Post-Docs

Aktuelle Stellenausschreibungen für Post-Docs
Early career postdoctoral researchers (höchstens ein Jahr nach der Promotion)
Advanced postdoctoral researchers (ein bis vier Jahre nach der Promotion) 
International postdoctoral researchers (höchstens zwei Jahre nach der Promotion) 

Karrierewege für Post-Docs 
Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein vorrangiges Ziel der Universität Bremen. Dementsprechend bietet die Universität ihren Post-Docs ein breites Angebot an Karriereoptionen. Seit gut 20 Jahren werden durch die eigene Zentrale Forschungsförderung der Universität Post-Doc-Stellen finanziert. Unabhängig von diesen zentral finanzierten Stellen werden zusätzliche Post-Doc-Stellen von den jeweiligen Fakultäten und Instituten der Universität ausgeschrieben.
Die Universität Bremen bietet stimulierende Rahmenbedingungen für alle ihre Post-Docs und WissenschaflerInnen auf dem Weg zu Professuren. Die Personalentwicklung der Universität bietet maßgeschneiderte Entwicklungsangebote wie etwa intensives (Karriere-) Coaching, das Forschungsförderungsreferat bietet Beratung zu nationalen Drittmittel-Förderungen. Es gibt Unterstützung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch den universitätseigenen Kindergarten sowie weitere Betreuungsmöglichkeiten auf dem Campus. Es gibt ein reges interdisziplinäres Forschungs-Netzwerk mit der Universität Bremen im Mittelpunkt. Auf dem Campus haben zudem zahlreiche Institute der außeruniversitären Spitzenforschung ihren Sitz. Sie alle sind mit der Universität u?ber Kooperationsverträge eng verbunden wie etwa Institute der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF), der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) und der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG).
Alle Post-Docs, die durch eine der nachfolgenden Förderlinien gefördert werden, sind Teil eines Post-Doc-Netzwerkes, das ihre Karriere in besonderer Weise unterstützt.

  WER KANN SICH BEWERBEN? PROMOTION FÖRDERZEITRAUM
Zentrale Forschungsförderung: BRÜCKENSTELLEN IN DIE POST-DOC-PHASE - DoktorandInnen jeder Nationalität
- Post-DoktorandInnen jeder Nationalität
- Promotion wird innerhalb eines halben Jahres abgeschlossen sein
- Post-DoktorandInnen bis höchstens ein Jahr nach dem Promotions-kolloquium
12 Monate mit der möglichen Verlängerung um weitere 12 Monate (maximal 24 Monate)
Zentrale Forschungsförderung: EIGENE PROJEKTE FÜR POST-DOCS Post-DoktorandInnen jeder Nationalität Promotion liegt mindestens ein Jahr und höchstens vier Jahre zurück maximal 48 Monate
Post-Doc Initiative M8: EARLY CAREER POSTDOCTORAL POSITIONS - DoktorandInnen jeder Nationalität
- Post-DoktorandInnen jeder Nationalität
- Promotion darf nicht an der Universität Bremen erlangt worden sein
- Promotion wird innerhalb eines halben Jahres abgeschlossen sein
- Post-DoktorandInnen bis höchstens ein Jahr nach dem Promotionskolloquium
maximal 24 Monate
Post-Doc Initiative M8 INDEPENDENT POSTDOCTORAL POSITIONS: - Post-DoktorandInnen jeder Nationalität
- Promotion darf nicht an der Universität Bremen erlangt worden sein, es sei denn, dass mindestens zwei Jahre Post-Doc Forschung an einer anderen Institution nachgewiesen werden
Promotion liegt mindestens ein Jahr und höchstens vier Jahre zurück maximal 48 Monate
BREMEN TRAC/COFUND - Post-DoktorandInnen jeder Nationalität
- AIn den drei Jahren vor dem Ende der Bewerbungsfrist dürfen die Post-DoktorandInnen nicht mehr als 12 Monate in Deutschland wohnhaft oder ihrer Hauptbeschäftigung nachgegangen sein (Arbeit, Studium etc.)
Promotion liegt höchstens zwei Jahre zurück maximal 24 Monate

Details zu den Förderlinien

Aktuell gibt es zwei spezielle Förderlinien für Post-Docs, die durch die Zentrale Forschungsförderung (ZF) der Universität finanziert werden. Mit Brückenstellen in die Post-Doc-Phase werden Post-Doktorandinnen und Post-Doktoranden darin unterstützt, früh in ihrer Karriere eigenständig Forschungsprojekte einzuwerben, zu leiten und zu verantworten. Eigene Projekte für Post-Docs hingegen bieten für fortgeschrittene und internationale Post-Doktorandinnen und Post-Doktoranden die Chance auf ein eigenständiges, vierjähriges Projekt in einem hochproduktiven Umfeld.

Da die Universität Bremen als eine der elf deutschen Exzellenzuniversitäten ausgezeichnet wurde, konnte sie den Post-Doc-Stellenpool für junge Forschende erheblich ausweiten. Seit 2012 verfügt sie über Mittel, um ihr Zukunftskonzept "Ambitioniert und agil" durch insgesamt neun Maßnahmen umzusetzen. Die Post-Doc-Initiative der Universität Bremen ist eine dieser Maßnahmen und schafft zusätzliche, wettbewerblich vergebene Stellen mit eigenem Budget, wodurch für Post-Docs Freiraum geschaffen und selbständiges Forschen ermöglicht wird. Genau wie bei der ZF werden Post-Doc-Stellen in zwei Varianten angeboten: Early Career and Independent postdoctoral positions.

Nicht zuletzt bietet die Universität seit 2013 ein weiteres Fellowship-Programm für Post-Docs an: Die COFUND fellowshipsBREMEN TRAC (Fellowships for Transnational Academic Careers). Das Programm ist finanziert durch die Universität Bremen und das 7. Forschungsrahmenprogramm – Marie Curie-Maßnahmen. BREMEN TRAC zielt darauf ab, junge WissenschaftlerInnen aus aller Welt nach der Promotion für einen Zeitraum von 2 Jahren zu Forschungsaufenthalten an die Universität Bremen zu holen. So wird die transnationale Mobilität von vielversprechenden WissenschaftlerInnen in einem frühen Stadium ihrer Karriere unterstützt.

Postdoktorandinnen

Die Universität Bremen unterstützt Postdoktorandinnen seit 2004 gezielt in ihrer Karriere mit dem Coaching- und Mentoringprogramm „plan m“, jüngst ausgezeichnet als europäisches Good-Practice-Projekt. Das Programm wird universitätsweit eingesetzt, aber auch eigens auf Exzellenzcluster, Graduiertenschulen und Sonderforschungsbereiche zugeschnitten.