Lehrveranstaltungen SoSe 2013

SG Religionswissenschaft, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | nur englischsprachige | für ältere Erwachsene

Modul 1 Einführung in die Religionswissenschaft / Religionswissenschaftliche Theoriebildung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M1/1 Einführung in die Religionswissenschaft
Neuere Ansätze in der Religionswissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Das Seminar zur Einführung in die Religionswissenschaft II behandelt neuere Ansätze zur Theoriebildung und zur Erforschung der religiösen historischen wie gegenwärtigen Kulturen. Die ausgewählten Texte werden gleichzeitig einen Überblick über die wichtigsten zeitgenössischen Forschungsansätze in der Religionswissenschaft geben.

Darüber hinaus werden im zweiten Teil des Seminars beispielhaft zentrale Begriffe kritisch diskutiert (z.B. Spiritualität, Weltreligion, Tradition), die z.T. sowohl in emisch-religiöser Perspektive als auch in objektsprachlicher religionswissenschaftlicher Perspektive zentrale Bedeutung haben; umso wichtiger ist die Unterscheidung und die Reflektion zu ihrem Gebrauch. Ziel dieser Reflektion ist es, sich in der Übernahme einer forschenden religionswissenschaftlichen Perspektive zu üben.

Angebot für:
BA Religionswissenschaft (Hauptfach und Nebenfach)
General Studies


Studienbegleitende Leistung:
vorbereitende Lektüre und Diskussion
Referat mit Thesenpapier (20 Min.)
Eine Online-Anmeldung bei Stud.IP ist erforderlich.

Kleine Modulprüfung: Schriftliche Ausarbeitung des Referats auf 8 Seiten.
Große Modulprüfung: Hausarbeit zu einem Thema des Seminars (BA:15 Seiten; MA: 20 Seiten). Nur nach vorheriger Absprache mit der Dozentin!
Andere Prüfungsformen in Absprache mit der Dozentin u. U. möglich.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-54-2-M1/2 Einführung in die Religionswissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2040 (2 SWS)

Aktuelle religionswissenschaftliche Perspektiven (S)
Nachdem im Wintersemester Geschichte, allgemeine Entwicklung und grundlegende Fragestellungen der Religionswissenschaft erarbeitet wurden wollen, wir uns im zweiten Teil nun mit religionswissenschaftlichen Subdisziplinen und ihren Methoden beschäftigen. Im Anschluss an einen jeweils kurzen Rekurs auf deren Geschichte und Anteil am heutigen Selbstverständnis des Faches lesen und diskutieren wir religionshistorische, -soziologische, -ethnologische und -psychologische Texte über verschiedene religiöse Traditionen und Gemeinschaften. Zusätzlich verfolgen wir aktuelle religionswissenschaftliche Debatten bspw. zu Gender, Ästhetik und Performanz.
Die Vergabe von credit points ist an einen klar definierten workload gebunden und setzt aktive Mitarbeit in Form von Beteiligung an der Diskussion im Seminar, vor- und nachbereitende Lektüre sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats oder zur Gestaltung einer Sitzung voraus. Prüfungsleistungen bedürfen der individuellen Absprache.
Die Literatur wird zum Semesterbeginn in StudIP zugänglich sein.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 1GrundgF Einführung in die Religionswissenschaft und die Religionspädagigik

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M1/T Tutorium zur Einführung in die Religionswissenschaft (schulisch)

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 2020

Das Tutorium richtet sich an Studierende, die das Fach Religionswissenschaft/-pädagogik als Teil ihres Lehramtsstudiums belegen. Die Veranstaltung befasst sich in erster Linie mit dem Verfassen von wissenschaftlichen Hausarbeiten o.ä. Textformen, die im Verlauf des Studiums relevant sind. Dabei sollen sowohl formale als auch inhaltliche Aspekte besprochen werden. Auch die Literaturrecherche spielt eine Rolle und soll praktisch erprobt werden. Es werden keine neuen religionswissenschaftlichen Inhalte besprochen - es sei denn, sie dienen der exemplarischen Veranschaulichung der behandelten Aspekte.

Miriam Hallemann
09-54-2-M1/3 Einführung in die Religionspädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1040 (2 SWS)

Was sind grundlegende Problemstellungen beim Religions-Unterricht in der Schule? Welche Formen von Religions-Unterricht kommen in Deutschland vor und welche Formen und Konstellationen können wir beim Blick über den Tellerrand hinaus wahrnehmen? Worin besteht der rechtliche Rahmen für den Unterricht im Fach Biblische Geschichte in Bremen? Wie lassen sich die Unterschiede zu anderen Organisationsformen von Religions-Unterricht bestimmen? Welche Konzeptionen und Methoden gibt es? Welche Einsichten und Kompetenzen sollen beim Unterricht über Religion erzielt werden? Wir werden im Seminar exemplarisch an diesen Fragen arbeiten und uns dabei einführend einen Überblick verschaffen. In unterrichtsbezogenen Übungen sollen auch einzelne Methoden erprobt werden.

Eva-Marie Kenngott

Modul 1GrundkF Einführung in die Religionspädagogik

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M1/T Tutorium zur Einführung in die Religionswissenschaft (schulisch)

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 2020

Das Tutorium richtet sich an Studierende, die das Fach Religionswissenschaft/-pädagogik als Teil ihres Lehramtsstudiums belegen. Die Veranstaltung befasst sich in erster Linie mit dem Verfassen von wissenschaftlichen Hausarbeiten o.ä. Textformen, die im Verlauf des Studiums relevant sind. Dabei sollen sowohl formale als auch inhaltliche Aspekte besprochen werden. Auch die Literaturrecherche spielt eine Rolle und soll praktisch erprobt werden. Es werden keine neuen religionswissenschaftlichen Inhalte besprochen - es sei denn, sie dienen der exemplarischen Veranschaulichung der behandelten Aspekte.

Miriam Hallemann
09-54-2-M1/3 Einführung in die Religionspädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1040 (2 SWS)

Was sind grundlegende Problemstellungen beim Religions-Unterricht in der Schule? Welche Formen von Religions-Unterricht kommen in Deutschland vor und welche Formen und Konstellationen können wir beim Blick über den Tellerrand hinaus wahrnehmen? Worin besteht der rechtliche Rahmen für den Unterricht im Fach Biblische Geschichte in Bremen? Wie lassen sich die Unterschiede zu anderen Organisationsformen von Religions-Unterricht bestimmen? Welche Konzeptionen und Methoden gibt es? Welche Einsichten und Kompetenzen sollen beim Unterricht über Religion erzielt werden? Wir werden im Seminar exemplarisch an diesen Fragen arbeiten und uns dabei einführend einen Überblick verschaffen. In unterrichtsbezogenen Übungen sollen auch einzelne Methoden erprobt werden.

Eva-Marie Kenngott

Modul 1Gym Einführung in die Religionswissenschaft und Religionspädagogik

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M1/T Tutorium zur Einführung in die Religionswissenschaft (schulisch)

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 2020

Das Tutorium richtet sich an Studierende, die das Fach Religionswissenschaft/-pädagogik als Teil ihres Lehramtsstudiums belegen. Die Veranstaltung befasst sich in erster Linie mit dem Verfassen von wissenschaftlichen Hausarbeiten o.ä. Textformen, die im Verlauf des Studiums relevant sind. Dabei sollen sowohl formale als auch inhaltliche Aspekte besprochen werden. Auch die Literaturrecherche spielt eine Rolle und soll praktisch erprobt werden. Es werden keine neuen religionswissenschaftlichen Inhalte besprochen - es sei denn, sie dienen der exemplarischen Veranschaulichung der behandelten Aspekte.

Miriam Hallemann
09-54-2-M1/3 Einführung in die Religionspädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1040 (2 SWS)

Was sind grundlegende Problemstellungen beim Religions-Unterricht in der Schule? Welche Formen von Religions-Unterricht kommen in Deutschland vor und welche Formen und Konstellationen können wir beim Blick über den Tellerrand hinaus wahrnehmen? Worin besteht der rechtliche Rahmen für den Unterricht im Fach Biblische Geschichte in Bremen? Wie lassen sich die Unterschiede zu anderen Organisationsformen von Religions-Unterricht bestimmen? Welche Konzeptionen und Methoden gibt es? Welche Einsichten und Kompetenzen sollen beim Unterricht über Religion erzielt werden? Wir werden im Seminar exemplarisch an diesen Fragen arbeiten und uns dabei einführend einen Überblick verschaffen. In unterrichtsbezogenen Übungen sollen auch einzelne Methoden erprobt werden.

Eva-Marie Kenngott

Modul 2 Literaturen der Religionen I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M2/1 Einführung in die Exegese des Neuen Testaments

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 SFG 2060 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 08.05.13 08:15 - 09:45 SFG 1030
Mi 15.05.13 08:15 - 09:45 SFG 2040

Exegese und Hermeneutik sind das notwendige Handwerkszeug, um einen biblischen Text kritisch zu lesen und zugleich auch zu einem tieferen Verständnis des Textes zu gelangen. Im Kurs soll der Schwerpunkt auf der Exegese nach der historisch-kritischen Methode liegen. Dazu gehören: Textkritik, Literarkritik, Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte, die Frage nach dem historischen Ort, Redaktionsgeschichte und Rezeptionsgeschichte. Ziel ist es, dass der Weg hin zum Verständnis eines Textes erklärt werden kann und vor allem eben auch den Text in seiner Zeit und seinem Ort, oder wie man so schön sagt: Sitz im Leben, versteht um dann eben auch Hermeneutik zu betreiben.

2 SWS, Montag 8:00-10:00

Bitte auf StudIP eintragen!

