Archiv 2013

Workshop zu geschlechtergerechtem Sprachgebrauch an Hochschulen, Mo, 4.11.2013, 14-17h

veranstaltet von der Landesrektorenkonferenz (LRK) und Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der Hochschulen (LaKoF) im Land Bremen

Workshop für Hochschulangehörige der vier bremischen Hochschulen, die in Gremien und Selbstverwaltungsorganen der Hochschulen engagiert und/oder die in Forschung, Lehre und Verwaltung der Hochschulen maßgeblich für geschlechtersensible Sprache tätig sind.

Sprache reflektiert und formt Bewusstsein, sie ist gleichzeitig fest in unseren Gewohnheiten verankert. Geschlechtergerechte Sprache macht Frauen und Männer gleichwertig präsent. Sprachliche Gleichstellung wird von der UNESCO und von der EU gefordert. Sie gehört zur verabredeten Strategie des Gender Mainstreaming im Land Bremen. Vielen fällt die Umsetzung jedoch schwer. Wie können wir zeitgemäß, originell und abwechslungsreich geschlechtergerecht formulieren? Christiane Börger, erfahrene Kommunikations-Beraterin, Coach und Trainerin, wird kompetent dazu beitragen neue Sprachwege zu finden.

Der Workshop findet im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, statt.

Die Einladung zu dem Workshop finden Sie hier. Anmeldung unter lakof.frauenbeauftragtenoSpam@bremen.de

 

Tagung: Potential durch Vielfalt?! Diversität als Herausforderung für Hochschulen und Schulen, Wien 28.10.13

an der FH Wien, mit Impulsvorträgen u.a. von Dr. Margrit E. Kaufmann

Diversity Management gilt auch im Bildungskontext als erfolgsversprechende Strategie, um sozialer Vielfalt in Bildungsinstitutionen gerecht zu werden. Aber was kann dies konkret für (Hoch-)Schulorganisation und Lehre bedeuten? Welche Herausforderungen und Perspektiven tun sich auf? Und welche Umsetzungsmöglichkeiten bewähren sich für Organisation und Lehrpraxis?
Drei Impulsreferate vermitteln aktuelle Ansätze und Praxiseinblicke. Im Anschluss werden relevante Fragestellungen für Lehre und Bildung diskutiert.

Aus Bremen ist Dr. Margrit E. Kaufmann beteiligt mit einem Vortrag zum Thema "Diversity-Prozesse an Hochschulen. Neue Herausforderungen zwischen Antidiskriminierungspolitik, Managementstrategien und Forschungsinteressen". 

Mehr Informationen finden Sie auf der Website zur Tagung

 

Diversity-Kompaktseminar: Gesundheitsmanagement und "gesundes Führen" in diversen Teams, 2.Sept 9.00-16.30

organisiert vom BremerForum:Diversity.

Globalisierung, Migration, demografische Entwicklung, Wertewandel, verändertes Rollenverständnis und andere Faktoren führen dazu, dass Teams immer vielfältiger werden. Was bedeuten diese Entwicklungen für Führungskräfte deren Augenmerk auf gesundes Führen liegt und welche (Führungs-) Kompetenzen werden dafür heute gebraucht?

Veranstaltungsort: Paritätisches Bildungswerk Bremen, Faulenstraße 31, 28195 Bremen

Anmeldung: bis zum 23.08. jschroedernoSpam@pbwbremen.de

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Flyer der gesamten Ringveranstaltung

Öffentliche Ringveranstaltung: Diversity @ Uni Bremen. Exzellent und chancengerecht?!? im SoSe 2013, i.d.R. donnerstags 16.00-18.00

Der angemessene Umgang mit Diversität ist eines der zentralen Anliegen und ein Querschnittsthema für die Universität Bremen. Dieses soll sich, so die 2012 verabschiedete Diversity-Strategie, in Lehre, Forschung und Verwaltung gleichermaßen spiegeln. Angemessen bedeutet für die Universität Bremen, dass alle an akademischen Bildungsprozessen und Forschung Beteiligten, das heisst Studierende wie auch Mitarbeitende aus Lehre, Forschung und Verwaltung ihren unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten entsprechend Entfaltungsmöglichkeiten erhalten. Dafür muss sich die Institution in ihrem Handeln auf allen Ebenen an der Diversität ihrer Mitglieder orientieren und sie aktiv in Prozesse der Veränderung auf diesem Weg einbinden.

