Aktuelles

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"Equity as an approach to anti-racism" von Elizabeth F. Ortiz, ED.D. am 25.05.2016 um 18:00 Uhr in Raum VWG 2060

Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?! mit Schwerpunkt im Jahr 2016: "Wer spricht im Wissenschaftssystem? - Zu Fragen der Objektivität und Repräsentation an Hochschulen"

Abstract:

Diversity and equity is not an ideological exercise; it is an economic and social imperative. Demographic shifts, immigration, religious and gender diversity, multiple generations in the workplace and other diversity dimensions require institutions of higher learning to respond in proactive ways that ensure equity, access, and safe learning environments. 

Diversity and equity efforts on college campuses are critical, just as an educated populace is critical to ensuring national economic prosperity.  However, the premise of educating all to be contributing members of society requires higher education to eliminate educational disparities among racial and ethnic groups. The implementation of equity programs as well as dedicated resources to remove racism in higher education systems are necessary steps in achieving this goal. Effective organizations should design and implement comprehensive diversity and equity strategies to ensure student success and improve campus climate.

This session explores the importance of effective approaches toward diversity in higher education and related aspects, as well as strategies for success. Topics to be covered include organizational readiness, leadership commitment, effective communication, training and development of campus members, recruitment of talent in all sectors of the organization, and the redirection of potential conflict toward positive organizational outcomes. The United States higher education model for achieving diversity, equity and dealing with racism in education will be explored in this discussion.

Zur Person:

Elizabet F. Ortiz is Vice President of Institutional Diversity and Equity at DePaul University of Chicago. Prior to her work at DePaul she was the Director of Affirmative Action, Diversity and Employee Relations at Northern Illinois University. She has worked on diversity initiatives in several areas including recruitment, retention, training, programming, and climate issues for diverse students, faculty, and staff. Dr. Ortiz also has worked extensively in issues of higher education and in particular in raising awareness for Latino students, educators, community representatives and others who are committed to Latino representation and advancement in all aspects of higher education. She is a sought out consultant, lecturer, and workshop presenter on diversity issues and best practices.

Um Anmeldung bis zum 20.05.16 an Nele Haddou (nele.haddou@vw.uni-bremen.de) wird gebeten. 

Den Flyer zur aktuellen Veranstaltungsreihe (Druckversion) finden Sie hier. [PDF] (270 KB) [PDF] (228 KB)

Universität Bremen startet mit anderen Hochschulen bundesweites Netzwerk zu Diversität und Diversity Management

Hochschulen in Deutschland wollen bei den Themen Diversität und Diversity Management enger  zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis des ersten Netzwerktreffens, zu dem die Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen, Professorin Yasemin Karakaşoğlu, vergangenen Dienstag, 26. April 2016, eingeladen hat. Die zwölf Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen vereinbarten einen Zusammenschluss, bei dem sie sich zweimal im Jahr treffen wollen. Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen, wie man Diversitätsmanagement in den Strukturen von Hochschulen verankern kann. Das nächste Treffen soll im Herbst an der TU Dortmund stattfinden.

Gender- und Diversityaspekte als Qualitätsmerkmal betonen

Hintergrund des neuen Netzwerkes ist, dass die Themen Diversität und Diversity Management an den Hochschulen an Bedeutung zunehmen. In den vergangenen Jahren haben sie sich für unterschiedliche Studierendengruppen geöffnet. Sie begreifen die Vielfalt zunehmend als Potenzial und verfolgen das Ziel, ihre internationale Attraktivität zu steigern. „Uns wurde bei dem Treffen deutlich, dass alle an der Exzellenzinitiative beteiligten Hochschulen in Vorbereitung auf die Clusteranträge das Ziel verfolgen, Gender- und Diversityaspekte stärker als bisher als Qualitätsmerkmal zu betonen“, sagt die Konrektorin der Uni Bremen, Yasemin Karakaşoğlu. Auch die Suche nach internationalen Talenten sowie die Stärkung interdisziplinärer Forschung zu Diversität betrachten die Teilnehmenden als Aufgabe in diesem Bereich. Zu den weiteren Themen, die der Kreis zukünftig im verstärkten Austausch bearbeiten will, gehören der Zugang von geflüchteten Studierenden zum Regelstudium sowie der Umgang mit weltanschaulicher Vielfalt an Hochschulen.

