Projekte & Verbünde im Rahmen des Zukunftskonzepts

Aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder

M1 Neue Governance

Alle anzeigen / Alle verbergen

System Design (SyDe)

Prof. Dr. Rolf Drechsler (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik)

Mit neuen Formen der Forschungs-Governance schafft die Universität Bremen für die Profilbereiche neue zukunftsfähige organisatorische Grundlagen. Damit wird die Kooperation mit außeruniversitären Einrichtungen ausgeweitet und die verbindliche forschungsstrategische Abstimmung der Universität Bremen mit außeruniversitären Partnern intensiviert. Ein herausragendes Beispiel für neue Kooperationsformate ist das gemeinsame Graduiertenkolleg System Design (SyDe) mit DLR und DKFI.

Das Graduiertenkolleg SyDe ist ein strukturiertes Ausbildungsprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf ihrem Weg zum Doktorgrad. Das Kolleg wird im Rahmen des Zukunftskonzepts der Universität Bremen von der Exzellenzinitiative gefördert. Im November 2012 hat es seine Arbeit aufgenommen. Bisher sind 11 Promovierende in dem Kolleg tätig, davon 5 Frauen.

SyDe beschäftigt sich mit dem Entwurf von elektronischen Systemen. Solche Systeme werden heutzutage in fast allen technischen Geräten verwendet – sei es in Autos, Flugzeugen, medizinischen Apparaten oder Satelliten. Der Entwurf solcher Systeme stellt mit zunehmender Komplexität eine bedeutende Herausforderung dar, insbesondere in sicherheitskritischen Anwendungen.

Die systematische Untersuchung des Systementwurfs und die Umsetzung in Anwendungen der Robotik und der Raumfahrt sind Forschungsziele des Kollegs. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Korrektheit des Entwurfs und auf der konsistenten Modellierung von Hardware und Software, unter Berücksichtigung von Aspekten wie Leistungsaufnahme, Performanz, Robustheit und Testbarkeit. Es sollen Werkzeuge zur Unterstützung des Entwurfs entwickelt und auch praktischen angewendet werden.

In dem Graduiertenkolleg SyDe arbeiten der Fachbereich 3 der Universität Bremen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen. Die drei Partner decken ein großes Spektrum spannender Forschungsthemen ab – von der Robotik über Raumfahrtmissionen bis hin zum Entwurf stromsparender Mikrochips. Zur Website

M2 Brücken-Professuren

Alle anzeigen / Alle verbergen

Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Marine Chemie

Prof. Dr. Tilmann Harder (Fachbereich 2)

Tilmann Harder ist seit April 2015 Brückenprofessor für Meereschemie am Fachbereich Biologie/Chemie der Uni Bremen und am Alfred Wegener Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Nach einem Chemiestudium in Oldenburg promovierte er dort am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) zur chemischen Analytik von marinen Botenstoffen. Nach einem Postdoc-Aufenthalt in Hong Kong  folgte eine Anstellung als Junior Professor am ICBM als Umweltbiochemiker. Dort etablierte er eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung der chemischen Ökologie von Meeresorganismen. 2008 folgte ein Wechsel an die University of New South Wales (Australien). Dort leitete er als stellvertretender Direktor das Centre for Marine BioInnovation und etablierte ein breit angelegtes chemisch ökologisch ausgerichtetes Forschungsprogramm zur Untersuchung von Umweltstress auf Makroalgen. Weiterhin leitete er eine Arbeitsgruppe am Australian Institute of Marine Science zur Untersuchung von chemischen Ansiedlungssignalen von Korallen. In Bremen baut er zurzeit eine lokale Arbeitsgruppe auf, um Reaktionen von Meeresorganismen auf Umweltstress mittels umweltmetabolomischen Untersuchungsverfahren zu erforschen. Mehr

Technische Informatik

Prof. Dr. Tim Güneysu (Fachbereich 3)

Seit dem 1. August 2015 leitet Tim Güneysu die Arbeitsgruppe für Technische Informatik mit Schwerpunkt im Bereich der IT-Sicherheit. Tim Güneysu forscht an neuen Sicherheitslösungen für eingebettete und hardwarenahe Systeme, wie beispielsweise die Entwicklung effizienter sicherer kryptographischer Implementierungen für EC-Karten, Mobiltelefone oder auch elektronische Türöffner. Als besondere Herausforderung gilt es dabei, die hohe Berechnungsintensität moderner Kryptographie mit den Anforderungen und dem Kostendruck eingebetteter Systeme in Einklang zu bringen. Insbesondere langlebige Systeme mit hohen Anforderungen an die Langzeitsicherheit  beispielsweise bei der Satellitenkommunikation stehen dabei zentral im Fokus der Forschung. Weitere Forschungsbereiche der Arbeitsgruppe sind außerdem die Entwicklung kryptanalytischer Hardwaresysteme sowie die Entwicklung effizienter hardwarebasierter Lösungen zur Erzeugung echten Zufalls und Geräteauthentizität.

