Universität Bremen

Comiczeichnung eines Hundes, der "hallo" auf Spanisch sagt
Ein Auschnitt aus dem Logo des FZHB.

„Europäisches Sprachensiegel“ für das Fremdsprachenzentrum

Das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen (FZHB) wurde im November 2013 mit dem „Europäischen Sprachensiegel 2013“ ausgezeichnet. Vergeben wird der Titel vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Kommission. Das FZHB erhält die Auszeichnung für die Initiative „Akademische Mehrsprachigkeit fördern!“, in der gezielt akademische Sprachfertigkeiten von Studierenden der Universität Bremen mit Migrationshintergrund gefördert werden.

Website FZHB

Gruppenbild mit zwei Frauen und drei Männern, die eine Trommel halten.
© Harald Rehling / Uni BremenFreuen sich über die Auszeichnung (v.l.): Prof. Jochen Zimmermann, Tina Hoffmann (damalige Projektverantwortliche), Henry Spradau (Leiter des Versorgungsamtes Bremens und Laudator), Antje Löwa (schwerbehinderte Nachwuchswissenschaftlerin am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft) und Dr. Martin Mehrtens (Uni-Kanzler). Foto: Katja Katharina Engbrecht

Trommeln für Gleichberechtigung

Für ihr Modellprojekt „INWi – Inklusion in der Wissenschaft“ hat der Verein Arbeit und Zukunft die Universität Bremen mit der „Trommel 2013“ ausgezeichnet. Das bundesweit einmalige Projekt ermöglicht zurzeit zwölf schwerbehinderten Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern an der Universität zu promovieren. Die Stellen werden zu 70 Prozent von der Bundesagentur für Arbeit und dem Integrationsamt finanziert. Die Doktoranden sollen dadurch ein möglichst selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben führen. Mit dem Musikinstrument soll für Gleichberechtigung getrommelt werden.

Der Bremer Verein Arbeit und Zukunft vergibt die „Arbeit & Zukunft Trommel“ an Unternehmen, Institutionen oder Personen in Bremen und umzu, die sich besonders verdient gemacht haben, die Situation von Langzeitarbeitslosen und ihre Teilhabechancen am gesellschaftlichen Leben nachhaltig zu verbessern. Neben der Universität Bremen wurde Alfons Adam, Schwerbehindertenvertreter beim Mercedes-Benz-Werk in Bremen, ausgezeichnet.

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© Ken Reichert / Uni BremenDie Forschungs-Windenergieanlage "UNI Bremen" wurde 2012 eingeweiht. Das Bild zeigt den damaligen Konrektor Rolf Drechsler, Umweltsenator Joachim Lohse und WindGuard-Geschäftsführer Knud Rehfeldt auf der Gondel in 180 Meter Höhe (v. l.). Foto: Ken Reichert

Umweltfreundliche Uni Bremen

Die Universität Bremen gehört wieder zu den wenigen Hochschulen Deutschlands, die sich offiziell als umweltfreundlicher Betrieb bezeichnen darf. Damit hat sie zum 10. Mal in Folge die Hürde einer sogenannten EMAS-Validierung erfolgreich gemeistert. EMAS steht für ein  Umweltmanagementsystem nach der europäischen Norm „Eco Management and Audit Scheme“. Insbesondere die vielfältigen Ansätze in Forschung und Lehre sind wertvoller Bestandteil des Umweltmanagementsystems. Beispiele sind die Forschungs-Windenergieanlage (WEA) „UNI Bremen“, die seit Mai 2012 in Betrieb ist.

Die 3,4-Megawatt-Anlage des Hamburger Herstellers REpower kann rund 3.000 Haushalte versorgen und bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Chance, ihre Forschungen weiter voranzutreiben. In der Lehre punktete die Uni zum Beispiel mit dem Angebot „FIT in MINT – Frauen Innovation Technik“; MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das Programm erleichtert Wissenschaftlerinnen und Nicht-Akademikerinnen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Schwerpunkte sind erneuerbare Energien, Umwelt und Nachhaltigkeit.

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DFG lobt Gleichstellungspolitik der Universität

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Uni Bremen erneut in den höchsten forschungsorientierten Gleichstellungsstandard eingestuft. Gleichstellungsmaßnahmen und Strukturen seien an der Universität Bremen, so die DFG, sehr gut mit Leben gefüllt. Die zahlreichen Programme zur Förderung von Frauen auf allen Karrierestufen und zur Heranführung von jungen Frauen an die natur- und technikwissenschaftlichen Fächer werden besonders hervorgehoben. Auch die zielorientierte Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und Hochschulleitung sei gute Praxis. Die DFG lobt zudem, dass Gelder aus der Exzellenzinitiative für ein eigenes Professorinnenprogramm genutzt werden.

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