Hochschulvertreter aus allen Teilen Deutschlands

Insgesamt waren Amtskolleginnen und -kollegen der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität zu Köln, Georg-August-Universität Göttingen, Universität Rostock, Universität Bielefeld, Bergische Universität Wuppertal, Technische Universität Berlin, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Hochschule Reutlingen, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der TU Dortmund an die Universität Bremen zu dem Netzwerktreffen gekommen. 

Uni Bremen hat früh Akzente gesetzt

Die Universität Bremen hat bei den Themen Diversität und Diversity Management früh Akzente gesetzt: Als eine der ersten Universitäten in Deutschland hat sie 2012 eine Diversity-Strategie verabschiedet. Ihre Ziele setzt sie sukzessive in zahlreichen Maßnahmen um. Bundesweit Vorreiter war sie zudem mit ihrem Projekt „IN-Touch“, das Geflüchteten die Chance gibt, an der Uni Bremen Deutschkurse, Vorlesungen und Seminare zu besuchen.

idw-online.de

Sommersemester 2016: Veranstaltungsguide Gender & Diversity

Für dieses Semester gibt es wieder den "gender&diversity-veranstaltungsguide". Damit will das Projekt "PROFIL Gender" kompakt und übersichtlich Aktivitäten, Seminare und Veranstaltungen rund um Geschlecht und Vielfalt campusweit präsentieren – alles auf einen Blick. Den Guide gibt es gedruckt, er liegt auf dem Campus aus.

Sie können den Guide hierhttps://webmail.uni-bremen.de/horde3/imp/attachment.php?id=5728aa04-e648-4860-bbc9-5375866632d8&u=ulahn herunterladen.                                 

Bitte Veranstaltungsinfos an Ulrike Lahn und Laura Getz senden.

"Rassismuskritische Bildung in der Migrationsgesellschaft" von Prof. Astrid Messerschmidt am 04.02.2016 um 18:00 in Raum GW2 B2880

Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?! mit Schwerpunkt im Jahr 2016: "Wer spricht im Wissenschaftssystem? - Zu Fragen der Objektivität und Repräsentation an Hochschulen"

Abstract

Weil Migration nicht nur eine Tatsache ist, sondern zugleich diskursiv besetzt und eingesetzt wird, steht der  Begriff der Migrationsgesellschaft zumindest im deutschsprachigen Raum noch nicht für etwas Allgemeines, das alle angeht und mit dem alle gemeint sind. Mit dem Signalwort „Migration“ bietet die Bezeichnung “Migrationsgesellschaft“ immer noch die Gelegenheit, nicht über sich selbst, sondern über andere zu sprechen.
Durch Migrationen werden die nationalen Ordnungen der Zugehörigkeit in Bewegung gebracht. Die Abwehr dagegen ist gesellschaftlich ausgeprägt, der Wunsch an einem abstammungsorientierten homogenen Konzept von gemeinschaftsbildender Nationalstaatlichkeit festzuhalten, hat sich zumindest in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern nicht erledigt.
Bis heute fällt es besonders schwer anzuerkennen, dass es Rassismus in der deutschen Gesellschaft alltäglich gibt, wenn auch nicht als programmatischen Staatsrassismus, sondern in Form normalisierter institutioneller Routinen, die gesellschaftliche Zugehörigkeiten nach Abstammungskriterien, Aussehen, Sprache und kultureller Zuschreibung ordnen.  Das Konzept einer rassismuskritischen Bildung zielt auf eine selbstkritische Reflexivität. Dabei wird der Rassismusbegriff als ein analytischer Begriff für die Untersuchung abstammungs- und herkunftsthematisierender Ungleichwertigkeitsvorstellungen in ihren jeweiligen gesellschaftlichen Kontexten verstanden. Es handelt sich hier nicht um individuelle Vorurteile, sondern um eine Denkweise und Praxis, die systematisch Zugehörigkeitsordnungen strukturiert und die Art und Weise steuert, wie Nichtzugehörigkeiten in der Migrationsgesellschaft wahrgenommen und angeordnet werden.
Der Vortrag stellt Perspektiven der Rassismuskritik vor und diskutiert deren Bedeutung und Wirkung für Forschung und Bildungspraxis.

