Projekte & Verbünde im Rahmen des Zukunftskonzepts

Aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder

M1 Neue Governance

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Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015

M2 Brücken-Professuren

Alle anzeigen / Alle verbergen

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015

M3 Kooperative Nachwuchsgruppen

Alle anzeigen / Alle verbergen

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015

M4 Explorationsprojekte

Alle anzeigen / Alle verbergen

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015

M5 Creative Units

Alle anzeigen / Alle verbergen

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015

M6 Zukunfts-Fonds

Alle anzeigen / Alle verbergen

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015

M7 Promotionszentrum Plus

Doc-Netzwerke

Alle anzeigen / Alle verbergen

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015

M8 Early Career Postdoctoral Positions

Alle anzeigen / Alle verbergen

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015

M8 Independent Postdoctoral Positions

Alle anzeigen / Alle verbergen

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015

M9 Professorinnen-Programm

Alle anzeigen / Alle verbergen

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen

2016 Fokusprojekte

Dr. phil. Eva Anslinger/Fachbereich 8: Sozialwissenschaften

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur

2015 Fokusprojekte

Dr. Karen Struve/Fachbereich 10: Romanistik

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How Does Change Happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation (FaBiT)

Prof. Dr. Sabine Doff, Prof. Dr. Andreas Grünewald, Bàrbara Roviró (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften), Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Fachbereich 3 – Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, Prof. Dr. Maria Peters (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften)

Die Creative Unit untersucht die zentralen Fragen: Wie muss sich Lehren und Lernen im Kontext starker Umbrüche des Bildungssystems und bei einer hohen Diversität der Lernenden verändern und wie finden diese Veränderungen statt? Welche Interventionen – d.h. Lernarrangements/Designs – können Veränderungsprozesse initiieren und befördern? Was unterstützt und was behindert Wandel? Mit diesen Fragen zur Erforschung und Gestaltung von Wandel wird eine lernprozessorientierte, interdisziplinäre fachdidaktische Perspektive auf Schule und Unterricht entwickelt. In sechs fachdidaktischen Teilprojekten werden mit dem methodologischen Ansatz Design-Based Research empirische Untersuchungen auf der Mikroebene (des Klassenzimmers) bzw. Nanoebene (des/der individuellen Lernenden) durchgeführt. Diese fachdidaktische Designentwicklung führt in den beteiligten Projekten zu zwei Produkten, einem schrittweise an die Rahmenbedingungen adaptierten Lehr-Lern-Arrangement einerseits und andererseits zu einer Theorie der untersuchten Lehr-Lern-Prozesse eben dieses Arrangements. Schulisch-organisatorische Rahmenbedingungen und durch schulische Reformprozesse veränderte institutionelle Bedingungen werden in diesem Prozess mitberücksichtigt. Generiert werden Erkenntnisse darüber, wie Veränderungsprozesse des Lehrens und Lernens verlaufen. Es entsteht evidenzbasiertes Wissen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, das gleichermaßen steuerungsrelevante Hinweise für die Weiterentwicklung der (Bremer) Schulreform und der (universitären) Lehrerbildung geben kann. Mehr

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Prof. Dr. Christoph Ulrich Schmid/Fachbereich 6: Rechtswissenschaft)

Workforce Skill Formation and Innovation at the Shop-Floor Level in China

2014 Explorationsprojekte

Prof. Dr. Michael Gessler/Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa

2016 Reinhart-Koselleck-Projekt

Prof. Dr. Herbert Obinger

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Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne

Prof. Dr. Cordula Nolte, Prof. Dr. Uta Halle (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), PD Dr. Sonja Kerth (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Arbeitsgruppe „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Verbund zu erarbeiten. Die Creative Unit untersucht Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung anhand der Leitfrage, inwieweit „Behinderung” bzw. „Beeinträchtigung” Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung in vormodernen Gesellschaften bildeten. Wie auch die Schreibweise „Dis/ability” in Anlehnung an Anne Waldschmidt und andere signalisiert, steht dabei die gemeinsame Analyse von „Behinderung” und „Nichtbehinderung” im Mittelpunkt. Im Unterschied zur Kategorie Gender, die in der historischen Erforschung aller Epochen mittlerweile selbstverständlich geworden ist, gilt Dis/ability immer noch als ein spezifisch modernes Phänomen. Im Rahmen der Creative Unit soll Dis/ability History hingegen als Element einer umfassenden Sozial- und Kulturgeschichte des Körperlichen verstanden werden, die mit der Frage danach, inwiefern Gesellschaft im Bereich des Körperlichen „stattfindet”, das gesellschaftliche und kulturelle Ganze zu erfassen sucht. Dis/ability wird dabei als eine neue, grundlegende Analysekategorie historischer Forschungen auch für die Vormoderne nutzbar gemacht. Mehr