Mit diesem Vortrags- und Diskussionsforum möchten wir die internen sowie externen Prozesse des Diversitätsbewusstseins intensivieren und einen inneruniversitären Diskussionsprozess zur Bedeutung von Diversität in Lehre, Forschung und Verwaltung anregen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, möglichst viele Perspektiven und Beteiligte in den Diversity-Prozess miteinzubeziehen. Insbesondere sollen die Bereiche Lehre/Lernen und Forschung aber auch die Leitungsperspektive und strukturelle Verankerungen in den Blick genommen werden.

Die Veranstaltungsreihe erweitert dabei das gängige Format der ‚Ringvorlesung’ durch Dialoge und Diskussionen zwischen unterschiedlichen Beteiligten in der Universität sowie mit externen Akteuren und Akteurinnen aus der Wirtschaft und Politik. Neben der Ringveranstaltung werden außerdem Workshops und weitere Aktivitäten angeboten.

Flyer [PDF] (349 KB) der Ringveranstaltung im Sommersemester 2013

Meldung: wissenschaftliche Texte in leichter Sprache am Fachbereich inklusive Pädagogik, Juli 2013

Wie "übersetzt" man anspruchsvolle wissenschaftliche Beiträge in leichte Sprache, so dass sie für alle verständlich sind? Wie wird es möglich, dass sogar Menschen mit Lernschwierigkeiten ein Fachbuch lesen können? Dieser Herausforderung hat sich Simone Seitz, Professorin für inklusive Pädagogik aus dem Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaft, mit ihrem Team gestellt. Die Publikation „Inklusiv gleich gerecht?“, in der Ergebnisse der 25. Jahrestagung der Integrations- und Inklusionsforschung dargestellt werden, wird im Juli im Lebenshilfe-Verlag Marburg in ganz einfacher Sprache ohne schwierige Satzkonstruktionen oder Fremdwörter erscheinen. Damit betreten die Wissenschaftlerinnen Neuland.

Die "Beforschten", also Menschen mit sogenannten Lernschwierigkeiten, sollten das Buch über das Verhältnis von Bildungsgerechtigkeit und Inklusion auch lesen können. Das war der Anspruch, den Professorin Simone Seitz und ihre Mitherausgeberinnen Nina-Kathrin Finnern, Dr. Lisa Pfahl und Katja Scheidt hatten.

Vorankündigung des Buches hier

Weitere Informationen: Prof. Dr. Simone Seitz / Fachbereich Erziehungswissenschaften, Arbeitsgebiet Inklusive Pädagogik/Geistige Entwicklung, Tel. Sekretariat: +49 421 218 69031, E-Mail: simone.seitznoSpam@uni-bremen.de

 

Ausstellung: "Unter den Treppen - Barriere(un)freiheit an der Universität Bremen", seit Juni 2013

Seit dem Herbst 2012 arbeitet eine Gruppe von Studierenden der Kunstpädagogik und - wissenschaft in Kooperation mit dem Projekt "Hindernisparcours Universität" der Interessengemeinschaft Handicap an einer Ausstellung zum Thema Barriereunfreiheit an der Universität.

Im Juni 2013 wurden die Ergebnisse an verschiedenen Standorten auf dem Campus unter dem Titel "Unter den Treppen" präsentiert, einige werden auch langfristig dort zu sehen sein. Die insgesamt neun Installationen setzen sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit Hindernissen sowohl baulicher als auch psychischer Art auseinander. Im Sommer/Herbst 2013 erscheint ein Katalog der Ausstellung.

Kuratiert wird das Projekt von Heiko Pfreundt (Kreuzberg Pavillon/Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik) und Jan Brunkenhövers (Interessengemeinschaft Handicap/Hindernisparcours Universität).

Das Kooperationsprojekt wird in den folgenden Semestern fortgesetzt und organisiert für den Sommer 2014 mit Unterstützung von Selbstbestimmt Leben e.V. eine neue Ausstellung in der Stadt Bremen.