Informatikmethoden zur adaptiven Steuerung in Logistik und Produktion

Prof. Dr. Nicole Megow (Fachbereich 3)

Energiespeicher- und Energiewandlersysteme

Prof. Dr. Fabio La Mantia (Fachbereich 4)

Fabio La Mantia hat im Juli 2015 eine Professur im Arbeitsgebiet Energie und Energiewandlungssysteme im Fachbereich Produktionstechnik der Uni Bremen übernommen. La Mantia hat 2004 seinen Master im Fach Chemieingenieurwesen an der Universität Palermo (Italien) absolviert. In seiner Arbeit beschäftigte er sich mit der Charakterisierung amorpher Halbleitermaterialien. Dafür erhielt er eine Auszeichnung der ‚Italian chemical society‘. Anschließend promovierte La Mantia zu Lithiumionen-Batterien an der ETH Zürich. Dort beschäftigte er sich mit der Modellierung poröser Elektroden zur Verwendung in Batterien. Das Besondere dabei: La Mantia überprüfte seine Ergebnisse mit Hilfe eines von ihm entwickelten Multi-Arbeitselektroden-Aufbaus. 2008 schloss sich Fabio La Mantia der Arbeitsgruppe von Professor Yi Cui an der Stanford University (California) an, in die er seine elektrochemischen Kenntnisse in den Bereich der Materialwissenschaften integrieren konnte. Von 2010 bis 2015 war Fabio La Mantia als Arbeitsgruppenleiter im Bereich “Semiconductor and energy conversion” an der Universität Bochum tätig. Hier entwickelte er anderem neue Technologien zur Energiegewinnung aus Salinitätsgradienten, die zur Entsalzung von Meerwasser und zur Lithiumrückgewinnung genutzt werden können. Mehr

M3 Kooperative Nachwuchsgruppen

Alle anzeigen / Alle verbergen

Dissecting refractory glycans in the "Sweet Ocean" with Carbohydrate active enzymes - "SWORDS"

Dr. Jan-Hendrik Hehemann

Algal polysaccharides are one of the largest carbon resources in marine systems. Bacteria use specific carbohydrate active enzymes, or CAZymes, to hydrolyze algal polysaccharides for facilitated consumption. In the SWORDS project we mine marine metagenomes to identify, extract and characterize CAZymes involved in the recycling of refractory polysaccharides. We are applying bioengineering methods to develop the CAZymes as analytic tools for quantifying polysaccharides in seawater and to advance our understanding about their contribution to marine carbon fluxes. Mehr

Fernerkundung von Meereis

Dr. Gunnar Spreen

Meereis ist ein sensitiver Indikator für den Klimawandel, wie an dem starken Rückgang des arktischen Meereises in den letzten Jahrzehnten ersichtlich ist. Satelliten-Fernerkundung ist das Mittel der Wahl, um die abgelegenen und ausgedehnten Flächen des arktischen und antarktischen Meereises zu beobachten.

Die kooperative Nachwuchsgruppe "Fernerkundung von Meereis" beschäftigt sich mit Satellitenmessungen zur Bestimmung von Meereisgrößen, wie Meereisfläche, -dicke und Schneeauflage. Dazu werden Methoden wie Radiometrie und Altimetrie innerhalb des Mikrowellen-Bereichs bis sichtbaren Bereichs des elektromagnetischen Spektrums verwendet. Ziel ist es, unter anderem durch verbesserte Fehlerabschätzungen und Zusammenfügen verschiedener Beobachtungen, neue Meereis-Datensätze zu erstellen, die zu einem besseren Verständnis des polaren Klimasystems führen.

Meeresspiegel und Küstenwandel

Dr. Alessio Rovere (MARUM)

Küstengebiete sind die sich am schnellsten entwickelnden Systeme auf der Erdoberfläche. Die Bevölkerungsdichte in einem Umkreis von 100km in Küstennähe ist fast drei mal größer als die globale Durchschnittsdichte und 10% der Bevölkerung lebt weniger als 10 Meter über dem Meeresspiegel (vor allem in den tropischen Gebieten).Das erklärt warum die Evolution von Küstengebieten als ein wichtiger Gegenstand betrachtet wird, den es gilt zu kontrollieren und zu schützen. Allgemeine Statistiken zeigen auf, dass der weltweite Anteil von Stränden mit Auswaschungsgefahr bei ~70% liegt. Der Meeresspiegel steigt und Entwicklungen bezüglich des Auftretens und der Stärke von Stürmen verschlimmern dies noch, was sowohl soziale als auch natürliche negative Konsequenzen mit sich bringt.

Die Gruppe hat somit zwei Ziele. Zuallererst zielt sie darauf ab, vergangene Zwischeneiszeiten zu untersuchen, Zeiten als die Erde noch wärmer war als heute, um Daten über die Höhe der Meeresspiegel aus solchen Zeiten zu sammeln, um letztendlich die Sensibilität von Polarschichten in wärmerem KLima zu nachvollziehen zu können. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Geologen, Ökologen, Geophysikern und Glaziologen.