Zur Person

Astrid Messerschmidt, Dr. phil. habil. ist Erziehungswissenschaftlerin und Erwachsenenbildnerin, und arbeitet derzeit als Gastprofessorin für Gender und Diversity an der Technischen Universität Darmstadt. Sie hat eine Professur für Interkulturelle Pädagogik/Lebenslange Bildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe inne. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Migrationsgesellschaftliche Bildung, Diversität und Diskriminierung, Geschlechtertheorien; Antisemitismus und Rassismus in den Nachwirkungen des Nationalsozialismus.  

Den Vortrag als Video finden Sie hier.

Öffentlicher Workshop zu "Rassismus und Sprache" am 03.02.2016 von 17:30 bis 19:30 im Gewerkschaftshaus Bremen

Im Rahmen des Begleitprogramms zu der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland", die vom 01.02. bis 19.02.2016 im Gewerkschaftshaus Bremen gezeigt wird, gestalten am 03.02.2016 Studierende des Masters Transkulturelle Studien aus den Fachbereichen 9 und 10 mit Dr. Margrit E. Kaufmann einen Workshop zum Thema "Rassismus und Sprache“.

Die Veranstaltung findet von 17.30 bis 19.30 Uhr im Großen Sitzungszimmer des Gewerkschaftshauses Bremen (Bahnhofsplatz 22-28) statt. Sie ist öffentlich und konstenfrei.

Den Flyer zur Ausstellung "Neofaschismus in Deutschland" finden Sie hier [PDF] (85 KB).

"Die Farbe des Wissens. Rassistische Exklusion und Weißsein in universitären Strukturen" von Dr. Kien Nghi Ha am 20.01.2016 um 18:00 Uhr in Raum SFG 0140

Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?! mit Schwerpunkt im Jahr 2016: "Wer spricht im Wissenschaftssystem? - Zu Fragen der Objektivität und Repräsentation an Hochschulen"

Abstract

Die Frage, inwieweit das deutsche Hochschulsystem durch institutionelle Diskriminierungen und strukturelle Exklusion geprägt ist, taucht bisher nur sehr marginal in gesellschaftlichen wie wissenschaftspolitischen Diskussionen auf. Dies ist umso merkwürdiger, als dass seit dem PISA-Schock Fragen der Chancengleichheit in der bundesrepublikanischen Bildungspolitik im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Universitäten sind nicht nur bedeutsam, weil sie über die Vergabe öffentlich finanzierter Arbeits- und (Aus-)Bildungsplätze den Zugang zu hochqualifizierten Arbeitsmärkten in der Wissensgesellschaft regeln, sondern auch gesellschaftlich anerkanntes Wissen produzieren. Über ihre bloße Funktion als wissenschaftliche Arbeits- und Lernorte hinaus, stellen sie daher eminent politische Räume dar, in denen gesellschaftlich relevantes Wissen hergestellt, verhandelt und legitimiert wird.

Zur Person
Kien Nghi Ha, promovierter Kultur- und Politikwissenschaftler, ist Fellow des Instituts für postkoloniale und transkulturelle Studien der Universität Bremen. Er hat an der New York University sowie an den Universitäten in Heidelberg, Tübingen und Bayreuth zu postkolonialer Kritik, Migration und Asian Diasporic Studies geforscht und gelehrt. Gesellschaftlich engagiert er sich u.a. als Vorstandmitglied von korientation – Netzwerk für deutsch-asiatische Perspektiven und Ko-Sprecher des Verbands für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity (VIW).