Website der Ausstellung mit Informationen zu den Werken und Künstler_innen

 

1. Diversity Tag: Vortrag mit Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu sowie Workshop, Di, 11.Juni, 15-18h

organisiert vom BremerForum:Diversity

Das BremerForum:Diversity beteiligt sich in Kooperation mit dem Referat Integrationspolitik der Senatskanzlei Bremen am 1. Deutschen Diversity-Tag mit einem öffentlichen Vortrag und einem Workshop und Netzwerktreffen.

Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu wird in ihrem Vortrag über die „Interkulturelle Öffnung im Kontext von Diversity Management“ sprechend, anschließend ist Raum für Diskussion. (17-18h)

Davor (15 -17h) findet ein Workshop mit Netzwerkgründung statt: Mit Spannung erwarten wir die „Diversity-Erfolgsgeschichten“ der Absolvent_innen der Fortbildung „Managing Diversity. Potenziale der Vielfalt entdecken und gestalten". Zum Vernetzungstreffen aller Diversity-Interessierten laden die Kooperationspartnerinnen, vertreten durch Rosi Leinfelder, Dr. Margrit Kaufmann und Hilke Wiezoreck, alle Absolvent_innen der Fortbildung „Managing Diversity“, die Teilnehmenden unserer Veranstaltungen sowie weitere Menschen, die sich in ihrem Arbeitsalltag mit Managing Diversity auseinandersetzen (wollen) ein.

Ablauf der Veranstaltung:
15.00 Uhr: „Managing Diversity“: Erfolgsgeschichten aus der Praxis der AbsolventInnen der Fortbildung „Managing Diversity. Potenziale der Vielfalt entdecken und gestalten“
16.00 Uhr: Diversity-Themen-Tische und Netzwerkgründung
17.00 Uhr: „Interkulturelle Öffnung im Kontext von Diversity Management“ Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu und Diskussion

Ort: Gästehaus der Universität, Teerhof 58, 28199 Bremen

Anmeldung für den Workshop unter: jschroedernoSpam@pbwbremen.de

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Ringveranstaltung: Forschung zu Gender und Diversity in der Informatik. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?, Do 27.6., 16.00 - 18.00 Uhr

Prof. Susanne Maaß, Informatik, Universität Bremen FB 3, ZGS
Brigitte Nagler, Zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen

Raum: Studierhaus der Universität Bremen, SH D1020

 

Ringveranstaltung: Rassismus an der Uni Bremen, Do 6.6., 16.00 - 18.00 Uhr

Diskussion mit Studierenden zu Erfahrungen und Umgang mit Rassismus und Diskriminierung an der Universität Bremen. Veranstaltet in Kooperation mit dem Asta im Rahmen des "festival contre le racisme"

In dieser Runde können Studierende ihre Erlebnisse mit anderen Studierenden und mit Expert*innen und Projektverantwortlichen berichten und diskutieren.

Bereits existierende Projekte und Initiativen stellen sich vor und wünschen sich Anregungen für Ihre zukünftige Arbeit.

In der Diskussionsrunde möchten wir Umgangsweisen mit Rassismus und Ideen für Sensibilisierung, Beratungsmöglichkeiten und hochschulpolitische Umsetzungen austauschen. Deshalb laden wir euch alle ein, bei dieser Veranstaltung bestehende Projekte kennenzulernen und eigene Ideen einzubringen.

Beteiligt sind u.a.:

Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu (Moderation, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, Bettina Schweizer (Arbeitsstelle Chancengleichheit), Vertreter*innen des AStA, Vertreter*innen von AiSA, Ayla Satilmis (enter science), Sogand Schorb (kompass), Anna Shamray (Beratung für internationale Studierende mit Kindern), Jens Kemper (International Office), Monika Wehaus (Frauenbeauftragte für den Dienstleistungsbereich der Universität Bremen), Mechthild Klostermann (KIS, Kontakt- und informationsstelle für Studierende mit Behinderung oder Chronischer Erkrankung) und Ursel Gerdes (Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt)

Raum: Studierhaus der Universität Bremen, SH D1020

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Ringveranstaltung: Diversity als Forschungsgegenstand der Sozial- und Kulturwissenschaft - Was sind intersektionelle Diversity Studies?

