Sachstand GW1

GW1 Block B Raum 2050 - Messergebnis der Kontrollmessung nach Versiegelung der belasteten Fugenmassen

Acht Monate nach der Versiegelung der PCB-belasteten Fugenmassen im GW1 Block B (Raum 2050), wurde ein Bericht über die Untersuchung der Luftprobe vom 23.03.2017 erstellt.

In der Raumluft aus Raum B2050 wurden 230 ng/m³ nachgewiesen. Der Vorsorge-orientierte Richtwert der PCB-Richtlinie bleibt somit unterschritten.

Untersuchungsbericht GW1 Block B Raum 2050 vom 03.04.2017 [PDF] (307 KB)

Versiegelungsmaßnahme im GW1 abgeschlossen

Auf Grundlage der gutachterlichen Stellungnahme zur Minderung der PCB-Raumluftbelastung im Gebäude GW1, Böcke A und B wurde eine Versiegelung der PCB-belasteten Fugenmassen durchgeführt.

Diese Maßnahme im GW1 ist abgeschlossen.

Gutachterliche Stellungnahme zum Erfolg vorläufiger Maßnahmen zur Minderung der PCB-Raumluftbelastung

Bis zu einer dauerhaften Sanierung durch Entfernen der PCB-Quellen waren vorläufige Minderdungsmaßnahmen erforderlich. Als geeignetes Verfahren wurde ein luftdichtes Abkleben der PCB-haltigen Fugenmassen mit einer alukaschierten lsolierfolie in Erwägung gezogen. Im Rahmen eines Pilotversuches sollte der mit Anwendung dieser Absperrfolie verbundene Minderungseffekt untersucht werden.

Die Ergebnisse dieses Pilotversuches wurden innerhalb einer gutachterlichen Stellungnahme zusammengefasst.

Komplette gutachterliche Stellungnahme vom 27.02.2017
 [PDF] (942 KB)

GW1 Versiegelung der PCB-belasteten Fugenmassen ab 31.01.2017

Am 31.01.2017 beginnen die Versiegelungsarbeiten an den PCB-belasteten Fugenmassen in GW 1.

Betroffen von der Versiegelungsmaßnahme sind alle Räume, die an eine Außenfassade anschließen.

Die beauftragte Firma Küster wird die Versiegelungsarbeiten in Block B beginnen und dann in Block A und C fortführen.

Die Arbeiten werden während der normalen Nutzungszeit der Räume durchgeführt.

Die Abklebe-Arbeiten führen zu keiner PCB- oder sonstigen Schadstoffexposition.


Wo befinden sich die belasteten Fugenmassen?

Die zu versiegelnden Fugenmassen befinden sich in der Regel in der Anschlussfuge zwischen den Stützen und der Außenwand unterhalb der Fenster.

Wir bitten alle Nutzer loses Mobiliar, sonstiges Inventar und ggf. sensible Akten, Dinge und Unterlagen aus dem unmittelbaren Bereich der Stützen zu entfernen.

Sollten hinderliche Möbel vor den Stützen vorhanden sein, wird die Fa. Küster in Absprache mit dem AG die Möbel verschieben.

Ein seitlich anschließender Schreibtisch sollte aber in der Regel kein Hindernis zur Abklebung darstellen.  


Zeitlicher Aufwand der Maßnahme…

Der Zeitaufwand der Versiegelung für einen durchschnittlich großen Büroraum mit zwei Stützen wird bei ca. 20 Minuten liegen.

Je höher die Stützenanzahl an der Fassade,  desto länger wird die Bearbeitungszeit.  

Es ist davon auszugehen, dass die Versiegelungsarbeiten in allen drei Blöcken der Geisteswissenschaften 1 bis Anfang März 2017 abgeschlossen sind.

Bremen, den 26.01.2017
M. Enders

Abkleben der PCB-belasteten Fugenmassen im GW1 Block A, B und C

In einer Vorabmaßnahme zu den anstehenden Sanierungsmaßnahmen werden in den drei Blöcken der Geisteswissenschaften 1 die PCB-belasteten Fugenmassen luftdicht zur Raumluft abgeklebt.

Die Umsetzung dieser Maßnahme beginnt nach jetziger Planung Ende Januar 2017 und wird voraussichtlich bis Ende Februar 2017 abgeschlossen sein.


Über den räumlichen Ablauf der Maßnahme in den einzelnen Blöcken wird separat informiert.

In einer Pilotmaßnahme wurde die Abklebung der belasteten Fugenmassen exemplarisch in drei belasteten Räumen umgesetzt und der Effekt im Anschluss mit Raumluftmessungen überprüft. In allen drei Räumen konnten mit dieser Maßnahme die Raumluftbelastungen unter den Vorsorgewert (300ng/m³ Luft) abgesenkt werden.

Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass mit dem Abkleben der Fugenmassen die Raumluftbelastungen soweit gesenkt werden, das die belasteten Räume bis zum Ende der Sanierungsmaßnahmen ohne Nutzungseinschränkungen oder - aussetzungen genutzt werden können.

Es wird heute davon ausgegangen, dass die PCB-Sanierungen in GW1 bis Mitte 2022 abgeschlossen sind.

Bis zum Ende dieses Sanierungszeitraums werden die Abklebungen der Fugenmassen hinsichtlich der Hafteigenschaften und Minderungseffekte regelmäßig überprüft.

GW1 Block A - Sanierung Seminarräume (EG) und 1.OG

Der Beginn für die Schadstoffsanierung und Herrichtung der Seminarräume im Erdgeschoss sowie der Flächen im 1. Obergeschoss (ehem. ISL-Flächen) ist Juli 2016. Die Baumaßnahmen enden Anfang 2017.

Seminarräume im Erdgeschoss
Schadstoffsanierung mit Ausbau und Sanierung der PCB-haltigen Fugenmaterialien.
Wiederaufbau der Trockenbauwände, neue Bodenbeläge, Beleuchtung, Decken.

1. Obergeschoss (ehem. ISL-Fläche)
Schadstoffsanierung mit Ausbau und Sanierung der PCB-haltigen Fugenmaterialien.
Aufbau der Etage in Trockenbauweise, neue Bodenbeläge, Beleuchtung, IT, Decken.
Entlang der Fassaden entstehen Büroräume, innenliegend entsteht ein Seminarraum mit Kopierraum und Archiv.

2. Obergeschoss
Einbau einer zusätzlichen Rauchschutztür auf dem Flur.

Zugänglichkeit im 1. Obergeschoss für Rollstuhlfahrer
Während der Schadstoffsanierung (Voraussichtlich zwischen Anfang/Mitte August bis Mitte September) können Rollstuhlfahrer nicht über den Verbindungssteg von Block B zum Bereich Marum und Escience gelangen. Danach, während des Wiederaufbaus, wird versucht das in Absprache zu gewährleisten.

Zugänglichkeit im Erdgeschoss
Das Erdgeschoss bleibt während der Baumaßnahme zugänglich.

GW1 Block A und B - Abkleben der belasteten Fugenmassen

In einer weiteren Pilotmaßnahme wird über überprüft, welchen Einfluss das Abkleben der belasteten Fugenmassen auf die PCB-Raumluftbelastung hat.

Hierfür werden in verschiedenen Räumen in Block A und Block B die PCB-belasteten Fugenmassen luftdicht abgeklebt. Die betroffenen Nutzer wurden über die Maßnahme bereits informiert.

Mit dieser Maßnahme wird geprüft, ob das Abkleben der belasteten Fugenmassen ein adäquates Mittel zur Absenkung der Raumluftbelastung bis zum Beginn der eigentlichen Sanierungsmaßnahmen darstellen kann.

Sobald uns die Untersuchungsergebnisse vorliegen werden wir Sie darüber auf der PCB-Infoseite unterrichten.

Abschlussbericht der PCB-Pilotsanierung im GW1 Block A

Auf Grundlage der Ergebnisse des Abschlussberichtes der Pilotsanierung im GW1 Block A wird eine entsprechende Sanierungsplanung mit Kostenschätzung durchgeführt.

Zusammenfassend kann zur PCB-Pilotsanierung folgendes angemerkt werden:

Bei den bekannten Ausgangsraumluftkonzentrationen wird voraussichtlich die Entfernung der PCB-Primärquelle inkl. Versiegelung der Fugenflanken nicht ausreichen, um die Sanierungszielwerte zu erreichen. Es ist davon auszugehen, dass zumindest ein Teil der flächenrelevanten PCB-Sekundärkontaminationen zu demontieren oder zu beschichten sind.

Abschlussbericht zur PCB-Pilotsanierung im GW1 Block A [PDF] (2.9 MB)

Ergebnisse der PCB-Pilotsanierung in GW1 Block B


Um den erforderlichen Sanierungsumfang zur dauerhaften Unterschreitung des PCB-Vorsorgewertes zu ermitteln, wurde eine PCB-Pilotsanierung durchgeführt.


Hierzu wurden zwei Räume (B1200 und B2130) im GW1 Block B als Referenzräume durch bauteilspezifische, mehrstufige Demontage der Schadstoffbelastungen und zwischenzeitliche Probemessungen probesaniert.

Im ersten Schritt wurden die PCB-Primärquellen (Fugenmaterial zwischen Stützen und Fassadenplatten) demontiert.

