Fördermöglichkeiten der Uni Bremen

Initiieren und fördern

INTERNATIONALISIERUNGSFONDS: Ausschreibung 2017/18

Internationalität gehört zu den Leitzielen der Universität Bremen seit ihrer Gründung im Jahr 1971. Heute ist sie eine weltweit sichtbare und vernetzte Universität, die bestrebt ist, ihren Studierenden eine globale Perspektive in vielfältig international orientierten Studienprogrammen zu vermitteln und Forschern und Forscherinnen aus aller Welt ideale Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und Lehre zu bieten.

Um den Fachbereichen sowie sonstigen Einrichtungen und Mitgliedern der Universität Internationalisierungsvorhaben, die insbesondere das Erreichen der strategischen Ziele (dargelegt in der zentralen Internationalisierungsstrategie) verfolgen, zu ermöglichen, stellt das Rektorat jährlich zusätzliche Mittel über seinen Internationalisierungsfonds zur Verfügung.

Ausschreibungen erfolgen jeweils zum Ende des Vorjahres für das gesamte folgende Jahr. Förderzeitraum ist der 1.11.17-31.12.18

Je nach Budgetsituation erfolgt eine zweite Ausschreibung im Sommersemester. Für eventuell verbleibende Restmittel sind laufend Anträge während des Jahres möglich. Informationen, ob Restmittel vorhanden sind, finden Sie auf dieser Seite.

Die Anträge müssen folgende Ziele verfolgen:

  • der Internationalisierung von Lehre und Forschung dienen,
  • den Anschub und die Verstetigung von Partnerschaften bewirken,
  • der Umsetzung der strategisch festgelegten Ziele und Maßnahmen dienen und den Zielen der Internationalisierungsstrategie entsprechen.

Förderlinien:

I. KLEINFÖRDERUNGEN (BIS MAX. 2.500 € pro Einzelförderung):
Reisekostenzuschüsse (Besuche von Partneruniversitäten), Zuschüsse zu Veranstaltungen etc. Ausgeschlossen sind Vorhaben, die über andere Programme gefördert werden können (DAAD-Kongress- und Vortragsreisen, Zentrale Forschungsförderung). Des Weiteren ist durch die Fachbereichsleitung zu begründen, warum die Finanzierung nicht aus der pauschalen Fachbereichszuweisung zur Förderung der Internationalisierung gezahlt werden kann.

II. INDIVIDUALFÖRDERUNGEN (BIS MAX. 4.000 € pro Einzelförderung):
Auslandsaufenthalte im Rahmen von Forschung und Lehre bis zu einer Aufenthaltsdauer von 4 Wochen, Auslandsaufenthalte i.R. von binationalen Promotionen (sofern nicht über DAAD / IPID förderbar) und vergleichbares.

III. GASTDOZENTUREN (BIS MAX: 2.000 € pro Einzelförderung):
Einladungen an internationale promovierte Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler, die Angehörige einer ausländischen Hochschule sind und eine internationale Perspektive in den regulären Lehrbetrieb an der Universität Bremen einbringen können. Durch diese Kurzzeitdozenturen soll besonders das fachübergreifende Lehrangebot unter fachlichen, methodischen und fremdsprachlichen Aspekten erweitert werden. Da innerhalb Europas eine Förderung solcher Gastaufenthalte durch das ERASMUS Programm möglich ist, richtet sich dieses Angebot ausschließlich an Wissenschaftler/innen, die an außereuropäischen Hochschulen tätig sind. Die Veranstaltungen müssen zur Internationalisierung des Lehrangebots beitragen.

IV. PROJEKTFÖRDERUNGEN (BIS MAX. 10.000 € pro Einzelförderung):

  • Anschubförderung für internationale Kooperationsvorhaben (Koordinierungstreffen, Kick-off-Workshops, Vorbereitungsreisen, Vorbereitung von Drittmittelanträgen sofern nicht ZF-gefördert)
  • Aufbau internationaler Graduiertenschulen
  • internationale Lehrprojekte wie beispielsweise internationale Studiengänge, Sommerschulen, studentische Exkursionen (nur Outgoing / für ausländische Studierendengruppen ist eine Beantragung beim DAAD möglich) – keine Förderung von Individual- und Mobilitäts-/Aufenthaltsstipendien!
  • Einmalige / zeitlich begrenzte Austauschvorhaben, sofern sie den strategischen Zielen der Internationalisierung förderlich sind (Einschränkung wie oben, keine Förderung von Individual- und Mobilitäts-/Aufenthaltsstipendien).

