Studierende und Absolventen reichen mit ihrer Bewerbung für das Mentoring-Programm eine eigene Projektidee ein. Diese setzen die Teilnehmer mit der Unterstützung der ihnen zugeteilten Mentoren um. Die Tandembeziehung ist dabei gleichberechtigt, bei der sich Mentee und Mentor auf Augenhöhe begegnen. Durch das Tandemsystem wird zudem eine enge Verbindung zwischen Arbeitgebern und der Universität geschaffen. In einem fächerübergreifenden Seminarprogramm eignen sich die Mentees zusätzliches Fachwissen zum Beispiel in den Bereichen Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit oder Betriebswirtschaftslehre an. Bei der Abschlussveranstaltung des Programms stellen die Teilnehmer ihre Projekte untereinander vor. Informationen im Internet unter www.uni-bremen.de/career-center/mentoring-programm-fokus-berufseinstieg  .



Michaela Dziwisch


Achtung Redaktionen: Es besteht die Möglichkeit, Interviews mit Mentees und Mentoren zu führen. Kontakt über Wiltrud Hoffmann, Career Center Universität Bremen, Telefon: 0421 218-610 34 oder E-Mail: Wiltrud.HoffmannnoSpam@uni-bremen.de  .



Weitere Informationen:

Universität Bremen
Career Center
Wiltrud Hoffmann
Telefon: 0421 218-610 34
E-Mail: Wiltrud.HoffmannnoSpam@uni-bremen.de 
www.uni-bremen.de/career-center

Mentoring-Programm: Bremer Führungskräfte helfen Studenten beim Berufseinstieg

An der Universität Bremen geht das Mentoring-Programm "Fokus Berufseinstieg" für Studierende und Absolventen in die zweite Runde. 16 Mentees aus den Sozial- und Geisteswissenschaften konnten mit der Unterstützung ihres Mentors in das Berufsleben einsteigen.

i|2|b News vom 08.09.2011

Das Pilotprojekt mit 22 Tandems ist gerade beendet worden. Über 60 Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung, Kultur und Medien haben sich dieses Mal bereit erklärt, ein Jahr lang für die Studierenden und Absolventen als Mentoren zur Verfügung zu stehen und sie bei der Planung des Berufseinstiegs zu beraten und zu begleiten. 39 Tandems gehen bei der Auftaktveranstaltung am 9. September gemeinsam an den Start.


Mehr Information:

http://www.uni-bremen.de/career-center/mentoring-programm-fokus-berufseinstieg.html

Teilnehmerin am Mentoring-Program "Fokus Berufseinstieg"

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Originalartikel: Bremer Uni-Schlüssel, Nr. 117, Februar 2011 [PDF] (1.3 MB), (Seite 5)