 

 

Vortrag und Podiumsdiskussion an der Uni Bremen "Europa: Festung oder Fluchtburg?"

Das INPUTS (Institut für postkoloniale und transkulturelle Studien) lädt herzlich zum ersten Vortrag der Reihe "Bremer Denkanstöße" mit anschließender Podiumsdiskussion ein.

Hans ten Feld (bis Juni 2015 UNHCR High Commissioner for Refugees):
„Europa: Festung oder Fluchtburg?“
Termin: 1. Dezember 2015, 18 Uhr
Ort: Universität Bremen, Hörsaalgebäude (Keksdose) Kleiner Hörsaal (Enrique-Schmidt- Str.)

Podiumsdiskutanten sind unter anderem Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu (Konrektorin für Internationalität und Diversität, Universität Bremen) und Dr. Margrit Kaufmann (Sprecherin der Forschungsgruppe „Flucht & Asyl“, Universität Bremen). Weitere Informationen finden Sie hier [PDF] (69 KB).

"Die Uni Haifa in Israel: Wie geht Multikulturalität, wenn Krieg und Krisen Normalität sind?" - Öffentlicher Vortrag am 30. November 2015 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft

Vielfalt ist für die Universität Haifa selbstverständlich: So studieren Menschen jüdischer, drusischer, äthiopischer und arabischer Herkunft sowie Militär- und Polizeioffizier_innen friedlich nebeneinander. Allein 20 Prozent der Studierenden sind Araber_innen; so viele wie an keiner anderen Universität Israels. Damit ist die Uni Haifa ein Spiegelbild der Realität in Israel und gleichzeitig ein Modell für die Zukunft im Nahen Osten. Über „Die Universität Haifa in Israel: Wie geht Multikulturalität, wenn Krieg und Krisen Normalität sind“ berichtet  Sonja Lahnstein-Kandel am 30. November 2015 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5). Die Referentin ist als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Uni Haifa und Vorsitzende des Deutschen Förderkreises der Uni Haifa bestens mit der Situation vor Ort vertraut.

Die Universitäten der Partnerstädte Haifa und Bremen weisen viele Ähnlichkeiten auf: Beide sind recht junge Universitäten (Haifa: 1963, Bremen: 1971) von mittlerer Größe (Haifa 18.000 und Bremen 20.000 Studierende), gelten als liberal und offen und sind ein Abbild der Gesellschaft, mit der sie in engem Austausch stehen. „Am Beispiel der Universität Haifa wird deutlich, dass Multikulturalität keine idealistische Wunschvorstellung, sondern auch unter schwierigsten gesellschaftlichen und politischen Bedingungen als Friedenskonzept realisierbar ist“, so Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität der Uni Bremen, die ein Grußwort halten wird. Zu der öffentlichen Veranstaltung lädt die Arbeitsgemeinschaft Bremen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Kooperation mit der Universität Bremen ein. Der Eintritt ist frei.

Vortrag von Dr. Margrit Kaufmann an der TU Berlin

Dr. Margrit Kaufmann nimmt an der Tagung des ProFiL-Netzwerks “Gender und Diversity an deutschen Hochschulen: Diskurse, Strategien, Konzepte" teil. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 21.11.2015 an der TU Berlin statt. 

Der Vortrag widmet sich dem Thema: "Vielfalt fördern. Diversity Management der Universität Bremen: Konzeptions- und Umsetzungsprozesse, Erfahrungen und Ergebnisse". 

Seit 2004 werden mit dem ProFIL-Programm an der FU, der TU und HU Berlin Nachwuchswissenschaftlerinnen auf ihrem Weg zur Professur gefördert. Das ProFil-Netzwerk zählt heute 425 Teilnehmerinnen und unterstützt ihren Dialog mit Führungspersönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und anderen relevanten Bereichen. Ausführliche Information über das ProFIL-Programm finden Sie hier

Yasemin Karakaşoğlu als Speaker bei der Konferenz „Exploring Difference: Diversity Management and Equity as Factors for Student Success" in der Reihe "International Dialogue on Education" 

 

