Archiv 2012

Photo von der Audit-Verleihung
Christina Vocke und Yasemin Karakaşoğlu (3. und 4. v.l.) nahmen die Auszeichnung in der Akademie der Wissenschaft in Berlin entgegen. Foto: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

2012 - Meldungen

Uni Bremen als Diversity-Hochschule ausgezeichnet

Die Universität Bremen hat als eine der acht ersten Hochschulen in Deutschland jetzt das Zertifikat zum Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft erhalten. Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, kommentierte diese Würdigung als wichtigen Meilenstein für die Bestrebungen der Universität Bremen, die Studien- und Arbeitsbedingungen stärker an den diversen Lebenslagen ihrer heutigen und künftigen Mitglieder auszurichten und dafür die Vielfalt auf dem Campus als Potenzial zu mobilisieren. „Die Erfahrungen aus dem Projekt sind auch in die Entwicklung unserer Diversity-Strategie eingeflossen".

Die Auditierung als Diversity-Hochschule bildet den Abschluss des vor zwei Jahren begonnenen Projektes „Ungleich besser – Verschiedenheit als Chance“ des Stifterverbandes. Acht Hochschulen – ausgewählt aus 58 Bewerbungen – haben im Rahmen eines Benchmarking-Clubs über Strategien, best-practice-Beispiele und förderliche Faktoren eines Auditierungsverfahrens beraten. Die Beiträge der Universität Bremen beinhalteten neben Vorstellungen für ein Diversity-Monitoring vor allem theoretische Überlegungen sowie Beiträge zu den Themen Partizipation und interne Kommunikation. Neben der Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität engagierten sich Uni-Kanzler Gerd-Rüdiger Kück und der Konrektor für Forschung, Professor Rolf Drechsler in diesem Projekt. Unterstützt und beraten wurden sie dabei von Dr. Margrit Kaufmann als wissenschaftlicher Expertin für Diversity sowie durch die Frauenbeauftragte Brigitte Nagler. Christina Vocke, Dezernentin für Studentische Angelegenheiten und Projektleiterin, resümiert zur Auszeichnung und zum zeitgleich ebenfalls beendeten Projekt „Vielfalt als Chance“ des CHE „Wir sind wirklich stolz auf diese Auszeichnung; sie ist jedoch nicht das Ende, sondern Verpflichtung und Ansporn für weitere Aktivitäten.“

siehe auch Pressemitteilung vom 6.07.2012

Meldung: Uni Bremen als „Internationale Hochschule 2012“ ausgezeichnet, Dez 2012

Die Universität Bremen ist ''Internationale Hochschule 2012''. Mit dem über 50.000 Euro dotierten Preis zeichnen der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft jährlich eine Hochschule für ihr vorbildliches Konzept zur Internationalisierung und Betreuung ausländischer Studierender aus.

Es ist die einzige Auszeichnung zur Internationalisierung in Deutschland, die an eine Institution als Ganzes vergeben wird. Ziel ist es, herausragende Strategien zur Betreuung ausländischer Studierender zu belohnen. Die Universität Bremen wurde ausgewählt, weil die Internationalisierung von der gesamten Einrichtung getragen wird und ein ''Campus der Vielfalt'' als Leitidee im Mittelpunkt steht.

Die Jury bewertete vor allem Ideen für den Studienerfolg ausländischer Studierender. Hier konnte Bremen in vielfacher Hinsicht punkten: Im ''kompass''-Projekt kümmern sich studentische Mentoren speziell um den Studienerfolg und organisieren Ausflüge und Treffen. Außerdem bietet die Universität interkulturelle Trainings für Mitarbeiter und Studierende an. Die Universität – so die Begründung der Jury – überzeugt durch die Vernetzung, Professionalisierung und Partizipation in konkreten Projekten wie beispielsweise dem International Day.

Mehr Informationen finden Sie hier sowie auf den Seiten des Stifterverbandes und des DAAD.

Photo des Raums (helle Teppiche, Kissen, gedimmtes Licht)
Raum der Stille, Uni Bremen

Meldung: "Raum der Stille" an der Uni Bremen eröffnet, 14. Nov.