Zweitens erforscht die Gruppe die Häufigkeit und Ursache von Küstenveränderungen in verschiedenen zeitlichen Rahmen, um die Empfindlichkeit von unterschiedlichen Gebieten gegenüber Küstenabtragungen oder extremen Wellenbewegungen zu analysieren. Diese Arbeit geschieht unter Mitarbeit von Geologen, Sedimentologen, unter Verwendung unbemannter Fluggeräte, mit GIS Experten und hydrodynamischen Modellbauern. Mehr

Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Production Systems and Logistic Systems

Dr. Till Becker (Fachbereich 4 - Produktionstechnik/BIBA)

Die Forschung der Arbeitsgruppe widmet sich dem Verständnis des Zusammenwirkens von dynamischem Verhalten und topologischer Strukturen in komplexen logistischen Netzwerken. Dies beinhaltet die Analyse von Schwankungen und Störungen, das Design robuster Produktionssysteme sowie die Gestaltung der Schnittstellen zwischen Produktionssystemen und globalen Logistikstrukturen. Das Ziel dieser Forschung ist die Entwicklung von Ansätzen zur Beherrschung von Dynamik und Unsicherheit in diesen Systemen. Mehr

Innovative Sensor- und Funktionswerkstoffe

Dr. Robert Kun (Fachbereich 4 – Produktionstechnik/IFAM)

Die Aktivitäten der Nachwuchsforschergruppe umfassen die nass-chemische Herstellung und Untersuchung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von funktionalisierten kolloidalen Nanopartikeln und -kompositen für den Einsatz in der elektrochemischen Energiespeicherung und der thermoelektrischen Energieernte. Die Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM wird diese Aktivitäten für Hochleistungs-Energiespeicher der nächsten Generation fördern. Mehr

Parallel Computing for Embedded Sensor Systems

Dr. Matthew Hölzel (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik/DLR)

Schwarmsysteme wie Satelliten, die im Formationsflug fliegen, werden aufgrund ihrer geringeren Entwicklungskosten, schnelleren Entwicklungszeiten und allgemein höherer Zuverlässigkeit immer öfter in Luft- und Raumfahrt gewählt. Das Ziel der Gruppe ist, robuste parallele Algorithmen zur Navigation und Interoperabilität für solche Systeme zu entwickeln. Insbesondere werden wir parallele Algorithmen für Quadrocopters im Formationsflug entwerfen und verwenden. Diese Algorithmen werden moderne Computerhardware verwenden, sowie drahtlose Kommunikation zwischen den Quadrocoptern. Die Gruppe ist eine Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Lüft- und Raumfahrt (DLR) und wird die entwickelten Algorithmen auch für Satelliten-Anwendungen einsetzen - insbesondere für Satelliten, die in Formation fliegen. Mehr

Modellierung technischer Systeme

Dr. Rüdiger Ehlers (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik/DFKI)

Die immer kürzer werdenden Entwicklungszeiten eingebetteter Systeme sorgen für ein starkes Interesse an Methoden zur Effizienzsteigerung der Konstruktion solcher Systeme. Die Forschung der Arbeitsgruppe verfolgt dass Ziel, Steuerungen eingebetteter Systeme von deren Spezifikationen zu einem Großteil automatisch zu berechnen. Der Fokus liegt dabei auf der Erzeugung von Steuerungen hoher Qualität, die sogar besser als von Expertenhand geschriebene Lösungen sein können. In Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) werden dabei insbesondere Anwendungen in der Robotik betrachtet. Mehr

Computational Logistics

Dr. Tobias Buer (Fachbereich 7 - Wirtschaftswissenschaften/ISL)

Ziel der Forschungsgruppe ist die Entwicklung und die Analyse computerbasierter Lösungsverfahren zur kollaborativen Planung in der Logistik. Kollaborative Planung steigert die Effizienz und bezeichnet die interorganisationale Entscheidungsfindung mehrere autonomer und eigennützig handelnder Organisationseinheiten. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) liegt hierbei der Fokus auf Problemen der maritimen Logistik, z.B. die bessere Planung von Liniennetzen in einer Allianz von Containerreedereien. Mehr

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

M4 Explorationsprojekte

Alle anzeigen / Alle verbergen

Etablierung transmitochondrialer Pflanzen

Prof. Dr. Rita Groß-Hardt/Fachbereich 2: Biologie

Development of High-Temperature Inorganic Thermochromic Compounds

Prof. Dr. habil. Thorsten M. Gesing/Fachbereich 2: Chemie

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

Mehr

Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

Mehr

Entwurfsmethodik für Signalverarbeitungssysteme, die unzuverlässige Hardware nutzen

Prof. Dr.-Ing. Paul, Steffen/Fachbereich 1: Elektrotechnik

Neue hochleistungsrechnerbasierte Methode zur schnellen Prozesssimulation der additiven Fertigung

Prof. Dr.-Ing. Vasily Ploshikhin/Fachbereich 1: Physik

Implementable Testing Theory for Cyber Physical Systems

Prof. Dr. Jan Peleska (Fachbereich 3)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Life on a Chip - Leben auf einem Chip: Wachstum und Ernährung von Säugerzellkulturen

Dr. Michael Vellekoop (Fachbereich 1)

Kleinste Chips, die mit einigen wenigen Tropfen Flüssigkeit eine Analyse durchführen können, sind hervorragend geeignet, um Auslösung und Entwicklung von Krankheiten in Verbindung mit Zellveränderungen zu studieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Analysemethoden kann eine größere Anzahl von Proben in kürzerer Zeit untersucht werden. Bisher gelang es noch nicht, Säugerzellen (inkl. menschliche Zellen) in den Kanälen dieser Chips am Leben zu erhalten, weil die kontrollierte Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen nicht vorhanden ist.

