Archiv 2014

Alle Preisträger_innen des Diversity-Preis 2014
Überreichung des Preises an Prof. Dr. Karakaşoğlu

Meldung: Professorin Yasemin Karakaşoğlu erhält Bremer Diversity Preis, Dez 2014

Bereits zum fünften Mal wurde kürzlich der Bremer Diversity-Preis „Der Bunte Schlüssel - Vielfalt gestalten!“ verliehen. Mit ihm werden Bremer Einrichtungen, Non-Profit-Organisationen, Initiativen und privatwirtschaftliche Unternehmen für ihr Engagement und ihre Offenheit geehrt.

Die Preisträger 2014

Aus 19 Bewerbungen wählte die Jury drei mit jeweils 1.000 Euro dotierte Hauptpreise aus. Die Preisträger Hairliner’s Hagens und Kaemena GmbH, RAT&TAT – Zentrum für Schwule und Lesben e.V. sowie Röhlig Logistics beeindruckten die Jury mit ihrer Umsetzung von interkultureller Kommunikation, Chancengleichheit sowie der Anerkennung und dem selbstverständlichen Umgang mit Religionen, Geschlechtern und Nationalitäten. Der mit 2.000 Euro dotierte Förderpreis ging an InCA – Internationales Café. Eine ehrenamtliche studentische Initiative, die mit ihren Angeboten das Potential von Flüchtlingen fördern möchte.

Talente unabhängig von Herkunft fördern

Die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität an der Universität Bremen, Professorin Yasemin Karakaşoğlu, erhielt den Preis als Bremer Diversity-Persönlichkeit 2014. Die Erziehungswissenschaftlerin und Hochschullehrerin für interkulturelle Bildung zeichne sich durch ihr langjähriges unermüdliches bildungspolitisches Engagement und ihre wissenschaftliche Arbeit aus. Yasemin Karakaşoğlu setze sich mit Themen wie der gegenseitigen Beeinflussung von Religion und Erziehung oder den Zusammenhängen zwischen Migration und Geschlechterzugehörigkeit auseinander, so die Jury.
Der Preis sei für sie ein Ansporn, Stereotypen weiter entgegenzuwirken und für die Selbstbestimmtheit des Menschen zu werben, sagte Karakaşoğlu in ihrer Dankesrede. Sie betonte: „Es geht darum, Talente aller Menschen zu fördern. Völlig unabhängig von ihrer Herkunft.“

Der Preis

Vor fünf Jahren wurde der Diversity-Preis maßgeblich von der Hochschulprofessorin Jutta Berninghausen ins Leben gerufen. Er würdigt Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen, die die Vielfalt der Gesellschaft anerkennen und Offenheit und Integration beispielhaft umsetzen. Ausgerichtet wird der Preis von der Hochschule Bremen und dem Mercedes-Benz-Werk Bremen. Schirmherr ist Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen.

Interdisziplinäres Ringseminar: Dis/ability History. Ein neuer Blick auf die Geschichte, WiSe 2014/15

jeweils freitags von 10 – 12 Uhr, GW2, Raum B 2880

Die Creative Unit „Homo Debilis – Dis/ability in der Vormoderne“ unter Leitung von Professorin Cordula Nolte veranstaltet in diesem Wintersemester ein interdisziplinäres Ringseminar. Die Kategorie „dis/ability“ (Nicht/Behinderung) ist dabei der methodische Ansatz, um vergangene Gesellschaften zu untersuchen. Die Themen reichen von der Archäologie „Wenn Knochen reden“ über die Beeinträchtigung und Versorgung von Seeleuten in der Frühneuzeit bis hin zur Geschichte des Behindertensports nach 1945.
Der Blick richtet sich dabei auf alle Erscheinungsformen und Ausprägungen des gesellschaftlichen Miteinanders in den Bereichen von Macht und Herrschaft, Wirtschaft, Alltag und Arbeit, Kunst und Kultur, Religion und Kirche. Aus der Sicht verschiedener Disziplinen (vor allem Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft, Archäologie/Anthropologie) führen die Mitglieder des Homo Debilis-Teams in die neue Forschungsrichtung ein, stellen einzelne Projekte vor und erarbeiten mit den Seminarteilnehmenden ausgewählte Themen.