Das Mentoring-Programm „Fokus Berufseinstieg“ des Career Centers an der Uni Bremen geht in die zweite Runde. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Nachdem das Mentoring-Programm im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet ist, werden für den zweiten Durchgang wieder interessierte Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Sozial- und Geisteswissenschaften gesucht, die ihre Zukunft gezielt und mit kompetenter Hilfe gestalten möchten. In dem Projekt werden die Teilnehmenden ein Jahr lang von Führungskräften aus Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Medien beim Einstieg in den Beruf beraten und begleitet. „Die Resonanz auf den ersten Durchgang war überwältigend. Wir hoffen, Gemeinsam die Zukunft gestalten dass das so bleibt und wir das Mentoring-Programm fest etablieren können“, sagt Programmkoordinatorin Wiltrud Hoffmann.
Und nicht nur die Studierenden profitieren von dem Projekt: Die Mentorinnen und Mentoren, die den Berufsneulingen zur Seite stehen, bekommen unter anderem die wertvolle Sicht einer außenstehenden Person auf ihr  Unternehmen.
So können neue Ideen und Verbesserungen entstehen. Zurzeit unterstützen 22 Führungskräfte aus unterschiedlichen Bereichen die am Programm teilnehmenden Studierenden und Absolventen. Beteiligte Unternehmen sind zum Beispiel die Commerzbank und EADS Astrium, aber auch mittelständische und kleinere Unternehmen wie Büro A (energieeffizientes Bauen) sowie Stiftungen wie die Günter-Grass-Stiftung. Die anstrebenden Berufseinsteiger des laufenden Durchgangs kommen unter anderem aus der Psychologie, der Linguistik, der Rechts- und der Politikwissenschaft.
Der nächste Durchgang startet im September. Interessierte können sich noch bis zum 31. März bewerben. Gesucht werden auch engagierte  Führungskräfte, die als Mentorinnen und Mentoren zur Verfügung stehen.
Greta Johanna Richter (Foto), 25, studiert Psychologie an der Uni Bremen und nahm am Mentoring-Programm teil. „Ich dachte, von einer Begleitung durch  eine berufserfahrene Person profitieren zu können. Der Austausch über  Themen wie berufliche Ziele und berufliche Identität ist sehr wertvoll für die eigene Zukunft. Auch ganz banale Dinge wie die Vorbereitung auf  Bewerbungsgespräche mit Hilfe eines Mentors bringen einen sehr viel weiter.  Derartige Dinge werden im normalen Studium nicht vermittelt. Für  mich persönlich sind die Gespräche und der Austausch mit einem erfahrenen Mentor die größten Vorzüge des Programms. Durch die kompetente  Begleitung konnte ich mir über meine beruflichen Ziele klar werden.“ Auch Thorge Koehler, (23, Rechtswissenschaft) war dabei. „Ich habe durch Zufall  über unser Studienzentrum von dem Programm erfahren. Da mein Studium  sehr theoretisch ist, fand ich die Möglichkeit spannend, den Kontakt zur  späteren beruflichen Praxis nicht nur über gelegentliche, kurze Praktika zu gewinnen. Die Konstellation in den Tandem-Paaren ist dabei sehr hilfreich, weil man so stark von den Erfahrungen und Einschätzungen des Mentors  profitieren kann.“
Florian Puschmann

Mentoring-Programm .. Fokus Berufseinstieg"

Orginalartikel: Wirtschaft in Bremen 4.2011, S. 38

Das Mentoring-Programm "Fokus Berufseinstieg" des Career Centers der Universität Bremen geht im September in die zweite Runde. Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung und Kultur werden wieder als Mentorinnen und Mentoren gesucht. ln dem Projekt werden besonders engagierte Studierende und Absolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften ein Jahr lang von ihren Mentoren bei der Karriereplanung beraten und begleitet.

"Da mein Studium sehr theoretisch ist, fand ich die Möglichkeit spannend, den Kontakt zur späteren beruflichen Praxis nicht nur über gelegentliche Praktika zu gewinnen", sagte Thorge Koehler, Mentee und Student der Rechtswissenschaften. "Die Konstellation in den Tandem-Paaren ist dabei sehr hilfreich, weil man so stark von den Erfahrungen und Einschätzungen des Mentors profitieren kann."

Der Vorteil für die Mentoren wiederum liegt darin, dass sie Kontakt zu hochqualifizierten Nachwuchskräften erhalten und durch die Betrachtung ihres Unternehmens durch einen Außenstehenden neue Impulse erhalten.

"Ich bin neugierig auf die Sicht einer Außenstehenden auf unser Unternehmen, die Reflektion der eigenen Handlungsmuster, auf meine Mentee und auf das Zusammentreffen mit allen anderen, die am Programm teilnehmen", sagte ein Mentor.


Im noch laufenden Durchgang unterstützen 22 Führungskräfte aus unterschiedlichen Bereichen die Studierenden und Absolventen. Beteiligt sind zum Beispiel die Commerzbank, EADS Astrium und die BTC AG, aber auch mittlere und kleine Unternehmen wie Büro A (energieeffizientes Bauen) sowie Stiftungen. Das Programm dauert ein Jahr und umfasst ein monatliches Treffen sowie zwei eintägige Workshops.