Vorabend und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Jan van de Kamp (Fachbereich 09)

1522 wird in Bremen zum ersten Mal evangelisch gepredigt, und zwar durch Heinrich von Zütphen. Der Erzbischof und die Geistlichen protestieren, aber der Rat stellt sich mehr und mehr auf Seiten der neuen Lehre. 

Wie kam die Reformation zustande? Vorher gab es schon Klagen über die vielen Mängel der Geistlichen. Der Erzbischof galt als "der Verschwender". 

Wiederspiegeln diese Klagen eine Krise der Kirche? Oder wurde diese erst im Nachhinein von Anhängern der neuen Lehre konstruiert und instrumentalisiert? Wurde der Rat durch politische Motive getrieben? 

Diese Fragen versuche ich anhand des "Denkbuches" (1490-1525), einer Mischung aus Amtsbuch und Chronik des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren der Ältere, zu beantworten. Dabei wird die Reformation Bremens in der Reformationsgeschichte Nordwesteuropas eingebunden.

Kommunikative Figurationen

Prof. Dr. Andreas Hepp, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Prof. Dr. Friedrich Krotz, Prof. Dr. Inge Marszolek, Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Fachbereich 9 - Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Fachbereich 3 - Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Uwe Schimank, Dr. Ute Volkmann (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Karsten D. Wolf (Fachbereich 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Für heutige Lebenswelten ist Medienkommunikation grundlegend: Arbeit, Freizeit, Sozialisation, politische Öffentlichkeit, zivilgesellschaftliches Engagement usw. rekurrieren auf verschiedene Arten von medienvermittelter Kommunikation. Aber auch historisch können wir uns den modernen europäischen Staat der Neuzeit jenseits von Druckmedien nicht vorstellen. In diesem Sinne leben wir in mediatisierten Gesellschaften und Kulturen. Ziel des Forschungsverbunds der Universitäten Bremen und Hamburg ist es zu untersuchen, durch welche „kommunikativen Figurationen“ sich mediatisierte Gesellschaften und Kulturen in Europa auszeichnen und wie sich diese „kommunikativen Figurationen“ gegenwärtig wie auch historisch wandeln. Welche Herausforderungen bestehen hierdurch für die einzelnen Menschen, aber auch verschiedene Organisationen, Kulturen und Gesellschaften? Mehr

A description of Michif verb derivation and morphological productivity

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Maria Mazzoli

This research project will contribute to the description and documentation of Michif, a Cree-French mixed language spoken in sparse communities in Canada and the US. Michif is seriously endangered. Notwithstanding the unique mixed make-up and the level of endangerment, Michif is under-described and still lacks a published grammar. Its description is especially deficient in the morphological domain in which Michif presents a great complexity. In most contact languages morphology gets reduced. Furthermore, due to its limited salience, the study of morphology is often neglected in studies of language contact. Consequently, the description of Michif morphology is a goal for both the field of language description and documentation and the field of contact linguistics.
The goals of the project are the following: (a) to describe the Michif derivational verbal morphology by creating a list and database of Michif derivational verbal suffixes (medials and finals) and testing the distribution and the productivity of each of them, and (b) to document and revitalize the language in cooperation with the Metis community.
This will add to our understanding about productivity in language and how Cree derivation processes have been transformed in the creation of a new language. The project will combine description and documentation with an effort towards the revitalization of the language. Metis students will work as research assistants. They will offer and gain knowledge of the language while working with the researcher and the Metis Elders, the last native speakers of Michif.
 