Die Universität Bremen verfügt jetzt über einen „Raum der Stille“. Die  Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, Professor Yasemin Karakaşoğlu, übergab dieser Tage den Raum der universitären Öffentlichkeit. Als Rückzugsraum für Ruhesuchende, Meditation und Gebet ist er Bestandteil des universitären Diversity-Konzepts und verspricht ein Ort des Weltanschauungen übergreifenden, interkulturellen wie auch interreligiösen Dialogs zu werden.

Initiiert durch das Rektorat entwickelte eine Arbeitsgruppe engagierter Hochschulangehöriger bestehend aus verschiedenen Hochschulgruppen, darunter auch die christlichen Hochschulgemeinden und der Islamische Hochschulbund sowie Vertretern und Vertreterinnen des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Erziehungswissenschaften sowie des International Offices ein Konzept zur Gestaltung des Raums, das nun erfolgreich umgesetzt wurde.

Die räumliche Ausgestaltung ist bewusst weltanschaulich neutral gehalten und kann daher ungeachtet religiöser Zugehörigkeit von den Universitätsangehörigen genutzt werden. Die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität betonte in ihrer Eröffnungsrede: „Der Raum der Stille ist ein Angebot an alle Angehörigen und Gäste unserer Universität, die sich aus dem häufig hektischen Universitätsalltag zurückzuziehen und neue Kraft für den Alltag schöpfen möchten. Das Konzept, das wir gewählt haben, soll die Anerkennung gelebter Vielfalt auf dem Campus ausdrücken. Mit Blick auf unsere internationalen Gäste ist es zugleich ein Zeichen für unsere Willkommenskultur.“

Der Raum der Stille befindet sich an zentraler Stelle im Gebäude GW2, B 1800 und ist ab sofort ganztägig von 7 – 20 Uhr geöffnet.

weitere Informationen:
Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität. kon3noSpam@vw.uni-bremen.de

und
Janna Rodi, International Office. janna.rodinoSpam@vw.uni-bremen.de

2012 - Veranstaltungen

Ausstellung: "Weihnachts- Zeit- Lasten", Uni Campus 5. Dez bis 07. Jan

Das Team des studentischen Ausstellungsprojekts "Hindernisparcours Universität" hat seit dem 5. Dezember eine neue Bilderserie ausgestellt, die sich mit den Themen Zeitdruck und Problemen zur Weihnachtszeit beschäftigt.

Die Werke sind an vier verschiedenen Standorten auf dem Bremer Uni Campus zu sehen. 

Organisiert und kuratiert wird dieses Projekt von der Interessengemeinschaft Handicap. In der IG Handicap sind Studierende aktiv, die im Studium vor Hindernisse gestellt werden und auch bei der Beratung und Aufklärung über Behinderungen an der Universität mitwirken.

Das Projekt "Hindernisparcour Universität" thematisiert, dass die Universität als Lernort nicht nur Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Ausbildung offen hält sondern den Studierenden auch Hindernisse in den Weg stellt.
Es geht dabei um die Hindernisse, Beeinträchtigungen und Barrieren die Studierende mit Behinderung/chronischer Erkrankung erleben. Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle sondern um eine strukturelle Benachteiligung - einen ganzen Hindernisparcours eben.

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Vortrag und Diskussion: "Style Politics:  Mode, Geschlecht und Schwarzsein in den USA, 1943-1975", Mo 10.12., 19:30

mit Dr. Philipp Dorestal (Hamburg)

Wie wird Style als Mittel politischer Intervention eingesetzt? Die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung und afroamerikanische Organisationen wie die Black Panther Party oder die Nation of Islam - aber auch das Blaxploitation-Filmgenre - bedienten sich eines spezifischen Stylings, um darüber politische Identitäten wie Gender, Race und Sexualität zu inszenieren.
 Mithilfe der Performativitätstheorie und Ansätzen aus den Cultural Studies eröffnet Philipp Dorestal eine neue Perspektive auf die Geschichte der African Americans und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kulturgeschichte des Politischen und zur Ambivalenz von Identitätspolitik.