Bewerbungsschluss für den 2. Durchgang ist der 15. April. Bewerbungsunterlagen und Informationen: ;

Wiltrud Hoffmann, Koordinatorin,
Wiltrud.HoffmannnoSpam@uni-bremen.de

Mentoren aus der Wirtschaft gesucht

Originalartikel: Kurier am Sonntag vom 13. Februar 2011; Rubrik: Märkte & Macher, S. 20

Bremen (asp). Das Mentoring·Programm "Fokus Berufseinstieg" des Career Centers Universität Bremen geht in die zweite Runde. Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung und Kultur werden ab sofort als Mentorinnen und Mentoren gesucht. In dem Projekt werden besonders engagierte Studierende und Absolventinnen der Geistes- und Sozialwissenschaften ein Jahr lang von ihren Mentorinnen und Mentoren bei der Karriereplanung begleitet.

Im noch laufenden Durchgang unterstützen 22 Führungskräfte aus unterschiedlichen Bereichen die Studierenden und Absolventen. Beteiligte Unternehmen sind zum Beispiel die Commerzbank, die Wirtschaftsförderung Bremen und EADS Astrium, die BTC AG aber auch mittelständische und kleinere Unternehmen wie Büro A (energieeffizientes Bauen) sowie Stiftungen wie die Günter-Grass-Stiftung.

Die Universität freut sich über interessierte Führungskräfte als Mentorinnen und Mentoren, die über mindestens 5 Jahre Leitungserfahrung verfügen.

Während der einjährigen Laufzeit soll ein monatliches Treffen von circa zwei Stunden Dauer ermöglicht und die Teilnahme an zwei eintägigen Workshops (zu Beginn und zum Abschluss) fest eingeplant werden. Bewerbungsschluss für den 2. Durchgang von September 2011 bis August 2012 für Mentorinnen und Mentoren ist der 15. April.

Kontakt: Wiltrud Hoffmann, Koordinatorin für berufsorientierendes Mentoring, Career Center Universität Bremen. Wiltrud.HoffmannnoSpam@uni-bremen.de

Mehr Informationen: www.uni-bremen.de/career-center Mentoring "Fokus Berufseinstieg"

Wegweiser in die Arbeitswelt

Originalartikel: WESER KURIER online vom 14.03.2008

Career Center der Universität Bremen hilft bei der Karriereplanung

Von unserer Mitarbeiterin
Kerstin Schnaars

BREMEN. "Wir bauen Brücken", da sind sich Petra Droste und Volker Schaper, die zwei Geschäftsführer des Career Centers an der Universität Bremen, einig. Gemeint sind damit Brücken ins Berufsleben. Seien es Praktika, Jobs für Studierende oder Arbeitsplätze, eine der Hauptaufgaben des Career Centers ist es, Hilfesuchenden bei der Karriereplanung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Aber nicht nur Studierende, Absolventen oder Ehemalige sondern auch Unternehmen, die den Kontakt zu Bremens Alma Mater suchen, finden hier laut Geschäftsführung die richtigen Ansprechpartner.

Im Oktober 2001 wurde das Career Center als eine gemeinsame Einrichtung der Agentur für Arbeit Bremen und der Universität ins Leben gerufen. Das Hauptaugenmerk der Kolleginnen und Kollegen vor Ort richte sich vor allem auf die Beratung, erzählt Petra Droste. "Wir versuchen jedem, der zu uns kommt, eine passende Dienstleistung anzubieten", ergänzt Volker Schaper. Ausgerichtet an verschiedenen Lebensphasen wie etwa Ausbildung und Studium, Berufseinstieg oder auch die spätere Karriereplanung halte das Center vom persönlichen Beratungsgespräch über Vorträge bis hin zu Seminaren zahlreiche Angebote parat.

Das seien beispielsweise Veranstaltungen, auf denen Referenten aus der Wirtschaft ihre Tätigkeitsfelder vorstellen um Studierenden Orientierung zu bieten, erläutert Volker Schaper. Wirtschaftsingenieure oder Produktionstechniker könnten so an den beruflichen Erfahrungen der Referenten teilhaben und aus erster Hand erfahren, was ein Projektingenieur täglich leiste. In ein- bis viertägigen Seminaren, in denen fächerübergreifende Fähigkeiten wie Projekt- und Eventmanagement oder Öffentlichkeitsarbeit trainiert würden, können Teilnehmer laut Petra Droste auch selbst aktiv werden. Rund vierzig Veranstaltungen organisiere das Career Center pro Semester, sagt die Geschäftsführerin.