Am Montag, dem 16.11., wird Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen, an der Diskussionsreihe „International Dialogue on Education“ teilnehmen. Die Veranstaltung trägt den Titel „Exploring Difference: Diversity Management and Equity as Factors for Student Success“ und findet in der kanadischen Botschaft in Berlin statt. Es ist die zwölfte Veranstaltung der internationalen Dialoge und weitere Sprecher_innen sind unter anderem Sarah-Jane Finlay, Josephine De León und David Ruebain. Informationen über die Veranstaltung finden sich auf der Website der ID-E Berlin. Dort kann sich auch für eine Registrierung für die Veranstaltung angemeldet werden. 


Herzliche Einladung zum Willkommensfest am 27.09.

 

Die studentische AG Refugees Welcome hat für die Geflüchteten Menschen, die in den Zelten auf dem Uni-Campus untergebracht sind, ein Willkommensfest organisiert.

Dafür wurden zahlreiche Sachspenden zur Verfügung gestellt und ALLE sind herzlich willkommen und eingeladen, daran teilzunehmen.Das Rektorat begrüßt und unterstützt diese Initiative und dieses Fest. Die Konrektorin, Frau Karakasoglu, wird das Fest mit einem Grußwort eröffnen.

Das Fest findet am Sonntag, dem 27.09., von 13-19h am Zeltcamp nahe der Otto-Hahn-Allee statt. Weitere Informationen und eine Anfahrtsbeschreibung finden sich auf dem Flyer [PDF] (78 KB).

© Universität Bremen

“What else is there?”
Diversity-Parcours beim Open Campus Day am Samstag, 11.07 

 

Am Samstag findet im Rahmen des Open Campus Day an der Uni Bremen ein Diversity-Parcours statt.

Der Parcours setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: Was bedeutet Vielfalt/Diversity und Antidiskriminierung an der Uni Bremen? Wie nehmen verschiedene soziale Gruppen diese Vielfalt wahr? Was heißt es zum Beispiel mit Kind zu studieren? Vielfalt ist nicht nur bunt! Sie ist eine Aufgabe für alle Ebenen der Universität. Es geht um gleichberechtigte Teilhabe und den Umgang mit Diskriminierungen.

An sechs Parcours-Stationen laden wir ein, über den bekannten Tellerrand zu schauen.

Die Stationen sind gekennzeichnet mit dem Logo „Achtung awareness“.
Hier erhalten Sie einen Parcourszettel, der über die einzelnen Inhalte informiert. Den Parcours können Sie selbst nach eigenem Interesse abgehen und gestalten.

 

What else is there?

  • So fühlen sich Behinderungen und Barrieren im Alltag an
  • Verlassen Sie gewohnte Denkstrukturen und lösen Sie knifflige Rätsel zum Thema Gender.
  • Wie erleben Studierende mit Kind den Uni-Alltag und was würden sie sich wünschen?
  • Hören und sehen Sie, wie Studierende Diversität und Diskriminierung in ihrem Uni-Alltag beobachten und erleben.
  • Testen Sie ihr Wissen zu Diversität und Antidiskriminierung mit einem Quiz.

 

Der Parcours ist ein Gemeinschaftsprojekt von:
Interessengemeinschaft Handicap (IGH), Zentrale Kommission für Frauenfragen (ZKFF), AG familienfreundliches Studium, Kompass, e n t e r s c i e n c e, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK) und Arbeitsstelle für Konfliktmanagement und Antidiskriminierung, ADE.

© Harald Rehling/Universität Bremen

Konrektorin der Uni Bremen in DAAD-Vorstand gewählt

Hohe Anerkennung für die Internationalisierungsarbeit der Universität Bremen: Mit großer Stimmenmehrheit wurde Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversity der Universität Bremen, am 23. Juni 2015 zum neuen Vorstandsmitglied des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gewählt. Für die Universität bedeutet es eine noch intensivere Zusammenarbeit mit dem DAAD. „Diese Auszeichnung würdigt die erfolgreiche Umsetzung unserer Internationalisierungsstrategien an der Universität“, freut sich Yasemin Karakaşoğlu. „Es ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit und erhöht bundesweit unsere Sichtbarkeit.

