Der Weg zur Exzellenz

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Sensation: Uni Bremen ist "Exzellenz-Uni"!

Grenzenlose Freude an der Uni Bremen: In der dritten Runde der Exzellenzinitiative hat es die Uni geschafft, in der Spitze der deutschen Universitätslandschaft anzukommen. Per Livestream verfolgte man am 15. Juni 2012 die Pressekonferenz in Bonn, in der die Entscheidung des Bewilligungsausschusses bekanntgegeben wurde. Sekunden später brach ohrenbetäubender Jubel aus. „Ich empfinde diesen Erfolg als Sensation und als Höhepunkt unserer mehr als 40-jährigen Universitätsgeschichte“, sagte Uni-Rektor Professor Wilfried Müller in einer ersten Reaktion. „Wir selbst wussten immer um unsere Stärke, aber trotz aller Erfolge und Auszeichnungen in den vergangenen Jahren konnte man nicht sicher sein, ob wir ‚draußen‘ auch so positiv wahrgenommen werden. Jetzt haben wir es von einem internationalen Gutachtergremium schwarz auf weiß: Die Universität Bremen gehört in Deutschland zur absoluten Spitze!“ Mit der Kür zur "Exzellenz-Uni“ verbunden ist eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 45 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre, um das Zukunftskonzept umzusetzen.

Zukunftskonzept "Ambitioniert und Agil" [PDF] (1.8 MB)

Laborszene im Biogarten
© Universität Bremen

Der Weg zur Exzellenz

In der ersten Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern, die im Jahr 2005 und 2006 anlief, war die Universität Bremen bereits drei Mal erfolgreich: die meereswissenschaftliche Graduiertenschule GLOMAR, die sozialwissenschaftliche Graduiertenschule BIGSSS und das Cluster MARUM – The Ocean in the Earth System wurden gefördert. 

In der 2010 gestarteten zweiten Programmrunde hatte die Uni auf dem Weg zur Exzellenzuniversität sofort den ersten  Schritt geschafft: Das von ihr eingereichte gesamtuniversitäre Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ konnte sich bereits in der Vorrunde durchsetzen. Damit hatte die Universität Bremen als einzige aus Nordwestdeutschland die Chance, den Titel einer Exzellenzuniversität zu erringen. 

Die bereits in der ersten Projektphase bewilligten Exzellenzeinrichtungen der Universität – die Graduiertenschule BIGSSS und das Cluster MARUM –  standen automatisch wieder in der Endrunde und bewarben sich um eine Fortsetzung. Die ebenfalls aus der ersten Runde stammende meereswissenschaftliche Graduiertenschule GLOMAR wurde in den Clusterantrag integriert. 

Im Juni 2012 fiel die Entscheidung: beide Fortsetzungsanträge BIGSSS und MARUM sowie das gesamtuniversitäre Zukunftskonzept wurden bewilligt.