Gabriele Richter
09-54-2-M2/2 Hinduistische Literaturen - Inhalte, methodische Zugänge, Analyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SpT C3190 (2 SWS)

Diese Veranstaltung soll Sie mit wichtigen Quellen des Hinduismus und mit Methoden zu Ihrer Bearbeitung und Analyse bekannt machen. Im Vordergrund stehen dabei 1) inhaltlich: ausgewählte Texte zu hinduistischen Göttinnen und ihrer Verehrung und 2) methodisch: historisch-kritische Analysemethode(n). Quellen sind jeweils vor ihrem historischen Hintergrund zu verstehen und zu betrachten. Dazu nähern wir uns den Texten und Textabschnitten mit unterschiedlichen Methodenschritten, welche gemeinsam erarbeitet werden. Zudem sollen v.a. kritische Diskussion und Interpretation geübt werden.
Inhaltlich thematisieren die von uns in dieser Veranstaltung herangezogenen Quellen v.a. die breite Integration oder wortwörtlich Festschreibung von Göttinnenverehrung in hinduistische Texte (und lebendige Verehrungspraxis) und damit einhergehende Tendenzen von Vereinheitlichung und Versüßung von ursprünglich eher wilden, lokalen Göttinnen. Denn obwohl die Verehrung weiblicher Gottheiten in Südasien nachweislich eine ausgedehnte, vielfältige und sehr lange Tradition hat, lassen die Quellen seit ca. dem 5. Jh. einen Wandel erkennen: eine neue ausführliche Schrifttradition speziell zur Göttinnenverehrung entwickelt sich. Diese Quellen leiten grundsätzliche Transformationen im Hinduismus ein und schreiben generell neue, bis gegenwärtig prägende Tendenzen für den Hinduismus fest. Das Seminar soll Ihnen ermöglichen, diese wichtigen Entwicklungen mit Textanalysemethoden in den entsprechenden Texten selbst nachzuvollziehen.
Die Veranstaltung begleitend ist eine Exkursion zum Tempel der Göttin Muthumariamman in Hannover geplant.

Literatur und Seminarplan finden Sie in Stud.IP, wo sie sich bei Interesse bitte anmelden.

Dr. Xenia Zeiler
09-54-2-M2/3 Der Koran

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 2020 (2 SWS)

Der Islam ist ohne den Koran und seine Bedeutung im Glauben und in der Frömmigkeitspraxis von MuslimInnen nicht verstehbar. Der Koran ist allerdings auch kein Buch, das durch seine einfache Lektüre das Verständnis der vielfältigen Facetten des Islams ausbreiten würde. Insofern werden wir uns religionswissenschaftlich diesem Buch nähern: wir werden uns sowohl mit seiner Entstehung und seinem Propheten beschäftigen als auch mit der Sammlung zusätzlichen Schriftums neben dem Koran (Sira, Hadith). Auch der Koran wurde und wird ausgelegt. Es ist nicht Aufgabe von ReligionswissenschaftlerInnen, den Koran auszulegen, aber es ist notwendig, Methoden früher wie zeitgenössischer Auslegungen zu kennen, um muslimische Debatten nachvollziehen zu können.

Der Besuch einer Einführung in den Islam wird vorausgesetzt.

Angebot für
BA Religionswissenschaft (Profil- und Komplementärfach)
Religionspädagogik
General Studies

Studienbegleitende Leistung:
vorbereitende Lektüre, Diskussion und Gruppenarbeit
Referat mit Thesenpapier (20 Min.)

Eine Online-Anmeldung bei StudIP ist erforderlich.

Kleine Modulprüfung: Schriftliche Ausarbeitung des Referats auf 8 Seiten.
Große Modulprüfung: Hausarbeit zu einem Thema des Seminars (BA:15 Seiten; MA: 20 Seiten). Nur nach vorheriger Absprache mit der Dozentin!
Andere Prüfungsformen in Absprache mit der Dozentin u. U. möglich.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 2Grund Bibelwissenschaften I: Grundkurs Altes und Neues Testament

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M2/5 Einführung in die Exegese des Neuen Testaments

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SpT C3140 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 08.05.13 08:15 - 09:45

Exegese und Hermeneutik sind das notwendige Handwerkszeug, um einen biblischen Text kritisch zu lesen und zugleich auch zu einem tieferen Verständnis des Textes zu gelangen. Im Kurs soll der Schwerpunkt auf der Exegese nach der historisch-kritischen Methode liegen. Dazu gehören: Textkritik, Literarkritik, Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte, die Frage nach dem historischen Ort, Redaktionsgeschichte und Rezeptionsgeschichte. Ziel ist es, dass der Weg hin zum Verständnis eines Textes erklärt werden kann und vor allem eben auch den Text in seiner Zeit und seinem Ort, oder wie man so schön sagt: Sitz im Leben, versteht um dann eben auch Hermeneutik zu betreiben.

2 SWS, Montag 14:00-16:00

Bitte auf StudIP eintragen!

Gabriele Richter

Modul 2GrundkF Bibelwissenschaften I: Grundkurs Altes und Neues Testament

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M2/6 Einführung in die Exegese des Neuen Testaments

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SpT C3190 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 08.05.13 08:15 - 09:45

Exegese und Hermeneutik sind das notwendige Handwerkszeug, um einen biblischen Text kritisch zu lesen und zugleich auch zu einem tieferen Verständnis des Textes zu gelangen. Im Kurs soll der Schwerpunkt auf der Exegese nach der historisch-kritischen Methode liegen. Dazu gehören: Textkritik, Literarkritik, Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte, die Frage nach dem historischen Ort, Redaktionsgeschichte und Rezeptionsgeschichte. Ziel ist es, dass der Weg hin zum Verständnis eines Textes erklärt werden kann und vor allem eben auch den Text in seiner Zeit und seinem Ort, oder wie man so schön sagt: Sitz im Leben, versteht um dann eben auch Hermeneutik zu betreiben.

2 SWS, Dienstag 14:00-16:00

Bitte auf StudIP eintragen!

Gabriele Richter

Modul 2Gym Bibelwissenschaften I: Griechisch und Griechischlektüre

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M2/4 Griechisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SpT C5130 (4 SWS)
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SpT C3140

"Die Einführung in das Altgriechische (für das Sommersemester 2013: Griechisch II) soll dazu befähigen, Texte des Neuen Testamentes lesen, übersetzen und verstehen zu können. Über die Formenlehre hinaus wird nach der theologischen Bedeutung neutestamentlicher Begriffe gefragt. Es war die philosophische Kultur der Griechen, die das Tor bildete für den Zugang der christlichen Botschaft zur Welt. Davon zeugt die Predigt des Apostels Paulus in Athen. Bei allem Bemühen um das Erlernen der griechischen Grammatik und des Wortschatzes wird auch an diese Kultur zu erinnern sein."

Ulrich Frost

Modul 3 Einführung in religiöse Traditionen und vergleichende RW

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M3/1 Zwischen Deutschen Orden, Mongolensturm und Türkenkrieg: Die Zisterzienser von Carta (dt. Kerz; 1202-1474)
mit Exkursion

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SpT C3140 (2 SWS)

Anhand des Klosters Kerz (BMV de candelis) 1202-1474, im heutigen Rumänien gelegen, kann lokale Religionsgeschichte im Spannungsfeld der heterogenen christlichen Tradition und politischer Konflikte betrachtet werden. Erarbeitet werden soll ein Überblick über die Geschichte des Klosters im Spannungsfeld regionaler und überregionaler, politischer und religiöser Konflikte. Neben der regelmäßigen Teilnahme werden besonderes Engagement für die Exkursionsvorbereitung und umfangreiche Lektüre erwartet.
Eine mehrtägige Exkursion nach Rumänien im Juni/Juli ist geplant, dazu sind Zuschüsse beantragt. Wir wollen neben zisterziensischen Klöstern auch Orte anderer Religionsgemeinschaften (jüdisch, orthodox, katholisch) besuchen und die komplexe Religionsgeschichte Siebenbürgens und ihre materielle Kultur kennenlernen.
Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, kontaktieren Sie bitte sobald als möglich
Marv Döbler, mdoebler@uni-bremen.de, SpT C6150
Achtung: Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer muß evtl. auf Grund der Übernachtungsmöglichkeiten und Zuschüsse begrenzt werden; vorrangig können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars an der Exkursion teilnehmen.

Marvin Döbler
09-54-2-M3/2 Islamischer Fundamentalismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)

Im Rahmen des Seminars werden unterschiedliche Bereiche bearbeitet, aus denen eine wissenschaftliche Annäherung an das Themenfeld islamischer Fundamentalismus besteht. Es werden Begriffe analysiert (i), einzelne Persönlichkeiten und Gruppen vorgestellt, die gemeinhin unter Fundamentalismus bzw. Islamismus subsumiert werden (ii), der empirisch-wissenschaftliche Forschungsstand durch einen Blick in qualitative und quantitative Studien evaluiert (iii) und der Zusammenhang von Begriffsbildungen, Datenerhebung und Theoriebildung diskutiert (iv). Ein Schwerpunkt bei der gemeinsamen Aufarbeitung und Diskussion der Seminarlektüre wird die Bestimmung des jeweils zugrundeliegenden Religionsverständnisses sein.

Till Hagen Peters
09-54-2-M3/3 Religionswissenschaft als Religionsstifter: Traditionsbildung der "History of Religion"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SpT C5130 (2 SWS)

Religion als konstruierter Gegenstand der Religionswissenschaft wurde im 20. Jahrhundert auf vielerlei Weisen definiert. Dabei umzäunten Religionswissenschaftler, Sozialwissenschaftler oder Ethnologen semantische Felder, individuelle und kollektive Handlungen, historische Entwicklungen und bezeichneten sie als religiös. In der Religionsphänomenologie geschah diese Abgrenzung unter der Fragestellung nach dem Wesen der Religion, das mit Hilfe religionsvergleichender historischer Studien erschlossen werden sollte. Besonders boten sich hier mystische Strömungen in den drei großen monotheistischen Religionen, schamanistische Praktiken oder das Studium von Mythen an. Im Resultat entstand aus diesen Forschungen eine Religion nach der Religion (S.M. Wasserstrom).

Nach einer kurzen Einführung in die Argumentation religionsphänomenologischer Klassiker (Otto, Heiler) wird sich das Seminar auf die Arbeiten von drei einflussreichen Religionshistorikern konzentrieren, die zwischen 1949 und 1976 regelmäßig im Eranos-Kreis zusammen kamen und die Schule der History of Religion begründeten:
Mircea Eliade, Gershom Scholem und Henry Corbin. Eliade (19071986) widmete sich den Formen religiöser Erfahrung und dem Wesen des Heiligen; Scholem (18971982) gilt bis heute führend auf dem Gebiet der Kabbala, der jüdischen Mystik; von Corbin (19031978) kann gleiches hinsichtlich vergleichender Studien christlicher und islamischer Mystik gesagt werden. Unsere Lektüre erfolgt unter Berücksichtigung zweier diskursiver Perspektiven: Welche Konzeptionen entwickeln die Autoren von Religion und werden mit ihrer Hilfe eigene Anliegen transportiert? Und inwiefern zeigt sich in den Studien der History of Religion eine Reaktion auf säkulare und politische Trends der Nachkriegszeit?