Do  30.5, 16.00 – 18.00 Uhr, Studierhaus SH D1020

mit Dr. Margrit E. Kaufmann, Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Bremen FB 9 und Henning Koch u.a. ProUB-Forschungsnetzwerk "Intersektionelle DiversityStudies", FB 9 und 12

"Diversity" ist gerade auch an Hochschulen zum modischen Schlagwort geworden. Der Begriff ist bedeutungsoffen und verlangt daher nach einer genaueren Bestimmung. Mit zwei Vorträgen wird ein Ansatz vorgestellt, der den Begriff und die damit verbundenen Forschungsperspektiven den kritischen Diversity Studies zuordnet. Hierbei geht es um die transdisziplinäre, machtkritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normierungs- und Diversifizierungsprozessen, mit Differenzordnungen und Ungleichmachung.

Antidiskriminierungsrichtinien, wie z.B. das AGG, reihen die Diversity Kategorien Gender/Desire, Class, Ethnicity, Dis/ability, Age, Religion aneinander. Identitätspolitische Ausrichtungen gehen tendenziell von je einer Diversity Kategorie aus. Sich mit den verschiedenen Vorstellungen zu Diversity auseinandersetzend stellt sich aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Sicht die Frage nach den Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Diskriminierungsformen und Differenzordnungen. Es bietet sich von daher an, eine intersektionelle Forschungsperspektive einzunehmen, was an Beispielen veranschaulicht wird.

Ankündigung hier [PDF] (64 KB)

Raum: Studierhaus der Universität Bremen, SH D1020

 

Konferenz (Kiel): Was ist gute Lehre? Innovative Impulse für gender- und diversitysensible Lehr- und Studienmodelle, 16.+ 17. Mai

Sind innovative Studienmodelle bzw. Lehr- und Lernprojekte geeignet, um die Lehre unter gender- und diversitysensiblen Perspektiven zu verbessern? Welche Lehr- und Lernformate eignen sich am besten, damit Studierende ihre unterschiedlichen Kompetenzen und Vorerfahrungen gleichwertig einbringen können? Welche hochschuldidaktischen Konzepte ermöglichen unterschiedliche Lernzugänge?

Diese Fragen stehen im Zentrum der 2. Konferenz zur Qualität der Lehre an der Fachhochschule Kiel. Hintergrund für die Konferenz ist die Herausforderung an die Hochschulen, didaktische Konzepte zu entwickeln, mit denen Geschlechterdifferenzen, Diversität und heterogene Lernbedürfnisse der Studierendenschaft einerseits produktiv unterstützt  und  andererseits Benachteiligungen reduziert werden können.  Internationale Referentinnen und Referenten stellen verschiedene  Strategien und  daraus  gewonnene Erfahrungen mit innovativen Studienmodellen und Lehr-/Lernprojekten vor.

An der Konferenz sind aus Bremen Ayla Satilmis und Dr. Margrit E. Kaufmann beteiligt, Ayla Satilmis stellt das Projekt "enter science" vor, Dr. Margrit E. Kaufmann berichtet von dem Ansatz Forschendes Lernen mit Diversity zu verbinden.

Ankündigung auf der HRK nexus Website

Ankündigung auf der uni-eigenen Website

 

Demonstration & Kundgebung: Bremer Protesttag für Inklusion, 7.Mai 12.00

Unter dem Motto "Inklusion leben!"  ruft der Arbeitskreis Bremer Protest für den 7. Mai 2013 zu einer Demonstration und anschließenden Kundgebung auf.
Anlass ist der europaweite Protesttag gegen Diskriminierung behinderter Menschen. Wie im Vorjahr auch steht die Forderung nach der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Bremen und Bremerhaven im Mittelpunkt der Aktionen.
Die Protestdemonstration startet am 7. Mai um 12.00 Uhr auf dem Investorengrundstück am Bahnhofsplatz und führt durch die Innenstadt zum Bremer Marktplatz. Dort findet gegen 13.30 Uhr vor dem Haus der Bremischen Bürgerschaft die Abschlusskundgebung statt.

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Meldung: Bremer Modellprojekt INWi erhält die Auszeichnung "Arbeit & Zukunft Trommel", Mai 2013

Für ihr Modellprojekt „INWi – Inklusion in der Wissenschaft“ hat der Verein Arbeit und Zukunft die Universität Bremen mit der „Trommel 2013“ ausgezeichnet. Das bundesweit einmalige Projekt ermöglicht zurzeit zwölf schwerbehinderten Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern an der Universität Bremen zu promovieren. Die Stellen werden zu 70 Prozent von der Bundesagentur für Arbeit und dem Integrationsamt finanziert. Damit soll den Doktoranden ein möglichst selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben ermöglicht werden.