Ort: Villa Ichon, Goetheplatz 4

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Kooperation mit Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., Initiative Schwarze Menschen in Deutschland - ISD Bund e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Mehr Informationen siehe Flyer [PDF] (328 KB)

Veranstaltung: "Wer repräsentiert wen und wie? - Diversity und Medien" Mo, 26. Nov., 17.00-19.00

veranstaltet vom BremerForum:Diversity, im Haus der Wissenschaft im Kleinen Saal

Jeder fünfte Mensch in diesem Land hat einen Migrationshintergrund, aber nur jeder 50. Journalist. Welche Auswirkungen hat dies? Wie beziehen sich Medien auf die Vielfalt der hier lebenden Menschen: die kulturelle wie auch die körperliche, psychische, sexuelle, geschlechtliche, religiöse und soziale?

Das Thema Medien und Diversity ist komplex und wirft viele Fragen auf: wer schreibt eigentlich wie über wen und für welches Publikum? Worüber wird berichtet, welche Themen und Perspektiven kommen hingegen nicht vor? Wer nutzt welche Medien? Inwiefern werden Fragen zu Diversity und Repräsentation in etablierten Medien(institutionen) diskutiert und berücksichtigt? Und wie kann diversity-bewusstes Sprechen und Schreiben aussehen? Wo wird es vielleicht schon praktiziert? Von wem können wir lernen?

Einblicke zum Umgang mit Diversity in Bremer Medien wird Karsten Binder am Beispiel von Funkhaus Europa ermöglichen. Danach diskutieren auf dem Podium Anna Igho Priester vom LIS und Elisabeth Dulko vom Studiengang Transkulturelle Studien der Uni Bremen mit, die sich mit der Bedeutung von Medien und Diversity in der Bildungsarbeit beschäftigen, sowie Manfred Weule von Arbeit und Leben, der von der Tagung zu Afrikabildern in deutschen Medien berichten wird und sich mit der Verantwortung von Medien hinsichtlich des Aufbrechens von Stereotypen befasst.

Mit den Gästen:
Karsten Binder, Redaktionsleitung von Funkhaus Europa Bremen
Elisabeth Dulko, Masterstudiengang Transkulturelle Studien, FB 9/10, Universität Bremen
Anna Igho Priester, Landesinstitut für Schule der Freien Hansestadt Bremen (LIS)
Manfred Weule, Arbeit und Leben Bremen e.V.

Moderation: Dr. Margrit E. Kaufmann, Bremer Institut für Kulturforschung, FB 9, Universität Bremen

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier [PDF] (604 KB). Anmeldung unter: ubermsnoSpam@pbwbremen.de

Tagesseminar: "Diversity Dialogue" - Kommunikation erfolgreich gestalten, Vielfalt nutzen, 12.11. 10 -16h

mit Dr. Kazuma Matoba, veranstaltet vom paritätischen Bildungswerk

Wie kann man die Kommunikation im Arbeitsleben zwischen Menschen unterschiedlichster kultureller Prägung erfolgreich gestalten, so dass sich die Ergebnisse sowohl in einer gesteigerten Qualität der Arbeit als auch in einer optimalen Nutzung der Zeit widerspiegeln?

Durch die Methode des „Diversity Dialogue“ kann darauf eine Antwort gefunden werden. Der Begriff „Diversity Dialogue“ bezeichnet mehr als das, was in der Allgemeinsprache unter Dialog verstanden wird. Es handelt es sich hierbei vielmehr um die bewusste Gestaltung der Kommunikation in einer vielfältig zusammengesetzten (multikulturellen) Gruppe.

Der „Diversity Dialogue“ wird im Rahmen des Seminars als ein methodischer Ansatz für Organisationen auf dem Weg zu einer lernenden Organisation und als ein Instrument für und von Individuen auf dem Weg zur interkulturellen Integration betrachtet.

Anmeldung: Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung bis spätestens 6. November 2012 per Email an: igeworsky@pbwbremen.de

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Podiumsdiskussion: "Internationale Mobilität und Interkulturelle Öffnung – Herausforderungen für die Hochschulen im Einwanderungsland Deutschland" , 24. Sept. 18:00 - 20:30 Uhr

im Haus der Wissenschaft

Im Rahmen der dritten Bremer Integrationswoche lädt die Universität Bremen unter Beteiligung der Hochschule Bremen und des „Runden Tisches Internationale Studierende“ zu dieser Podiumsdiskussion ein.