Literatur wird zu Semesterbeginn im Seminar bekannt gegeben.

Tilman Hannemann
09-54-4-M8/4 Perzeption von Körper und Umgang mit Sexualität in Religiösen Gemeinschaften
Blockveranstaltung, Termine werden später bekannt gegeben

Seminar

Einzeltermine:
Fr 26.04.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Fr 10.05.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Sa 11.05.13 10:00 - 15:30 GW2 A4020 (Filmraum)
Fr 21.06.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Sa 22.06.13 10:00 - 15:30 GW2 A4020 (Filmraum)

Religion beschäftigt sich immer mit wesentlichen Aspekten des Daseins. Nicht nur mit höheren Zielen welche Sinnfragen, Moral betreffen, sondern eben auch mit den so genannten Aktivitäten des täglichen Lebens wie Nahrungsaufnahme, Sexualität, Kontakt zur sozialen Umgebung, zur belebten wie unbelebten Umwelt.

Weltbejahende Religionen sind - wenn sie erfolgreich agieren - meist so orientiert, dass die soziale Gemeinschaft gestärkt wird und individuelle Bestrebungen, nicht selten dominiert durch Triebe und weniger durch vernunftgeleitete Überlegungen, nachrangig betrachtet werden. Die diesbezüglichen Ziele individuumsbetonender östlicher Religionssysteme unterscheiden sich hiervon nur teilweise.

Dies betrifft beispielsweise:
die Ernährung (Nahrungstabus und regeln)
die Sexualität (diesbezügliche Verhaltenskodizes, einschließlich Tabuisierung von Gesellschaft gefährdendem Verhalten)
das Sozialverhalten (religiöser Altruismus)

Das hier angebotene zwei-semestrige Blockseminar baut auf dem Seminar des Wintersemesters 2012/2013 Perzeption von Körper und Umgang mit Sexualität in Religiösen Gemeinschaften Teil 1 auf, welches sich schwerpunktmäßig mit männlicher und weiblicher Beschneidung sowie den Themen Homosexualität bei Moslems, Umgang mit Körper und Sexualität bei den Jains und religiöse Positionen zur Polygamie und anderen sozialen Lebensformen beschäftigt hat.

Auch im Sommersemester werden die Positionen von Religionen zur menschlichen Sexualität und den unterschiedlichen Interaktionsfeldern zwischen Religion und Sexualität unter besonderer Berücksichtigung der Wahrnehmung und Interpretation von Körper und Körper-lichkeit /Sinn-lichkeit behandelt. Unter anderem werden Themen wie sexualitätsassoziierte religiöse Rituale; Schmerz, Religion und Sexualität; sowie Body-Modification besprochen werden.
In das Seminar fließen die Erfahrung des Dozenten als systemischer Paar- und Sexualtherapeut mit ein.

Der Ansatz hierzu ist multidisziplinär:
Eine Einführung in evolutionär sinnvolles, aber unter heutigen sozialen Bedingungen partiell schädliches Sexualverhalten unter Einschluss der psychologischen wie auch biologischen und soziologischen Perspektiven.
Diskussion der Positionierung von Religionen bzw. deren jeweiligen Protagonisten unter Berücksichtigung der historischen Dimension.
Erörterung unterschiedlicher Formen von Sexualität (z.B. Homosexualität, Asexualität und Sublimation, Mono- und Polygamie / Polyamorie, Sadomasochismus) aus den religionswissenschaftlichen, anthropologischen, psychologischen und psychotherapeutischen Blickwinkeln.
Diskussion gesellschaftspolitisch aktueller Themen wie männliche und weibliche Beschneidung, Zölibat.

Die beiden Seminare bauen aufeinander auf, können jedoch auch einzeln besucht werden.

Neben einer aktiven Mitarbeit während des Seminars wird erwartet, dass jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin zumindest ein Kurzreferat hält.
Die Vergabe der Referate erfolgt am jeweils ersten Seminartermin.

Termine:
Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00

Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00
Sa. noch offen 2013: 11:00-16:30

Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00
Sa. noch offen 2013: 11:00-16:30

PD Dr.Dr. Peter Kaiser

Modul 3Grund Einführung in religiöse Traditionen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M3/1 Zwischen Deutschen Orden, Mongolensturm und Türkenkrieg: Die Zisterzienser von Carta (dt. Kerz; 1202-1474)
mit Exkursion

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SpT C3140 (2 SWS)

Anhand des Klosters Kerz (BMV de candelis) 1202-1474, im heutigen Rumänien gelegen, kann lokale Religionsgeschichte im Spannungsfeld der heterogenen christlichen Tradition und politischer Konflikte betrachtet werden. Erarbeitet werden soll ein Überblick über die Geschichte des Klosters im Spannungsfeld regionaler und überregionaler, politischer und religiöser Konflikte. Neben der regelmäßigen Teilnahme werden besonderes Engagement für die Exkursionsvorbereitung und umfangreiche Lektüre erwartet.
Eine mehrtägige Exkursion nach Rumänien im Juni/Juli ist geplant, dazu sind Zuschüsse beantragt. Wir wollen neben zisterziensischen Klöstern auch Orte anderer Religionsgemeinschaften (jüdisch, orthodox, katholisch) besuchen und die komplexe Religionsgeschichte Siebenbürgens und ihre materielle Kultur kennenlernen.
Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, kontaktieren Sie bitte sobald als möglich
Marv Döbler, mdoebler@uni-bremen.de, SpT C6150
Achtung: Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer muß evtl. auf Grund der Übernachtungsmöglichkeiten und Zuschüsse begrenzt werden; vorrangig können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars an der Exkursion teilnehmen.

Marvin Döbler
09-54-2-M3/2 Islamischer Fundamentalismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)

Im Rahmen des Seminars werden unterschiedliche Bereiche bearbeitet, aus denen eine wissenschaftliche Annäherung an das Themenfeld islamischer Fundamentalismus besteht. Es werden Begriffe analysiert (i), einzelne Persönlichkeiten und Gruppen vorgestellt, die gemeinhin unter Fundamentalismus bzw. Islamismus subsumiert werden (ii), der empirisch-wissenschaftliche Forschungsstand durch einen Blick in qualitative und quantitative Studien evaluiert (iii) und der Zusammenhang von Begriffsbildungen, Datenerhebung und Theoriebildung diskutiert (iv). Ein Schwerpunkt bei der gemeinsamen Aufarbeitung und Diskussion der Seminarlektüre wird die Bestimmung des jeweils zugrundeliegenden Religionsverständnisses sein.

Till Hagen Peters
09-54-2-M3/3 Religionswissenschaft als Religionsstifter: Traditionsbildung der "History of Religion"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SpT C5130 (2 SWS)

Religion als konstruierter Gegenstand der Religionswissenschaft wurde im 20. Jahrhundert auf vielerlei Weisen definiert. Dabei umzäunten Religionswissenschaftler, Sozialwissenschaftler oder Ethnologen semantische Felder, individuelle und kollektive Handlungen, historische Entwicklungen und bezeichneten sie als religiös. In der Religionsphänomenologie geschah diese Abgrenzung unter der Fragestellung nach dem Wesen der Religion, das mit Hilfe religionsvergleichender historischer Studien erschlossen werden sollte. Besonders boten sich hier mystische Strömungen in den drei großen monotheistischen Religionen, schamanistische Praktiken oder das Studium von Mythen an. Im Resultat entstand aus diesen Forschungen eine Religion nach der Religion (S.M. Wasserstrom).

Nach einer kurzen Einführung in die Argumentation religionsphänomenologischer Klassiker (Otto, Heiler) wird sich das Seminar auf die Arbeiten von drei einflussreichen Religionshistorikern konzentrieren, die zwischen 1949 und 1976 regelmäßig im Eranos-Kreis zusammen kamen und die Schule der History of Religion begründeten:
Mircea Eliade, Gershom Scholem und Henry Corbin. Eliade (19071986) widmete sich den Formen religiöser Erfahrung und dem Wesen des Heiligen; Scholem (18971982) gilt bis heute führend auf dem Gebiet der Kabbala, der jüdischen Mystik; von Corbin (19031978) kann gleiches hinsichtlich vergleichender Studien christlicher und islamischer Mystik gesagt werden. Unsere Lektüre erfolgt unter Berücksichtigung zweier diskursiver Perspektiven: Welche Konzeptionen entwickeln die Autoren von Religion und werden mit ihrer Hilfe eigene Anliegen transportiert? Und inwiefern zeigt sich in den Studien der History of Religion eine Reaktion auf säkulare und politische Trends der Nachkriegszeit?

Literatur wird zu Semesterbeginn im Seminar bekannt gegeben.

Tilman Hannemann
09-54-2-M3/4 Judentum aus der Sicht christlicher Theologen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)
Christoph Auffarth
09-54-4-M4/1 #HabemusPapam - Die Planung, Repräsentation und Diskussion der Papstwahl in den verschiedenen Medienformen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW1-HS H1010
SpT C3190 (08.04.2013,15.04.2013)
(2 SWS)

Am 13.03.2013 hat die katholische Kirche ein neues Oberhaupt gewählt - ein Ereignis, welches hoch mediatisiert in der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert wurde. Aber auf welchen expliziten und impliziten Grundregeln und Ordnungen basiert eine solche Wahl? Was bedeutet diese Papstwahl und der damit verbundene Papstrücktritt für die Argumentationsstrukturen innerhalb des katholischen Feldes. Lässt sich eine "Entmystifizierung" der Petrusnachfolge beobachten?

Wir werden uns neben den klassischen religiösen Schriften v.a. auch den Rundschreiben, den sog. Enzykliken sowie kirchenrechtlichen Schriften widmen, um die Grundlagen des katholischen Verständnisses des Papstamtes verstehen zu können. Darüber hinaus werden die mediatisierten Darstellungsformen dieser Papstwahl im Seminar untersucht werden, um die Rezeption religiöser Semantiken und Narrativen im rezenten Diskurs nachvollziehen zu können.