Der Bremer Verein Arbeit und Zukunft vergibt die „Arbeit & Zukunft Trommel“ an Unternehmen, Institutionen oder Personen in Bremen und umzu, die sich besonders verdient gemacht haben, die Situation von Langzeitarbeitslosen und ihre Teilhabechancen am gesellschaftlichen Leben nachhaltig zu verbessern. Neben der Universität Bremen wurde Alfons Adam, Schwerbehindertenvertreter beim Mercedes-Benz-Werk in Bremen, ausgezeichnet. Mit dem Musikinstrument soll für Gleichberechtigung getrommelt werden. Der Verein hat die Auszeichnung in diesem Jahr bereits zum 11. Mal verliehen – in Kooperation mit der Bremer Agentur für Arbeit, dem Amt für Versorgung und Integration, dem Jobcenter Bremen, AlsoNord und dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

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Eröffnungsveranstaltung der Ringveranstaltung: Podiumsdiskussion "Wie „managen“ Hochschulen Diversity?", 15. April 17.00- 19.00

im Haus der Wissenschaft, Olberssaal

mit:

Prof. Dr. Ute Klammer, Prorektorin für Diversity Management, Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Jutta Berninghausen, Konrektorin für Internationales und Diversity, Hochschule Bremen

Prof. Dr. Heiko Staroßom, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen

Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, Universität Bremen

Moderation der Podiumsdiskussion: Martin Spiewak, Redakteur Wissen, DIE ZEIT

 

Tagung: Pädagogische Professionalität in der Migrationsgesellschaft, 19.-21. April, Universität Bremen

Tagung an der Universität Bremen in Kooperation mit dem Center for Migration, Education and Cultural Studies der Universität Oldenburg. Organisiert von Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu (Universität Bremen) und Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Oldenburg)

Von der Tatsache der Migration ist Pädagogik in vielerlei Hinsicht grundlegend betroffen. Nicht nur gewohnte Praxen und Institutionalisierungsformen pädagogischen Handelns, auch pädagogische Selbstverständnisse und Programme werden unter Bedingungen der Vielfalt von ethnisch-kulturellen Zugehörigkeiten und demokratisch nicht legitimierbarer Ungleichheit prekär bzw. in ihrem prekären Status sichtbar. Gleichzeitig macht der nachhaltige Entwicklungs- und Etablierungsschub des Feldes Migration und Bildung deutlich, dass pädagogische Professionalität in der Migrationsgesellschaft inzwischen eine Querschnittsaufgabe für pädagogische Professionalisierungsprozesse darstellt. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Tagung zwei zentralen Fragestellungen:

Erstens wird es um Fragen danach gehen, was unter pädagogischer Professionalität in der Migrationsgesellschaft verstanden werden kann. Welche zentralen Themen und inhaltlichen Aspekte sind für diesen Bereich kennzeichnend? Welche zentralen Aufgaben stellen sich in diesem Feld pädagogisch Handelnden? Zweitens wird es darauf aufbauend um die Frage gehen, wie pädagogische Professionalität in der Migrationsgesellschaft im Rahmen der Hochschullehre vermittelt werden kann bzw. sollte. Wie sehen curriculare Voraussetzungen und Konzeptionen in unterschiedlichen (Bundesländer-) Kontexten aus? Wie ermöglichen bzw. beschränken diese innovative Implementationen migrationsgesellschaftlicher Zugänge zu Bildung? Welche didaktischen und inhaltlich-theoretischen Zugänge haben sich bewährt, welcher bedarf es?

Eine besondere Bedeutung wird im Rahmen der Tagung ´Reflexion´ und `Reflexivität` als zugleich Methode und Ziel pädagogischer Professionalität im Kontext von Migration und Bildung zugeschrieben.

Flyer der Tagung hier.

Website der Tagung für weitere Informationen.

 

Broschüre: AfrikaBilder.

Diese Broschüre ist die Dokumentation einer Tagungsreihe zum Afrikadiskurs in den Medien und zum AlltagsRassismus in Deutschland, veranstaltet 2012 von Arbeit und Leben Bremen und dem Bremer Institut für Kulturforschung (bik).