Auf dem Podium diskutieren die Konrektorinnen der Universität Bremen und der Hochschule Bremen Professorin Yasemin Karakaşoğlu und Professorin Jutta Berninghausen sowie Vertreter internationaler studentischer Communities der Uni Bremen mit der Staatsrätin Professorin Eva Quante-Brandt.

Zentrales Thema ist die Verantwortung der Hochschulen für den Studienerfolg von Studierenden mit Migrationshintergrund. „Es geht um die notwendige interkulturelle Öffnung aller Bereiche der Hochschulen sowie um die Gestaltung von Zuwanderung und Integration in der Migrationsgesellschaft Deutschland“, sagt Professorin Yasemin Karakaşoğlu. Die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen ist offizielle Vertreterin aller Bremer Hochschulen im Bremer Rat für Integration – dem zentralen Akteur der Bremer Integrationswoche.

Für weitere Informationen: Konrektorat für Interkulturalität und Internationalität, Wiss. Mitarbeiterin Canan Korucu-Rieger
Telefon: 0421 218-69128, E-Mail: korucunoSpam@uni-bremen.de 

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Veranstaltung: "Diversity & Sport", 24. Sept. 17:00 -19:30

im Rahmen der 3. Bremer Integrationswoche, veranstaltet vom BremerForum:Diversity, im Haus der Wissenschaft im Kleinen Saal

Durch die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse steht der organisierte Sport vor der Herausforderung, vielfältige Interessen und Bedarfe wahrzunehmen und einzubinden. Schlagwörter wie Fairness, Respekt und Teamgeist bestimmen den Sport und schreiben ihm eine Vorreiterrolle im Umgang mit Diversität zu. Sport soll eine Welt symbolisieren, in der soziale Herkunft, Religion oder Ethnizität keine Rolle spielen.

Wie reagieren Vereine und Projekte auf die gesellschaftlichen Veränderungen? Was kann ein „sportlicher“ Umgang mit Vielfalt sein? Antworten darauf geben Vertreter_innen von drei Bremer Projekten.

Mit den Gästen:

Astrid Touray, Projektleitung „Sport interkulturell“ vom Landessportbund Bremen e.V.
Werner Müller, Vorsitzender SG Marßel Bremen e.V.
Gesa Mann, Thomas Hafke, Lernzentrum Ostkurvensaal, Fan-Projekt Bremen e.V.

Moderation: Rosi Leinfelder, BremerForum:Diversity

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier [PDF] (738 KB). Anmeldung unter: ubermsnoSpam@pbwbremen.de

 

Jugendintegrationsforum: "Love the Difference – Jugend mischt mit", 26. Sept.  13:00 -19:00

im Rahmen der 3. Bremer Integrationswoche im Europapunkt Bremen

Love the Difference – Jugend mischt mit“ heißt das erste Jugendintegrationsforum im Nordwesten, zu dem die Universität Bremen neben dem Bremer Rat für Integration, der Otto-Benecke-Stiftung, dem EuropaPunktBremen und dem Niedersächsischen Integrationsrat sowie weiteren Partnern als Mitveranstalterin einlädt.

Im Zentrum der Veranstaltung steht das Thema Partizipation, das Jugendliche und Erwachsene in Workshops bearbeiten. Dabei geht es zum Beispiel um Jugend und Religionen, Selbstreflexion, Identität und politische Partizipation.

Mehr Informationen unter www.bremer-integrationswoche.de

 

Fachgespräch: "Bremen braucht alle Köpfe – Chancen und Schwierigkeiten von Migranten/innen beim Übergang vom Studium in den Beruf", 27. Sept. 17h

veranstaltet von der Bremer SPD-Fraktion im Rahmen der 3. Bremer Integrationswoche, im Haus der Bürgerschaft

Dass die Hochschulen auch über den Studienabschluss hinaus für ihre Absolventinnen und Absolventen verantwortlich sind, wird im Rahmen eines Fachgesprächs deutlich, zu dem die Bremer SPD-Fraktion unter dem Titel „Bremen braucht alle Köpfe – Chancen und Schwierigkeiten von Migranten/innen beim Übergang vom Studium in den Beruf“ mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft am 27. September um 17 Uhr in das Haus der Bürgerschaft einlädt.

Die Universität Bremen wird hier vertreten durch die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, Professorin Yasemin Karakaşoğlu.