Das LifeChip Projekt hat zum Ziel, eine neue Bauart von Mikrochips zu entwickeln, mit der erfolgreiches Wachstum von Säugerzellen auf einem kleinen Chip (10 x 10 mm2) gelingt. Durch die Verwendung von porösen Hydrogelwänden zwischen den Wachstumskammern und den Nährstoffkanälen können Nährstoffe und Gase die Wachstumskammer durch Diffusion erreichen, ohne die höchstempfindlichen Zellen zu stören. Es soll eine neue, grundlegende Chiparchitektur für medizinische und biotechnologische Devices geschaffen werden.

Mathematical methods in theoretical distributed computing

Prof. Dr. Dmitry Feichtner-Kozlov (Fachbereich 3)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Inside-Outside-Dualität und zerstörungsfreie Prüfverfahren

Prof. Dr. Armin Lechleiter (Fachbereich 3)

Ziel dieses Projektes ist zum einen der mathematische Nachweis der sogenannten Inside-Outside-Dualität für inverse Streuprobleme, bei denen man aus Messungen getreuter Wellen auf Eigenschaften eines unbekannten Streuobjekts schließen will. Die Inside-Outside-Dualität gibt einen expliziter Zusammenhang zwischen den experimentell zugänglichen Eigenwerten des Messungen und den Resonanzen des Streuobjekts an. Da das Streuobjekt unkannt ist, sind letztere nicht direkt zugänglich und ihre Kenntnis liefert wertvolle Hinweise auf das Streuobjekt. Bislang ist solch ein Zusammenhang nur für das einfachste akustische Streuproblem an einem Hindernis mit Dirichlet-Randbedingungen bekannt. Die Erweiterung auf elektromagnetische Streuprobleme oder auf die Streuung an durchdringbaren akustischen Objekten soll in diesem Projekt erforscht werden. Zum anderen sollen solche strukturellen Zusammenhänge genutzt werden, um für eine anwendungsrelevante Klasse von inversen Wellenstreuproblemen schnelle Verfahren zur zerstörungsfreien Materialprüfung mathematisch rigoros zu begründen. Dazu zählen zum Beispiel neue Verfahren zur Abschätzungen von Materialkoeffizienten mit Hilfe der Kenntnis der inneren Eigenwerte des Streuobjektes.

M5 Creative Units

Alle anzeigen / Alle verbergen

Intra-Operative Information: What Surgeons Need, When They Need It.

Prof. Dr. Ron Kikinis, Prof. Dr. Christian Freksa, Prof. Dr. Rainer Malaka, Prof. Dr. Gabriel Zachmann (Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Matthias Günther (Fachbereich 1 – Physik/Elektrotechnik)

Wie kann man Chirurgen gezielt 3D-Bildinformationen während einer Operation zur Verfügung stellen, so dass diese zum Beispiel während einer Tumorentfernung wissen, wo sich nicht sichtbare Blutgefäße befinden? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Creative Unit, bei der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Radiologie, Informatik, digitale Medien, kognitive Systeme und Computergrafik beteiligt sind.

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, zeitkritische 3D-Information zu visualisieren und neue Formen der Interaktion im schwierigen Umfeld eines OP-Saals zu erproben. Für den Live-Einsatz in der Chirurgie braucht es sehr robuste und effiziente Lösungen sowie Darstellungen, deren Informationen der operierende Arzt mit einem Blick erfassen und sofort für sein Handeln nutzen kann. Besonders wichtig ist es, dass die zu entwickelnden Systeme die Situation und den Kontext im OP berücksichtigen. Dazu sollen neue Methoden erforscht werden, so dass automatisch die für den Chirurgen relevante Information zum richtigen Zeitpunkt dargestellt wird. 

How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Das künstliche Auge: Chronische drahtlose Schnittstellen zum visuellen Kortex

Prof. Dr.-Ing. Walter Lang, Prof. Dr.-Ing. Steffen Paul, Prof. Dr. Klaus Pawelzik (Fachbereich 1 - Physik/Elektrotechnik), Prof. Dr. Andreas Kreiter (Fachbereich 2 - Biologie/Chemie)

Leitziel der Creative Unit ist die Entwicklung einer kortikalen Sehprothese, die Seheindrücke als elektrische Impulse ins Gehirn einspeist. Hierfür sollen einerseits die neurobiologischen Grundlagen der Einkopplung elementarer visueller Informationen in die Hirnrinde (den Kortex) erforscht werden und andererseits ein vollständig drahtlos arbeitendes Implantat aufgebaut werden. Das Implantat beinhaltet eine hochflexible Elektrodenmatte mit ca. 400 Elektroden und einem Layout, das für die funktionelle Anatomie des visuellen Kortex und den Kontakt der einzelnen Elektroden zum Gewebe optimiert ist. Die auf der Rückseite der Matte integrierte Elektronik soll fortlaufend mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung die Hirnströme an der Oberfläche messen und an eine Basisstation übertragen, sowie komplexe raum-zeitliche Muster elektrischer Stimulation an das Gehirn abgeben. Die dazugehörenden neurobiologischen Untersuchungen zielen auf die Bestätigung der Funktionsfähigkeit der Implantate, die Erarbeitung von Modellen für die Berechnung optimaler elektrischer Reize und die Charakterisierung der durch solche Reize ausgelösten visuellen Wahrnehmungen. Mehr

Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

M6 Zukunfts-Fonds

Alle anzeigen / Alle verbergen

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Resiliente Energiesysteme

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Stefan Gößling-Reisemann (Fachbereich 04)

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

M7 Promotionszentrum Plus

Doc-Netzwerke

Alle anzeigen / Alle verbergen

Erziehungswissenschaftliches Doc-Netzwerk für Forschungsmethoden

Sprecherinnen:  Lydia Heidrich und Anika Wittkowski

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Erziehungswissenschaftliche Doc-Netzwerk für Forschungsmethoden verfolgt das Ziel, Doktorand*innen ein Forum zu bieten, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern und zu erweitern, um so einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Es begleitet und unterstützt Promovierende in ihrem individuellen Promotionsprozess.  Zur Webseite...