Die Broschüre ist herausgegeben von Elisabeth Dulko, Lothar Jansen, Margrit E. Kaufmann, Manfred Weule. 

Download als pdf hier [PDF] (1.9 MB)

 

 

Fachtag/ Anhörung (Ludwigsburg): Von der Interkulturellen Öffnung zum Diversity-Lernen. Der Beitrag der Sozialen Arbeit zum Diversity-Management an Hochschulen und in sozialen Organisationen. Fr, 19.04.

Verschiedene Vorträge und Workshops, u.a. mit Dr. Margrit E. Kaufmann

Veranstaltet vom Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen, Evangelische Hochschule Ludwigsburg

Überlegungen zum Umgang mit Vielfalt, Verschiedenheit und Ungleichheit gehören zu den grundlegenden und gleichzeitig hochaktuellen Aufgabenstellungen der Sozialen Arbeit. Die zunehmende gesellschaftliche Heterogenität erfordert eine interkulturelle Öffnung von Organisationen, als strategische Entscheidung mit Maßnahmen und Instrumenten der Organisationsentwicklung. Unserer Erfahrung nach muss diese in Richtung Diversity-Lernen und zielgerichtetes Diversity-Management, auch in Sozialen Organisationen und an Hochschulen ergänzt oder weiterentwickelt werden. Um verschiedene wichtige Fragen dieses notwendigen Lern- und Veränderungsprozesses wird es an diesem Tag gehen.

Freitag, 19.04.2013, 9:30 -16:00 Uhr. Evangelische Hochschule Ludwigsburg, Gebäude C, Auf der Karlshöhe 2

Flyer der Veranstaltung hier [PDF] (786 KB)

 

 

 

Weiterbildung: Managing Diversity - Potentiale der Vielfalt entdecken und gestalten, März -Dez

Im Frühjahr 2013 startet der 7. Zyklus der berufsbegleitenden Fortbildung Managing Diversity - Potentiale der Vielfalt entdecken und gestalten, veranstaltet vom Paritätische Bildungswerk im Rahmen des ESF-geförderten Kooperationsprojekts Bremer-Forum:Diversity.

Das bewährte Konzept der theoretisch fundierten und praxisnahen Fortbildung wird in Zusammenarbeit mit dem Bremer Institut für Kulturforschung (bik) an der Universität Bremen durchgeführt und fortlaufend wissenschaftlich begleitet.

Über die Vermittlung von Hintergrundwissen, Methodenkompetenz und Selbstreflexion zielt das modulare Angebot auf eine Erweiterung der fachlichen und persönlichen Handlungskompetenz für den Umgang mit Vielfalt.

Die Zusatzqualifikation wendet sich an Führungskräfte von Unternehmen und Non-Profit-Organisationen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der sozialen Arbeit in der öffentlichen Verwaltung und bei freien Trägern sowie interessierte MultiplikatorInnen.

Flyer der Weiterbildung hier [PDF] (123 KB). Mehr Informationen beim Paritätischen Bildungswerk, Rosi Leinfelder 0421 -17 47 222.

 

Vorträge und Diskussion: Under Pressure - WissenschaftlerInnen zwischen Exzellenz, Prekarisierung und Diskriminierung, 7. März 15 - 18h

Das Referat Chancengleichheit / Antidiskriminierung lädt dazu ein, mit ExpertInnen die Ambivalenzen und Auswirkungen des Exzellenz-Erfolgs für den Wissenschaftsbetrieb zu reflektieren und zu diskutieren.

Welche Auswirkungen haben diese strukturellen Realitäten auf die Wissenschafts-, Lehr- und Organisationskultur?
Welche strukturellen Maßnahmen und Rahmenbedingungen sind notwendig, um dem steigenden Druck und den gegenwärtigen Prekarisierungs­tendenzen entgegenzusteuern?
Wie verändert sich der Handlungsspielraum gegen Benachteiligungen und Ausgrenzungen?

am Do, 7. März 2013, von 15 -18 Uhr.