Das ausführliche Programm des Ringseminars finden Sie hier [PDF] (313 KB).

 

Neu erschienen: Orientierungshilfe für eine gendergerechte Sprache an den Hochschulen im Land Bremen, Okt 2014

Die Landesrektor_innenkonferenz und die Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an den Hochschulen im Land Bremen haben diese Orientierungshilfe veröffentlicht. Sie möchten damit das gemeinsame Anliegen unterstreichen, dass die aufgezeigten Möglichkeiten einer geschlechtersensiblen Ausdrucksweise Eingang finden in Wissenschaft und Forschung, in Studium und Lehre ebenso wie in das wissenschaftsunterstützende Handeln.
Mit der vorliegenden Orientierungshilfe richten sie sich an alle Mitglieder und Angehörige der Hochschulen im Land Bremen wenden mit dem Ziel, dass über geschlechtergerechte Sprache und Formulierungen alle Geschlechter an den Hochschulen adressiert werden.

Die Orientierungshilfe kann hier [PDF] (672 KB) heruntergeladen werden

 

Fotoausstellung: >right here< Wissenschaftlerinnen im akademischen Mittelbau, 29. Okt 2014 - 28. Febr. 2015

Die Photoausstellung > right here < mit Fotografien der Fotografin Julia Baier zeigt 30 Wissenschaftlerinnen im akademischen Mittelbau aus allen Fachbereichen der Universität Bremen. Anhand ausgewählter Zitate und Begriffe vermittelt die Ausstellung Eindrücke ihrer Motivation. Eröffnet werden individuelle Perspektiven auf die eigene wissenschaftliche Laufbahn und die spezifischen Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft.

In einem Begleitkatalog erfahren Sie mehr zu den portraitierten Frauen und den inhaltlichen Hintergründen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Frau Karakaşoğlu mit dem Preis in der Hand
© BDDI, Professorin Yasemin Karakaşoğlu von der Uni Bremen erhielt den Deutschen Dialogpreis in der Kategorie Wissenschaft.

Meldung: Deutscher Dialogpreis für Prof. Yasemin Karakaşoğlu, Nov. 2014

Yasemin Karakaşoğlu ist mit dem Deutschen Dialogpreis ausgezeichnet worden. Der Bund Deutscher Dialoginstitutionen (BDDI) verlieh der Professorin den Preis in der Kategorie Wissenschaft. Karakaşoğlu ist an der Universität Bremen Hochschullehrerin für Interkulturelle Bildung im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften und zugleich Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen.

Die Bremer Wissenschaftlerin ist für ihre wegweisenden Forschungsarbeiten in der interkulturellen Pädagogik geehrt worden. In der Jury-Begründung heißt es: „Yasemin Karakaşoğlu setzt sich für einen Bewusstseinswandel ein, nach dem Multikulturalität und Multilingualität in Deutschland keine Gefahr sind, sondern eine Bereicherung. Die Resultate ihrer wissenschaftlichen Arbeit tragen zur Aufklärung und Differenzierung über die deutsch-türkischen sowie die muslimischen Mitbürger bei.“ Von großer Bedeutung seien insbesondere ihre Arbeiten über die Bedingungen des Aufwachsens junger Migrantinnen, die Bedeutung von Familie, Schule und Ausbildung sowie Partnerschaft und Religiosität für das gegenseitige Wahrnehmen.

weitere Informationen: Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, E-Mail: kon3noSpam@uni-bremen.de

Plakat der Türkeiwoche

Veranstaltungen: Türkeiwoche - Wissenschaft bewegt: Deutsch-Türkische Beziehungen, 10. -16. Nov. 2014

Das Motto der diesjährigen Türkeiwoche, die die Universität Bremen in Kooperation mit der Hochschule Bremen ausrichtet, nimmt das deutsch-türkische Wissenschaftsjahr zum Anlass, die vielfältigen Wissenschaftsbeziehungen zwischen Bremen und Hochschulen in der Türkei einer breiteren interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Am 10.11. wird die Türkeiwoche 2014 von der Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, dem Generalkonsul der Republik Türkei Mehmet Günay und Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, eröffnet.

