August

Portrait eines Mannes
© Privat"Im Rahmen der Projekte beginnen wir, an konkreten Systemen für Patienten zu arbeiten", sagt Prof. Andreas Kreiter.

Exzellenzinitiative: Sehhilfe für Blinde

Neurowissenschaftler und Elektrotechniker starten mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zwei Projekte, die Blinden helfen sollen, visuelle Eindrücke zu bekommen.

Im Rahmen der Creative Unit „I-See – das künstliche Auge“ und dem DFG-Projekt „InAuKa“ geht es darum, wie elektrische Signale direkt ins Gehirn eingespeist und dort verarbeitet werden. Um eines Tages eine Sehprothese zu entwickeln, müssen das Gehirn und dessen Informationsverarbeitung besser verstanden werden. „Im Rahmen der Projekte beginnen wir, an konkreten Systemen für Patienten zu arbeiten – auch wenn das beim künstlichen Auge sicher noch mindestens zehn Jahre dauern wird“, sagt Professor Andreas Kreiter, Wissenschaftler am Zentrum für Kognitionswissenschaften (ZKW). Insgesamt stehen für die beiden interdisziplinären Vorhaben 1,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Zur Pressemitteilung

Website Creative Unit „I-See – das künstliche Auge“ (in Englisch)

Exzellenzinitiative: laufende Förderungen

Sehforschung: Internationaler Kongress in Bremen

Mehr als 900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treffen sich zur 36. European Conference on Visual Perception (ECVP) in Bremen. Dabei diskutieren sie über aktuelle Forschungsergebnisse in anwendungsbezogenen, klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Bereichen der Sehforschung. Bremen rückt damit in der Hirnforschung für mehrere Tage in den Fokus der internationalen wissenschaftlichen Öffentlichkeit. Die Organisatoren der weltweit wichtigsten Tagung zur Wahrnehmungsforschung sind Udo Ernst, Cathleen Grimsen und Detlef Wegener vom Zentrum für Kognitionswissenschaft (ZKW) der Uni Bremen.

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ZeMKI organisiert europaweit bedeutende Sommerschule

Wissenschaftler des Zentrums für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) organisieren ab 2013 drei Jahre lang die dreijährige international bedeutende European Media and Communication Doctoral Summer School in Bremen. Dabei kooperiert die Universität mit der größten kommunikationswissenschaftlichen Fachvereinigung Europas – der European Communication Research and Education Association (ECREA).

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