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-4-M8/2 Geschichte des Interreligiösen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SpT C3140 (2 SWS)
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010
GW1 B0080 (23.05.2013)


Einzeltermine:
Di 16.04.13 18:00 - 20:00 SFG 2060

Europa war nie bloß christlich. Da gab es immer Gruppen, die weder christlich waren, noch der herrschenden Norm des Christentums entsprachen. In dieser Veranstaltung geht es nicht um Missionstätigkeit, Inquisition, oder religiöse Kriege. Sondern hier soll es exemplarisch um die historischen Momente gehen, die entweder schon Vorläufer von interreligiösen Bewegungen (z.B. das islamische Spanien oder der Augsburger Frieden) oder gar große, ausgebildete geistesgeschichtliche Bewegungen waren (z.B. Aufklärung). Zum einen geht es dabei um den historischen Hintergrund, zum anderen aber auch die jeweiligen ideengeschichtlichen Konzepte, die sich herausschälten und von denen bis heute Lektionen gelernt werden können.

2 SWS, Dienstag, 18:00-20:00

Bitte auf StudIP eintragen!

Gabriele Richter
09-54-4-M8/4 Perzeption von Körper und Umgang mit Sexualität in Religiösen Gemeinschaften
Blockveranstaltung, Termine werden später bekannt gegeben

Seminar

Einzeltermine:
Fr 26.04.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Fr 10.05.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Sa 11.05.13 10:00 - 15:30 GW2 A4020 (Filmraum)
Fr 21.06.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Sa 22.06.13 10:00 - 15:30 GW2 A4020 (Filmraum)

Religion beschäftigt sich immer mit wesentlichen Aspekten des Daseins. Nicht nur mit höheren Zielen welche Sinnfragen, Moral betreffen, sondern eben auch mit den so genannten Aktivitäten des täglichen Lebens wie Nahrungsaufnahme, Sexualität, Kontakt zur sozialen Umgebung, zur belebten wie unbelebten Umwelt.

Weltbejahende Religionen sind - wenn sie erfolgreich agieren - meist so orientiert, dass die soziale Gemeinschaft gestärkt wird und individuelle Bestrebungen, nicht selten dominiert durch Triebe und weniger durch vernunftgeleitete Überlegungen, nachrangig betrachtet werden. Die diesbezüglichen Ziele individuumsbetonender östlicher Religionssysteme unterscheiden sich hiervon nur teilweise.

Dies betrifft beispielsweise:
die Ernährung (Nahrungstabus und regeln)
die Sexualität (diesbezügliche Verhaltenskodizes, einschließlich Tabuisierung von Gesellschaft gefährdendem Verhalten)
das Sozialverhalten (religiöser Altruismus)

Das hier angebotene zwei-semestrige Blockseminar baut auf dem Seminar des Wintersemesters 2012/2013 Perzeption von Körper und Umgang mit Sexualität in Religiösen Gemeinschaften Teil 1 auf, welches sich schwerpunktmäßig mit männlicher und weiblicher Beschneidung sowie den Themen Homosexualität bei Moslems, Umgang mit Körper und Sexualität bei den Jains und religiöse Positionen zur Polygamie und anderen sozialen Lebensformen beschäftigt hat.

Auch im Sommersemester werden die Positionen von Religionen zur menschlichen Sexualität und den unterschiedlichen Interaktionsfeldern zwischen Religion und Sexualität unter besonderer Berücksichtigung der Wahrnehmung und Interpretation von Körper und Körper-lichkeit /Sinn-lichkeit behandelt. Unter anderem werden Themen wie sexualitätsassoziierte religiöse Rituale; Schmerz, Religion und Sexualität; sowie Body-Modification besprochen werden.
In das Seminar fließen die Erfahrung des Dozenten als systemischer Paar- und Sexualtherapeut mit ein.

Der Ansatz hierzu ist multidisziplinär:
Eine Einführung in evolutionär sinnvolles, aber unter heutigen sozialen Bedingungen partiell schädliches Sexualverhalten unter Einschluss der psychologischen wie auch biologischen und soziologischen Perspektiven.
Diskussion der Positionierung von Religionen bzw. deren jeweiligen Protagonisten unter Berücksichtigung der historischen Dimension.
Erörterung unterschiedlicher Formen von Sexualität (z.B. Homosexualität, Asexualität und Sublimation, Mono- und Polygamie / Polyamorie, Sadomasochismus) aus den religionswissenschaftlichen, anthropologischen, psychologischen und psychotherapeutischen Blickwinkeln.
Diskussion gesellschaftspolitisch aktueller Themen wie männliche und weibliche Beschneidung, Zölibat.

Die beiden Seminare bauen aufeinander auf, können jedoch auch einzeln besucht werden.

Neben einer aktiven Mitarbeit während des Seminars wird erwartet, dass jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin zumindest ein Kurzreferat hält.
Die Vergabe der Referate erfolgt am jeweils ersten Seminartermin.

Termine:
Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00

Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00
Sa. noch offen 2013: 11:00-16:30

Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00
Sa. noch offen 2013: 11:00-16:30

PD Dr.Dr. Peter Kaiser
09-54-4-MGS1 Religionswissenschaftlicher Filmabend
Diese VA beginnt am 09.04.2013

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 20:00 GW2 B2890 (2 SWS)

Katholizismus im/und Film

Filme thematisieren und nutzen häufig religiöse Motive. Diese Topoi werden zum Teil sehr individuell präsentiert und diskutiert. Dabei lassen sich religionskritische, verklärende oder auch missionarische Ansätze unterscheiden. Gemein ist jedoch allen Werken, dass sich in ihnen, implizit oder explizit, religiöse Perspektiven in deren jeweiligen historischen, politischen und sozialen Kontexten identifizieren lassen. Darüber hinaus nehmen sie ihrerseits auch Einfluss auf das rezente religiöse Diskursfeld.
Aber wie lassen sich solche Filme analysieren und als Teil rezenter Religiosität fassen? Im Seminar sollen in einer Einführung methodische und theoretische Ansätze präsentiert und diskutiert werden. Diese sollen dann im Semesterverlauf an ausgewählten Filmbeispielen zum inhaltlichen Schwerpunkt Katholizismus angewendet und kritisch diskutiert werden: Literaturhinweise, Seminarplan und Vorbereitungslektüre finden sich in StudIP. Eine Online-Anmeldung ist erforderlich.

Anke Drewitz

Modul 3Gym Einführung in religiöse Traditionen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M3/4 Judentum aus der Sicht christlicher Theologen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)
Christoph Auffarth
09-54-4-M8/4 Perzeption von Körper und Umgang mit Sexualität in Religiösen Gemeinschaften
Blockveranstaltung, Termine werden später bekannt gegeben

Seminar

Einzeltermine:
Fr 26.04.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Fr 10.05.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Sa 11.05.13 10:00 - 15:30 GW2 A4020 (Filmraum)
Fr 21.06.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Sa 22.06.13 10:00 - 15:30 GW2 A4020 (Filmraum)

Religion beschäftigt sich immer mit wesentlichen Aspekten des Daseins. Nicht nur mit höheren Zielen welche Sinnfragen, Moral betreffen, sondern eben auch mit den so genannten Aktivitäten des täglichen Lebens wie Nahrungsaufnahme, Sexualität, Kontakt zur sozialen Umgebung, zur belebten wie unbelebten Umwelt.

Weltbejahende Religionen sind - wenn sie erfolgreich agieren - meist so orientiert, dass die soziale Gemeinschaft gestärkt wird und individuelle Bestrebungen, nicht selten dominiert durch Triebe und weniger durch vernunftgeleitete Überlegungen, nachrangig betrachtet werden. Die diesbezüglichen Ziele individuumsbetonender östlicher Religionssysteme unterscheiden sich hiervon nur teilweise.

Dies betrifft beispielsweise:
die Ernährung (Nahrungstabus und regeln)
die Sexualität (diesbezügliche Verhaltenskodizes, einschließlich Tabuisierung von Gesellschaft gefährdendem Verhalten)
das Sozialverhalten (religiöser Altruismus)

Das hier angebotene zwei-semestrige Blockseminar baut auf dem Seminar des Wintersemesters 2012/2013 Perzeption von Körper und Umgang mit Sexualität in Religiösen Gemeinschaften Teil 1 auf, welches sich schwerpunktmäßig mit männlicher und weiblicher Beschneidung sowie den Themen Homosexualität bei Moslems, Umgang mit Körper und Sexualität bei den Jains und religiöse Positionen zur Polygamie und anderen sozialen Lebensformen beschäftigt hat.

Auch im Sommersemester werden die Positionen von Religionen zur menschlichen Sexualität und den unterschiedlichen Interaktionsfeldern zwischen Religion und Sexualität unter besonderer Berücksichtigung der Wahrnehmung und Interpretation von Körper und Körper-lichkeit /Sinn-lichkeit behandelt. Unter anderem werden Themen wie sexualitätsassoziierte religiöse Rituale; Schmerz, Religion und Sexualität; sowie Body-Modification besprochen werden.
In das Seminar fließen die Erfahrung des Dozenten als systemischer Paar- und Sexualtherapeut mit ein.

Der Ansatz hierzu ist multidisziplinär:
Eine Einführung in evolutionär sinnvolles, aber unter heutigen sozialen Bedingungen partiell schädliches Sexualverhalten unter Einschluss der psychologischen wie auch biologischen und soziologischen Perspektiven.
Diskussion der Positionierung von Religionen bzw. deren jeweiligen Protagonisten unter Berücksichtigung der historischen Dimension.
Erörterung unterschiedlicher Formen von Sexualität (z.B. Homosexualität, Asexualität und Sublimation, Mono- und Polygamie / Polyamorie, Sadomasochismus) aus den religionswissenschaftlichen, anthropologischen, psychologischen und psychotherapeutischen Blickwinkeln.
Diskussion gesellschaftspolitisch aktueller Themen wie männliche und weibliche Beschneidung, Zölibat.

Die beiden Seminare bauen aufeinander auf, können jedoch auch einzeln besucht werden.

Neben einer aktiven Mitarbeit während des Seminars wird erwartet, dass jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin zumindest ein Kurzreferat hält.
Die Vergabe der Referate erfolgt am jeweils ersten Seminartermin.