Das umfangreiche weitere Programm können Sie dem Flyer [PDF] (241 KB) entnehmen oder im Veranstaltungskalender einsehen.

Symposium, Istanbul: International Symposium on Gender Equality in the Academia: Best Practises, 6-8. Nov 2014

In celebration of the centenary of women gaining the right to higher education in Turkey, Sabancı University Gender and Women’s Studies Forum in association with the Women’s Museum Istanbul will hold the International Best Practices Symposium to discuss policies, programs and best practices for gender equality in universities on an international level.

Participants from the University of Bremen are Ayla Satilmis and Henriette Ullmann with a talk about "Equality and precarity in academia – Opportunities and barriers in tackling the gender and diversity gap" and  Dr. Margrit E. Kaufmann with an input on "Diversity Trouble? The topic of Gender and Diversity in the critical intersectional Studies and science system".


You find the symposium programm here [PDF] (507 KB).

Cover des Veranstaltungsguides

Neu für dieses Wintersemester: Veranstaltungsguide Gender & Diversity

Für dieses Semester gibt es erstmals einen "gender&diversity-veranstaltungsguide". Damit will das Projekt "PROFIL Gender" kompakt und übersichtlich Aktivitäten, Seminare und Veranstaltungen rund um Geschlecht und Vielfalt campusweit präsentieren – alles auf einen Blick. Den Guide gibt es gedruckt, er liegt auf dem Campus aus.

Sie können den Guide hier [PDF] (960 KB) herunterladen.

Um auch aktuelle Veranstaltungen rund um Gender & Diversity an der Uni Bremen zu berücksichtigen, gibt es die Möglichkeit, sie über unsere pdf.-Pinnwand anzukündigen. Wir werden diese immer wieder in regelmäßigen Abständen aktualisieren. Die Pinnwand finden Sie hier [PDF] (508 KB)

Bitte Veranstaltungsinfos an Ulrike Lahn und Laura Getz senden. 

Vortrags- und Lesereihe: „Danke, wir haben schon ein Buch über Afrika." Zur Literatur aus und über Afrika, am 14.-15. Okt. 2014

Afrikanische Autoren haben es noch immer schwer in Deutschland, obwohl sich Romane und Filme weißer deutscher Autoren über Afrika größter Beliebtheit erfreuen. „Die weiße Massai“ von Corinne Hoffmann erschien beispielsweise in einer Auflage von zwei Millionen Exemplaren, während der kenianische Anwärter auf den Literaturnobelpreis Ngugi Wa Thiong’o hierzulande nur Eingeweihten bekannt ist. Mit der Frage, wie es zu dieser Wahrnehmung kommt, beschäftigt sich diese Vortrags- und Lesereihe „Danke, wir haben schon ein Buch über Afrika.“

Veranstalter sind die Fachbereiche Kultur- und Literaturwissenschaften der Uni Bremen, Mate ni kani e.V., Verein zur Förderung der kulturellen Bildung in Niger, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Partnerschaft mit Afrika (SPA), der Bremer Stadtbibliothek, der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben und dem Afrika Netzwerk Bremen e.V.. Der Eintritt ist frei!

Den Flyer zur Reihe finden Sie hier.  [PDF] (306 KB)

Tagung: "Teaching is Touching the Future", 25-26. Sept 2014

Am 25. und 26. September 2014 findet die internationale Tagung „Teaching is Touching the Future – Academic teaching within and across disciplines“ auf dem Campus der Universität Bremen statt. Die Tagung wird in Kooperation mit der Hochschulrektorenkonferenz und unter Schirmherrschaft der Senatorin für Bildung und Wissenschaft Bremen, Dr. Eva Quante-Brandt, ausgerichtet.

Diese internationale Tagung wurde erstmals im Jahr 2011 an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt und im darauffolgenden Jahr an der Universität Mainz zusammen mit dem Gutenberg Lehrkolleg. Mit Fortsetzung dieser Tagungsreihe am 25. und 26. September 2014 an der Universität Bremen soll insbesondere eine in den Fächern und Fachkulturen verankerte Reflexion von Lehre und Lernen ins Zentrum gestellt werden.