Die vielseits engagierte Professorin ist seit 2004 Hochschullehrerin für Interkulturelle Bildung im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Zusammen mit dem International Office der Universität Bremen hat sie sich intensiv dafür eingesetzt, Bedingungen und Räume an der Universität zu schaffen, um sich mehr und mehr zu einem Integrationsmotor zu entwickeln. Yasemin Karakasoglu forscht zu Erziehungswissenschaftlicher Integration und Migration und gilt bundesweit als Expertin für interkulturelle Fragen. Aus Bremen wurde auch noch die Rektorin der Hochschule Bremen, Professorin Karin Luckey, in den Vorstand gewählt.

Der DAAD
Der Deutsche Akademische Austauschdienst ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Die Förderprogramme des DAAD reichen vom Auslandssemester für junge Studierende bis zum Promotionsstudium, vom Praktikum bis zur Gastdozentur, vom Informationsbesuch bis zum Aufbau von Hochschulen im Ausland.

Weitere Informationen:
Universität Bremen
Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität
Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu
Tel.: +49 421 218 60040
karakasonoSpam@uni-bremen.de

Dr. Annette Lang
Tel.: +49 421 218 60361
langnoSpam@uni-bremen.de

Dr. Margrit E. Kaufmann zu Gast an der Universität Konstanz

Am 02.07. referiert Dr. Margrit E. Kaufmann im Rahmen der Diversity Ringvorlesung an der Universität Konstanz. Ihr Vortrag legt seinen Schwerpunkt auf Diversity als Gerechtigkeitskategorie und thematisiert das Spannungsfeld zwischen Elitenbildung und Bildungsgerechtigkeit, in dem sich Diversity Maßnahmen bewegen. Bezugnehmend auf die Diversity Prozesse an der zur Exzellenzuniversität erklärten Universität Bremen wird gezeigt, wie grundegend gerade auch hier die Antidiskriminierungsmaßnahmen sind. Diese sind beispielsweise durch Forschendes Lernen Teil des LehrLern-Alltags an der Universität.

Weitere Informationen finden sich auf dem Flyer [PDF] (853 KB). 

Fachtagung und wissenschaftliches Vernetzungstreffen der Diversity-Forschenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Dr. Margrit Kaufmann und Ninja Scholz vertreten die Intersektionellen Diversity Studies der Universität Bremen: Die Tagung findet am 25. und 26. Juni 2015 an der Helmut Schmidt Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg statt und ist die Fortsetzung der Diskussion des letzten Vernetzungstreffens an der WU Wien im November 2014.

Die Themen der Tagung lauten:
Vielfalt, Diversifizierung, (Ent)Solidarisierung in der organisationalen Diversitätsforschung: Eine Standortbestimmung im deutschen Sprachraum, Teil 2

Parallel zur Tagung findet eine Posterausstellung statt. Hier [PDF] (97 KB) geht es zum vollständigen Programm.

Universität Bremen beteiligt sich am 3. Deutschen Diversity Tag

Die Veranstaltungen zum Thema Gesellschaftliche Vielfalt ist Normalität – auch in unseren Medien?“ sind Teil der Ringveranstaltung „Diversity @ Uni Bremen“

Sie finden am 11. Juni 2015 im DGB Haus, Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen statt.

Im Juni 2015 ruft der Verein Charta der Vielfalt zum dritten Mal den Deutschen Diversity-Tag aus mit dem Ziel dazu beizutragen, das öffentliche Bewusstsein im Umgang mit Diversität zu schärfen. Die Universität Bremen beteiligt sich auch in diesem Jahr mit weiteren Kooperationspartner_innen, wie dem Referat für Integrationspolitik der Senatskanzlei Bremen, dem Bremer Rat für Integration, dem IQ Netzwerk Bremen und ADA, Antidiskriminierung in der Arbeitswelt, an den öffentlichen Veranstaltungen des BremerForum:Diversity.

