06. Februar 2013
„Die Welt in Bremen – Bremen in der Welt“ ist Thema der dritten Runde der Bremer Stadtforscher. Schülerinnen und Schüler sollen auf regionale Spurensuche gehen und dabei Bremens überregionale, internationale und globale Bedeutung in Geschichte und Gegenwart erkunden. Was bedeutet der Klimawandel für Bremen? Warum sind Menschen von Bremerhaven aus nach Amerika ausgewandert? Welche Bedeutung hat der Jade-Weser-Port als Tor zur Welt? Was bedeutet es für Bremen, Hauptstadt des fairen Handels zu sein? Das Leitthema eröffnet eine Fülle von Untersuchungsthemen und Fragen.
130 Schülerinnen und Schüler aus fünf Partnerschulen werden am Mittwoch, 6. Februar, ab 10 Uhr im kleinen Hörsaalgebäude (Keksdose) begrüßt. Anschließend erkunden die Schüler im Treppenhausbereich von GW 2 einen „Markt der Ideen“. Dort präsentieren sich Museen, Archive, Institutionen und Vereine als Ansprechpartner für die Themenfindung der Schüler. Vertreten sind 13 Aussteller, unter anderen das Überseemuseum Bremen, das Auswandererhaus und das Klimahaus Bremerhaven, das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung, das Landesfilmarchiv, die Stadtbibliothek und der Verein Fanprojekt Bremen.
Die Idee zur Denkwerk-Initiative „Bremer Stadtforscher“ stammt aus dem „Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften“ der Universität Bremen. Hier haben sich Uni-Wissenschaftler der Fächer Politik, Geographie und Geschichte zusammengetan, um in enger Kooperation mit Partnerschulen und Lehrkräften dem sozialwissenschaftlichen Schulunterricht neue Impulse zu geben. Im Stadtforscher-Projekt, das von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert und von der Senatskanzlei unterstützt wird, sollen Schülerinnen und Schüler über konkrete Auseinandersetzung mit stadtbezogenen Themen erste Erfahrungen eigener Recherche machen und dabei Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennenlernen.
Ihre Forschungsthemen wählen die Jugendlichen selbst. Sie entscheiden, mit welchen Personen, Institutionen und Projekten sie zur Recherche und Realisierung ihres Forschungsvorhabens kooperieren. Der Markt der Ideen als Auftaktveranstaltung soll die Schüler anregen, eigene Forschungsfelder in ihrem Lebensumfeld ausfindig zu machen und Fragestellungen zu formulieren. Deshalb haben sie die Aufgabe bekommen, die Tätigkeitsfelder, Vorgehensweisen und Präsentationen der Markt-Aussteller zu erkunden und so Anregung und Hilfe für eigene Projekte zu erhalten. Die Projektarbeit beginnt mit dem zweiten Schulhalbjahr und wird durch speziell ausgebildete Lehramtsstudierende als Projekttutoren begleitet.
Es werden wieder etwa 20 Aussteller auf dem Markt der Ideen vertreten sein, u.a. das Auswandererhaus, das Klimahaus Bremerhaven, das Hafen Museum, das Landesfilmarchiv Bremen, die Stadtbibliothek, das Focke Museum u.v.m.
25./26. Januar in Berlin 2013
Sechs beeindruckende Schülervorträge, ein spannender Workshop zum Thema "ZukunftsDENKWERKstatt" und ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Gelegenheiten zum Vernetzen. Das war das diesjährige Denkwerk-Symposium in Berlin mit rund 100 Teilnehmern. Auch die Bremer Stadtforscher waren natürlich wieder dabei und stellten ihr Projekt in Form einer Posterpräsentation vor.

8. Februar 2012
Liegt Bremens Zukunft in Europa? Deutsche Ingenieurskunst oder Menschenverachtung? Der Bunker Valentin als Denkort. Was passierte früher mit der Schiete Bremens und wohin verschwindet das Bremer Abwasser heute?
Mit solchen Fragen sollen Schülerinnen und Schüler angeregt werden, sich im Rahmen von forschenden Projekten mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Bremens zu beschäftigen. Am 8. Februar 2012 findet in der Universität Bremen unter dem Motto „Bremen zwischen Tradition und Wandel – Verändern oder Bewahren?“ der Auftakt zur zweiten Forschungsrunde statt.
Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler werden sich bei einem Markt der Möglichkeiten über Themenvorschläge zu ihrem Projekt informieren. Die Idee zur Denkwerk-Initiative „Bremer Stadtforscher“ stammt aus dem „Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften“ der Universität Bremen.
Hier haben sich Uni-Wissenschaftler der Fächer Politik, Geographie und Geschichte zusammengetan, um in enger Kooperation mit Partnerschulen und Lehrkräften den sozialwissenschaftlichen Schulunterricht neue Impulse zu geben. Im Stadtforscher-Projekt, das von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert und von der Senatskanzlei unterstützt wird, sollen Schülerinnen und Schüler über konkrete Auseinandersetzung mit Stadt(teil)bezogenen Themen erste Erfahrungen eigener Recherche machen und dabei Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennenlernen.
Ihre Forschungsthemen wählen die Jugendlichen selbst. Sie entscheiden, mit welchen Personen, Institutionen und Projekten sie zur Recherche und Realisierung ihres Forschungsvorhabens kooperieren. Der Markt der Ideen als Auftaktveranstaltung soll die Schüler anregen, eigene Forschungsfelder in ihrem Lebensumfeld ausfindig zu machen und Fragestellungen zu formulieren.
Etwa 20 Aussteller sind auf dem Markt der Ideen vertreten, u.a. das Focke-Museum, die Stadtteil-Chronik Horn-Lehe, das Landesfilmarchiv Bremen, das Staatsarchiv Bremen, das Landesamt für Denkmalpflege u.v.m.

2./3. Dezember 2011
Zum zweiten Adventswochenende wurden die Bremer Stadtforscher zum Denkwerk-Symposium der Robert-Bosch-Stiftung dieses Jahr nach Bonn eingeladen. Auf den jährlichen Symposium stellen sich verschiedene Denkwerke aus ganz Deutschland vor. Außerdem wurde Raum für gegenseitiges Kennenlernen und Austausch eröffnet sowie durch Worksshops Möglichkeiten geboten, die eigenen Denkwerkarbeit weiter zu professionalisieren.
Als Vertreter der Bremer Stadtforscher nahmen die Schülerinnen Irina und Elia-Mara Kirchner (LGO), Stefan Ambrosius (LGO) und Luisa Lemme (ZeDiS) teil.