Ort: Verwaltungsgebäude der Universität Bremen, Raum 2060

Weitere Informationen siehe Flyer sowie die Website des Referats Chancengleichheit / Antidiskriminierung

 

 

Vortrag: Dr. Margrit E. Kaufmann "Diversity-Prozesse an Hochschulen - zwischen Antidiskriminierungspolitik, Managementstrategien und Forschungsinteressen", in Göttingen, Mo, 04. Febr 2013

an der Georg-August-Universität Göttingen

Diversity als Thema der Hochschulen ist komplex und herausfordernd. Als intersektionelle Querschnittsaufgabe verstanden bringt es uns dazu, anders über die Organisation, ihre Mitglieder, ihre Zielsetzungen und Aufgaben nachzudenken. Der bewusste Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit erfordert mehr als das Einverständnis der Leitung und das Verkünden von Philosophien. Organisationskulturwandel braucht eine breite Beteiligung und Mitgestaltung, neue Vernetzungen, sehr viel Kommunikation und Transparenz. – Lassen unsere Hochschulen dafür genügend Freiräume offen? Welche Rolle spielt Diversity in Bezug auf Bildungsgerechtigkeit und Exzellenzbestrebungen?

Raum: Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG 007), Platz der Göttinger Sieben

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Meldung: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung besucht Sportprojekt an der Universität Bremen, Februar 2013

Das seit 15 Jahren im Sportturm etablierte inklusive Angebot „Bewegungszeit“, bei dem Kinder mit und ohne Behinderung miteinander spielerisch Sport treiben, erhält hohen Besuch: Am Donnerstag, 14. Februar, wird der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, in der Sporthalle des Sportturms zu Gast sein, um sich einen Eindruck von dem sportlich-therapeutischen Angebot zu verschaffen.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres erhielt die „Bewegungszeit“ von der Kampagne „Deutschland wird inklusiv“ eine Auszeichnung und wurde in die virtuelle bundesweite Inklusionslandkarte aufgenommen. Das Projekt, getragen von der „Stiftung Regenbogenfisch“, wird von Monika Fikus, Professorin für Bewegungs- und Trainingswissenschaft im Fachbereich Kulturwissenschaften, geleitet und durchgeführt.

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Vortrag: Charlotte Wiedemann "Vom Versuch, nicht weiß zu schreiben", 24. Jan um 19h

im Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, der Besuch ist kostenfrei.

Die Journalistin Charlotte Wiedemann hält einen öffentlichen Vortrag zum Thema ihres 2012 erschienenen Buches „Vom Versuch, nicht weiß zu schreiben. Oder: Wie Journalismus unser Weltbild prägt.“ 
In Wiedemanns Buch finden sich Essays und Reportagen aus vielen Teilen der Welt, die alle durch den Versuch verbunden sind, einen Blick auf die Welt zu werfen, der sich von der Enge des Eurozentrismus befreit. Wiedemann hinterfragt den Einfluss, den die Medien auf unser Weltbild haben und verdeutlicht, dass die dargestellte Wirklichkeit sich oft nur innerhalb eines vorgesteckten Rahmens des herrschenden Systems bewegt.

Die Veranstaltung wird von Studierenden und Lehrenden des Masters Transkulturelle Studien, dem Bremer Institut für Kulturforschung (bik), im Fachbereich 9 und dem Institut für postkoloniale und transkulturelle Studien (INPUTS), im Fachbereich 10 der Universität Bremen organisiert.Kontakt: Dr. Margrit E. Kaufmann, Bremer Institut für Kulturforschung (bik) & BremerForum:Diversity. Tel. 0421-218 67631 oder per Email mkaufmnoSpam@uni-bremen.de

 

Vorlesung (in Greifswald): Hype um Diversity – cui bono? Diversity und dessen Management in Betrieben und an Hochschulen, 19. Jan 2013

von Dr. Margrit E. Kaufmann

Im Rahmen der Ringvorlesung "Diversity Trouble" am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZfG) der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald

Der aktuelle Hype um Diversity hat sich über dessen Verbindung mit dem Management im betrieblichen Kontext etabliert. Mit welchen Diversity-Begriffen wird in Betrieben gearbeitet? Welche Strategien werden mit Diversity Management verfolgt? Inwiefern geht es dabei um das Verkünden von Firmenphilosophien, um bessere Chancen im Wettbewerb oder um Chancengerechtigkeit? Beispiele aus der Organisationskulturforschung geben Einblicke in konkrete Umsetzungen und deren Problemfelder. Sind die Diversity-Prozesse an Hochschulen damit vergleichbar?

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