Hosting faculty: 10 – Linguistics and Literary Studies; Prof. Dr. Eeva Sippola

Duration: 01/2016-12/2017

Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel

2010 DFG-Schwerpunkt (SPP 1505)

Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Krotz, Universität Bremen

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Audio History. Zur Produktion von Geschichte durch Filmton und Filmsound

2013 Explorationsporjekte zu neuen Themen

Prof. Dr. Winfried Pauleit (Fachbereich 09)

Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten

Prof. Dr. Thomas Stolz, Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Creative Unit erschließt, ordnet, dokumentiert und evaluiert in sprachwissenschaftlicher Perspektive das Beziehungsgeflecht zwischen Kolonialismus und Sprache(n) mit Fokus auf den deutschen Kolonialismus der Zeit von 1884 bis 1919. Hierzu sollen ein elektronisches Korpus zum kolonialen Diskurs erstellt, bibliographisch inventarisiert und zeitgeschichtlich kommentiert, bisher unveröffentlichte Archivalien dokumentiert und elektronisch publiziert, fach- und zeitgeschichtliche Profile der kolonialzeitlichen Sprachforscher erstellt und vergleichende Pilotstudien zu ähnlichen Fällen unternommen werden. Die Creative Unit bildet somit die Grundlage eines innovativen internationalen und interdisziplinären Forschungsprogramms linguistischer Prägung, das ein bisher vernachlässigtes Wissensgebiet für künftige Forschergenerationen eröffnet. Sie leistet einen substanziellen Beitrag zur Aufarbeitung (zunächst) des (deutschen) Kolonialismus, indem sie ihre Datenbestände und Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern ebenso für die interessierte Öffentlichkeit speziell in den ehemaligen Kolonialgebieten zugänglich macht. Sie führt verschiedene Forschungstraditionen, methodologische und theoretische Grundüberzeugungen aus den Sprachwissenschaften zusammen und erlaubt somit die Betrachtung des Themenkomplexes Kolonialismus und Sprache dem Gegenstand angemessen aus vielen Blickwinkeln. Mehr

Kontaktinduzierter Sprachwandel im Portugiesischen: Der indische Einfluss

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Uta Tabea Salzmann (Prof. Dr. Carolin Patzelt, Fachbereich 10: Romanistik)

Aegean port networks of the Roman to Byzantine periods

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Alkiviadis Ginalis

This research programme presents a first archaeological and historical introduction to the study of ports, harbours and other coastal installations in the Aegean from the Roman to the Byzantine periods. For this first step into a terra incognita, particularly central Greece with Thessaly, Boeotia and Euboea forms the main area of investigation in order to gain equal information for the Roman Imperial and Byzantine periods, but also to compare independent regional and imperial central influences. Taking into account environmental conditions, such as natural, economic, social and political developments, data will be collected via 2 fieldworks studying the coastlines of Greece.

But why the coast? Harbour sites functioned as economic hubs, cultural and social meeting points as well as the main gate for communication and economic exchange since Antiquity – just like the internet nowadays. Consequently, the study of such intermediate sites between land and underwater archaeology play a major role for maritime connectivity, providing a rich new resource with which to understand the cross-cultural dynamics of the Aegean. The study of a combination of major port sites, smaller harbours and private coastal villa estates and agricultural, as well as monastic units of the Aegean Sea establishes very informative port networks, which allow a new overall picture of the periods of transition from Antiquity to the early Middle Ages and consequently present a different approach to European history, archaeology and architecture.

Consequently, this detailed research on the evidence for ports, harbours and other coastal installations, as well as associated shipwreck and other maritime sites will lead to a monograph, forming the first basic literature on the historical developments of harbour architecture and the diachronic interconnectivity of Aegean port networks from the Roman Imperial period to the end of the Byzantine era.

