Die Umsetzung von Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung in der Universität erfordert ein prozessorientiertes Vorgehen.
Dazu gehören:
1) Diagnose (Analyse) und Gesundheitsberichterstattung (GBE): Analyse der gesundheitsbezogenen Situation
2) Prioritätensetzung: auf Analysen des Bedarfs und der Situation basierende Auswahl von Themen oder Zielgruppen
3) Interventionsplanung: Planung von Aktivitäten
4) Implementierung der Interventionen: Umsetzung der Aktivitäten, Integration in die Organisation
5) Evaluation und Monitoring: Prozessorientierte Überprüfung des Ablaufs und der Effektivität
Dieses Verfahren wird sowohl für den universitätsweiten zentralen Prozess als auch für dezentrale Projekte gewählt. Der zentrale Prozess steuert den Einsatz zentraler Ressourcen sowie die Bearbeitung übergreifender oder universitätsweiter Projekte. Dezentrale Projekte, gesteuert von einer dezentralen Projektgruppe, gehen ebenfalls in diesen fünf Schritten vor. Bei den fünf Prozessschritten muss besonders die Bedeutung des ersten, der Diagnose, betont werden. Hier ist es die Aufgabe, unter Beteiligung der Betroffenen genau zu analysieren, Ursachen zu erforschen und diese in den folgenden Schritten zu bearbeiten.