Durch den Ausbau des o. g. Fugenmaterials konnte die PCB-Raumluftbelastung  in Raum B1200 von 665 ng/m³ auf 184,0 ng/m³ gesenkt werden, der Sanierungszielwert von 300 ng/m³ wurde unterschritten. Damit ist das Sanierungsziel für diesen Raum erreicht.

In Raum B2130 wurde im ersten Schritt neben den PCB-Primärquellen (Fugenmaterial zwischen Stützen und Fassadenplatten) auch der alte Linoleum-Belag demontiert. Mit dieser Maßnahme konnte die Raumluftbelastung von ursprünglich  2.131,0 ng/m³ auf 277,50 ng/m³ gesenkt werden.
Da dieser Wert dicht am Sanierungszielwert von 300 ng/m³ liegt, wurde in einem weiteren Schritt die vorhandene abgehängte Decke demontiert.
Diese Maßnahme brachte eine weitere Minderung der Raumluftkonzentration von 277,50 ng/m³ auf 166,5 ng/m³ PCB nach Laga.

Damit ist die PCB-Pilotsanierung erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse der Pilotsanierung werden vom Gutachter in einer Sanierungsempfehlung zusammengefasst und in die weiteren Sanierungsplanungen einfließen.

Die durch die Pilotsanierung betroffenen Räume werden momentan wieder hergerichtet und nach Abschluss dieser Arbeiten zurück in die Nutzung gegeben.

PCB-Pilotsanierung in GW1 Block B


Aus der Überschreitung der PCB-Raumluft-Vorsorgewerte folgt die Notwendigkeit einer PCB-Sanierung.
Aufgrund des Umfanges der Maßnahme sowie der Komplexität der PCB-Belastungen (Primär- und Sekundärbelastungen) soll mit der ausgeschriebenen Pilotsanierung der erforderliche Sanierungsumfang zur dauerhaften Unterschreitung der Vorsorgewerte ermittelt werden.

Hierzu werden zwei Räume (B1200 und B2130) im GW1 Block B als Referenzräume durch bauteilspezifische, mehrstufige Demontage der Schadstoffbelastungen und zwischenzeitliche Probemessungen probesaniert.
Es werden zunächst die PCB-Primärquellen demontiert. Im Raum 2130 wird weiterhin der Linoleumboden demontiert, der PCB- und Asbestbelastet ist.
Die Ausbauschritte werden jeweils in Ihrer Auswirkung auf die Raumluft durch Messungen überprüft.

Die Pilotsanierung findet in den Semesterferien von Anfang August bis voraussichtlich Ende September statt. Im Anschluss daran wird Raum B2130 wieder aufgebaut. In Raum B1200 wird momentan vorsichtig davon ausgegangen, dass der Ausbau des belasteten Fugenmaterials zur dauerhaften Unterschreitung der Vorsorgewerte ausreichen könnte. Diese Annahme wird durch die Pilot-Sanierung überprüft.

Raumluftmessungen GW1


Messergebnisse auf PCB im Gebäude GW1 Block A vom 14.06.2015
 [PDF] (22 KB)

Messergebnisse auf PCB im Gebäude GW1 Block B vom 14.05.2015 [PDF] (30 KB)

Messergebnisse auf PCB im Gebäude GW1 Block B vom 14.03.2015 [PDF] (51 KB)

Messergebnisse auf PCB im Juridicum Gebäude GW1 Block C vom 01.05.2015  [PDF] (27 KB)

Info-Veranstaltung


Am 02. Juni 2015 fand im Hörsaal des GW1 (GW-HS) eine Infoveranstaltung zum Thema PCB für Studierende des Fachbereiches 6 (Rechtswissenschaften) statt.

Materialbelastung mit PCB und Durchführung von Raumluftmessungen im GW1


Im Rahmen der baulichen Grundlagenermittlung zur anstehenden Sanierung der Blöcke B und C der Geisteswissenschaften 1 wurde die Erarbeitung bzw. Aktualisierung eines Schadstoffkatasters durchgeführt.

Dabei wurden diverse Materialproben von Bauteilen entommen und analysiert.

In untersuchten Fugendichtmassen wurden Belastungen mit Polychlorierten Biphenylen (PCB) gefunden, die eine punktuelle Überprüfung der Raumluft in verschiedenen Räumen nach sich zog.

Die untersuchten Räume wurden so ausgewählt, dass ein Vergleich zwischen renovierten, teilrenovierten und nicht renovierten Räumen gezogen werden kann.

Nachfolgendes Dokument erhält für Sie Informationsmaterial vom Gesundheitsamt Bremen zum Thema PCB (Stand: 16.04.2015).

Informationen zur Stoffgruppe der Polychlorierten Biphenyle (PCB) [PDF] (86 KB)