An der Universität Bremen bildete sich 2002 auf Initiative des Personalrats eine Gruppe, die einen ersten Gesundheitstag organisierte. Diese erfolgreiche Veranstaltung leitete die Verstetigung von Gesundheitsförderung an der Universität Bremen ein.
Im Jahr 2009 wurde in der Dienstvereinbarung zum Gesundheitsmanagement im bremischen öffentlichen Dienst ein systematisches Vorgehen verabredet. Hier wird der Gesundheitsbegriff der WHO als körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden und ein Verständnis von Betrieblicher Gesundheitsförderung als Verbesserung von Arbeitsbedingungen unter Beteiligung von Beschäftigten (Ottawa-Charta) verwendet. Neben der Reduktion von Fehlbelastungen wird die Stärkung gesundheitlicher Ressourcen (Salutogenese) gefordert. Die systematische Vorgehensweise (Analyse - Priorisierung - Maßnahmen durchführen und integrieren - Evaluation) wird festgelegt.