Forschung

Portrait einer blonden Frau
© MPI / Uni BremenHat den Leibniz-Preis 2014 erhalten: Professorin Nicole Dubilier

Meereswissenschaftlerin erhält Leibniz-Preis

Das Jahr 2013 war für die Professorin Nicole Dubilier äußerst erfolgreich: Im Dezember hat die Meereswissenschaftlerin mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis den renommiertesten deutschen Wissenschaftspreis für ihre Forschung an Symbiosen zwischen Mikroorganismen und marinen Tieren erhalten.

Einige Monate zuvor hatte Dubilier eine der höchstdotierten wissenschaftlichen Förderungen innerhalb der Europäischen Union erhalten: Den ERC Advanced Grant in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Damit würdigt der Europäische Forschungsrat ihre Arbeit an Symbiosen zwischen Bakterien und Muscheln, die an heißen Quellen in der Tiefsee leben.

Nicole Dubilier ist Direktorin am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und leitet dort die Abteilung Symbiose. Die Meereswissenschaftlerin lehrt am Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Bremen. Außerdem ist sie Projektleiterin am MARUM, dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen.

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Lernsoftware für Elektroniker-Ausbildung

Eine Lernsoftware zur Unterstützung der Ausbildung im Elektrohandwerk haben das Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen und das Institut für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung (iTAB) der Technischen Universität Hamburg-Harburg entwickelt. Das digitale Angebot mit dem Titel „Kompetenzwerkst@tt-Elektrohandwerk“ hat in der Kategorie Berufliche Bildung und Studium, Sparte Ausbildung, den hochrangigen Deutschen Bildungsmedien-Preis „digita 2013“ gewonnen. Im Jahr 2012 wurde die Kompetenzwerkst@tt-Elektrohandwerk bereits mit dem „Comenius EduMedia-Preis“ ausgezeichnet. Damit bekam sie die beiden wichtigsten deutschen Bildungsmedienpreise.

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Eine Gruppe mit einer Frau und drei Männern in festlicher Abendkleidung
© Privat / Uni BremenVon links: Prof. Dr. Barbara Weißenberger vom Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft überreicht die Auszeichnung den Bremer Wirtschaftswissenschaftlern Michael Meser, Dr. Stefan Veith und Prof. Dr. Jochen Zimmermann.

Wissenschaftspreis für Betriebswirte

Eine ungewöhnliche Auszeichnung für Teamwork: Für ihren gemeinsamen Beitrag „A Long-Term Perspective on Securities Regulation and Its Market Effects“ erhielten die Bremer Wirtschaftswissenschaftler Professor Jochen Zimmermann, Dr. Stefan Veith und Michael Meser den Best Conference Paper Award. Verliehen hat den Preis der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB). Der VHB ist der größte deutschsprachige Verband zur Förderung betriebswirtschaftlicher Forschung.

Der Aufsatz erlangte in allen Gutachten als einziger Beitrag jeweils die Bestnote und konnte sich gegenüber mehr als 400 eingereichten Beiträgen durchsetzen. In ihrem Beitrag untersuchen die Bremer Wissenschaftler die Wirkung von staatlichen Eingriffen auf Kapitalmärkten anhand von Daten aus sechs Ländern. Sie weisen in ihrer Längsschnittstudie positive Effekte der Regulierung nach, zeigen aber auch weiter bestehende nationale Unterschiede zwischen den wichtigsten Kapitalmärkten der Welt auf. Der Preis ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert.

Drei junge Männer mit Urkunde
© Privat / Uni BremenDas Siegerteam: René Steinrücken, Asanga Udugama und Isaac Supeene (von links). Foto: TZI

MANIAC Challenge für TZI-Mitarbeiter

Isaac Supeene und Asanga Udugama vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Uni Bremen haben mit ihrem Teamkollegen René Steinrücken der TU Hamburg-Harburg den MANIAC Challenge 2013 gewonnen. Bei dem internationalen Wettbewerb geht es darum, eine gute Strategie für den Austausch von Datenpaketen im Internet zu entwickeln.

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Portrait einer Frau
© MARUM / Uni BremenDr. Doris Abele lehrt an der Uni Bremen. (Foto: MARUM)

Preis für Biologin

Die Meeresbiologin und Ökologin Doris Abele hat den „Biomaris Forschungspreis zur Förderung der Meereswissenschaften im Land Bremen“ erhalten. Der Preis der Firma Biomaris GmbH & Co. KG und des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften ist mit 5.000 Euro dotiert.

Doris Abele ist seit dem Jahr 2000 am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), tätig. Dort koordiniert sie internationale Projekte, die sich mit dem Klimawandel an den Küsten der westlichen Antarktis befassen. Mit ihrer Arbeitsgruppe untersucht die Zoologin das Phänomen der Alterung bei besonders langlebigen Meerestieren. Doris Abele lehrt an der Universität Bremen.

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Portrait von einem Mann
© Privat / Uni BremenProfessor Franz Hoffmann

Schweden zeichnen Bremer Materialwissenschaftler aus

Im Bereich der Materialwissenschaften und ihrer Technologien liegt eine der Forschungsstärken der Universität Bremen und sie wird international wahrgenommen. Dies beweist die gute Nachricht, die den Bremer Materialwissenschaftler Professor Franz Hoffmann kurz vor Weihnachten erreichte: Der Vorstand der schwedischen Jacob Wallenberg Foundation stellt ihm für die nächsten zwei Jahre eine finanzielle Förderung – einen sogenannten „Grant“ – in Höhe von 200.000 SEK (etwa 22.000 €) für seine Forschung zur Verfügung. „Der Brief der Jacob Wallenberg Foundation kam für mich überraschend, denn die Vergabe des Grant erfolgt nicht im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens. Die Auszeichnung freut mich sehr, denn sie zeigt, dass unsere Forschung international wahrgenommen wird und Anerkennung findet“, sagt Professor Hoffmann. Er wird die Fördersumme innerhalb der nächsten zwei Jahre für Forschung auf dem Gebiet der Wärmebehandlung verwenden.

Professor Hoffmann leitet im Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen die Abteilung Wärmebehandlung und ist in die Lehre des Fachbereichs Produktionstechnik – Maschinenbau & Verfahrenstechnik der Universität Bremen eingebunden. Die Jacob Wallenberg Foundation besteht seit 1971 und wird von der Royal Swedish Academy of Engineering Science verwaltet. Stifter ist die Unternehmensgruppe Svenska Kullagerfabriken (AB SKF).

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