CorpLing: Korpusbasierte Sprachwissenschaft – Daten, Methoden, Anwendungen

Sprecherinnen: Tonia Anni Sperling und Leonie Wiemeyer

Linguistische Korpora sind große Datensätze natürlicher Sprache, die sich durch eine große Diversität auszeichnen. So können sie zum Beispiel geschriebene oder gesprochene Sprache enthalten oder, je nach Bedarf, register- und genrespezifisch oder -übergreifend zusammengesetzt sein. Das Doc-Netzwerk bietet DoktorandInnen der Linguistik verschiedener Sprachen ein interdisziplinäres Forum, um sich zu vernetzen, forschungsbasierte Ansätze zu vertiefen und aktuelle Methoden der Korpuslinguistik zu diskutieren. Zur Webseite...

Design-Based Research

Sprecher*innen: Nathalie Werner und Eric Wolpers

Die Promovierenden des interdisziplinären DoktorandInnennetzwerks  beschäftigen sich alle mit dem methodologischen Ansatz „Design-Based Research“. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Fachdidaktiken der Fachbereiche 2, 3, 9 und 10. Die Gemeinsamkeit ihrer Promotionsprojekte liegt vor allem darin, (unterrichtliche) Lehr-/Lernprozesse bzw. das Lernen von Individuen zu erforschen. Zur Webseite

Doc-Netzwerk n(sna) - Qualitative and quantitative Ansätze der Sozialen Netzwerkanalyse

Sprecherinnen: Mareike Dötsch und Karin Elbrecht

Die soziale Netzwerkanalyse (SNA) erfreut sich in der empirischen Forschung zunehmender Beliebtheit. Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung, durch welche die SNA als Analysestrategie geprägt ist, möchte das Doktorandennetzwerk n(sna) das notwendige Forum zur Diskussion und gemeinsamen Reflexion von theoretischen und statistischen Modelle sowie Möglichkeiten und Herausforderungen der SNA bieten. Das Netzwerk richtet sich an Doktoranden und Doktorandinnen, die bereits mit Netzwerken arbeiten oder daran interessiert sind. Zur Webseite...

Multi-Material-Design

Sprecher: Peer Woizesche und Helge Kügler

Der Begriff „Multi Material Design“ umschreibt den Ansatz, bei Strukturen nicht ein einziges Material sondern Materialkombinationen einzusetzen, um bei Konstruktionen lokal den geeignetsten Werkstoff zu verwenden. Um Vorteile dieser Materialmischbauweise ausnutzen zu können, müssen viele Herausforderungen im Bereich der Verbindungstechnologien, der Charakterisierung, der Simulation und der Bewertung bewältigt werden. In diesem Themenbereich bewegen sich die Promotionsvorhaben der Mitglieder dieses Doc-Netzwerkes. Die Themen überschneiden sich dabei beispielsweise in der Materialkombination, im Fertigungsverfahren oder im mechanischen Verhalten, sodass sich die Mitglieder fachlich unterstützen, fördern und fordern können. Zur Webseite

Netzwerk für (rassismus)kritische Migrationsforschung: Repräsentation, Community & Empowerment

Sprecherinnen: Aysun Doğmuş und Rayma Cadeau

Das Netzwerk setzt sich aus Nachwuchswissenschaftlerinnen zusammen, deren Promotionsprojekte sich im Diskussionszusammenhang (rassismus)kritischer Migrationsforschung bewegen und erziehungswissenschaftlich ausgerichtete Fragestellungen aus der Perspektive von People of Color untersuchen. Die Promotionsthemen sind in die Kritik an ethnisierenden, kulturalisierenden und rassialisierenden Ausgrenzungen strukturell-gesellschaftlicher Machtverhältnisse eingebettet. Neben der Unterstützung im empirischen Auswertungsprozess im Kontext qualitativ-rekonstruktiver Verfahren bietet das Netzwerk ein Diskussionsforum zum wissenschaftlichen Austausch über theoretische und methodologische Zugänge. Zur Webseite

PhilosophiePLUS

Sprecherinnen: Svantje Guinebert und Miriam Kahrs

Das Doc-Netzwerk PhilosophiePLUS setzt sich aus jungen WissenschaftlerInnen zusammen, deren verbindendes Element die Philosophie ist. Während einige Dissertationsthemen einen rein philosophischen Schwerpunkt setzen, bildet die Philosophie bei den anderen die Grundlage für eine interdisziplinäre Ausrichtung. So sind die Politikwissenschaften vertreten, ebenso wie die (Sozial-)Psychologie, Religionswissenschaften, Linguistik, Biologie, Physik, Germanistik, Filmwissenschaften und Decision Sciences u.a. Die sich hieraus ergebende Pluralität der Zugangsweisen, Methoden und Thematiken ermöglicht nicht nur eine interdisziplinäre Arbeitsweise, vielmehr soll sie selbst zum Gegenstand der Reflexion werden. Zur Website