Zur Website der Tagung. Das Programm der Tagung finden Sie hier

 

Conference: "Diversity in Transcultural and International Communication", 2.-3. Okt 2014

Conference of the International and Intercultural Communication Section of the German Communication Association (DGPuK) in Cooperation with the Creative Unit“Communicative Figurations”, University of Bremen. Hosted by the Institute for Media, Communication and Information Research (ZeMKI), University of Bremen

Diversity concepts take different socio-cultural categories into account and implement these in organizational and institutional contexts. As such „diversity“ can be seen both as a normative concept and as a social phenomenon. Normative ideas can be found in concepts such as „representation“ (e.g. the representation of social minorities in the media), „participation“ (the participation in public communication of diverse layers and groups within the population), “plurality” or “variety” (among communicators, contents and opinions). Does our discipline provide the appropriate tools for researching diversity in communication pro-cesses? Which theories and concepts are available for the research of communication ethics in inter-national and/or transcultural communication with respect to the phenomenon diversity? Which normative and empirical foundations are they based on? This leads to a second, more application-oriented issue and potential key topic of the conference: diversity as an operational instruction, task and/or practice.

Zur Website der Tagung. Das vorläufige Programm finden Sie hier [PDF] (688 KB).

Poster der Auftaktveranstaltung mit Namen der Vortragenden

Fortsetzung "Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!"

Schwerpunkt "Religiöse Pluralität in Bildungseinrichtungen als Herausforderung zum Umgang mit Heterogenität – Konfliktstoff Kopftuch?"

Auftaktveranstaltung "Religiös-weltanschauliche Neutralität als pädagogische Maxime. Das islamische Kopftuch in Schulen und Hochschulen als Widerspruch?", 9. Juli 2014, 18.00

Die Veranstaltungsreihe "Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!" wird fortgeführt mit einer thematischen Fokussierung zum Schwerpunkt "Religiöse Pluralität in Bildungseinrichtungen als Herausforderung zum Umgang mit Heterogenität – Konfliktstoff Kopftuch?".

Bei der Auftaktveranstaltung hält Prof. Dr. Norbert Ricken (Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Arbeitsbereich Historisch-systematische und Vergleichende Bildungsforschung, FB 12) einen Vortrag zum Thema "Religiös-weltanschauliche Neutralität als pädagogische Maxime. Das islamische Kopftuch in Schulen und Hochschulen als Widerspruch?". Der Vortrag ist eingebettet in fachspezifische Hinführungen an das Thema durch Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu (Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung, FB 12), Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Religionswissenschaften, FB 9), und Dr. Christoph Fantini, (Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung, FB 12).

Moderiert wird die Veranstaltung durch Dr. Hans-Ludwig Frese, (Religionswissenschaften, FB 9).

Veranstaltende: Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu und Dr. Margrit E. Kaufmann

Am 09. Juli 2014, 18:00 Uhr, Raum: GW2 B2900 an der Universität Bremen

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.  [PDF] (568 KB)

Vortrag: Prof. Dr. James Kennedy "Celebrating the difference: How institutions can manage international diversity", 25.6.2014,  16-18h

Prof. Dr. James Kennedy, University of Warwick UK, wird in seinem Vortrag u.a. die Leitsätze der Internationalisierung der University of Warwick wie „Every Student is an International Student“ oder „Multicultural Teamwork“ erläutern.

Der Vortrag bildet den Abschluss der aktuellen Reihe von "Diversity@Uni Bremen: Exzellent und Chancengerecht?", mit der die Universität Bremen verschiedene Zugänge zum Thema Diversity-Management an Hochschulen in einem breiteren öffentlichen Rahmen zur Diskussion stellt. Am 9. Juli wird die Reihe mit dem neuen Schwerpunkt "Religiöse Pluralität in Bildungseinrichtungen als Herausforderung zum Umgang mit Heterogenität – Konfliktstoff Kopftuch?" fortgesetzt.

Die Powerpoint des Vortrags können Sie hier [PDF] (12.1 MB) herunterladen.

Moderation: Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu

Vortrag in englischer Sprache. 