Mehr Informationen unter www.bremer-integrationswoche.de

 

Ausstellungseröffnung: "Ich heiße Rose. Ich komme aus Ghana.", 10. September, 16:00 in der Stadtbibliothek 

mit einer Einführung von Dr. Margrit E. Kaufmann, Ethnologin und Kulturwissenschaftlerin

Jedes Jahr kommen viele Familien aus allen Erdteilen nach Bremen. Kinder kommen mit individuellen Migrationsgeschichten und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Herkunftssprachen in die Schulen. Davon erzählen die Geschichten der Kinder in Interviews, Fotos und Bildern. Ebenso wird ein vielfältiger, situationsbezogener Deutschunterricht dokumentiert. Die Kurse werden im Auftrag der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit an 15 Grundschulen über freie Träger durchgeführt.
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Stadtteil-Schule e.V. Im Rahmen der Integrationswoche Bremen.

Veranstaltungsort: Zentralbibliothek / Krimibibliothek im 2. Obergeschoss

Dauer der Ausstellung: 10. September- 29. September 2012

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Open-Space-Tagung: Heute 'mal anders?! Vielfältige und alltägliche Diskriminierungen, 13. + 14. Juli

Studierende veranstalten in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten der Universität Bremen vom 13. bis zum 14. Juli 2012 eine Tagung mit verschiedenen Diskussionsforen zu sozialer und kultureller Vielfalt und (Alltags-) Diskriminierungen aufgrund von Herkunft, Migrationserfahrungen, Geschlecht oder Sexualitäten.

Eingeladen sind alle interessierten Menschen, die über Schubladendenken, (alltägliche) Diskriminierungen und konstruktive Handlungsmöglichkeiten mit anderen nachdenken und diskutieren wollen.

Das Programm finden Sie hier. Anmeldung unter: debating.gendernoSpam@gmx.de.

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Veranstaltung: "Gesellschaftliche Vielfalt als Herausforderung für Bildungsinstitutionen", am 9. Juli, 17:00-19:30

veranstaltet vom BremerForum:Diversity, im Haus der Wissenschaft im Kleinen Saal

Chancengleichheit, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit sind zentrale Herausforderungen von Bildungspolitik. Alle Bildungsinstitutionen, seien es Kitas, Schulen, Hochschulen oder Einrichtungen der Erwachsenenbildung, sind gefordert hier einen professionellen Umgang zu finden. Wie reagieren die Institutionen und Projekte auf die gesellschaftlichen Veränderungen? Was braucht ein professioneller Umgang mit der Vielfalt?

Die Referent_innen werden anhand von Praxisbeispielen darstellen, wie verschiedene Bildungsinstitutionen mit Vielfalt und Heterogenität umgehen.

Mit den Gästen:
Sabine Buhk, KiTa Bremen und Kerstin Paulsen-Brink, Fachschschule für Sozialpädagogik beim Paritätischen Bildungswerk für das Projekt „Kinderwelten – vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“
Florian Wolff, Regionalkoordinator Chancenwerk e.V., bundesweites Projekt für bessere Bildungschancen von Schüler_innen
Gabriele Haar, Fachbereichsleitung Gesundheit – Sprachen - Kultur der Volkshochschule Osterholz Scharmbeck / Hambergen / Schwanewede e.V.

Moderation: Eva Pajenkamp, Senatskanzlei, Referat Integration

Begrüßung durch Silke Harth, Migrations- und Integrationsbeauftragte des Senats 

Anmeldung bis spätestens 9.07.2012. Eine ausführliche Beschreibung und das Anmeldeformular finden Sie hier [PDF] (598 KB)

 

 

Tagung: Biete Vielfalt – Suche Normalität!, 2.+3. Juli in Berlin

Eine Tagung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der CHE Consult GmbH, gefördert von der Bertelsmann Stiftung

Welche Veränderungen für Hochschulkultur und Hochschulorganisation ergeben sich, wenn die studentischen Potenziale unterschiedlicher Biographien und Erfahrungswelten genutzt werden sollen? Welche Konsequenzen leiten sich daraus für Hochschulstrukturen, strategische Planung, Profilbildung, Lehre und Studium und für die Personal- und Organisationskultur einer Hochschule ab?

