
Die herausragende Qualität der Bremer Forschung zeigt sich auch im hohen Anteil an Drittmitteln, die an der Universität Bremen eingeworben werden. Insgesamt konnten die Wissernschaftlerinnen und Wissenschaftler im Jahr 2009 Fördergelder in Höhe von insgesamt rund 86 Mio. € einwerben. Fast die Hälfte stammt von der DFG. Insgesamt machen die Drittmittel etwa ein Drittel des Gesamtetats der Universität aus. Dies ist bundesweit das zweithöchste Verhältnis zwischen eingeworbenen Drittmitteln und Gesamthaushalt.
Nicht nur in der Exzellenzinitiative ist die Universität überaus erfolgreich. Neben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekten und Sonderforschungsbereichen finden sich zahlreiche von der Europäischen Union, aus Bundesmitteln, von Stiftungen und der Industrie geförderte Projekte.
Drittmittel sind und können nicht der alleinige Maßstab der Bewertung von Forschung sein. Allerdings werden die meisten Drittmittel - und die der DFG vollständig - nur nach kenntnisreicher Bewertung von Kolleginnen und Kollegen aus den jeweiligen Disziplinen vergeben. Das fachliche Urteil über Originalität und Durchführbarkeit steht bei der Bewilligung also an erster Stelle. Die Universität Bremen sieht in ihren Drittmitteleinwerbungen deshalb auch ein Urteil über die hohe Qualität ihrer Forschung - neben den Publikationen in hochrangigen Zeitschriften und anderen Ergebnissen wissenschaftlicher Arbeit.
Immer komplexer – und trotzdem sicher
Hochkomplexe Computerchips und elektronische Schaltkreise verrichten rasend schnell ihre Arbeit. Analog zur Hardware verhält es sich auf der Software-Ebene. Wie stellt man sicher, dass diese unglaublich vielschichtigen, komplizierten und in ihren „Einzelteilen“ unübersichtlichen Systeme tatsächlich fehlerfrei arbeiten? Wie testet man Produkte, die so viele Funktionen haben, dass die Wechselwirkungen untereinander eine unvorstellbare große Zahl ergeben? Mit Fragen dieser Art beschäftigen sich die Informatiker der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur an der Universität Bremen – und sie entwickeln auch die richtigen Antworten dazu. mehr[PDF] (441 KB)
Fehler, Zufall, oder Effekt?
Bevor sie in Apotheken und Kliniken angeboten werden, durchlaufen neue Medikamente und Therapien umfangreiche klinische Studien. Neue statistische Methoden, wie sie am Kompetenzzentrum für Klinische Studien Bremen (KKSB) entwickelt werden, verbessern die Aussagekraft der Studien und berücksichtigen die individuelle Gesundheit der Patienten und deren Lebensqualität. mehr[PDF] (254 KB)