Hosting faculty: 08 – History; Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Duration: 10/2015-09/2017

Submerged Nationalism? Literary and Cultural Topographies of Sri Lanka’s Conflict

2015 Early Career Postdoctoral Positions

Birte Heidemann-Malreddy (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Soziologische Analysen atypischer Kombinationen von Erwerbstätigkeit und Altersrenten

2010 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Dr. Simone Scherger

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Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie

Prof. Dr. Betina Hollstein (Fachbereich 8)

Betina Hollstein ist seit dem 1. April 2014 Professorin für Soziologie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. Im Rahmen einer in der Exzellenzinitiative eingeworbenen Brückenprofessur ist sie zuständig für die interdisziplinäre Vernetzung des Profilbereichs Sozialwissenschaften sowie für Kooperationen mit der Uni Oldenburg. Betina Hollstein bringt vielfältige Erfahrungen aus Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland mit. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin war sie an der LMU München, der Universität Mannheim und der HU Berlin tätig. Gastaufenthalte führten sie nach Harvard, Yale, Wien und Manchester. Zuletzt hatte sie eine Professur für Mikrosoziologie an der Universität Hamburg inne. Ihre Schwerpunkte sind die Soziologie des Lebenslaufs, soziale Netzwerke und soziale Ungleichheit. Zur Stärkung des Profilbereichs wird die Brückenprofessur insbesondere Lectures und internationale Workshops zu Mixed-Methods, Methoden der Netzwerkanalyse und komparativen Methoden koordinieren. Mehr

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse

Prof. Dr. Tanja Thomas (Fachbereich 9)
bis September 2014

Tanja Thomas ist seit September 2013 Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse im Fachbereich Kulturwissenschaften. Sie ist insbesondere eine Verstärkung für das  Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und das Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM). Seit 2004 war Tanja Thomas als Juniorprofessorin, später als Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur - zuletzt als Leiterin des gleichnamigen Instituts - an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Ziel ihrer qualitativ angelegten Studien ist die Durchdringung von Prozessen des Medienwandels und die Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien. In jüngeren Arbeiten diskutiert Tanja Thomas das Konzept des Kritischen Kosmopolitismus für die Medienkulturforschung. Sie hat bereits vielfältige Beiträge in den Bereichen Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien und -analysen, Cultural Studies und Gender Media Studies veröffentlicht.

Prof. Dr. Christine Lohmeier (Fachbereich 9)
seit Oktober 2014

Christine Lohmeier hat im Wintersemester 2015 den Ruf auf die Professur Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Kulturanalyse angenommen. Zuvor hatte sie die Professur für zwei Semester vertreten. Christine Lohmeier kommt nach zahlreichen internationalen und nationalen Stationen an die Universität Bremen. Ursprünglich aus Westfalen zog es sie für das Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an die Universität Passau. Es folgte ein Masterabschluss in Media Research an der Universität Stirling in Schottland und die Promotion an der Universität Glasgow (Schottland). Christine Lohmeier lehrte anschließend an der Universität Rotterdam (Niederlande), bevor sie drei Jahre als Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU in München tätig war. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale und Transkulturelle Kommunikation, Erinnerungskulturen und digitale Praktiken. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die innovative Weiterentwicklung qualitativer Methoden. Mehr

BIGSSS - Bremen International Graduate School of Social Sciences

2008 Graduiertenschule (GSC 263)

Universität Bremen und Jacobs University Bremen gGmbH

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Monstrous Medicine - Obstetrics in Literature and Culture of the Long Eighteenth Century

2016 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Jennifer Henke (Prof. Dr. Norbert Schaffeld/Fachbereich 10: Anglistik)

Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

Prof. Dr. Thomas Friemel (Fachbereich 9)
bis September 2016

Im September 2013 trat Thomas N. Friemel die neu geschaffene Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und am Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) im Fachbereich Kulturwissenschaften an. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse auf kommunikations- und medienwissenschaftliche Fragestellungen und die damit einhergehenden theoretischen und methodischen Innovationen. Im Zentrum stehen dabei Phänomene wie Social TV, Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich und Dynamiken von politischen Diskursen. Der gebürtige Schweizer hat 2008 am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich mit einer Arbeit zu „Mediennutzung im sozialen Kontext“ promoviert und war danach unter anderem als Visiting Scholar an der Annenberg School for Communication an der University of Pennsylvania (Philadelphia) sowie an der Renmin University in Peking tätig. Von 2011 bis 2012 hat er die Professur für öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg vertreten.