Mit diesen Fragen haben sich der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Bertelsmann Stiftung und CHE Consult in zwei mehrjährigen Projekten befasst. Dabei hatte das Vorhaben des Stifterverbandes „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance“ zum Ziel, neben der Implementierung von Strategien und Maßnahmen ein Diversity-Auditierungsverfahren für Hochschulen zu entwickeln. In dem durch die Bertelsmann Stiftung finanzierten Vorhaben „Vielfalt als Chance“ lag der Fokus bei der Konzeption des Befragungsinstruments QUEST zur Schaffung einer empirischen Datenbasis zu studentischer Diversität.

Die Universität Bremen hat als einzige Hochschule an beiden Diversity-Projekten von CHE und Stifterverand für die Deutsche Wissenschaft teilgenommen, zu deren Abschluss diese Tagung in Berlin stattfindet.

Die Teilnehmer_innen können während der Tagung unentgeltlich Kinderbetreuung in Anspruch nehmen. Für gehörlose Teilnehmer_innen stehen nach Bedarf Gebärdensprachenübersetzer_innen zur Verfügung. Sollten Sie weitere Unterstützungsangebote benötigen, um an der Tagung teilnehmen zu können, teilen Sie uns dies bitte zeitnah mit.

Der Kostenbeitrag für die zweitägige Konferenz beträgt 250 €; Studierende erhalten eine Ermäßigung von 50 %.

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Podiumsdiskussion „Antimuslimischer Rassismus in Politik und Medien - Zur Rolle der Wissenschaft“, 14.Juni

An der Uni Bremen um 18 Uhr im Hörsaal des Gebäudes GW 1 an der Universitätsallee. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 'festival contre le racisme' statt.

Der AStA der Universität Bremen organisiert gemeinsam mit der Uni-Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu eine Diskussionsveranstaltung über „Antimuslimischen Rassismus in Politik und Medien“.

Hintergrund ist eine Studie mit dem Titel „Lebenswelten junger Muslime in Deutschland“, die Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich im März 2012 präsentiert hat. Eine Aussage dabei war, dass junge Muslime erschreckend radikale Einstellungen hätten. Sowohl die Studie als auch deren Interpretation wurden in der Folge heftig kritisiert.

Im Rahmen des Bremer Festivals contre le racisme vom 11. bis 15. Juni wird die Studie jetzt an der Uni Bremen thematisiert. Auf dem Podium sitzen interessante Kontrahenten. Professor Klaus Boehnke, Lehrstuhl für Social Science Methodology an der Jacobs University Bremen, ist nämlich Mitverfasser der Studie. Dr. Naika Foroutan, Leiterin des Heymat-Projekts an der Humboldt Universität zu Berlin, hat eine kritische Stellungnahme zur Studie verfasst, die online unter www.heymat.hu-berlin.de/stellungnahme_jungemuslime2012  veröffentlich ist. In dem (Streit?)-Gespräch wird auch über die Rolle der Wissenschaft für den populistischen Diskurs über Demokratiefeindlichkeit und Integrationsverweigerung bei muslimischen Jugendlichen diskutiert.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsreferat von Dr. Foroutan mit dem Titel „Wissenschaft und Wahrnehmung - Zu Fragen der Integration von Muslimen in Deutschland".

Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu.

Weitere Informationen:

AStA Universität Bremen: David Ittekkot, E-Mail: david.ittekkotnoSpam@asta.uni-bremen.de

und

Universität Bremen: Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, Tel.: 0421 218-60040

Ankündigung auf der Uni-Website

Website des festival contre le racisme 

 

Bremer festival contre le racisme 2012, 11. Juni - 15. Juni 2012

Vom 11. - 15. Juni findet in Bremen zum zweiten Mal das festival contre le racisme mit einem spannenden und vielfältigem Programm statt. 

Das „Festival contre le racisme“ ist eine Aktionswoche, zu der jedes Jahr vom fzs (freier zusammenschluss von studentInnenschaften) aufgerufen und die bundesweit dezentral in mehreren Städten organisiert wird. Themen wie Rassismus und Xenophobie werden in verschiedenen Veranstaltungen behandelt.

