Im Praxissemester bleiben Studierende mehrere Monate lang an derselben Schule. Dadurch haben sie die Möglichkeit, ein ganzes Schulhalbjahr mit Gruppen von Schülerinnen und Schülern zu arbeiten und sich langfristiger als bisher als Lehrkraft auszuprobieren. Ein wichtiger Fokus ist erneut, die eigene Berufseignung zu überprüfen. Darüberhinaus ist auch der Theorie-Praxistransfer ein zentrales Ziel des Praxissemesters.
Das Praxissemester wird begleitet durch Veranstaltungen der Erziehungswissenschaften, im Umgang mit Heterogenität und aller Fachdidaktiken. Auch der Einsatz an der Schule ist umfassend, denn Studierende sollen Einblick in alle anfallenden Aufgabenbereich von Lehrkräften erhalten: Von der Unterrichtsplanung und -durchführung bis zur Teilnahme an Konferenzen und Elterngesprächen. Studierende sollen während des Praxissemesters nicht als vollwertige Lehrkräfte eingesetzt werden, sondern sich selbstständig aber begleitet weiter dem Berufsbild Lehrer/in annähern.
Das Praxissemester liegt im 2. Semester des Master of Education. Es besteht aus einem schulpraktischen Teil (dem Praxisblock) sowie Begleitveranstaltungen.
Der Praxisblock ist grundsätzlich an das Schulhalbjahr im Sommer gebunden. Er findet im Zeitraum zwischen dem 1. Februar und dem Ende des Schulhalbjahres statt.
Die Begleitveranstaltungen sollen teilweise in geblockter Form erfolgen, damit Studierende möglichst oft und problemlos an der Schule sein können. Die geblockten Phasen liegen zum Beispiel
Informationen zur Anmeldung für das Orientierungspraktikum finden Sie zu gegebener Zeit auf der Webseite des Zentrums für Lehrerbildung unter "Praktikumsanmeldung".