Class Consciousness in Nigerian Literature and the Performing Arts: Gender, Sexuality and Politics, 1914- 2014

2015 Eigene Projekte für Postdocs

PhD Olorunshola  Adenekan (Prof. Dr. Kerstin Knopf/Fachbereich 10: Anglistik)

Durchsetzung der geistigen Eigentumsrechte in China und der EU/Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung und Perspektiven über die weitere Entwicklung

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Chenguo Zhang (Fachbereich 06)

Von der internationalen Politik zum globalen Regieren: Der Wandel der Governance-Norm

2010 Emmy-Nother-Nachwuchsgruppe

Prof. Dr. Klaus Dingwerth

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Kommunikations- und Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienwandel

Professorinnen-Programm

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Fachbereich 09)

Stefanie Averbeck-Lietz ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften. 2000 promovierte sie an der Uni Münster; 2008 habilitierte sie mit einer Studie zur Entwicklung der französischen Kommunikationstheorien an der Uni Leipzig.
Nach Berufstätigkeiten im Journalismus, einem Postdoc an der Universität Paris und der Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin an der Uni Leipzig war sie zuletzt dort als Hochschuldozentin tätig. Sie nahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich und Münster sowie Lehraufträge in Weimar und Fribourg wahr.
Zu ihren Schwerpunkten gehören der Wandel von Kommunikations- und Medienethik in digitalen und transkulturellen Gesellschaften, die Ideengeschichte der Kommunikations- und Medientheorie im internationalen Vergleich sowie die entsprechende Methodenentwicklung. Gemeinsam mit Professor Hartmut Wessler (Uni Mannheim) leitet sie die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Zur Website

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt ČSSR

Prof. Dr. Martina Winkler (Fachbereich 8)

Martina Winkler ist seit dem 1. Oktober 2013 Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte im Fachbereich Sozialwissenschaften. In Berlin geboren, absolvierte sie dort auch ihr Studium der Geschichte, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Rechtswissenschaften. Nach der Promotion in Leipzig führten weitere Stationen sie über Stanford, Moskau, Münster und das mittelenglische Loughborough nach Bremen. Zu ihren Forschungsbereichen gehört neben der tschechischen und slowakischen Zeitgeschichte auch die Geschichte Russlands im 18. und 19. Jahrhundert. Thematisch hat sie bisher geforscht und publiziert zu Fragen nationaler Diskurse, Eigentumsgeschichte und Territorialisierung sowie zur Geschichte der Schifffahrt und der Meere. In Bremen will Martina Winkler die Forschung zur Geschichte insbesondere der sozialistischen Tschechoslowakei stärken. Im Zentrum stehen dabei kulturhistorische Problemstellungen, welche das Leben in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Perspektive der Dynamik von Konsens und Dissens beleuchten. Zur Website

Die transnationale Entstehung einer gesunden Nation: Gesundheit und Sozialstaat in Uruguay (1870-1940)

2015 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Teresa Huhle (Prof. Dr. Delia González de Reufels/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Romanisierung und Verbrüderung. Religiöse und berufliche Organisation im Imperium Romanum

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Benedikt Eckhardt (Prof. Dr. Tassilo Schmitt/Fachbereich 8: Geschichtswissenschaft)

Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Polen

Prof. Dr. Magdalena Waligorska (Fachbereich 8)

Magdalena Waligórska ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert im Institut für Geschichtswissenschaft am Fachbereich Sozialwissenschaften. Sie vertritt dort den Schwerpunkt Polen und das Forschungsgebiet jüdische Geschichte und Kultur. Als gebürtige Polin kam sie von der Universität Krakau über die schwedische Dalarna Universität an das European University Institute in Florenz, wo sie über Klezmer-Musik promovierte. Anschließend wechselte sie als Humboldt-Stipendiatin an die FU Berlin bevor sie den Ruf nach Bremen erhielt. Als interdisziplinäre Grenzgängerin zwischen Kulturwissenschaften, Soziologie und Kulturgeschichte beschäftigt sie sich sowohl mit der Erinnerung an den Holocaust und mit Antisemitismus als auch mit popkulturellen Forschungsgegenständen wie Klezmer, Kriminalromane oder Geister. Ihr erstes Buch "Klezmer's Afterlife: An Ethnography of the Jewish Music Revival in Poland and Germany" ist vor kurzem bei Oxford University Press erschienen. Zur Website

