Das Zukunftskonzept

Titelblatt Zukunftskonzept

Das Zukunftskonzept

„Ambitioniert und Agil“ [PDF] (1.8 MB)

Als mittelgroße Universität mit 250 Professuren und rund 20.000 Studierenden bietet die Uni Bremen ein breites Fächerspektrum und herausragende internationale Spitzenforschung.

Das Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil [PDF] (1.8 MB)“ ist eine Entwicklungsstrategie für die gesamte Universität. Die neun Maßnahmen unseres Zukunftskonzeptes sollen helfen, unsere Leitziele weiter zu verfolgen und die Uni als Ganzes zu stärken.

Die Grundidee ist:

  • sich in den Profilbereichen mit außer-universitären Partnern noch stärker zu vernetzen und strategisch abzustimmen (Profilbereiche stärken),
  • mit passenden Förderangeboten neue Forschungsideen und kreative Gruppen in allen Fächern zu unterstützen (Neue Ideen unterstützen),
  • attraktive Karrierechancen für den innovativen wissenschaftlichen Nachwuchs und Wissenschaftlerinnen anzubieten (Talente fördern).

Die Universität hat mit ihrem Konzept die Mittel eingeworben, um den eingeschlagenen Weg der Profilbildung energisch fortzusetzen. Sie wird sich damit in den kommenden Jahre noch stärker in der internationalen Spitzenforschung etablieren und die Innovationsfähigkeit der Uni als Ganzes weiterentwickeln.

Das Zukunftskonzept "Ambitioniert und agil" finden Sie hier [PDF] (1.8 MB).

Forschungsstärke heißt für Bremen auch:

  • interdisziplinär arbeiten
  • international eng kooperieren
  • die Potenziale von Wissenschaftlerinnen nutzen
  • Studierende für Forschung begeistern.

Interdisziplinarität

Über die Grenzen des eigenen Faches hinaus denken, Forschungsfragen interdisziplinär bearbeiten, so versteht sich Wissenschaft in Bremen. Denn wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragen von heute lassen sich häufig nur noch interdisziplinär beantworten. Die gezielte Einrichtung von Brückenprofessuren zwischen Fachgebieten, von kooperativen Nachwuchsgruppen und von innovationsfreudigen „Creative Units“ trägt diesem Gedanken Rechnung.

Internationalität

Ein weiteres Ziel der verankerten Maßnahmen ist, die internationale Vernetzung unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern. Vor allem wollen wir mehr internationale Forscherinnen und Forscher für Bremen gewinnen. Hierbei schaffen strategische Partnerschaften mit internationalen, hervorragenden Universitäten gemeinsame Räume der Forschung, der Nachwuchsförderung und der Lehre. Dies erleichtert den Studierendenaustausch, gemeinsame Masterabschlüsse, Promotionen und Forschungsvorhaben. Vor Ort unterstützt das Welcome Centre. Internationale Studierende können im Bremen International Student Internship Program (BISIP) gemeinsam mit Bremer Studierenden in Forschungsprojekten arbeiten.

Gleichstellung

Die Universität Bremen zählt zu den erfolgreichsten Universitäten bei der Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG. Dies ist unser Ansporn, den Weg konsequent weiter zu gehen. Verschiedene Programme und Förderinstrumente stehen schon heute bereit und werden in den kommenden Jahren weiter entwickelt: manches kommt neu hinzu: Mentoring-Programme, das Programm zur Gewinnung von Doktorandinnen und Gender-Awareness-Trainings werden ausgebaut. Die Maßnahmen im Zukunftskonzept werden dazu beitragen, mehr Wissenschaftlerinnen auf allen Ebene zu gewinnen:

Das Zukunftskonzept selbst wird vom Gleichstellungspolitischen Arbeitskreis der Hochschulleitung begleitet.

Forschendes Lernen

Das Zukunftskonzept trägt die Elemente des forschenden Lernens in die ganze Breite des Studienangebots. Alle durch die einzelnen Maßnahmen unterstützten Universitätsbereiche werden innerhalb der fachlich einschlägigen Bachelor- und Masterprogramme zusätzliche Lehrangebote erbringen. Dabei gilt das besondere Augenmerk den Veranstaltungen für Bachelorstudierende. So können Studienanfänger/-innen durch persönlichen Kontakt früh für die Spitzenforschung begeistert werden. Daneben werden weitere curriculare Projekte zum Forschenden Lernen im Bachelor gefördert. Lehrenden wird ebenso Zeit und Raum für curriculare Neuentwicklungen und hochschuldidaktische Fortbildung geschaffen.