Perspektiven in der Kulturanalyse: Black Diaspora, Dekolonialität und Transnationalität

Sprecher_innen: Samira Spatzek und Marius Henderson

Das geisteswissenschaftliche Netzwerk ist ein transdisziplinärer Zusammenschluss von Promovierenden, die sich in ihren Forschungsprojekten von Fragen und Theorien der Black Diaspora Studies, Postcolonial & Decolonial Studies und Transnational Studies leiten lassen. Gegenseitige Unterstützung erfolgt durch verschiedene Formate, in denen Dissertationsvorhaben sowie beispielsweise anstehende Vorträge und Artikel präsentiert und besprochen werden. Dabei verstehen wir nicht nur die inhaltlichen, sondern auch die methodologischen Herausforderungen unserer Projekte als politische Fragestellungen. Zur Webseite

Qualitative Forschungswerkstatt am IPP

Sprecherinnen: Stefanie Schniering und Claudia Ringelhan

Die qualitative Forschungswerkstatt am IPP (Institut für Public Health und Pflegeforschung) bietet einen kontinuierlichen Arbeitszusammenhang für Studierende, Promovierende und Forschende des IPPs, als auch für externe Interessierte, die im Rahmen von Forschungsprojekten kollegiale Beratung und Mitarbeit wünschen. Vom Forschungsinteresse, der Fragestellung, über Auszüge aus dem Datenmaterial bis hin zu selbst geschriebenen Texten kann alles eingebracht und zum Gegenstand der gemeinsamen Arbeit gemacht werden. Darüber hinaus werden auch gemeinsam methodologische und ethische Fragen zu den Forschungsthemen diskutiert. Grundlage der Arbeit in der Werkstatt ist eine Orientierung am qualitativen und interpretativen Forschungsparadigma. Zur Webseite

Grenzenlos – Epochen- und Raumübergreifende Geschichtswissenschaften

Sprecher_innen: Nina Pietsch, Dr. Esther Sahle, Thomas Maier

Das Doc-Netzwerk vereint junge Historiker_innen, die zu ganz unterschiedlichen Epochen (Antike, Mittelalter, Neuzeit und Zeitgeschichte) und geographischen Regionen (Europa, Asien, Nord-, Mittel- und Südamerika) forschen. Um die heterogenen geschichtswissenschaftlichen Themen und Perspektiven in einen Dialog zu bringen, stehen im Mittelpunkt des Austausches und der Zusammenarbeit methodische und theoretische Fragen, wobei der gemeinsame Fokus auf Ansätzen aus dem Bereich der Global- und Transnationalen Geschichte sowie den jüngeren durch den spatial turn angeregten Theoriedebatten liegt. Zur Website

Diskriminierungsschutz und Teilhabe im Bereich des nationalen, europäischen und völkerrechtlich geprägten Arbeits-, Sozial-, Gender- und Rehabilitationsrechts

Sprecherinnen: Tanja Kavur und Eliane Hütter

Aufgrund der Vielschichtigkeit der heutigen Rechtsbereiche ist eine Befassung mit dem Recht sowohl im nationalen als auch im europäischen oder völkerrechtlichen Kontext unerlässlich. Die NachwuchswissenschaftlerInnen beschäftigen sich mit sozialen Grundrechten in diesem Mehrebenensystem und den vielfältigen Aspekten von Inklusion, sozialer Integration und Teilhabe am Erwerbsleben. Dies umfasst sowohl die Bereiche des Arbeitsrechts, Sozialrechts, Genderrechts und des Rehabilitationsrechts. Zur Website

Dynamiken sozialer Ungleichheit

Sprecher: Björn-Oliver Schmidt

Das Doc-Netzwerk „Dynamiken sozialer Ungleichheit“ ist ein Zusammenschluss sozialwissenschaftlich orientierter DoktorandInnen, die sich in unterschiedlichen Phasen der Promotion befinden und thematischen sowie kollegialen Austausch suchen. Die in den letzten Jahren wieder verstärkt ins Augenmerk gerückte, zunehmende soziale Ungleichheit ist das verbindende Element der Dissertationsprojekte – seien es ungleiche Bildungschancen, Beschäftigungsunsicherheit, Lohnungleichheit oder (Alters-)Armut. Die Ungleichheit wird dabei in ihrer Dynamik, von den individuellen Lebensläufen bis zum gesellschaftlichen Wandel, und sowohl auf nationaler Ebene als auch im internationalen Vergleich analysiert. Des Weiteren befasst sich das Netzwerk mit Dynamiken der Professionalisierung, Europäisierung sowie dem Wandel in der Organisation von Arbeit. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt und soziale Sicherung. Zur Website

Intersektionelle Diversity Studies

SprecherInnen: Henning Koch und Laura Getz

Das DocNetzwerk ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss junger Nachwuchswissenschaftler_innen aus den Kultur- und Bildungswissenschaften. Die Gruppe verbindet ein Forschungsinteresse zu Themen, welche die vielfältigen Gesellschaften Europas betreffen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Forschungsarbeiten zu Ungleichheiten innerhalb der deutschen Gesellschaft und zu den Möglichkeiten diese zu überwinden. Zur Website