Lexiko-grammatische Variation in wissenschaftlichen Texten fortgeschrittener LernerInnen

2013 Fokusprojekte

Prof. Dr. Marcus Callies (Fachbereich 10)

INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

2009 Internationales DFG-Graduiertenkolleg (GRK 1598)

Universität Bremen und University of Wakaito (Neuseeland)
Sprecherin: Prof. Dr. Katrin Huhn, Universität Bremen

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Gewinner der Globalisierung? Zur Entstehung einer transnationalen fachlichen Elite in Europa‏

Dr. Céline Teney (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZeS / ZenTra)

In den letzten Jahren hat die EU-Binnenmigration einen enormen Aufschwung erlebt. Die schwere Wirtschaftskrise, unter der insbesondere zahlreiche südeuropäische Länder leiden, hat dazu geführt, dass vor allem hochgebildete junge Erwachsene aus diesen Ländern massiv in westeuropäische Länder eingewandert sind, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Ob diese räumliche Mobilität mit einer aufwärtsgerichteten sozialen Mobilität einhergeht bleibt eine offene Frage und wird die zentrale Forschungsfrage des Projekts bilden. Diese Forschungsfrage wird anhand der sozialen Mobilitätsmuster von aus südeuropäischen Ländern stammenden Juristen, Ärzten und Ingenieuren in Deutschland untersucht. Mehr

Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten

Dr. Sebastian Botzem (Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften / ZenTra)

Die Forschungsgruppe "Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten" untersucht die Herausbildung einer sozialen und politischen Ordnung jenseits von Nationalstaaten. Sie analysiert institutionelle Regeln, ideelle Grundlagen und grenzüberschreitende Beziehungen von Individuen und Organisationen auf dem Feld des globalen Finanzwesens. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten der Gruppe stehen Fragen nach der Entstehung verbindlicher Entscheidungszusammenhänge im transnationalen Raum. Zu den Prozessen der Ordnungsbildung gehören sowohl die Institutionalisierung transnationaler Regeln wie auch Opposition und Widerstand gegen sie. Besondere Beachtung soll dabei privaten/privatwirtschaftlichen Akteuren sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren/sozialen Bewegungen auf dem Feld des Finanzwesens zuteilwerden, deren Aktivitäten historisch und vergleichend untersucht werden sollen. Mehr

Erklärungskompetenz von Physiklehrkräften

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Christoph Kulgemeyer (Fachbereich 01)

Shapeshifting texts: keeping track of electronic literature

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

How do we read a dynamic and shapeshifting surface that demands rapid shifts of attention and multiple reading strategies? Meaning, even when considered as arbitrarily related to form, has been studied as if it was inscribed in a stable and neutral surface. However, digital texts are, from the computer processor to the screen, ever-changing artifacts. Besides that, a digital text can assume the contours of a movie, a game or the pages of a book. Shapeshifting is the ability of a creature to change its form. While reading a mutating text, the reader's attention and approach also shifts. In order to address these texts, one needs to take into account digital materiality, multimodality and the cognitive and physical tasks performed by the reader. The way meaning emerges is a key element in this research project. The term "shapeshifting" will be applied to the production and reception of meaning, which is constantly being deferred or delayed in digital transient texts. Likewise, electronic literature can be described as a rapid changing field. Digital media invite experimentation, and thus allow the creation of new types of texts. However, because they often emerge in response to new technology, digital works are being permanently subjected to obsolescence or dispersal across the web. There are several institutions, as for example ELO (Electronic Literature Organization) and ELMCIP (Electronic Literature as a Model of Creativity and Innovation in Practice), working to find new ways to deal with electronic literature’s constant metamorphosis. By using the concept of "shapeshifting", I will track several turning points in the history of electronic literature and propose a general perspective from which to view such field.