Termine:
Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00

Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00
Sa. noch offen 2013: 11:00-16:30

Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00
Sa. noch offen 2013: 11:00-16:30

PD Dr.Dr. Peter Kaiser

Modul 4 Literaturen der Religionen II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M4/1 #HabemusPapam - Die Planung, Repräsentation und Diskussion der Papstwahl in den verschiedenen Medienformen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW1-HS H1010
SpT C3190 (08.04.2013,15.04.2013)
(2 SWS)

Am 13.03.2013 hat die katholische Kirche ein neues Oberhaupt gewählt - ein Ereignis, welches hoch mediatisiert in der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert wurde. Aber auf welchen expliziten und impliziten Grundregeln und Ordnungen basiert eine solche Wahl? Was bedeutet diese Papstwahl und der damit verbundene Papstrücktritt für die Argumentationsstrukturen innerhalb des katholischen Feldes. Lässt sich eine "Entmystifizierung" der Petrusnachfolge beobachten?

Wir werden uns neben den klassischen religiösen Schriften v.a. auch den Rundschreiben, den sog. Enzykliken sowie kirchenrechtlichen Schriften widmen, um die Grundlagen des katholischen Verständnisses des Papstamtes verstehen zu können. Darüber hinaus werden die mediatisierten Darstellungsformen dieser Papstwahl im Seminar untersucht werden, um die Rezeption religiöser Semantiken und Narrativen im rezenten Diskurs nachvollziehen zu können.

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler

Modul 4Gym Bibelwissenschaften II: Exegese des Alten und Neuen Testaments

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M4/2 Einführung in die Exegese des Alten Testaments

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 MZH 1110 (2 SWS)

Die historisch-kritische Exegese ist das notwendige Handwerkszeug, um einen biblischen Text kritisch zu lesen und zugleich auch zu einem tieferen Verständnis des Textes zu gelangen. Im Kurs soll der Schwerpunkt liegen auf Textkritik, Literarkritik, Überlieferungs- und Traditionsgeschichte, Formgeschichte, die Frage nach dem historischen Ort, Redaktionsgeschichte und Rezeptionsgeschichte. Ziel ist es, dass der Weg hin zum Verständnis eines Textes erklärt werden kann und vor allem eben auch den Text in seiner Zeit und seinem Ort.
Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, begleitend zur Veranstaltung, ein exegetisches Portfolio zu erstellen, mit dem (optional) nach der Veranstaltung eine exegetische Seminararbeit verfasst werden kann. Dadurch ist der Kurs sehr zeitintensiv!
Literatur: Odil Hannes Steck, Exegese des Alten Testaments: Leitfaden der Methodik: Ein Arbeitsbuch für Proseminare, Seminar und Vorlesungen, (14 Aufl.) Neukirchen-Vluyn, 1999 und Christoph Levin, Das Alte Testament, (4. Aufl.) München, 2010 (dies auch gut zur Anschaffung).

2 SWS, Dienstag 16:00-18:00

Bitte auf StudIP eintragen!

Gabriele Richter

Modul 5 Europäische Religionsforschung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M3/3 Religionswissenschaft als Religionsstifter: Traditionsbildung der "History of Religion"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SpT C5130 (2 SWS)

Religion als konstruierter Gegenstand der Religionswissenschaft wurde im 20. Jahrhundert auf vielerlei Weisen definiert. Dabei umzäunten Religionswissenschaftler, Sozialwissenschaftler oder Ethnologen semantische Felder, individuelle und kollektive Handlungen, historische Entwicklungen und bezeichneten sie als religiös. In der Religionsphänomenologie geschah diese Abgrenzung unter der Fragestellung nach dem Wesen der Religion, das mit Hilfe religionsvergleichender historischer Studien erschlossen werden sollte. Besonders boten sich hier mystische Strömungen in den drei großen monotheistischen Religionen, schamanistische Praktiken oder das Studium von Mythen an. Im Resultat entstand aus diesen Forschungen eine Religion nach der Religion (S.M. Wasserstrom).

Nach einer kurzen Einführung in die Argumentation religionsphänomenologischer Klassiker (Otto, Heiler) wird sich das Seminar auf die Arbeiten von drei einflussreichen Religionshistorikern konzentrieren, die zwischen 1949 und 1976 regelmäßig im Eranos-Kreis zusammen kamen und die Schule der History of Religion begründeten:
Mircea Eliade, Gershom Scholem und Henry Corbin. Eliade (19071986) widmete sich den Formen religiöser Erfahrung und dem Wesen des Heiligen; Scholem (18971982) gilt bis heute führend auf dem Gebiet der Kabbala, der jüdischen Mystik; von Corbin (19031978) kann gleiches hinsichtlich vergleichender Studien christlicher und islamischer Mystik gesagt werden. Unsere Lektüre erfolgt unter Berücksichtigung zweier diskursiver Perspektiven: Welche Konzeptionen entwickeln die Autoren von Religion und werden mit ihrer Hilfe eigene Anliegen transportiert? Und inwiefern zeigt sich in den Studien der History of Religion eine Reaktion auf säkulare und politische Trends der Nachkriegszeit?

Literatur wird zu Semesterbeginn im Seminar bekannt gegeben.

Tilman Hannemann
09-54-2-M3/4 Judentum aus der Sicht christlicher Theologen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)
Christoph Auffarth
09-54-4-M8/2 Geschichte des Interreligiösen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SpT C3140 (2 SWS)
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010
GW1 B0080 (23.05.2013)


Einzeltermine:
Di 16.04.13 18:00 - 20:00 SFG 2060

Europa war nie bloß christlich. Da gab es immer Gruppen, die weder christlich waren, noch der herrschenden Norm des Christentums entsprachen. In dieser Veranstaltung geht es nicht um Missionstätigkeit, Inquisition, oder religiöse Kriege. Sondern hier soll es exemplarisch um die historischen Momente gehen, die entweder schon Vorläufer von interreligiösen Bewegungen (z.B. das islamische Spanien oder der Augsburger Frieden) oder gar große, ausgebildete geistesgeschichtliche Bewegungen waren (z.B. Aufklärung). Zum einen geht es dabei um den historischen Hintergrund, zum anderen aber auch die jeweiligen ideengeschichtlichen Konzepte, die sich herausschälten und von denen bis heute Lektionen gelernt werden können.

2 SWS, Dienstag, 18:00-20:00

Bitte auf StudIP eintragen!

Gabriele Richter
09-54-6-M5/1 Juden und ihre Religion(en) in der europäischen Religionsgeschichte. Transnationale und transkulturelle Aspekte

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Die Vorlesung ist zugleich eine Veranstaltung für Studierende des Master Transkulturelle Studien wie auch für M 5 des BA Religionswissenschaft Europäische Religionsgeschichte.

Das Thema lautete bewusst nicht Judentum, sondern behandelt exemplarisch eine Religion, die unter den Bedingungen der Europäischen Religionsgeschichte sich eigentümlich entwickelt hat. Die Vorlesung fragt also nicht nach Entstehung und früher Geschichte im Nahen Osten, nach den Geboten und Regeln der Lebensführung unter systematisch-ordnenden Gesichtspunkten, sondern nach den Norm-Konflikten in gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Kon¬tex¬ten, die durch Urbanisierung und Migration, durch Fremdherrschaft und begrenzte Autonomie in Dia¬spora und Milletsystemen sich eröffnen oder einengen.
Der Schwerpunkt liegt auf der Moderne, in der die Identitätsbildung und das Othering (eine Gruppe zu Anderen, zu Außenseiter zu machen), vor allem als sich im 19. Jahrhundert die sog. Nationalstaaten bildeten, die nur noch Deutsche oder Franzosen kennen. Zunächst gewährt die Emanzipation gleiche Rechte für alle. Die Befreiung wird aber zugleich beängstigend erlebt: gibt es dann noch eine Gemeinsamkeit, geht das Judentum auf in der bürgerlichen Gesellschaft? Zwei Gegenbewegungen sind auf diese Gefahr zu erkennen und führen zu neuen Gefahren: Zum einen die Re¬kon¬struktion der Gemeinsamkeit durch Geschichtsschreibung und wissenschaftliche Bear¬beitung der Wissenschaft vom Judentum. Das wiederum hat zur Reaktion dass der Nationalis¬mus Juden im Orientalismus zu Fremden und im Antisemitismus von Natur aus zu Feinden erklärt. Selbst bürgerliche Juden können einen Selbsthass entwickeln gegen die Horde aus der Wüste. Die andere Reaktion ist der Plan eines jüdischen Staates, im sog. Zionismus. Der Plan wird von religiösen Juden massiv abgelehnt. Da bricht das Undenkbare herein: Die National¬sozia¬listen machen den Antisemitismus zum Staatsziel. Ein Menschheitsverbrechen verlangt einen Staat, der nach dem Krieg 1948 mit Gewalt und Krieg gegründet wird. Das Überschreiten der Grenze in das garantierte Gebiet der Palästinenser im Sechstage-Krieg 1967 macht aus den Flüchtlingen und Geretteten einen Militär- und Besatzungsstaat.

Zur Einführung: Michael Brenner: Kleine jüdische Geschichte. München: Beck 2008. Nachum T. Gidal: Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik. Gütersloh: GVH 1988. M. Brenner, A. Kauders, G. Reuveni; N. Römer (Hrsg.): Jüdische Geschichte lesen. Texte der jüdischen Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert. C. H. Beck, München 2003. Mordechai Breuer und Michael Graetz (Hrsg.): Deutsch-jüdische Geschichte in der Neuzeit. 4 Bände, München: Beck 2000. Ḥayim Hilel Ben-Śaśon (Hrsg.): Geschichte des jüdi¬schen Volkes von den Anfängen bis zur Gegenwart. 3 Bände. (Autorisierte Übersetzung von Siegfried Schmitz), München: Beck 1991; 52007.