Auch Studiengänge gehören zu denen, die das Career Center unterstützt. So habe man gemeinsam mit den Kulturwissenschaftlern der Universität Bremen ein sogenanntes Studienmodul mit dem Titel Berufsorientierung für Kulturwissenschaftler entwickelt, erklärt Petra Droste. Zu den Inhalten gehöre unter anderem eine Potenzialanalyse. Mit deren Hilfe könnten Studierende herausfinden, welche Fähigkeiten außer ihrem Fachwissen sie bereits für eine Bewerbung einsetzen können, erklärt Petra Droste. Hinzu kämen Bewerbungstrainings, Recherchetipps für das passende Praktikum sowie eine Vor- und Nachbereitung dieses ersten Ausflugs in das Arbeitsleben. Der Besuch von Veranstaltungen dieses Studienmoduls werde für das Studium angerechnet." Durch den höheren Praxisanteil der neuen Bachelor-Studiengänge ist der Orientierungsbedarf von Studierenden inzwischen höher", stellt Volker Schaper fest. Sie kämen heute manchmal schon im ersten Semester in das Center, um sich nach Praktika oder späteren Arbeitsmöglichkeiten zu erkundigen. Während früher die Absolventen die größte  Gruppe der Ratsuchenden stellten, hielte sich die Anzahl Studierender und Absolventen jetzt die Waage, gemeinsam bildeten sie die größte Besuchergruppe des Career Centers. Doch auch berufserfahrenen Akademikern bietet die Einrichtung nach den Schilderungen ihrer Leiter Tipps und Hilfestellungen, um Wünsche wie beruflichen Aufstieg, Doktorarbeit oder Selbstständigkeit anzugehen.

Der Ansatz des Teams um Petra Droste und Volker Schaper lautet Hilfe zur Selbsthilfe. Eines der Instrumente dazu ist das Job- und Bewerberportal des Career Centers im Internet. Vom Praktikum über die Möglichkeit, seine Abschlussarbeit für ein und in einem Unternehmen zu schreiben bis hin zum Arbeitsplatz findet sich hier vieles für die berufliche Weiterentwicklung. "Unternehmen können ihre Angebote selbst einstellen", erklärt Petra Droste. Zudem bietet eine Bewerberdatenbank die Möglichkeit, als Unternehmen auf die Suche nach dem Arbeitnehmer zu gehen. "Wir verstehen uns auch als Ansprechpartner für Firmen, die für ein eigenes Projekt den Kontakt zur Universität oder einem bestimmten Fachbereich suchen und vermitteln gerne weiter", betont die Geschäftsführerin.

Weitere Tipps und Informationen unter www.careercenter.uni-bremen.de

© Bremer Tageszeitungen AG

Karriere mit dem Career-Center

Originalartikel: WESER KURIER online vom 14.03.2008

Die Universität Bremen hilft ihren Absolventen beim Berufsstart

Von unserer Mitarbeiterin
Kerstin Schnaars

Um Studierenden und Absolventender Universität den Start ins Berufsleben zu erleichtern, gibt es das Career Center, das die Universität Bremen gemeinsammit der Agentur fürArbeit Bremen gegründet hat. Das Center vermittelt Kontakte zu Arbeitgebern und berät und informiert über Berufsmöglichkeiten und Arbeitsmärkte. Durch Akquisition bei Arbeitgebern sowie die Kooperation mit dem Job- und Bewerberportal des Klaus Resch Verlags (http://www.careercenter.unibremen.de/jobportal.html) können umfangreiche Angebote für Praktika, Jobs und Stellen bereitgestellt werden. Die Studierenden und Absolventen der Universität haben darüber die Möglichkeit, ihre Bewerberprofile ins Netz zu stellen, und Unternehmen können über ein integriertes Matchingtool nach geeigneten Kandidaten in der Bewerberdatenbank suchen. Das neue Portal ist sehr erfolgreich: Bereits im Juni 2005 lag die Universität Bremen mit 1170 Suchanfragen auf Platz 2 hinter der Humboldtuniversität Berlin. Seit März 2005 haben sich 220 Unternehmen beim Jobportal angemeldet.
Kontakt: Petra Droste, Bibliothekstr.1, 28359 Bremen, Tel.: 0421/218-82 61, E-Mail: career1noSpam@uni-bremen.de , www.uni-bremen.de/career-center