Dr. Daniela Côrtes Maduro

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. John A. Bateman

Duration: 10/2015-10/2017

Postcolonial Literary and Cultural Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Kerstin Knopf (Fachbereich 10)

Knowing the Seas as Naturecultures: Understanding the role of collaboration, experiment and reflexivity in interdisciplinary marine research and in knowledge practices and material politics with regard to ocean plastics

Prof. Dr. Michi Knecht/Fachbereich 9: Kulturwissenschaften

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Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne

Prof. Dr. Elisabeth Lienert/Fachbereich 10: Germanistik

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Konsumkritisches Medienhandeln

2014 Eigene Projekte für Postdocs

Sigrid Kannengießer (Fachbereich 09)

Die spanische Black Diaspora: Afro-spanische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Julia Borst (Fachbereich 10)

Zeitlich-räumliche Charakterisierung der neuronalen Verarbeitung des Flankerkonflikts unter endogener Aufmerksamkeitsausrichtung und kontext-spezifischem Kongruenz-Effekt

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Dr. Daniela Galashan (Fachbereich 11)

Es soll erforscht werden, ob Situationen mit konkurrierenden Reizen schneller und fehlerfreier gelöst werden können durch gezielte willentliche Aufmerksamkeitslenkung und zusätzlich durch einen nicht bewusst wahrgenommenen kontext-spezifischen Kongruenz-Effekt. Dies wird in einer Studie für die räumliche und in einer zweiten Studie für die eigenschaftsbasierte Aufmerksamkeitsausrichtung untersucht, um anschließend ermitteln zu können, ob es einen gemeinsamen Mechanismus gibt oder ob die Anpassung der neuronalen Verarbeitung für beide Arten der Aufmerksamkeit unterschiedlich erfolgt. Es werden gesunde Versuchspersonen sowohl im EEG als auch im MRT gemessen und die gewonnenen Daten werden mittels Quellenanalyse miteinander verknüpft, um von den Vorteilen beider komplementären Methoden (guter zeitlicher Auflösung der EEG-Daten, gute räumliche Auflösung der MRT-Daten) zu profitieren.

Fetishism and negativity in Jean-Jacques Rousseau's social and political theory

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Contrary to the prevailing line of interpretation, I contend that there is a distinctive dialectical and materialistic element in Rousseau's social and political work that has been neglected by his scholars. I hold that it is precisely this neglected dialectical element in Rousseau's philosophy that allows his work to be interpreted as providing a framework for the creation of a wholly new model of human civilization.

My interpretation posits a very clear connection between Rousseau's social and political theory and the line of analysis that is encountered in the philosophy of the first generation of the Frankfurt School and its elaboration by Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, and Herbert Marcuse. The core concepts of this analysis are negativity, non-identity thinking, and dialectics as a relation between content and form. In my view, Rousseau's theory contains a very similar line of critique. Moreover, I contend that while the origins of critical theory have been attributed to the philosophy of the Enlightenment, particularly that of Kant and Hegel, its connection to Rousseau's philosophy, which I maintain is clearly evident, has been overlooked.

Dr. Georgios Moraitis

Hosting faculty: 08 – Social Sciences – Institute for International and Intercultural Studies (InIIS); Prof. Dr. Martin Nonhoff

Duration: 10/2015-10/2017

Healthcare reforms and state desertion in East Central Europe. Privatizing healthcare, privatizing risks

2013 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Monika-Ewa Kaminska-Visser (Fachbereich 08)

Das Projekt plant eine vergleichende Analyse von Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, mögliche Auslöser für eine steigende Tendenz zur Risikoprivatisierungen in den Gesundheitssystemen Mittel- und Osteuropas zu identifizieren, unterschiedliches Staatsverhalten, bzw. den Rückzug des Staates, in der Region zu erklären sowie verschiedene Arten institutionellen Wandels zu untersuchen (radikal oder inkrementell). Die sozialen Auswirkungen von Gesundheitsreformen werden aus Blickwinkeln der Patienten und Pflegekräfte betrachtet sowie durch eine Analyse der Stratifizierungseffekte von Rekommodifizierung und Privatisierung auf die entsprechenden Gesundheitssysteme untersucht. Abschließend werden die Gesundheitssysteme acht post-kommunistischer Länder in Modelle der politischen Ökonomie eingebettet: Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Slowenien und Slowakei. Die Studie erfasst fünfundzwanzig Jahre post-kommunistischer Umgestaltung (1989-2014). Angewandt wird ein synthetischer Analyserahmen, der qualitative und quantitative Datenanalysen kombiniert und in dem neoinstitutionelle Ansätze mit einer Analyse innerstaatlicher agency und externen Einflüssen verknüpft werden.

