Lehre

Gruppenbild mit einer Frau und zwei Männern in festlicher Kleidung.
© Harald Rehling / Uni BremenDie Berninghausen-Preisträger 2013: Diplompsychologe Mark Heckmann, Dr. Lisa Lüdders und Prof. Frank Jahnke (v.l.).

Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre

Für ihr vorbildliches Engagement in der Lehre haben drei Hochschuldozenten den Berninghausen-Preis 2013 erhalten. Dr. Lisa Lüdders und Mark Heckmann, beide aus dem Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften, wurden für das „beste Einführungsmodul“ ausgezeichnet. In ihrem Modul „Quantitative Methoden I“ ist es den beiden gelungen, ein eher „trockenes Gebiet“ in der Lehre interessant und lebendig zu vermitteln.

Der Studierendenpreis ging an Professor Frank Jahnke, Fachbereich Physik/Elektrotechnik für die Veranstaltung „Theoretische Physik 2 (Mechanik)“. In der Begründung der Studierenden wird vor allem die Verknüpfung höchst abstrakter und komplexer Theorie mit praktischen Beispielen hervorgehoben.

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 6.000 Euro (je 3.000 Euro pro Kategorie) dotiert und wird von den „unifreunden“ auf Vorschlag der Universität vergeben. Benannt ist er nach seinem Stifter Friedo Berninghausen, der im Herbst 2013 verstarb. Der Freund und Förderer hat die „unifreunde“ sowie die Universität jahrelang großzügig unterstützt. Sein Sohn Carl Berninghausen führt dieses Engagement fort.

Einen Bericht über die Gedenkfeier der Uni Bremen für Friedo Berninghausen finden Sie hier

Zwei Frauen und ein Mann auf einer Bühne, eine Frau hält eine Urkunde
© Privat / Uni BremenÜbergabe des Polytechnik-Preises an die Bremer Uni-Sachunterrichts-Didaktikerin Professorin Brunhilde Marquardt-Mau (Mitte) durch Nicola Beer (damals Hessische Kultusministerin) und Dr. Christoph Braß aus dem Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (2013).

Sachunterricht: Preis für Uni-Didaktikerin

Hohe Auszeichnung für Professorin Brunhilde Marquardt-Mau. Die Hochschullehrerin vom Arbeitsgebiet „Sachunterricht-Naturwissenschaften“ im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften hat im November 2013 den Polytechnik-Preis der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main erhalten.

Sie bekam die Auszeichnung für die Einrichtung der Labore ELISA-Lab (Labor – Entdeckendes Lernen im Sachunterricht) und KIGA-Lab (Kindergarten-Labor) an der Uni Bremen. Das Konzept ermöglicht Kindern, Studierenden, Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern entdeckendes und forschendes Lernen am Beispiel innovativer Themen. Dazu zählen beispielsweise das Projekt „Kinder auf den Spuren Charles Darwins“, das im Darwin-Jahr 2009 von der VolkswagenStiftung gefördert wurde, oder das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Vorhaben zum Thema „Erneuerbare Energien“.

Lebensnähe und gesellschaftliche Relevanz sind für Marquadt-Mau bei der Themenauswahl entscheidend. Beide Projekte wurden gemeinsam mit Dr. Regine Rojek (ehemals Universität Bremen) entwickelt und umgesetzt.

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Portrait eines Mannes mit Brille
© Privat / Uni BremenProfessor Ingo Eilks (Foto) vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN) leitet das Projekt gemeinsam mit Dr. Antje Siol vom Institut für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT)

Nachhaltigkeit und Chemie sind kein Gegensatz

Das Projekt „Nachhaltigkeit und Chemie im Schülerlabor“ der Universität Bremen wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Geleitet wird es von Professor Ingo Eilks vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN) gemeinsam mit Dr. Antje Siol vom Institut für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT).

Mit Partnern vom Schülerlabor NanoBioLab der Universität des Saarlandes werden Angebote zu Fragen einer nachhaltigen Entwicklung mit und durch Chemie entwickelt. An der Universität Bremen werden solche Schülerexperimente zur nachhaltigen Chemie im Labor FreiEx des UFT angeboten. Die Schüler beschäftigen sich etwa mit Hautcremes, der Synthese von Vanillin, der Nutzung von Biokraftstoffen oder der Chemie der Atmosphäre.

Klassen und Kurse aller Schuljahrgänge von Klasse 5 bis zum Abitur können das Schülerlabor FreiEx an der Universität Bremen besuchen. Die Angebote werden auch nach Projektende interessierten Schulen, Lehrkräften und Schulklassen zur Verfügung stehen.

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