Das dritte Maßnahmenpaket ist darauf ausgerichtet, Spitzenforschende international zu rekrutieren und in ihrer Karriereentwicklung effektiv zu fördern. Besonderes Augenmerk legen wir hierbei darauf, exzellente Wissenschaftlerinnen nach Bremen zu holen und hier individuell zu unterstützen.
Das gilt auch und gerade für junge Forscherinnen und Forscher. Ihre Kreativität und ihre Selbstständigkeit schätzt und fördert die Universität in hohem Maße, sowohl durch eine anerkannte Personalentwicklung, als auch durch eine ausgezeichnete Gleichstellungspolitik und flache Hierarchien.
Die Uni Bremen weitet das bestehende Angebot von ProUB aus und zielt auf ein „Plus“ an Qualität für Promovierende: Erfolgsteams, ProUB-Netzwerke, weiterqualifizierende Forschungsvorhaben und externe Zweitbetreuung werden finanziell unterstützt.
Diese Initiative eröffnet neben der Juniorprofessur und den Nachwuchsgruppenleitungen einen weiteren Karriereweg. Junge Post-Docs nutzen zweijährige Einstiegsstellen, um sich dem wissenschaftlichen Wettbewerb zu stellen und externe Anschlussfinanzierungen einzuwerben. Fortgeschrittene Post-Docs bauen eigenständige Arbeitsgruppen auf. Dafür werben sie externe Drittmittel ein und treiben die Erlangung ihrer Berufbarkeit voran.
Mit dem Professorinnen-Programm steigert die Universität gezielt den Anteil an Wissenschaftlerinnen auf Professuren. Sie nutzt vorgezogene Berufungen als Anreiz und bietet Startförderungen, Auslandsaufenthalte und Deputatsermäßigungen. Mindestens fünf Professorinnen sollen zwischen 2013 und 2017 in diesem Programm berufen und die zugehörigen Mitarbeiter/-innen eingestellt werden.