Culture in motion - Anthropological research in a globalised world

SprecherInnen: Petra Blendermann und Javier Gago Holzscheiter

Der Schwerpunkt der heutigen Ethnologie liegt nicht mehr nur auf der Erforschung des „Anderen“ im Sinne einer autarken Gemeinschaft des „Wir“, sondern verschiebt sich aufgrund der sogenannten Globalisierung wechselseitig in die Lebenswelt des „Eigenen“ auf der Suche nach dem „Wir“. Die Schwierigkeit der Beschreibung kultureller Phänomene liegt im globalisierten Spannungsfeld vom „Eigenen“ und „Anderen“. Das Netzwerk der DoktorandInnen des Fachbereichs Kulturwissenschaft hat das Ziel, die aktuellen Herausforderungen der Ethnologie zu diskutieren und mögliche Lösungsansätze zu suchen. Der Fokus des Netzwerkes richtet sich auf die „Königsdisziplinen“ der Ethnologie:  die Feldforschung und die teilnehmende Beobachtung. Zur Website

NetzFremd10 Doktorandennetzwerk Fremdsprachendidaktik

SprecherInnen: Elisabeth Bigge und Dominique Panzer

Im Doktorandennetzwerk tauschen sich die an der Universität Bremen promovierenden Fremdsprachendidaktiker und angewandten Linguisten zu Inhalten, Methoden und Zielen ihrer Forschungsvorhaben aus. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf sprachenübergreifenden und interdisziplinären Fragen. Dieser Austausch erscheint in Zeiten gesellschaftlicher und schulischer Mehrsprachigkeit und angesichts des Ideals des Interkulturellen Sprechers (Byram) höchst geboten. Zur Website

Zugänge zur Zeitgeschichte: Bild – Raum – Text

SprecherInnen: Claudia Czycholl und Lisa Spanka

Zeithistorische sowie kulturgeschichtliche Forschungen untersuchen die Bedingungen gesellschaftlicher Diskurse ebenso wie die Handlungsmöglichkeiten von Akteuren. Zugleich fragen sie danach, wie Geschichte in Museen, Massenmedien oder auch Parlamenten selbst konstruiert, debattiert und gedeutet wird. Dies erfordert vielseitige methodisch interdisziplinäre Ansätze: So eröffnen neben unterschiedlichen Verfahren der Textinterpretation der Visual Turn sowie der Spatial Turn neue Zugänge, die soziale Konstruktionen von Wirklichkeit historiographisch zu betrachten. Das bedeutet zugleich eine Ausweitung bzw. Erweiterung des Quellenspektrums und eine Neustrukturierung desselben. Zur Website

Interdisziplinäre Forschungswerkstatt für promovierende Frauen

Sprecherinnen: Christina Inthoff und Hanna Augustin

Das Netzwerk ist interdisziplinär ausgerichtet und beinhaltet derzeit Dissertationen aus den Bereichen Kunstpädagogik, Kulturwissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft und

Gesundheitswissenschaften/Public Health. Überschneidungs- und Anknüpfungspunkte zwischen den einzelnen Promotionsprojekten bestehen hinsichtlich der Methodik und der Berücksichtigung von Gender- und Diversity-Aspekten. Zur Website

Quantitative Verfahren mit R im interdisziplinären Kontext

Sprecherinnen: Vivien Mast und Evelyn Bergmann

Quantitative Analysemethoden gehören zum notwendigen Handwerkszeug in vielen Disziplinen. Die Gruppe vereint Mitglieder aus Disziplinen, in denen quantitative Methoden einen festen Platz in der Ausbildung und solche, die erst durch ihre Promotion gezwungen sind, sich Statistik-Kenntnisse anzueignen. Genauso bringen einige TeilnehmerInnen bereits Erfahrung mit der Programmiersprache R mit. Diese Heterogenität der Gruppe befördert die gegenseitige Hilfestellung und trägt außerdem zur Klärung von Problemen bei, die durch unterschiedliche Begrifflichkeiten in den Fachkulturen entstehen. Die Erarbeitung der theoretischen Inhalte erfolgt im Tandem mit der praktischen Anwendung von R - beides wird im Plenum anhand einzelner Studien der TeilnehmerInnen nachvollzogen und besprochen. Damit bietet die Gruppe gleichzeitig eine Plattform, um aktuelle Ergebnisse der eigenen Forschung vorzustellen und zu diskutieren. Zur Website

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

M8 Early Career Postdoctoral Positions

Alle anzeigen / Alle verbergen

Virtualisierungen und Verkörperungen digitaler Gesundheit. Qualitative Studie zu Denk- und Bearbeitungsweisen von Gesundheit im Kontext von mHealth

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. phil. Monika Urban (Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch/Fachbereich 11: Gesundheitswissenschaften)

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Novel archaeal lipids with a non-glycerol backbone: deviation from the universal biosynthetic building plan as adaptation to the deep biosphere?