Rückmeldungen in der Sprechstunde Do 12-13.30, Raum SpT C 6180
und per e-mail auffarth@uni-bremen.de

Christoph Auffarth

Modul 5Gym Europäische Religonsgeschichte I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M8/2 Geschichte des Interreligiösen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SpT C3140 (2 SWS)
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010
GW1 B0080 (23.05.2013)


Einzeltermine:
Di 16.04.13 18:00 - 20:00 SFG 2060

Europa war nie bloß christlich. Da gab es immer Gruppen, die weder christlich waren, noch der herrschenden Norm des Christentums entsprachen. In dieser Veranstaltung geht es nicht um Missionstätigkeit, Inquisition, oder religiöse Kriege. Sondern hier soll es exemplarisch um die historischen Momente gehen, die entweder schon Vorläufer von interreligiösen Bewegungen (z.B. das islamische Spanien oder der Augsburger Frieden) oder gar große, ausgebildete geistesgeschichtliche Bewegungen waren (z.B. Aufklärung). Zum einen geht es dabei um den historischen Hintergrund, zum anderen aber auch die jeweiligen ideengeschichtlichen Konzepte, die sich herausschälten und von denen bis heute Lektionen gelernt werden können.

2 SWS, Dienstag, 18:00-20:00

Bitte auf StudIP eintragen!

Gabriele Richter

Modul 6 Empirische Religionsforschung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M6/1 Qualitative empirische Religionsforschung II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 SpT C6240 (2 SWS)

Einzeltermine:
So 07.04.13 21:59 - 22:00
Mi 08.05.13 10:00 - 12:00 C 6240
So 01.09.13 21:59 - 22:00 Abgabetermin der Studienarbeiten

Die Teilnehmenden haben inzwischen ihr eigenes kleines Studienprojekt konzipiert und realisiert. Sie haben Feldbesuche und Interviews durchgeführt, so dass Protokolle und Transkripte zu Beginn des SoSe 2013 vorliegen.
Im Laufe des zweiten Seminarteils im SoSe 2013 werden nun Auswertungsmethoden (d.h. Verfahren der Kodierung und Kategorisierung), Gütekriterien sowie Fragen zur Darstellungsweise qualitativer Forschung anhand von Methodentexten und Beispielstudien behandelt. Die Auswertungsmethoden sollen konkret am jeweils erhobenen Material durchgeführt werden. Im Rahmen von Projektvorstellungen werden die Teilnehmenden die (Zwischen-)Ergebnisse ihrer Auswertung und der weiterführenden (Literatur-)Recherche im Seminar präsentieren und diskutieren. Ziel des Seminars ist, zu lernen das empirische Material differenziert auszuwerten und innerhalb der Studienarbeit schließlich angemessen darzustellen.
Das Seminar richtet sich speziell an Studierende der Religionswissenschaft & Religionspädagogik, die am Ende des Moduls eine Studienarbeit schreiben:

Bachelor Profilfach im 4. Semester (neuer Bachelor)
Bachelor Komplementärfach im 4. Semester (neuer Bachelor)
Master of Education Gymnasium / Oberschule im 2. Semester (alter Master)

Eine Anmeldung auf Stud.IP ist erforderlich!

Dipl.-Rel.Wiss. Eva Tolksdorf
09-54-4-M7 Religion in der Migration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 2060 (2 SWS)

Seit etwa Mitte der 90er Jahre wird die Bedeutung, die Religion für MigrantInnen in der neuen Heimat bedeuten kann, in der Wissenschaft verstärkt wahrgenommen. Seitdem sind viele wissenschaftliche Theorien wie auch gesellschaftliche Debatten zu Fragen der Integration von MigrantInnen öffentlich geführt worden. Wir wollen nicht all diese Debatten im Seminar wiederholen, aber uns grundsätzlich Fragen der Bestimmung von Integration auf verschiedenen Ebenen stellen: Sind für die Integration in eine Gesellschaft die Anerkennung derselben Werte notwendig? Welche Rolle spielen Konflikte? Welche Rolle spielen die Anderen in Selbstverortungsprozessen von Gesellschaften?
Zudem soll die religiöse Entwicklung der MigrantInnen und ihrer Gemeinden in den Blick genommen werden: Wie verändert Migration das Selbstverständnis von Religionen, von religiösen Gemeinschaften und religiösen Akteuren? Zur Beantwortung dieser Fragen werden im zweiten Teil des Seminars beispielhaft muslimische, christliche und hinduistische empirische Studien herangezogen. Zudem werden wir eine Exkursion in eine Migrantengemeinde unternehmen, um vor Ort und im Gespräch aktuelle Fragen und Probleme wahrnehmen zu können.

Angebot für
BA Religionswissenschaft (Komplementärfach)
MATS
General Studies

Studienbegleitende Leistung:
vorbereitende Lektüre, Diskussion und Gruppenarbeit
Referat mit Thesenpapier (20 Min.)
Eine Online-Anmeldung bei StudIP ist erforderlich.

Kleine Modulprüfung: Schriftliche Ausarbeitung des Referats auf 8 Seiten.
Große Modulprüfung: Hausarbeit zu einem Thema des Seminars (BA:15 Seiten; MA: 20 Seiten). Nur nach vorheriger Absprache mit der Dozentin!
Andere Prüfungsformen in Absprache mit der Dozentin u.U. möglich.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-54-4-MGS1 Religionswissenschaftlicher Filmabend
Diese VA beginnt am 09.04.2013

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 20:00 GW2 B2890 (2 SWS)

Katholizismus im/und Film

Filme thematisieren und nutzen häufig religiöse Motive. Diese Topoi werden zum Teil sehr individuell präsentiert und diskutiert. Dabei lassen sich religionskritische, verklärende oder auch missionarische Ansätze unterscheiden. Gemein ist jedoch allen Werken, dass sich in ihnen, implizit oder explizit, religiöse Perspektiven in deren jeweiligen historischen, politischen und sozialen Kontexten identifizieren lassen. Darüber hinaus nehmen sie ihrerseits auch Einfluss auf das rezente religiöse Diskursfeld.
Aber wie lassen sich solche Filme analysieren und als Teil rezenter Religiosität fassen? Im Seminar sollen in einer Einführung methodische und theoretische Ansätze präsentiert und diskutiert werden. Diese sollen dann im Semesterverlauf an ausgewählten Filmbeispielen zum inhaltlichen Schwerpunkt Katholizismus angewendet und kritisch diskutiert werden: Literaturhinweise, Seminarplan und Vorbereitungslektüre finden sich in StudIP. Eine Online-Anmeldung ist erforderlich.

Anke Drewitz

Modul 6Gym Religiöse Gegenwartskultur

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M6/2 Unterricht analysieren und erforschen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SpT C5130 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 16.05.13 08:00 - 10:00 SpT C5130

Seit den großen Unterrichtsstudien wird Unterricht allgemein, aber auch Religionsunterricht im Besonderen mit einem immer differenzierteren Methodenrepertoire erforscht. Die TeilnehmerInnen sollen nun nicht ExpertInnen von Unterrichtsforschung werden, sondern sie sollen als erste Tugend von LehramtsstudentInnen lernen, Unterricht genauer wahrzunehmen und Kategorien für eine genauere Wahrnehmung zu entwickeln. Dies werden wir an einzelnen Beispielen erarbeiten und erproben und dabei auch in Ausschnitten auf Studien zum Religionsunterricht zurückgreifen.

Eva-Marie Kenngott

Modul 7 Bildung - Religion - Gesellschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M7 Religion in der Migration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 2060 (2 SWS)

Seit etwa Mitte der 90er Jahre wird die Bedeutung, die Religion für MigrantInnen in der neuen Heimat bedeuten kann, in der Wissenschaft verstärkt wahrgenommen. Seitdem sind viele wissenschaftliche Theorien wie auch gesellschaftliche Debatten zu Fragen der Integration von MigrantInnen öffentlich geführt worden. Wir wollen nicht all diese Debatten im Seminar wiederholen, aber uns grundsätzlich Fragen der Bestimmung von Integration auf verschiedenen Ebenen stellen: Sind für die Integration in eine Gesellschaft die Anerkennung derselben Werte notwendig? Welche Rolle spielen Konflikte? Welche Rolle spielen die Anderen in Selbstverortungsprozessen von Gesellschaften?
Zudem soll die religiöse Entwicklung der MigrantInnen und ihrer Gemeinden in den Blick genommen werden: Wie verändert Migration das Selbstverständnis von Religionen, von religiösen Gemeinschaften und religiösen Akteuren? Zur Beantwortung dieser Fragen werden im zweiten Teil des Seminars beispielhaft muslimische, christliche und hinduistische empirische Studien herangezogen. Zudem werden wir eine Exkursion in eine Migrantengemeinde unternehmen, um vor Ort und im Gespräch aktuelle Fragen und Probleme wahrnehmen zu können.

Angebot für
BA Religionswissenschaft (Komplementärfach)
MATS
General Studies

Studienbegleitende Leistung:
vorbereitende Lektüre, Diskussion und Gruppenarbeit
Referat mit Thesenpapier (20 Min.)
Eine Online-Anmeldung bei StudIP ist erforderlich.

Kleine Modulprüfung: Schriftliche Ausarbeitung des Referats auf 8 Seiten.
Große Modulprüfung: Hausarbeit zu einem Thema des Seminars (BA:15 Seiten; MA: 20 Seiten). Nur nach vorheriger Absprache mit der Dozentin!
Andere Prüfungsformen in Absprache mit der Dozentin u.U. möglich.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-54-4-M7/1 Religiöse Autorität. Konzepte zu Konstruktionen und Aushandlungen von Autorität im religiösen Feld

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)

Es ist unbestritten, dass Religionsgeschichte stets dynamisch verläuft, wobei sich unterschiedliche Grade an dynamischen Prozessen ausmachen lassen. So ziehen beispielsweise Umbruchsituationen massive (Re)Inventions- und Konstruktionsschübe nach sich und sorgen für eine Neu- und Umgestaltung religiöser (Autoritäts-)Strukturen und Lehren. Religiöse Autoritäten können daher nicht als statische Entität betrachtet werden, vielmehr vereinbaren die beteiligten Akteure diese in den jeweils dominanten oder demiotischen Diskursen immer wieder neu und kontextgebunden. Als ein Auslöser solcher dynamischen Umbrüche können Konfliktsituationen gelten. Aufgrund auftretender Konflikte oder Aushandlungsprozesse werden religiöse Lehren und Praxen zum Teil verändert oder auch ergänzt. Konflikte können dabei sowohl interreligiös als auch intrareligiös verlaufen und Veränderungen evolvieren.