Brücken bauen und Netze knüpfen

Originalartikel: Die Welt fest im Blick, Beilage zur DUZ - das unabhängige Hochschulmagazin, 26.05.2006, Seite 20

Von der Schule in die Uni: ein gelungener Übergang

Die Universität Bremen eröffnet ihren Studierenden vielfältige Perspektiven. Sie sieht in ihren Studierenden Partner und Partnerinnen, die aktiv und selbstbewusst die intellektuelle Herausforderung eines Studiums annehmen. Und so beginnt das Brücken bauen und Netze knüpfen schon während der Schulzeit. Angebote wie Schnupperstudium, Infotage und Besuche der Zentralen Studienberatung in den Oberstufen sind, neben den Uni-Experimentierlabors für den naturwissenschaftlichen Schulunterricht , dem Internationalen Centrum, der Infostelle Studium, Bremen Service Universität - der Meldestelle auf dem Campus - und der Studierwerkstatt, erste, wichtige Kontaktpunkte.

Von der Uni in den Beruf: ein Karriere- und Expertennetzwerk von Anfang an

Das Career Center Universität Bremen unterstützt - als Gemeinschaftseinrichtung mit der Agentur für Arbeit Bremen – Studierende sowie wissenschaftliche Mitarbeiter(innen) in ihrer Berufs- und Karriereplanung.

Das Programm "Fit for Job" bietet exzellentes Training zur frühzeitigen Vorbereitung auf die Anforderungen der Berufspraxis. Besonders beliebt ist die Reihe "Studium und Beruf" mit 50 Veranstaltungen pro Jahr. Hier sprechen unsere Studierenden direkt mit Praktikern über neue berufliche Entwicklungstrends und den Berufsalltag. Auch ein Job- und Bewerberportal im Internet, in dem Angebot und Nachfrage von Studierenden und Unternehmen zusammentreffen, gehört zu den Pfeilern der stabilen Brücke zwischen unseren Absolventen und der Arbeitswelt.

Vom Studierenden zum Alumnus/zur Alumna: eine lebenslange Beziehung

Die "community bremen" ist für unsere Absolventen und Ehemaligen die zentrale Anlaufstelle. Hier werden Verbleibsdaten gesammelt und gepflegt, hier wird in einem Prozess des Nachfragens und lnformierens der Austausch lebendig gehalten.

Erste Früchte sind z. B. ein Karrierenetzwerk, an dem sich 250 Alumni als Berater und Beraterinnen beteiligen. Sie stellen ihre Zeit und ihr berufliches Know-how zur Verfügung, um Studierenden und Absolventen den Berufsweg zu ebnen. Aktive Alumni sind Sponsoren für das jährliche "Willkommen neue Alumni"-Fest, zu dem frische Absolventen eingeladen und in ihrem neuen Lebensabschnitt von langjährigen Alumni begrüßt werden. Es bilden sich regionale Alumnigruppen in Bremen, in Metropolen wie München und Berlin, aber auch weltweit. So entsteht das Netzwerk, in dem auch die Alumni untereinander hilfreiche Verbindungen aufbauen.

Neue Praxismodelle öffnen Bachelor-Studierenden Türen zur Wirtschaft

Originalartikel: Jahrbuch 2006, Universität Bremen, Seiten 44-45

Beim praxisnahen Bachelor-Studium muss Wissenserwerb mit Kompetenzerwerb verbunden sein. Hier bietet die Neustrukturierung die Chance, die jeweiligen Anforderungen und Voraussetzungen aufeinander abzustimmen und die von der Wirtschaft erwünschten Kompetenzen zu berücksichtigen. Die beteiligten Partner hatten im Juni 2006 bei einem Workshop  - veranstaltet von der Hochschulrektorenkonferenz und der Universität Bremen  - die Gelegenheit, sich mit dem Thema: "Bachelor und Master-Netzwerke und Kooperationen an den Schnittstellen Schule / Hochschule und Hochschule / Wirtschaft" zu beschäftigen.