Den Programmflyer gibt es hier [PDF] (379 KB)

Weitere Informationen gibt es auf der Website des festival contre le racisme 

 

International Day an der Uni Bremen, 7. Juni

Das International Office und die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität lädt am 7. Juni 2012 von 12-18 Uhr unter dem Motto „CampusLeben International“ alle Interessierten herzlich ein, den International Day an der Universität Bremen zu feiern.

Über 13 studentische nationale Communities aus aller Welt stellen sich vor und bieten die Möglichkeit in verschiedene Kulturkreise einzutauchen. Darüber hinaus informieren weitere internationale Akteure und Studiengänge über ihre Arbeit an der Universität. Auf dem Boulevard und im Studierhaus wartet ein buntes Programm mit Informationsständen Vorträgen, Tanz, kulinarische Köstlichkeiten und vieles mehr auf die Gäste.


Der International Day ist eine Premiere an der Uni Bremen mit dem Hintergrund, das internationale Campusleben für Studierende und Mitarbeiter sicht- und erlebbar zu machen. Das International Office freut sich auf eine gelungene Auftaktveranstaltung.

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Workshop: Vielfalt als Chance oder: Abschied von DEN Musterstudierenden am 06. Juni, 14:30 - 16:30

Workshop mit Prof. Dr. Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, und Christina Vocke, Dezernat Studentische Angelegenheiten, im Rahmen des "Tags der Lehre" an der Uni Bremen.

Wer studiert hier? Wie stehen die Studierenden zum Studium und zur Universität?
Dass nur EIN guter Weg durchs Studium, EINE Didaktik, EINE Zielgruppe geeigneter Studienbewerber/innen realitätsfern und wenig erfolgversprechend ist – das zeigen die Ergebnisse aus den beiden QUEST-Studierendenbefragungen, die in diesem Workshop auszugsweise vorgestellt werden.
Vor diesem Hintergrund wirbt die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität für ein neues Verständnis im Miteinander auf dem Campus und für die Gestaltung von Lehre, Studium, Forschung und Entwicklung: Vielfalt ist Reichtum, Chance und Potenzial für die Zukunft.
Die im Rektorat und Akademischen Senat begonnene Verständigung über Ziele und Wege des Diversity-Engagements an der Universität Bremen wird – auch anhand von bereits erfolgten und künftigen Maßnahmen – dargestellt. Darüber hinaus gibt es viel Raum zur Diskussion und zur Darstellung eigener Beiträge.

Ort: Uni Bremen, Gebäude: MZH, Raum 1090

mehr Informationen

 

Tagungsreihe: Afrikabilder: Zum Afrika-Diskurs in deutschen Medien, 30.05 - 02.06.

Eine Tagungsreihe zum Alltagsrassismus in Deutschland in Bremen

Die meisten Menschen in Deutschland wissen relativ wenig über "Afrika". Doch danach gefragt, was ihnen zu Afrika einfällt, konfrontieren sie die Fragenden vielfach mit stereotypen Afrikabildern und Vorurteilen, die kaum etwas mit den Realitäten des Kontinents und seinen Regionen gemein haben. Ihre Kommentare und Statements gründen dabei häufig noch immer auf kolonialen Darstellungsstrukturen und rassistischen Grundmustern. Auch generell ist die Alltagswirklichkeit in Deutschland noch immer vielerorts von Fremdenfeindlichkeit, Stereotypen und rassistischen Denkmustern geprägt, was nicht gleichbedeutend meint, dass alle Beteiligten erklärte RassistInnen sind. Ein öffentlicher Diskurs, geprägt u.a. durch Literatur, Film, Fernsehen, Schulbücher, Museen und Nachrichtenmedien, reproduziert fortlaufend mehr oder weniger latent und in Teilen explizit rassistische Ressentiments. Zum Kernstück dieses Rassismus gehört die hierarchische Konstruktion vom zivilisierten "Wir" und den primitiven "Anderen" und letztlich die »hierarchische Konstruktion von Schwarzen und Weißen« (Susan Arndt)

Das viertägige Veranstaltungsangebot zum Afrika-Diskurs und Alltagsrassimus befasst sich in Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Lesungen, interkulturellen Workshops und Anti-Diskriminierungs-Trainings mit unseren medialen und alltäglichen Bildern, hinterfragt sie kritisch, diskutiert und befühlt sie.