Der thematische Fokus liegt in der Veranstaltung auf solchen (De)Konstruktionsprozessen von Autorität. Dafür sollen im Seminar theoretische Konzepte (Weber, Bourdieu, Foucault etc.) erarbeitet und kritisch diskutiert werden. In einem zweiten Teil des Seminars wird die Anwendbarkeit dieser Konzepte diskutiert werden. Dafür sollen in Gruppen eigene kleine Fallbeispiele zu religiöser Autorität bearbeitet und abschließend präsentiert werden.

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-6-M6 Felderkundungen als Ausganspunkt für religionskundliche Unterrichtseinheiten in Schule und Erwachsenenbildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SpT C3140 (2 SWS)

Sozial, kulturell und religiös weithin differenzierte Gesellschaften verlangen von ihren Mitgliedern spezifische Kenntnisse. Der Erwerb von interkultureller und interreligiöser Kompetenz ist ein nachgefragtes Thema in der Schule wie in der Erwachsenenbildung und deshalb wichtiges zukünftiges Arbeitsfeld für Studierende der Fächer Religionspädagogik und Religionswissenschaft. Wir beschäftigen uns im Seminar anhand von einschlägiger Literatur und kleinen Feldforschungsexperimenten mit der Erarbeitung von religiösen Traditionen, die idealiter nicht die eigenen sind, und erarbeiten ausgehend von den Ergebnissen praxisorientierte Unterrichtsentwürfe, in denen wiederum eigenständige Feldforschung der Schüler_innen eine Rolle spielen kann.
Die Vergabe von credit points ist an einen klar definierten workload gebunden und setzt aktive Mitarbeit in Form von Beteiligung an der Diskussion im Seminar, vor- und nachbereitende Lektüre sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats oder zur Gestaltung einer Sitzung voraus. Prüfungsleistungen bedürfen der individuellen Absprache.
Die Literatur wird zum Semesterbeginn in StudIP zugänglich sein.

Dr. Hans-Ludwig Frese

FD 1Grund - Fachdidaktik I: Grundfragen religiöser Bildung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-MFD1 Grundfragen religiöser Bildung in der Schule - Teil I

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SpT C3140 (2 SWS)

Zunächst beschäftigen wir uns mit Grundfragen zum Religionsunterricht in unserer Zeit und lernen die Besonderheiten aus verschiedenen Ländern (Deutschlands) kennen. Mit einem Studientag, Dienstag 16. April 2013, Fachtag für Grundschul- und Förderschullehrkräfte in Rastede b. Oldenburg konzentrieren wir uns auf ein neues Konzept Kindertheologie mit dem Schulbuch Spuren lesen. Mehr dazu in einem besonderen Ordner in StudIP! Danach folgen beispielhafte Einblicke in die Praxis des RU in der Grundschule durch verschiedene Referate und Filme.
Die Veranstaltung wird im kommenden WS fortgesetzt und mit einer großen Hausarbeit abgeschlossen.

Dr. Manfred Spieß

FD 1 GrundkF - Fachdidaktik 1: Grundfragen religiöser Bildung in der Schule

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-MFD1 Grundfragen religiöser Bildung in der Schule - Teil I

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SpT C3140 (2 SWS)

Zunächst beschäftigen wir uns mit Grundfragen zum Religionsunterricht in unserer Zeit und lernen die Besonderheiten aus verschiedenen Ländern (Deutschlands) kennen. Mit einem Studientag, Dienstag 16. April 2013, Fachtag für Grundschul- und Förderschullehrkräfte in Rastede b. Oldenburg konzentrieren wir uns auf ein neues Konzept Kindertheologie mit dem Schulbuch Spuren lesen. Mehr dazu in einem besonderen Ordner in StudIP! Danach folgen beispielhafte Einblicke in die Praxis des RU in der Grundschule durch verschiedene Referate und Filme.
Die Veranstaltung wird im kommenden WS fortgesetzt und mit einer großen Hausarbeit abgeschlossen.

Dr. Manfred Spieß

FD 1Gym - Fachdidaktik 1: Grundfragen religiöser Bildung in der Schule

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-MFD1 Menschen, Räume, Gegenstände - Begegnungen mit religiösem Leben im Unterricht

Seminar

Einzeltermine:
Mi 24.04.13 08:30 - 10:00 SpT C5130
Fr 05.07.13 14:00 - 17:00 SpT C4180
Sa 06.07.13 10:00 - 16:00 SpT C5130
So 07.07.13 10:00 - 14:30 SpT C5130
Mo 08.07.13 10:00 - 16:00 SpT C5130

In diesem Blockseminar wird der Frage nachgegangen, wie im Unterricht die Begegnung mit Religionen und
mit religiösem Leben gestaltet werden kann. Wir beschäftigen uns mit didaktischen und methodischen
Konzepten und diskutieren die Konfrontation der Schülerinnen und Schüler
mit Menschen, die einer Religionsgemeinschaft angehören bzw. sich als religiös bezeichnen,
mit Räumen, wie z. B. Kirchen und
mit Gegenständen, mit religiösen Items (vgl. John M. Hull, 2000), wie z. B. einem Klang, einer
Geschichte oder einer Statue.
Konkrete Ideen für den Unterricht sollen entwickelt, in Ansätzen im Seminar erprobt und reflektiert werden.
Was für eine Begegnung kann mit welchem Ziel und in welcher Altersstufe wie gestaltet werden?
Das Seminar findet in einem Block vom 05. bis 08. Juli statt. An einem der Seminartage wird voraussichtlich
ein Ausflug in eine Kirche gemacht. Ein erstes Treffen erfolgt am Mittwoch, dem 24. April.
Bei dringenden Fragen können Sie mich per Email kontaktieren: l.mayer@schule.bremen.de.

Lea Mayer

GS 1 Wissenschaftliche Schlüsselqualifikationen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M7/1 Religiöse Autorität. Konzepte zu Konstruktionen und Aushandlungen von Autorität im religiösen Feld

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)

Es ist unbestritten, dass Religionsgeschichte stets dynamisch verläuft, wobei sich unterschiedliche Grade an dynamischen Prozessen ausmachen lassen. So ziehen beispielsweise Umbruchsituationen massive (Re)Inventions- und Konstruktionsschübe nach sich und sorgen für eine Neu- und Umgestaltung religiöser (Autoritäts-)Strukturen und Lehren. Religiöse Autoritäten können daher nicht als statische Entität betrachtet werden, vielmehr vereinbaren die beteiligten Akteure diese in den jeweils dominanten oder demiotischen Diskursen immer wieder neu und kontextgebunden. Als ein Auslöser solcher dynamischen Umbrüche können Konfliktsituationen gelten. Aufgrund auftretender Konflikte oder Aushandlungsprozesse werden religiöse Lehren und Praxen zum Teil verändert oder auch ergänzt. Konflikte können dabei sowohl interreligiös als auch intrareligiös verlaufen und Veränderungen evolvieren.

Der thematische Fokus liegt in der Veranstaltung auf solchen (De)Konstruktionsprozessen von Autorität. Dafür sollen im Seminar theoretische Konzepte (Weber, Bourdieu, Foucault etc.) erarbeitet und kritisch diskutiert werden. In einem zweiten Teil des Seminars wird die Anwendbarkeit dieser Konzepte diskutiert werden. Dafür sollen in Gruppen eigene kleine Fallbeispiele zu religiöser Autorität bearbeitet und abschließend präsentiert werden.

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-4-MGS1 Religionswissenschaftlicher Filmabend
Diese VA beginnt am 09.04.2013

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 20:00 GW2 B2890 (2 SWS)

Katholizismus im/und Film

Filme thematisieren und nutzen häufig religiöse Motive. Diese Topoi werden zum Teil sehr individuell präsentiert und diskutiert. Dabei lassen sich religionskritische, verklärende oder auch missionarische Ansätze unterscheiden. Gemein ist jedoch allen Werken, dass sich in ihnen, implizit oder explizit, religiöse Perspektiven in deren jeweiligen historischen, politischen und sozialen Kontexten identifizieren lassen. Darüber hinaus nehmen sie ihrerseits auch Einfluss auf das rezente religiöse Diskursfeld.
Aber wie lassen sich solche Filme analysieren und als Teil rezenter Religiosität fassen? Im Seminar sollen in einer Einführung methodische und theoretische Ansätze präsentiert und diskutiert werden. Diese sollen dann im Semesterverlauf an ausgewählten Filmbeispielen zum inhaltlichen Schwerpunkt Katholizismus angewendet und kritisch diskutiert werden: Literaturhinweise, Seminarplan und Vorbereitungslektüre finden sich in StudIP. Eine Online-Anmeldung ist erforderlich.

Anke Drewitz

Modul GS 2 Praktikum

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-MGS2 Einführungsveranstaltung "Praktikum und Berufsorientierung für Studierende der Religionswissenschaft"

Praktikum

Einzeltermine:
Mi 24.04.13 10:00 - 14:00 GW 2 B2860
Sabine Görges-Dey, Dipl.-Soz.

Modul Q Quellensprache

Latein/Griechisch/Hebräisch/Hindi
Arabisch/Türkisch
Andere Sprachen auf Antrag
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M2/4 Griechisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SpT C5130 (4 SWS)
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SpT C3140

"Die Einführung in das Altgriechische (für das Sommersemester 2013: Griechisch II) soll dazu befähigen, Texte des Neuen Testamentes lesen, übersetzen und verstehen zu können. Über die Formenlehre hinaus wird nach der theologischen Bedeutung neutestamentlicher Begriffe gefragt. Es war die philosophische Kultur der Griechen, die das Tor bildete für den Zugang der christlichen Botschaft zur Welt. Davon zeugt die Predigt des Apostels Paulus in Athen. Bei allem Bemühen um das Erlernen der griechischen Grammatik und des Wortschatzes wird auch an diese Kultur zu erinnern sein."

