Industrial Engineering beschäftigt sich mit der Entwicklung, Optimierung, Implementation, Realisierung und Bewertung von Prozessen, Strukturen und integrierten Systemen betrieblicher Organisationen. Es baut auf den Prinzipien und Methoden der ingenieurwissenschaftlichen Analyse und Synthese sowie der Systemmodellierung und -gestaltung auf und nutzt relevante Erkenntnisse aus den Natur- und Sozialwissenschaften sowie aus der Neurowissenschaft.
Der Masterstudiengang „Industrial Engineering“ vermittelt ein Methodenspektrum zur systematischen Lösung von betrieblichen Aufgaben im Rahmen einer wirtschaftlichen und humanen Betriebsführung. Aufbauend auf dem Vorwissen der Studierenden wird besonderer Wert auf breitgefächerte interdisziplinäre Kenntnisse und Kompetenzen zur Aufgabenbewältigung, Problemlösung und Konfliktbearbeitung im betrieblichen Kontext gelegt. Das Studium vermittelt ein umfassendes Handlungsrepertoire für zeitgemäßes Management.
Die erworbene Methodenkompetenz befähigt zur kreativen und systematischen Lösung von betrieblichen Aufgaben. Inhalte wie Controlling, Wertanalyse, Prozesskostenrechnung, Projekt-, Prozess- und Konfliktmanagement gehören u.a. zu diesem Kompetenzbereich. Die vermittelte Sozial- und Führungskompetenz bildet die Klammer zur Integration der Einzelthemen und der Methoden in das Management. Hier seien genannt: Team- und Konsensfähigkeit, Betriebs-, Unternehmens- und Mitarbeiterführung, Kommunikation und Verhandlungstechniken, Moderation, Präsentation, Teamarbeit und Motivation. Die Themengebiete werden erfahrungsgeleitet und praxisorientiert vermittelt bzw. erarbeitet.
Um den Transfer der Inhalte in die berufliche Praxis zu gewährleisten, sollen sich Studienleistungen wie Projektarbeiten nach Möglichkeit auf den eigenen beruflichen Kontext beziehen. Von daher wird von den Studierenden die Bereitschaft erwartet, in dem entsprechenden Umfang Einblick in ihr konkretes Berufsumfeld zu gewähren.
Hierüber werden einerseits Methoden und deren Anwendung im Kreise der Studierenden und Lehrenden erprobt und reflektiert sowie in der betrieblich-beruflichen Praxis angewendet und tragfähige sowie getragene, gleichermaßen effektive wie effiziente und belastungsoptimierte Lösungen erarbeitet.
Lebenslanges Lernen ist für Sie keine Forderung der Politik, sondern Realität. Sie lernen jeden Tag aufs Neue. Denn kein Problem ist wie das andere; je verzwickter ein Problem, umso kreativer ist Ihre Lösung.
Der Master-Studiengang "Industrial Engineering" unterstützt Sie beim Lernen. Er strukturiert das, was Sie ohnehin täglich tun: Lösungen finden, Prozesse optimieren. Egal, ob Sie in der Produktion oder im Dienstleistungssektor arbeiten, ob Sie als leitender Angestellter oder selbstständig tätig sind: Mit dem berufsbegleitenden Studium erweitern Sie Ihre Methodenkompetenz. Sie lernen wissenschaftlich fundiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung - aber gleichzeitig sichern Sie durch das Einbringen Ihrer beruflichen Praxis den direkten Nutzen - für Sie selbst und ggfs. für Ihren Arbeitgeber.
Der Studiengang wendet sich an:
Die Teilnahme an dem Master-Studiengang setzt in der Regel einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (mit Studienleistungen in einem Umfang von mind. 180 Credit Points nach ECTS) in einem technischen, naturwissenschaftlichen oder betriebswirtschaftlich-technologiebezogenen Fach sowie mind. einjährige einschlägige Berufserfahrung voraus.
Auch ohne Hochschulabschluss können beruflich besonders qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber teilnehmen.
Die detaillierten Zulassungsvoraussetzungen finden Sie hier.
Mit dem Masterabschluss erwerben Sie einen hochwertigen universitären Abschluss, der Sie auch zur anschließenden Promotion befähigt.