Ort: Gebäude GW2, Raum 3009 an der Universität Bremen

Plakat mit den Titeln der Veranstaltungsreihe

Interdisziplinäre Veranstaltungsreihe "Gegen Grenzen denken- kritische Perspektiven auf Flucht und Asyl" 13.05.- 15.07.2014

organisiert von Lehrenden und Studierenden der Uni Bremen, Fachbereich 9 & 10

Die Außengrenzen Europas werden immer undurchlässiger. Die Risiken, die Flüchtlinge auf See- und Landwegen, bei der Überwindung von Mauern und Hochsicherheits-Grenzanlagen eingehen, sind enorm; immer wieder kommt es zu Katastrophen und Versuchen, die mit dem Tod enden. Die europäische Gemeinschaft installiert Regime der Ausnahme, um nur wenige – ökonomisch produktive oder ganz besonders verwundbare oder kranke – Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. Einige der  Geflüchteten und Asylsuchenden selbst haben begonnen, in den Zentren europäischer Städte neue, politische Formen der Selbstrepräsentation und des Protestes zu praktizieren. Damit eröffnen sie grundsätzliche und dringliche Fragen über die Organisation von Schutz, Rechten und Zugehörigkeit in einer zunehmend global verflochtenen Welt: Wie sind postnationale Formen von Weltbürgerschaft möglich? Wie sehen die Konturen eines nicht nur „kulturalistischen“, sondern auch politischen Kosmopolitanismus aus?  Was sind Grundpfeiler eines solidarischen Asylrechts? Wie fordert die Situation der Geflüchteten Grundkategorien der Kultur-, Sozial- und Rechtswissenschaften heraus?Die Veranstaltung nimmt solche und weitere Fragen eines „Gegen Grenzen Denkens“ auf. Filme, eine Podiumsdiskussion und ein Workshop zu kollaborativen Wissenspraxen zwischen Wissenschaft und Aktivistinnen und Aktivisten beschäftigen sich mit der Rationalität, den Effekten von und den Erfahrungen mit Grenzen und ihrer Überwindung.

Weitere Informationen auch in dem Flyer hier [PDF] (893 KB).

Auftaktveranstaltung: Podiumsdiskussion "Offene Grenzen sind möglich", 29. April 2014, 18.15h

Universität Bremen GW2, Raum B3009

Die vielen Toten vor Lampedusa haben die Unmenschlichkeit existierender Grenzregime prekär sichtbar gemacht. Gleichzeitig lassen neue Formen von Politik und Selbstrepräsentation Geflüchteter deutlich zu Tage treten, wie sich Politiken der Grenze auch jenseits der Grenzanlagen fortsetzen. Ausgehend von dieser Situation möchte die Podiumsdiskussion "Offene Grenzen sind möglich" Wissenschaft und Aktivismus in einen Dialog bringen, um gemeinsam Alternativen in den Blick zu nehmen.

Teilnehmer_innen: Sabine Hess, Kulturanthropologin und Migrationsforscherin, Göttingen; Gundula Oerter, Flüchtlingsinitiative Bremen; Vassilis Tsianos, Sozialwissenschaftler und Migrationsforscher, Hamburg; N.N. / Vertreter_Innen der Geflüchteten (eingeladen/ noch nicht gesichert)

Moderation: Jean -Philipp Baeck, TAZ Bremen

Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion hier [PDF] (25 KB).

 

Dokumentarfilm "Land in Sicht", 13.05.2014, 20 Uhr

Kino City 46, Birkenstraße 1

Ein Film von Antje Kruska und Judith Keil, 2014, Deutschland, 97min. Moderation: Cordula Weißköppel & Elena Klußmann

Veranstaltung "Antirassismus in der Flüchtlingsarbeit - Austausch mit Bremer Initiativen", 03.06.2014, 18 Uhr

Lagerhaus, 3. Etage

Moderation: Milena Detzner

Veranstaltung zum Tag der Lehre "Über Flucht und Asyl forschen", 04.06.2014, 10-13 Uhr

Universität Bremen, GW2, B3009

Moderation: Michi Knecht & Henning Koch

Veranstaltung: "Fighting against borders. La Carta di Lampedusa", 17.06.2014, 18 Uhr

im Haus der Wissenschaft, im Rahmen des "Festival contre le racisme" in Bremen 11.06.2014- 18.06.2014