Ulrich Frost
09-54-4-MQ1 Hebräisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SpT C3140 (4 SWS)
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SpT C3140

"Althebräisch ist die Sprache der Bibel Alten Testaments. Die Geschichten von Adam und Eva, Noah und der Sintflut, Sarah und Abraham, Joseph in Ägypten, von Mose, Samson und Delilah, König David, Ruth, Esther und vielen anderen, die Psalmen und die Prophetenbücher sind sämtlich in hebräischer Sprache geschrieben.
In dem Kurs für Studierende ohne Vorkenntnisse erarbeiten wir das hebräische Alphabet und die Silbenlehre, die Deklination des Nomens und Grundzüge der Konjugation des Verbs.
Alle Beispieltexte sind der Biblia Hebraica Stuttgartensia entnommen (BHS).
Als Begleitgrammatik eignet sich die "Kurzgrammatik Hebräisch" von Hans-Peter Stähli."

Mathias Rösel
09-54-4-MQ1/2 Hebräisch Lektürekurs

Lektürekurs

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SpT C6240 (2 SWS)

"Daniel und apokalyptische Texte in den kleinen Propheten"

Mathias Rösel
FZHB 0900 Latein 1
Latin 1
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 11:30 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)


Hans-Wolfgang Reimers
FZHB 0901 Latein 2
Latin 2
Eingangsniveau: Latein 1

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 13:30 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)


Hans-Wolfgang Reimers
FZHB 0910 Arabisch (A1.1)
Arabic (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 08:30 - 12:00 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (4 SWS)


Jamshid Ibrahim
FZHB 0911 Arabisch (A1.2)
Arabic (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 13:00 - 16:00 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (4 SWS)


Jamshid Ibrahim
FZHB 0920 Modernes Hebräisch (A1.2)
Modern Hebrew (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 19:30 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Ursula Bauer
FZHB 0960 Hindi

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich (Startwoche: 8) Di 14:00 - 16:00 SFG 2080
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B1170
GW1 B2070 (25.04.2013)
(2 SWS)
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 SpT C6240 (2 SWS)


Dr. Xenia Zeiler
FZHB 0990 Türkisch (A1)
Turkish (A1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 21:30 GW2 A4290 (FZHB ) (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 24.05.13 16:15 - 20:30 GW2 A4290 (FZHB )
Fr 31.05.13 16:15 - 20:30 GW2 A4290 (FZHB )


Ahmet Arslan
FZHB 0991 Türkisch (A2)
Turkish (A2)
Eingangsniveau: A1

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 16:00 - 19:30 GW2 A4240 (FZHB) (4 SWS)


Dr. Öcal Cetin

Modul 6 Religiöse Gegenwartskultur in Empirie und Theorie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-M6 Felderkundungen als Ausganspunkt für religionskundliche Unterrichtseinheiten in Schule und Erwachsenenbildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SpT C3140 (2 SWS)

Sozial, kulturell und religiös weithin differenzierte Gesellschaften verlangen von ihren Mitgliedern spezifische Kenntnisse. Der Erwerb von interkultureller und interreligiöser Kompetenz ist ein nachgefragtes Thema in der Schule wie in der Erwachsenenbildung und deshalb wichtiges zukünftiges Arbeitsfeld für Studierende der Fächer Religionspädagogik und Religionswissenschaft. Wir beschäftigen uns im Seminar anhand von einschlägiger Literatur und kleinen Feldforschungsexperimenten mit der Erarbeitung von religiösen Traditionen, die idealiter nicht die eigenen sind, und erarbeiten ausgehend von den Ergebnissen praxisorientierte Unterrichtsentwürfe, in denen wiederum eigenständige Feldforschung der Schüler_innen eine Rolle spielen kann.
Die Vergabe von credit points ist an einen klar definierten workload gebunden und setzt aktive Mitarbeit in Form von Beteiligung an der Diskussion im Seminar, vor- und nachbereitende Lektüre sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats oder zur Gestaltung einer Sitzung voraus. Prüfungsleistungen bedürfen der individuellen Absprache.
Die Literatur wird zum Semesterbeginn in StudIP zugänglich sein.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 8 Europäische Religionsgeschichte II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M3/4 Judentum aus der Sicht christlicher Theologen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)
Christoph Auffarth
09-54-4-M8/2 Geschichte des Interreligiösen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SpT C3140 (2 SWS)
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010
GW1 B0080 (23.05.2013)


Einzeltermine:
Di 16.04.13 18:00 - 20:00 SFG 2060

Europa war nie bloß christlich. Da gab es immer Gruppen, die weder christlich waren, noch der herrschenden Norm des Christentums entsprachen. In dieser Veranstaltung geht es nicht um Missionstätigkeit, Inquisition, oder religiöse Kriege. Sondern hier soll es exemplarisch um die historischen Momente gehen, die entweder schon Vorläufer von interreligiösen Bewegungen (z.B. das islamische Spanien oder der Augsburger Frieden) oder gar große, ausgebildete geistesgeschichtliche Bewegungen waren (z.B. Aufklärung). Zum einen geht es dabei um den historischen Hintergrund, zum anderen aber auch die jeweiligen ideengeschichtlichen Konzepte, die sich herausschälten und von denen bis heute Lektionen gelernt werden können.

2 SWS, Dienstag, 18:00-20:00

Bitte auf StudIP eintragen!

Gabriele Richter
09-54-4-M8/4 Perzeption von Körper und Umgang mit Sexualität in Religiösen Gemeinschaften
Blockveranstaltung, Termine werden später bekannt gegeben

Seminar

Einzeltermine:
Fr 26.04.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Fr 10.05.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Sa 11.05.13 10:00 - 15:30 GW2 A4020 (Filmraum)
Fr 21.06.13 14:00 - 18:00 GW2 A4020 (Filmraum)
Sa 22.06.13 10:00 - 15:30 GW2 A4020 (Filmraum)

Religion beschäftigt sich immer mit wesentlichen Aspekten des Daseins. Nicht nur mit höheren Zielen welche Sinnfragen, Moral betreffen, sondern eben auch mit den so genannten Aktivitäten des täglichen Lebens wie Nahrungsaufnahme, Sexualität, Kontakt zur sozialen Umgebung, zur belebten wie unbelebten Umwelt.

Weltbejahende Religionen sind - wenn sie erfolgreich agieren - meist so orientiert, dass die soziale Gemeinschaft gestärkt wird und individuelle Bestrebungen, nicht selten dominiert durch Triebe und weniger durch vernunftgeleitete Überlegungen, nachrangig betrachtet werden. Die diesbezüglichen Ziele individuumsbetonender östlicher Religionssysteme unterscheiden sich hiervon nur teilweise.

Dies betrifft beispielsweise:
die Ernährung (Nahrungstabus und regeln)
die Sexualität (diesbezügliche Verhaltenskodizes, einschließlich Tabuisierung von Gesellschaft gefährdendem Verhalten)
das Sozialverhalten (religiöser Altruismus)

Das hier angebotene zwei-semestrige Blockseminar baut auf dem Seminar des Wintersemesters 2012/2013 Perzeption von Körper und Umgang mit Sexualität in Religiösen Gemeinschaften Teil 1 auf, welches sich schwerpunktmäßig mit männlicher und weiblicher Beschneidung sowie den Themen Homosexualität bei Moslems, Umgang mit Körper und Sexualität bei den Jains und religiöse Positionen zur Polygamie und anderen sozialen Lebensformen beschäftigt hat.

Auch im Sommersemester werden die Positionen von Religionen zur menschlichen Sexualität und den unterschiedlichen Interaktionsfeldern zwischen Religion und Sexualität unter besonderer Berücksichtigung der Wahrnehmung und Interpretation von Körper und Körper-lichkeit /Sinn-lichkeit behandelt. Unter anderem werden Themen wie sexualitätsassoziierte religiöse Rituale; Schmerz, Religion und Sexualität; sowie Body-Modification besprochen werden.
In das Seminar fließen die Erfahrung des Dozenten als systemischer Paar- und Sexualtherapeut mit ein.

Der Ansatz hierzu ist multidisziplinär:
Eine Einführung in evolutionär sinnvolles, aber unter heutigen sozialen Bedingungen partiell schädliches Sexualverhalten unter Einschluss der psychologischen wie auch biologischen und soziologischen Perspektiven.
Diskussion der Positionierung von Religionen bzw. deren jeweiligen Protagonisten unter Berücksichtigung der historischen Dimension.
Erörterung unterschiedlicher Formen von Sexualität (z.B. Homosexualität, Asexualität und Sublimation, Mono- und Polygamie / Polyamorie, Sadomasochismus) aus den religionswissenschaftlichen, anthropologischen, psychologischen und psychotherapeutischen Blickwinkeln.
Diskussion gesellschaftspolitisch aktueller Themen wie männliche und weibliche Beschneidung, Zölibat.

Die beiden Seminare bauen aufeinander auf, können jedoch auch einzeln besucht werden.

Neben einer aktiven Mitarbeit während des Seminars wird erwartet, dass jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin zumindest ein Kurzreferat hält.
Die Vergabe der Referate erfolgt am jeweils ersten Seminartermin.

Termine:
Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00

Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00
Sa. noch offen 2013: 11:00-16:30

Fr. noch offen 2013: 14:00-18:00
Sa. noch offen 2013: 11:00-16:30

PD Dr.Dr. Peter Kaiser

Modul 12 BA-Abschlussarbeit und Kolloquium

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-M12 Abschlussmodul (nichtschulisch)
Zeit und Ort wird später bekannt gegeben

Seminar
Dr. Xenia Zeiler
09-54-6-M12/1 Abschlussmodul (schulisch)
Mi 12:00 - 14:00

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1020
(15.05.2013)


Einzeltermine:
Mi 08.05.13 09:00 - 12:00 GW1 B0100

Das Seminar bietet die Möglichkeit, über die eigene Bachelor-Abschlussarbeit gezielt nachzudenken und im Austausch weiterzuentwickeln. Die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens sollen also direkt auf die eigene Arbeit angewandt werden und Hilfestellung und Anleitung beim Schreiben bieten.

Eva-Marie Kenngott

Modul PB5 Fachdidaktik 2 / Fachdidaktik, Praktikumsvorbereitung und Auswertung, inkl. Praktikum

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-MPB5 Auswertung des Fachpraktikums Religion

Praktikum

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SpT C3140 (2 SWS)

Auswertung des Fachpraktikums Religion, das im Febr./März 2013 durchgeführt wurde. Vorstellung der Unterrichtsplanung, des Verlaufs und der Materialien. Evaluierung der Ergebnisse. Erstellung des schriftlichen Praktikumsberichts.

Dr. Manfred Spieß

Alte Vorlesungsverzeichnisse