Profilbereiche stärken (M1 – M3)

Über die Grenzen der zwölf Fachbereiche hinweg tragen sechs Wissenschaftsschwerpunkte (WSP) - die Profilbereiche der Universität - die interdisziplinäre Verbundforschung. Sie prägen mit ihren Forschungserfolgen die Wahrnehmung der Universität. Das Zukunftskonzept verankert die Profilbereiche in der internationalen und nationalen Spitzenforschung. Die bestehenden engen Kooperationen mit außeruniversitären Instituten und benachbarten Universitäten wurden durch die Maßnahmen M1 bis M3 gestärkt (für aktuelle und vormalige Projekte siehe Förderungen: Projekte und Verbünde).

M1 – Neue Governance

Neue Formen der Forschungs-Governance schaffen für die sechs Wissenschaftsschwerpunkte neue zukunftsfähige organisatorische Grundlagen.
Das MARUM arbeitet als Research Faculty, zusammen mit der Uni Oldenburg gründeten die Sozialwissenschaften das Zentrum für Transnationale Studien (ZenTra), in der Informatik ist mit "SyDe" eine gemeinsame Graduiertenausbildung mit dem DFKI und dem DLR etabliert. Insgesamt wird die Kooperation mit außeruniversitären Einrichtungen ausgeweitet und die verbindliche forschungsstrategische Abstimmung mit außeruniversitären Partnern in der U Bremen Research Alliance intensiviert.

M2 – Brücken-Professuren

Sechs Brücken-Professuren schaffen neue Verbindungen zwischen Disziplinen in der Universität. Vor allem aber zwischen der Uni und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zusammen mit den Formen der Neuen Governance stärken Brücken-Professuren die Profilbereiche der Uni Bremen.

M3 – Kooperative Nachwuchsgruppen

Diese Maßnahme schafft attraktive Karrierechancen mit zwei Standbeinen für zahlreiche junge Forschende. Sie arbeiten in selbstständigen Einheiten an der Schnittstelle von Uni und außeruniversitären Forschungsinstituten. Diese Kooperation ist ein weiterer Baustein zur Stärkung der Innovationsfähigkeit unserer Universität.