Referent*innen: Gruppe Lampedusa, Hamburg. Moderation: Sabine Broeck

Film "Harragas", 24.06.2014, 18 Uhr

im Institut français

Ein Film von Merzak Allouache, 2010, Algerien / Frankreich, 95min. Moderation und Diskussion: Elisabeth Arend & Merzak Allouache

Workshop: "Aktivismus und Wissenschaft - Möglichkeiten kollaborativer Wissensproduktion", 05. - 06.07.2014

im Gästehaus der Universität Bremen, Auf dem Teerhof 58

Abschlussveranstaltung: Dokumentarfilm "Other Europe" 15.07.2014, 18h

an der Universität Bremen, Kleiner Hörsaal (Keksdose)

Ein Film von Rossella Schillaci, 2011, Italien, 75min. Moderation: Cordula Weißköppel & Elena Klußmann

Tagung: Potenzial Vielfalt oder hinderliches Defizit? Dimensionen sozialer Ungleichheit und ihre Bedeutung für die Karrierewege von Wissenschaftler_innen, 5.- 6.06.2014, HAW Hamburg

Die Wissensgesellschaft steht vor der Herausforderung, ihre Wissenschaftssysteme durch die Nutzung gesellschaftlicher Heterogenität und Pluralität zukunftssicher und nachhaltig zu gestalten. Vor diesem Hintergrund haben zahlreiche Hochschulen Konzepte und Strategien entwickelt, um mit dieser Herausforderung bestmöglich umgehen zu können. Dazu gehören sowohl „klassische“ Maßnahmen im Rahmen der Frauenförderung oder der Umsetzung von Gender Mainstreaming wie auch die noch recht neue Entwicklung von „Diversity-Strategien“.

Mit der Bedeutung unterschiedlicher Dimensionen sozialer Ungleichheit im Wissenschaftsbetrieb, insbesondere mit Fokus auf die Karriereperspektiven von Nachwuchswissenschaftler_innen, möchten sich die Hans-Böckler-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung sowie die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) in einer gemeinsamen wissenschaftlichen Nachwuchstagung am 5. und 6. Juni 2014 auf dem Campus der HAW Hamburg auseinandersetzen. Dabei sind sowohl soziologische, politikwissenschaftliche, erziehungswissenschaftliche als auch historische oder kulturwissenschaftliche Arbeiten von Interesse.

Von der Uni Bremen sind Dr. Margrit E. Kaufmann einer Keynote zu "Gender und Diversity im Wissenschaftssystem- Aushandlungsprozesse zwischen Bildungsgerechtigkeit und Management aus der Forschungsperspektive" sowie Henning Koch mit einem Input zu "Diversität im wissenschaftlichen Habitus" beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer der Tagung hier [PDF] (697 KB).

 

2. Diversity-Tag: "Diversity und sprachliche Inklusion" Veranstaltung mit Workshops, 3.6.2014, 14 -18h

im Haus der Wissenschaft

Das BremerForum:Diversity beteiligt sich auch dieses Jahr in Kooperation mit dem Referat Integrationspolitik der Senatskanzlei Bremen mit einer öffentlichen Veranstaltung.

Aufgrund des großen Interesses bei dem letzten Workshop am 1. Februar werden wir uns an diesem besonderen Tag erneut mit dem Themenfeld Sprache beschäftigen. In zwei parallel verlaufenden Workshops stellen wir uns folgende Fragen: Wo finden durch den alltäglichen Sprachgebrauch Diskriminierungen und Ausgrenzungen statt? Inwiefern kann Sprache zu Inklusion beitragen? Wie kann eine diskriminierungsarme, diversity-sensible Sprachpraxis aussehen?
Workshop 1: „Sprache – Macht – Rassismus“  mit Dr. Ali Fathi
Workshop 2: „Leichte Sprache– schwerer Schritt?“ mit Gabriele Haar

Eine ausführliche Beschreibung der beiden Workshops finden Sie in dem Einladungsflyer [PDF] (2.1 MB). Eingeladen sind alle Menschen, die Lust haben, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Anmeldung mit Angabe des gewünschten Workshops bis zum 26.05. an mbennnoSpam@pbwbremen.de