2015 Early Career Postdoctoral Positions

MSc Sarah Coffinet (Prof. Dr. Kai-Uwe Hinrichs/Fachbereich 5: Geowissenschaften, MARUM)

Advanced Inorganic Materials of p-Block Elements and their Preparation via Frustrated Lewis Pair-Catalyzed Dehydrocoupling Reactions

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Julius Fritz Kögel (Prof. Dr. Jens Beckmann/Fachbereich 2: Chemie)

Designer Solvents for Sustainable Solutions

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Marisa Alexandra Alves da Rocha (Fachbereich 04)

One of the main concerns in Green Chemistry is the development of sustainable chemistry based on clean technologies. Consequently, research on green solvents has become a hot topic in order to develop a class of novel chemicals with desirable and new properties. Solvents play an important role in many processes and consequently they are essential chemicals to the process developed. Ionic liquids (ILs) and deep eutectic solvents (DESs) could offer a solution.

Exploring new therapies for Type 1 Diabetes: the role of MST1 inhibition in the beta-cell and the immune system

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Lei Ding (Fachbereich 02)

Type 1 diabetes (T1D) is characterized by autoimmune infiltration and destruction of insulin-producing beta-cells, which leads to hyperglycemia and severe complications. Hyperactivation of Mammalian Sterile 20-like kinase (MST) 1 leads to destruction and dysfunction of beta-cells and is responsible for the acceleration of diabetes progression. Thus, our aim is to explore MST1 inhibitor as a potential therapy for T1D, focusing on its effect in the beta-cells and immune system.

Molecular Simulations to gain Insights in Mixtures containing Ionic Liquids

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Daniela Kerlé (Fachbereich 04)

This project aims at transforming the understanding of mixtures with Ionic Liquids, which are liquid salts, with the help of classical molecular dynamics as well as Monte Carlo simulation techniques. Besides dynamic and thermodynamic properties the vapor-liquid and liquid-liquid equilibria will be studied. This lays the basics for developing more efficient processes, e.g. extraction processes or refrigerator cycles, which will help to save energy and as a consequence aids environment protection.

Lipid partitioning and protein binding of various ionic liquids- Estimating the bioaccumulation potential of ions using in vitro methods

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Joanna Maszkowska (Fachbereich 04)

Bioaccumulation is of highest concern for environmental risk assessment of chemicals, due to far-reaching hazards to wildlife and human health. However, the bioaccumulation experiments are time-consuming, expensive, and due to ethical concerns not feasible for large sets of chemicals. Therefore the aim of the proposed project is to understand the interactions of organic ions with in vitro biological systems (blood proteins, lipids) and their consequences in terms of bioaccumulation.

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Ontology-Based Access to Temporal and Spatial Data

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Víctor Didier Gutiérrez Basulto (Fachbereich 03)

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

High order Godunov scheme for shallow water equations: Applications to tsunami modelling

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ee Han (Fachbereich 03)

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

M8 Independent Postdoctoral Positions

Alle anzeigen / Alle verbergen

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Entwicklung einer qualitätsorientierten, kosteffektiven und robusten Testumgebung für Nanometer-Schaltkreise basierend auf formalen Methoden zur Sicherstellung der Korrektheit zukünftiger Generationen von Computerchips

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr.-Ing. Stephan Eggersglüß (Fachbereich 03)

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Flugzeugbasierte Spurengaskartierung der Troposphäre mit räumlich hochaufgelösten DOAS Messungen – sub-Satellitenpixel Variabilität und Modellierung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Anja Schönhardt (Fachbereich 01)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Komplexe Oxide für post-CMOS-Elektronik und Sensorik

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jon-Olaf Krisponeit (Fachbereich 01)

Im Projekt „Komplexe Oxide für post-CMOS-Elektronik und Sensorik“ werden hochkorrelierte Materialsysteme, Vanadiumdioxid- und Manganat-Dünnschichten, unter Einfluss von Temperatur und äußeren Feldern sowie in Multilagen untersucht. Dabei kommen hochauflösende Abbildungsverfahren zur strukturellen und elektronischen Charakterisierung zum Einsatz, um auf der Nano- bis Mikrometerskala phasenseparierte Zustände und die individuellen Charakteristika der konkurrierenden Phasen zu untersuchen.

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

M9 Professorinnen-Programm

Alle anzeigen / Alle verbergen

Computational Data Analysis

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Emily King (Fachbereich 03)

Emily J. King forscht und lehrt seit April 2014 als Juniorprofessorin für Computational Data Analysis im Fachbereich Mathematik und Informatik. Diese Professur wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative eingerichtet. Schwerpunkt dieser Professur sind zwei Brückenprojekte: In einem Projekt wird Emily King zusammen mit Professorin Eva-Maria Feichtner vom Institut für Algebra, Geometrie, Topologie und deren Anwendungen (ALTA) die Kreuzung von Frame-Theorie und algebraischer Geometrie untersuchen. Gleichzeitig wird sie mit dem Institut für Umweltphysik (IUP) kooperieren, um neue mathematische Methoden für atmosphärische Fernerkundung zu entwickeln. In Dallas geboren, absolvierte Emily King ihr Studium der Mathematik an der Texas University. Anschließend promovierte sie an der University of Maryland über “Wavelet and Frame Theory: Frame Bound Gaps, Generalized Shearlets, Grassmannian Fusion Frames, and p-adic Wavelets". Vor ihrem Wechsel nach Bremen forschte sie als Humboldt-Stipendiatin an den Universitäten Bonn, Osnabrück und der TU Berlin. Zur Website

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Didaktik der Mathematik

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Maike Vollstedt (Fachbereich 03)

Kognitive Systeme

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Tanja Schultz (Fachbereich 03)

Kommunikationsnetze

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Anna Förster (Fachbereich 01)