Inhaltlicher Schwerpunkt 2017/2018:

Insbesondere für die Projektförderung können jährlich thematische Schwerpunkte festgelegt werden (entwickelt aus den Zielen und Schwerpunkten der Internationalisierungsstrategie sowie aus den Empfehlungen des HRK-Audit). Anträge, die im Rahmen des thematischen Schwerpunkts eingehen, werden vorrangig (jedoch nicht ausschließlich) gefördert. Für das Förderjahr 2017/18 wurden die folgenden beiden Schwerpunkte ausgewählt:

Internationale Sichtbarkeit durch Marketing und Alumni

Die Verbesserung unserer internationalen Sichtbarkeit stellt einen aktuellen Arbeitsschwerpunkt der Internationalisierung dar. Dies umfasst mehrere Aspekte:

  1. Ziel der Universität Bremen ist es, den Anteil der internationalen Studierenden zu erhöhen und dabei die spezifischen Interessen und Bedarfe der Fächer in der Werbung und Informationsarbeit stärker einzubeziehen. Dies begründet sich u.a. in der zu erwartenden demographischen Entwicklung, aber auch im Bedarf, qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit zu gewinnen. Um die Fachbereiche dabei besser unterstützen zu können und die zentralen Maßnahmen strategisch auszurichten, wird ein Marketingkonzept erarbeitet.
  2. Gemeinsam mit der U Bremen Research Alliance wird derzeit das internationale Forschungsmarketing entwickelt, in dem die Sichtbarkeit des Forschungsstandorts Bremen in seiner Gesamtheit und mit seinen Stärken gezielt in ausgewählten Bereichen gestärkt wird.
  3. Für beide Aspekte des Marketing spielen Alumni als Akteure eine wesentliche Rolle, weshalb sie in den Förderschwerpunkt integriert werden.

Anträge der Fachbereiche in diesem Förderschwerpunkt können sich auf einzelne Bereiche beziehen, aber auch einen umfassenden Ansatz bedienen. Beispiele sind Informations- und Marketingkampagnen für einzelne Studiengänge, Fachveranstaltungen in Zusammenarbeit mit einem Research Ambassador oder der Aufbau von Fachgruppen für Alumni im Ausland.

Zweiter Förderschwerpunkt 2017/18

Der Aufbau strategischer Partnerschaften bedarf in der Umsetzung eines finanziellen Anschubs. Dies ist in den Förderkriterien des Internationalisierungsfonds (die Maßnahmen sollen „der Umsetzung der strategisch festgelegten Ziele und Maßnahmen dienen“) zwar implizit festgeschrieben, jedoch sehen wir Bedarf, auch im Hinblick auf die im Rahmen der Ausweisung evtl. neuer strategischer Partner im Zuge der neuen Internationalisierungsstrategie, einen Fokus auf die gezielte Förderung einzelner Universitätspartnerschaften zu legen. In der Ausschreibung werden die dafür vorgesehenen Partnerschaften konkret benannt (die vier bestehenden strategischen Partner sowie die University of Hokkaido und die University of Namibia).

Anträge in den Linien I und II sind uneingeschränkt möglich.

Antragsverfahren

Anträge sind ausschließlich mit den auf dieser Seite genannten Unterlagen zu stellen.
Anträge sind über das Dekanat einzureichen und erfordern eine Stellungnahme des Internationalisierungsbeauftragten hinsichtlich der Einordnung des Antrags in die Internationalisierung des Fachbereichs.

Eine Förderung in anderen Programmen (insbesondere der zentralen Forschungsförderung) muss ausgeschlossen sein. Ebenso wenig können Langzeitförderungen und Aufenthaltsstipendien vergeben werden.

Anträge müssen eine Eigenbeteiligung des Fachbereichs ausweisen.

Bitte richten Sie diese bis zum 30.10.2017 ausschließlich unter Verwendung dieses Online-Formulars an die Referatsleiterin des International Office, Dr. Annette Lang: lang@uni-bremen.de.

Bitte reichen Sie außerdem folgende Anlagen zum Antrag ein.

  • Die Anforderungen an den frei formulierten Text sind dieses Jahr bei Linie I-III max. 2 Seiten, und bei Linie IV max. 5 Seiten
  • Finanzierungsplan
  • bei Dienstreisen oder Studienreisen ist ein Programm beizufügen

Bitte machen Sie im Antrag nach Möglichkeit und sofern zutreffend, zu folgenden Punkten Angaben:

  • seit welchem Jahr bestehen die Kontakte zur kooperierenden Einrichtung bzw. liegt ein Kooperationsvertrag vor?
  • bei Gastdozenturen: Stundenumfang, Zeitplan, Einbindung ins Curriculum/ ECTS-Punkte
  • Worin liegt der (längerfristige) Mehrwert der Maßnahme für die Kooperation und für die Internationalisierung der Universität Bremen?
  • Wie integriert sich die Maßnahme in die Internationalisierungsstrategie Ihres Fachbereichs bzw. in die Strategie der Universität?

Eine Vergabekommission bestehend aus K, KON3, 14 und zwei Internationalisierungsbeauftragten (je eine/r aus FB 1-6 / FB 7-12, jährlich neu zu berufen) erarbeitet einen Vergabevorschlag.
Die Entscheidung trifft das Rektorat.

Anträge bis 1.000 €, die außerhalb der Ausschreibungstermine auf evtl. verbleibende Restmittel eingehen werden durch KON3/14 entschieden und der Vergabekommission / dem Rektorat berichtet.

Antragsberechtigt sind:

  • Wissenschaftliches Personal (ab Status Promovierende) der Fachbereiche (auch Nachwuchswissenschaftler/innen auf Stipendien)
  • Wissenschaftliches Personal der außeruniversitären Forschungseinrichtungen nur, wenn auch eine Tätigkeit an der Universität vorliegt (z.B. Brückenprofessuren) und die Förderung den Fachbereichen zugutekommt
  • Weitere Einrichtungen und verfasste Mitglieder der Universität (AStA, esg, Chor/Orchester u.a.)