Dienst-/ Wegeunfall

Notruf

Den Notruf erreichen Sie Uni-intern unter 9-1111
Befolgen Sie bitte folgende Anweisungen: Uni-Notruf

Dienst-/Wegeunfall

Beachten Sie, dass Arbeits- und Dienstunfälle unverzüglich anzuzeigen sind. Dieses gilt auch für Wegeunfälle, also Unfälle auf dem Weg von der Wohnung zum Arbeitsplatz und zurück. Dabei ist das Verfahren für Angestellte und Beamte unterschiedlich.

Arbeitnehmer
melden den Vorfall dem Referat 23 – Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Beamte
Nach einem Unfall ist nicht der Hausarzt, sondern der Durchgangsarzt . Von diesem ist ein schriftlicher Befundbericht [PDF] (211 KB)  auszufüllen. In Ausnahmefällen (wenn z. B. der Weg zu einem Durchgangsarzt zu weit ist kann von dieser Verpflichtung eine Ausnahme gemacht werden und der Hausarzt aufgesucht werden. Allerdings ist hier zwingend darauf zu achten, dass der schriftliche Befundbericht vom Hausarzt ausgefüllt und an das Dezernat 2 (Referat 21) geschickt wird.

Von der Beamtin/dem Beamten ist eine Meldung gemäß § 1 BremBeamtVG  [PDF] (317 KB)auszufüllen. Im Falle der Beteiligung Dritter an dem Unfall ist das Formular gemäß § 87 BremBG  [PDF] (253 KB)zu nutzen. Vom Vorgesetzten ist die Dienstunfall-Verhandlung [PDF] (274 KB) auszufüllen. Alle Vordrucke sind dann an das Dezernat 2 (Referat 21) weiterzuleiten. Für Rückfragen stehen Ihnen die Sachbearbeiterinnen des Referates 21 gern zur Verfügung.

Weitere Informationen:

D-Arzt/Durchgangsarzt

Für berufliche Unfälle jeder Art ist nicht der Hausarzt zuständig. Hier muss der Unfallarzt (der sogenannte D-Arzt/Durchgangsarzt) aufgesucht werden. Zur Sicherstellung einer bestmöglichen Versorgung haben die Berufsgenossenschaften spezielle Ärzte ermächtigt, die diese Behandlungen durchführen dürfen. In der Regel sind dies Unfallchirurgen. Den nächst gelegenen Unfallarzt finden Sie hier

Bei Fremdkörpern im Ohr oder Verletzungen der Augen kann direkt ein HNO- oder Augenarzt aufgesucht werden ohne vorherige Konsultation des D-Arztes. In jedem Fall aber muss der Unfall aufgenommen und ein Unfallprotokoll ausgefüllt werden (Formulare hat jede Geschäftsstelle bzw. die Sicherheitsingenieure), wenn ein Arzt aufgesucht wurde oder Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Mit diesem Verhalten bleiben Ihnen berechtigte Ansprüche, ggf. auch bei resultierenden Folgeschäden eines Arbeitsunfalls, an die Berufsgenossenschaft erhalten. Noch kleinere Verletzungen, z.B. Schnittwunden, sollen im Verbandbuch (liegt im Erste Hilfe Kasten) eingetragen werden. Grundsätzlich ist nämlich auch bei kleinsten Wunden eine Folgeschädigung oder Infektion möglich, die zu schwerwiegendem Funktionsverlust, z.B. der Hand oder Finger, führen kann. Auch in diesem Fall muss die berufliche Veranlassung bewiesen werden (darum der Eintrag ins Verbandbuch).