Aufgrund der aktuellen Ereignisse steht das Thema „Gesellschaftliche Vielfalt ist Normalität – auch in unseren Medien?“ im Zentrum:

Das Programm beginnt um 14.00 Uhr mit einem Workshop zu der Vermittlung und Wahrnehmung medialer Bilder, geleitet von Gülcan Yoksulabakan-Üstay, Referentin im Aus- und Fortbildungszentrum der FHB für Diversity, und Dr. Asmus Nitschke, Leiter des IQ Projektes ikö & diversity, Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen gGmbH.

Dem folgt um 17.00 Uhr ein Vortrag des Kommunikationswissenschaftlers Prof. Dr. Kai Hafez von der Universität Erfurth zum Thema „Der mediatisierte ‚Fremde’ – die Bedeutung der Medien für die multikulturelle Gesellschaft“. Begrüßt und vorgestellt wird der Gast durch Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen.

Im Anschluss an den Vortrag diskutieren von 18.00 - 19.30 Uhr auf einem Podium zur Berichterstattung regionaler Medien zu Migration Prof. Dr. Kai Hafez, Kommunikationswissenschaftler, Libuse Cerna, Bremer Rat für Integration, sowie Vertreter_innen der regionalen Medien wie Weser-Kurier, taz Bremen und Radio Bremen. Moderiert wird die Diskussion von Fuat Kamçılı, ADA -Antidiskriminierung in der Arbeitswelt.

Hier [PDF] (1.7 MB) geht es zum ausführlichen Programm.

Diversity @ Uni Bremen und das BremerForum:Diversity, als langjährige Kooperation des Paritätischen Bildungswerk Bremen e.V., PBW, und des Bremer Institut für Kulturforschung, bik, FB 9 der Universität Bremen, laden alle Interessierten herzlich zu diesen Veranstaltungen ein. Die Teilnahme ist gratis.

Für den Workshop wird um Anmeldung per Mail gebeten: mbennnoSpam@pbwbremen.de

Kontakt:

Dr. Margrit E. Kaufmann, Wissenschaftliche Expertin für Diversity der Universität Bremen
Bremer Institut für Kulturforschung
Tel.: + 49 (0)421-218 67631
E-Mail: mkaufmnoSpam@uni-bremen.de
www.uni-bremen.de/diversity

Intersektional forschen: Mit drei Perspektiven auf vier zählen

Gastvortrag von Nina Degele

Mi. 10.06.15 von 16-18 Uhr im SFG 2080

Das DocNetzwerk Intersektionelle Diversity Studies und Bremer Institut für Kulturforschung lädt herzlich zu einem öffentlichen Gastvortrag mit anschließender Diskussion ein:

Das Konzept der Intersektionalität ist auf dem besten Weg, sich als Forschungswerkzeug in der Geschlechterforschung durchzusetzen. Gemeint sind damit Wechselwirkungen zwischen ungleichheitsgenerierenden Kategorien wie Geschlecht, Hautfarbe/Ethnizität/Nationalität, Klasse und Körper. Was dies für empirische Forschung heißen kann, soll in diesem Vortrag an einem Phänomen veranschaulicht werden, das ebenso verbindet wie auch ausgrenzt: Fußball.

Nina Degele ist Professorin für Soziologie und Gender Studies an der Uni Freiburg, Institut für Soziologie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Soziologie der Geschlechterverhältnisse, Körper/Sport und qualitative Methoden.

Veranstaltende:

DocNetzwerk Intersektionelle Diversity Studies und Bremer Institut für Kulturforschung (bik), Fachbereich 9, der Universität Bremen

Diese Veranstaltung wird gefördert vom Promotionszentrum der Universität Bremen (ProUB)

Kontakt:
Laura Getz lagetznoSpam@uni-bremen.de
Henning Koch henning.kochnoSpam@uni-bremen.de
Tel: 0421 218-67619
Dr. Margrit E. Kaufmann mkaufmnoSpam@uni-bremen.de
Tel. 0421 218-67631

Weitere Informationen zum DocNetzwerk