Veranstaltende sind Arbeit und Leben Bremen in Kooperation mit Dr. Margrit E. Kaufmann und Studierenden der Kulturwissenschaft im Fachbereich 9 der Universität Bremen sowie DoktorandInnen des Hans-Böckler-Promotionskollegs "Migration und soziale Ungleichheit" an der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS). Gefördert wird die Tagungsreihe vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), von der Hans-Böckler-Stiftung und der Universität Bremen. Zudem unterstützen zahlreiche Bremer Initiativen und Organisationen die Veranstaltungen.

Ausführliches Tagungsprogramm

 

Ausstellung: LeibEigenschaften. Der „beschädigte” Körper im Blick der Vormoderne, 1. März bis 30. April 2012

Ausstellung der Forschungsgruppe „Homo debilis” der Universität Bremen im Haus der Wissenschaft. Tagung zur Ausstellung 1. bis 4. März 2012

„LeibEigenschaften“ macht körperliche und geistig-seelische Phänomene zum Thema, die wir heute als „Behinderung” bezeichnen würden. Die interaktive Ausstellung präsentiert eine Zusammenschau aus historischen Bildern,Texten und Objekten. So erkundet sie den Alltag, die Bewältigungsstrategien und die Wahrnehmungsweisen körperlich und geistig abweichender Menschen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Die innovative Gestaltung zeigt nicht nur Möglichkeiten auf, wie Barrierefreiheit umgesetzt werden kann, sondern macht Barrierefreiheit sogar zur Leitidee der Inszenierung.

„LeibEigenschaften” versteht sich als Beitrag zu aktuellen Debatten um Inklusion: Durch den Blick in die Geschichte wird das gesellschaftliche Miteinander aus einer ungewohnten Perspektive reflektiert und um neue Impulse bereichert.

Die Ausstellung ist barrierefrei.

Website der Ausstellung und Tagung

 

Öf­fent­li­che In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung an­läss­lich des ein­jäh­ri­gen Be­ste­hens von "enter sci­ence für stu­die­ren­de mit mi­grationshintergrund"

am Mittwoch, den 15. Februar 2012 von 16.00 bis 18.00 Uhr im VWG 2060 (Kapelle)

Interessierte sind herzlich eingeladen gemeinsam mit uns zu feiern und sich zu informieren. Unter dem Motto "Einstieg gelungen!?" stellen wir Projektidee und-ziele vor, Studierende werden aus ihrer Forschungspraxis berichten.

Vortrag: Eine Uni für alle: Normstudierende sind passé. Forschendes Lernen braucht Vielfalt – und was macht die Uni?

Referentin: Dr. Margrit E. Kaufmann

am Mittwoch, den 18. Januar 2012, 20h im Haus der Wissenschaft (Olbers Saal), Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

Kinder aus Akademikerfamilien haben in Deutschland eine dreifach erhöhte Chance für einen erfolgreichen Studienabschluss. Der Anteil der Studierenden mit Migrationshintergrund ist zu gering. In den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind Studentinnen unterrepräsentiert. Nur wenige Studierende haben Kinder. Spätstudierende sind relativ selten. Die zunehmende gesellschaftliche Diversifizierung durch den wirtschaftlichen, sozialen und demographischen Wandel erfordert jedoch insbesondere von unseren Bildungsinstitutionen ein Umdenken in Richtung erweiterter Partizipation und lebenslangem Lernen. Dr. Margrit Kaufmann, Ethnologin im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen, schaut sich in Ihrem Vortrag an, wie die eigene Institution auf diese Entwicklung reagiert. 

Die Vortragsreihe „Eine Uni für alle“ wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen organisiert. Der Eintritt ist frei.
 

Fachtag: Gleichstellungspolitiken und Diversity-Konzepte an Hochschulen: Problematische oder konstruktive Verbindungen? 

veranstaltet von der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der Hochschulen im Lande Bremen (LaKoF)

am Freitag, 20. Januar 2012, von 9.00 bis 16.00 Uhr, im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

Referentinnen u.a. Prof. Dr. Gertraude Krell (FU Berlin), Prof. Dr. Uta Klein (CAU Kiel) 

Flyer mit Programm, Anmeldung bis zum 10.01.2012 an  lakof.frauenbeauftragtenoSpam@bremen.de