Adresse: Haus der Wissenschaft, Kleiner Saal und Sitzungssaal, Sandstraße 4/5,28195 Bremen

 

Call for Papers: Conference "Diversity in Transcultural and International Communication", Universität Bremen 2-3. Oct 2014

Conference of the International and Intercultural Communication Section of the German Communication Association (DGPuK) in Cooperation with the Creative Unit „Communicative Figurations”, University of Bremen. Hosted by the Institute for Media, Communication and Information Research (ZeMKI), University of Bremen

Diversity concepts take different socio-cultural categories into account and implement these in organizational and institutional contexts. As such „diversity“ can be seen both as a normative concept and as a social phenomenon. Does our discipline provide the appropriate tools for researching diversity in communication processes? Which theories and concepts are available for the research of communication ethics in international and/or transcultural communication with respect to the phenomenon diversity? Which normative and empirical foundations are they based on? This leads to a second, more applicationoriented issue and potential key topic of the conference: diversity as an operational instruction, task and/or practice.

Please send your anonymized proposal for a 20 minute presentation in English (preferred) or German to the organizers (iik2014@uni-bremen.de) no later than May 31, 2014

Please see the Call for Papers here [PDF] (523 KB) for more information.

 

Kick-off-Veranstaltung: Trans Recht e.V., 16. 05. 2014, 19h

Vergangenen Dezember hat sich in Bremen der Trans Recht e.V. gegründet. Um das zu feiern und öffentlich zu machen, gibt es am Freitag, den 16. Mai eine Kick-off-Veranstaltung mit Sektempfang, einem Vortrag von Laura Adamietz ("Zumutung Transsexuellengesetz") sowie die Vorstellung des Vereins und seiner Angebote. Im Anschluss spielt eine Singer-Songwriter_in (Awry Pattern). Zum Abschluss können alle den Abend mit Musik vom Plattenteller gemütlich ausklingen lassen. Moderiert wird das Ganze von Atomia Glamourowska.

Trans Recht e.V. ist eine Initiative von Trans*aktivist_innen und deren Unterstützer_innen aus Bremen und Umzu. Der Verein wurde ins Leben gerufen, um gegen Diskriminierungen von transgeschlechtlichen Menschen (Diskriminierungen von aufgrund der Geschlechtsidentität) im Recht, in der medizinischen Versorgung und in der Gesellschaft zu kämpfen. Dabei liegt der Fokus auf Rechtsberatung, Peerberatung und strategischer Prozessführung.

Am Freitag, den 16. Mai ab 19 Uhr im Kulturzentrum Paradox, Bernhardstr. 10-12, 28203 Bremen

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier [PDF] (481 KB). Die Website des Vereins hier.

 

Vortrag: Surur Abdul-Hussain "Die Bedeutung von Diversitätskompetenz in der Beratungsarbeit", 27. März 2014, 18h

Eine Veranstaltung der ADE - "Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt" im Rahmen der öffentlichen Ringveranstaltung.

Ort: Gästehaus der Universität Bremen, Auf dem Teerhof 58

Da unsere Gesellschaft nicht nur bereits vielfältig ist, sondern stets vielfältiger wird, treten Diversitätsaspekte in vielerlei Gestalt auch in Beratungskontexten auf und bringen so zusätzliche Anforderungen an die Professionalität mit sich. Werden sie nicht beachtet kann es zu (unbeabsichtigten) Diskriminierungen oder Integritätsverletzungen kommen.

Die Referentin geht in ihrem Vortrag auf die Grundlagen zu Diversität, Diversitätskompetenz und Integrität in die Beratungsarbeit ein und vernetzt sie mit praktischen Perspektiven.

Referentin: Mag.a Surur Abdul-Hussain, MSc, ist Erziehungs- und Bildungswissenschafterin, Trainerin, Supervisorin, Coach und Organisationsentwicklerin und lebt in Wien.

Den Flyer zu der Veranstaltung finden Sie hier [PDF] (153 KB)

Die Veranstaltung wird organisiert von ADE - "Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt" der Universität Bremen in Kooperation mit der DGSV-Regionalgruppe der Supervisor_innen in Bremen und Oldenburg.