Vertreter der Universität und Unternehmensvertreter präsentierten im Haus Schütting der Handelskammer Bremen drei Kooperationsprojekte zur Integration von Studium und Praxis:

Duales Studium Informatik: Das Duale Studium Informatik wird als Modellversuch von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung gefördert. Hier wurde u.a. mit Atlas Elektronik ein Angebot entwickelt, das die Berufsausbildung zum Fachinformatiker mit dem Studium an der Universität Bremen oder an der Hochschule verbindet. Ziel ist es, ein Studium anzubieten, das mit den Abschlüssen "Fachinformatiker(in)" (Handelskammer-Prüfung) und „Bachelor of Sience (BSc)“ Informatik abgeschlossen werden kann.

Bachelor-Studium Public Health: Das fünfte Semester des Bachelor-Studiums Public Health ist als Praxisphase in Unternehmen oder Einrichtungen des Gesundheitssystems wie bspw. beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherer Niedersachsen (MdK) konzipiert. Im sechsten Semester wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit beendet, die inhaltlich an die Praxisphase anknüpft.

Bachelor-Studium Betriebswirtschaftslehre: Beim Bachelor-Studium Betriebswirtschaftslehre wird die Praxisorientierung durch Angebote des Bereichs General Studies abgedeckt, wie z.B. Seminare zur Vermittlung von sozialen Kompetenzen. Ein verpflichtendes Praktikum ist nicht vorgesehen, freiwillige Praktika werden anerkannt und mit Credit Points bewertet. Um die Voraussetzungen für qualitativ hochwertige Praxismodelle zu schaffen, wurden von den Kooperationspartnern Fragestellungen zum Qualitätsmanagement und zur Qualitätssischerung erarbeitet. Hierzu gehören die Klärung des Arbeits- und Kostenaufwands, die Festlegung der Voraussetzungen für Unternehmen, die als Partner in Frage kommen, die Benennung der allgemeinen und fachspezifischen Fähigkeiten die Studierende mitbringen sollten, sowie Regelungen, wie die Praxisphase in den Unternehmen und durch die Uni begleitet und nachbereitet werden sollte.

Zukünftig wird das Career Center der Universität Bremen in Kooperation mit den Fachbereichen Workshops für Unternehmen anbieten, in denen Fragen zur konkreten Planung und Umsetzung geklärt werden können.

Die Leiterin des Career Centers, Frau Droste, im Gespräch

Unterstützung beim Übergang in den Beruf

Originalartikel: Jahrbuch 2007, Universität Bremen, Seite 87

Das Career Center der Universität berät und informiert Studierende und AbsolventInnen zu Arbeitsmärkten und Finanzierungsmöglichkeiten, wie z.B. bei Umschulungen oder Weiterbildungen. Das Career Center bietet Trainings zu berufsvorbereitenden Schlüsselkompetenzen an und vermittelt Praktika, Absolventenstellen und Ferienjobs.

Rund 6.000 Studierende und Absolventlnnen wenden sich jährlich an das Career Center, davon besuchen ca. 800 TeilnehmerInnen die hier angebotenen Veranstaltungen und Trainings.

2.000 Angebote für Praktika, Absolventenstellen und Jobs kann das Career Center jährlich bereitstellen. Zum einen durch gezielte Akquisition bei Arbeitgebern, zum anderen durch die Kooperation mit dem Klaus Resch Verlag, die zur Einrichtung eines Job- und Bewerberportals geführt  hat. Unsere Studierenden und Absolventlnnen können in diesem Portal ihre Bewerberprofile ins Netz stellen und Unternehmen haben die Möglichkeit hier ihre Stellenangebote auszuschreiben und über ein integriertes Matchingtool nach geeigneten Kandidatinnen in der Bewerberdatenbank suchen.

ln Kooperation mit den Fachbereichen der Universität und Unternehmen werden regelmäßig Projekte und Veranstaltungen entwickelt, die den Studierenden und AbsolventInnen Einblicke in die Berufspraxis geben und sie konkret auf die außergewöhnlichen Anforderungen des Arbeitsaltages vorbereiten.