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12.05.2017

Kanadischer Gast wird „Research Ambassador“ für die Uni Bremen

BUS aktuell, das Online-Magazin der Universität Bremen / 10. Mai 2017 AL

Die Universität Bremen arbeitet seit vielen Jahren aktiv mit der University of Guelph in Kanada zusammen. Sie begann im Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien (BIKQS) und wurde auf andere Bereiche ausgedehnt.

Heute gibt es einen aktiven Studierendenaustausch, in den Bio- und Gesundheitswissenschaften entsteht ein wissenschaftlicher Austausch, und ein gemeinsames Forschungsprojekt beschäftigt sich mit Wissenschaftsliteratur. Nun war eine hochrangig besetzte Delegation in Bremen zu Gast.

Unter Leitung von Charlotte Yates, Provost und Vice President Academic, besuchten sieben Professorinnen und Professoren der University of Guelph die Uni Bremen. Mit dabei war auch Donald Bruce, Dean der Faculty of Arts, und einer der Initiatoren der Partnerschaft. Für dieses Engagement wurde er von Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter als „Research Ambassador“ der Universität Bremen ausgezeichnet. In dieser Rolle wird er nun auch in Guelph der Ansprechpartner für die Bremer Kooperation sein.

Bremen Guelph Lecture Series startet

Ein Höhepunkt des Besuches war die erste Veranstaltung im Rahmen der neu ins Leben gerufenen „Bremen Guelph Lecture Series“. Professorin Jade Ferguson referierte zu “Seeking Sanctuary: Mob Violence, Black Citizenship, and Anti-Lynching Activism in Canada“. Von nun an wird in jedem Semester wechselnd in Bremen und Guelph ein Vortrag eines Gastdozenten stattfinden. Wer Interesse hat, sich zu beteiligen, sei es als Referent in Kanada oder als Gastgeber in Bremen, kann sich an das International Office wenden.

Gemeinsam große Dynamik

Die Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Biologie, Ingenieurswissenschaften und Sozialwissenschaften führte Gespräche zu gemeinsamen Forschungsinteressen und zur Zusammenarbeit in der Lehre. Sie besuchte Institute und Einrichtungen wie das Bremen Ambient Assistant Living Laboratory (BAALL), MAPEX, das BIPS und den Fallturm. Konkrete Vereinbarungen gab es unter anderem zu einem Forschungsvorhaben zu Diversität an deutschen und kanadischen Hochschulen und zur Intensivierung des Studierendenaustauschs. Auch an gemeinsame Studiengänge ist gedacht. Mit jedem Zusammentreffen zeigt sich erneut die Übereinstimmung der beiden Universitäten. Vergleichbar in Struktur, Alter und auch hinsichtlich Leitideen und Selbstverständnis, entwickeln sie gemeinsam eine große Dynamik.

Link zur original Mitteilung der Universität Bremen.