Workshop für Nachwuchswissenschaftler_innen: Alles anders? Gender und Diversität. Augsburg, 21.- 22. März 2014

an der Universität Augsburg

Das Konzept Diversität versucht, vielfältige Zusammenhänge zu ergründen und die Einflussfaktoren verschiedener Diversitätsdimensionen zu bestimmen. Eine Einordnung anhand der mehr oder weniger offensichtlichen Hauptdimensionen Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, ethnische Zugehörigkeit, Behinderung sowie Religion bzw. Weltanschauung nehmen wir in der Regel automatisch und nicht immer bewusst vor; oft ist sie Grundlage relevanter Ungleichbehandlungen.

Davon ausgehend fragt der Workshop nach den Wurzeln dieser Kategorien und danach, wie sie auf der Achse von Individuum und Gesellschaft zu verorten sind. Wie ist mit hybriden Identitäten einerseits, wie mit benachteiligten Gruppen andererseits umzugehen? Ist heute angesichts der Komplexität sozialer Deutungsmuster und theoretischer wie praktischer Implikationen wirklich „alles anders?!“

Dr. Margrit E. Kaufmann von der Universität Bremen wird den Workshop leiten.

Die Ankündigung für den Workshop finden Sie hier [PDF] (1.1 MB). Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des Workshops.

Den Tagungsbericht zu dem Workshop finden sie online hier.

Workshop: Diversität und sprachliche Inklusion, 1.2.2014, 10-14h

Veranstaltung des BremerForum:Diversity, im Haus der Wissenschaft.
Zielgruppe: Diversity interessierte/engagierte Öffentlichkeit

In zwei parallelen Workshops zu unterschiedlichen Diversity-Aspekten wird es um die Fragen gehen, wo durch den alltäglichen Sprachgebrauch Diskrimierung und Ausgrenzung stattfinden und inwiefern Sprache zur Inklusion beitragen kann:Workshop 1: „Sprache – Macht – Rassismus“ mit Dr. Ali Fathi Workshop 2: „Leichte Sprache– schwerer Schritt?“ mit Gabriele Haar

Den Einstieg und eine abschließende Zusammenführung zu Parallelen und Unterschieden zwischen den Workshop-Themen moderieren Dr. Antje Krueger und Dr. Margrit E. Kaufmann.

Den Flyer mit dem Programm finden Sie hier.  [PDF] (1.0 MB)

Da die Teilnehmendenzahl beschränkt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 28.01.14 per Email an mkaufmnoSpam@uni-bremen.de

Plakat der Ringveranstaltung

öffentliche Ringveranstaltung: Was tun wir an der "exzellenten" Universität Bremen für Diversity und gegen Diskriminierung?, WiSe 2013/14

Unser Campus ist geprägt von Menschen, die sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen. Durch die Exzellenz kommen neue Unterschiede hinzu. Wie geht die Universität Bremen mit Vielfalt, mit Bildungsungerechtigkeit und Formen der Diskriminierung um? Im Wintersemester 2013/14 beschäftigt sich der zweite Teil der Veranstaltungsreihe „Diversity @ Uni Bremen“ mit diesen Fragen. Dabei greifen wir bestehende Aktivitäten und Diskussionen auf und entwickeln neue Ideen.

Am 23.10. ist die Ringveranstaltung mit einem offenen Workshop zum Thema "Diskriminierung an der Uni Bremen – Was können wir dagegen tun?" gestartet. Es folgten drei Veranstaltungen unter dem Titel "Was macht mein Fachbereich zu Diversity?", die von den Fachbereichen gestaltet werden, die im „Initiativkreis Diversity“ aktiv mitwirken. In diesem Pilotprojekt (2012-14) entwickeln ausgewählte Fachbereiche ein eigenes Diversity-Profil und setzen so die Diversity-Strategie der Universität unmittelbar um. Gemeinsam mit Studierendengruppen wird somit ein Forum eröffnet, das sich an alle Mitglieder der Universität richtet und dabei bewährte und neue Handlungsperspektiven zur Diskussion stellt.

Hier [PDF] (164 KB) finden Sie den Flyer der Veranstaltung. Die einzelnen Termine finden Sie auch hier auf der Website unter dem jeweiligen Datum. Bereits vergangene Veranstaltungen finden Sie unter Archiv.