Das Zukunftskonzept

Das Zukunftskonzept

Als mittelgroße Universität mit 330 Professuren (50 davon kooperativ) und rund 20.000 Studierenden bietet die Uni Bremen ein breites Fächerspektrum und herausragende internationale Spitzenforschung.

Das Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ ist eine Entwicklungsstrategie für die gesamte Universität. Die neun Maßnahmen unseres Zukunftskonzeptes tragen dazu bei, unsere Leitziele weiter zu verfolgen und die Uni als Ganzes zu stärken.

Die Grundidee ist:

  • sich in den Profilbereichen mit außer-universitären Partnern noch stärker zu vernetzen und strategisch abzustimmen (Profilbereiche stärken),
  • mit passenden Förderangeboten neue Forschungsideen und kreative Gruppen in allen Fächern zu unterstützen (Neue Ideen unterstützen),
  • attraktive Karrierechancen für den innovativen wissenschaftlichen Nachwuchs und Wissenschaftlerinnen anzubieten (Talente fördern).

Die Universität hat seit Beginn der Förderung des Zukunftskonzepts zahlreiche Projekte gefördert und sich damit in der internationalen Spitzenforschung etabliert sowie die Innovationsfähigkeit der gesamten Universität weiterentwickelt.

Forschungsstärke ist für die Universität Bremen eng verbunden mit Interdisziplinarität, Internationalität, Gleichstellung und Forschendem Lernen.

Interdisziplinarität

Über die Grenzen des eigenen Faches hinaus denken, Forschungsfragen interdisziplinär bearbeiten, so versteht sich Wissenschaft in Bremen. Denn wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragen von heute lassen sich häufig nur noch interdisziplinär beantworten. Die gezielte Einrichtung von Brückenprofessuren (M2) zwischen Fachgebieten, von kooperativen Nachwuchsgruppen (M3) und von innovationsfreudigen Creative Units (M5) trägt diesem Gedanken Rechnung.

Internationalität

Ein weiteres Ziel der verankerten Maßnahmen ist, die internationale Vernetzung unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern. Vor allem wollen wir mehr internationale Forscherinnen und Forscher für Bremen gewinnen. Hierbei schaffen strategische Partnerschaften mit internationalen, hervorragenden Universitäten gemeinsame Räume der Forschung, der Nachwuchsförderung und der Lehre. Dies erleichtert den Studierendenaustausch, gemeinsame Masterabschlüsse, Promotionen und Forschungsvorhaben. Vor Ort unterstützt das Welcome Centre. Internationale Studierende können im Bremen International Student Internship Program (BISIP) gemeinsam mit Bremer Studierenden in Forschungsprojekten arbeiten.

Gleichstellung

Die Universität Bremen zählt zu den erfolgreichsten Universitäten bei der Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG. Wir haben den Ansporn, diesen Weg konsequent weiter zu gehen. Die Maßnahmen Professorinnen-Programm (M9), Post-Doc-Initiative (M8) und die Unterstützung durch das Promotionszentrum PLUS (M7) tragen dazu bei, mehr Wissenschaftlerinnen auf allen Ebene zu gewinnen.

Das Zukunftskonzept selbst wird vom Gleichstellungspolitischen Arbeitskreis der Hochschulleitung begleitet.

Forschendes Lernen

Das Zukunftskonzept trägt die Elemente des Forschenden Lernens in die ganze Breite des Studienangebots. Alle durch die einzelnen Maßnahmen unterstützten Universitätsbereiche erbringen innerhalb der fachlich einschlägigen Bachelor- und Masterprogramme zusätzliche Lehrangebote. Dabei gilt das besondere Augenmerk den Veranstaltungen für Bachelorstudierende. So können Studienanfängerinnen und -anfänger durch persönlichen Kontakt früh für die Spitzenforschung begeistert werden. Daneben werden weitere curriculare Projekte zum Forschenden Lernen im Bachelor gefördert. Lehrenden wird ebenso Zeit und Raum für curriculare Neuentwicklungen und hochschuldidaktische Fortbildung geschaffen.