Postcolonial Language Studies

Zukunfts-Fonds

Prof. Dr. Eeva Sippola (Fachbereich 10)

Klimawandel und Mobilität - Rechtliche Diskurse und neue Strategien für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Silja Klepp (Fachbereich 08)

Theorie eines Vertragsmanagements im Völkerrecht

2012 - 2017 Independent Postdoctoral Positions

Dr. Till Markus (Fachbereich 06)

Der Aufstieg der humanitären Hilfe: Geschichte und Konjunkturen transnationaler Sozialpolitik

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Kai Koddenbrock (Fachbereich 08)

Sprachliche Praktiken paradoxer Anerkennung von Person und Ding im deutschen Kolonialismus

2014 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Philipp Dreesen (Prof. Dr. Ingo H. Warnke/Fachbereich 10: Germanistik)

Creativity in children's musical compositions: a microgenetic approach

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Elisa Kupers (Fachbereich 09)

Erforschung von Politikdiffusion in Gesundheitssystemen am Beispiel von Policy Learning in Managed Care

2013 Eigene Projekte für Postdocs

Mirella Cacace (Fachbereich 11)

Lateinamerikanische Filmmusicals: Im Spannungsfeld transnationaler Zirkulation von Medienflüssen und nationaler Identitätskonstruktionen

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Peter W. Schulze (Fachbereich 10)

The politics of (un)knowing: Anonymity and the transformation of kinship in adoption reunions in Greece

2015 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Eirini Papadaki

The project focuses on adoption reunions in order to examine changes and transformations of regimes of anonymity in Greece. The politics of knowing or not knowing information about genetic connections constitutes a cultural terrain where people negotiate their hidden and fragmented pasts, their memories and their practices about ways of belonging into their world. Ethnographically will be explored the changing practices and discourses (legal, bureaucratic, ethical) about secrecy and identifyability in order to provide insight on the changing regimes of anonymity in the field of kinship. Through the collection of life stories, the study of the transformation of family and cultural scripts, as well as the documentation of changing structures and regulations, the project will contribute to the ongoing anthropological discourse about kinship, the political aspect of kinship in social life and more general will contribute theoretically to the study of the transformations of intimate life.

Hosting faculty: 09 - Anthropology and Cultural Research; Prof. Michi Knecht

Duration: 10/2015-09/2017

Compiling a Canon: The Case of 'Floire et Blancheflor'

2013 Brückenstellen in die Postdoc-Phase

Miriam Anna Muth (Fachbereich 10)

Perturbatory Narration/La narración perturbadora

Prof. Dr. Sabine Schlickers (Fachbereich 10)

Mittels narratologischer, fiktionstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Ansätze werden spezifische transmediale Erzählverfahren untersucht, die verstörende Effekte auslösen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Die Untersuchung geht von der Beobachtung aus, dass verstörende Texte eine komplexe Kombination bestimmter Erzählverfahren aufweisen, die bislang nur gesondert modelliert worden sind. Diese verstörenden, ludischen Verfahren umfassen die paradoxale Erzählung (Metalepsen, die aporetische mise en abyme, Möbiusschleifen, narrative Kurzschlüsse etc.), das unzuverlässige Erzählen, bestimmte Formen des metafiktionalen und autoreflexiven Erzählens sowie die phantastische Erzählung und werden unter dem neuen Oberbegriff "Perturbatory Narration" subsumiert. 

Macht, Verteilung und Fairness in kollektiven Entscheidungen

2012 Eigene Projekte für Postdocs

Nicola Friederike Maaser (Fachbereich 07)

Transforming noise action planning into an instrument formore health equity - an evaluation programme at the crossroads of public health and planning

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Natalie Riedel (Fachbereich 11)

Interventions in the field of urban environmental planning can account for socio-spatial health disparities. Yet, planning practice lacks evaluation concepts showing how to transform determinants of health inequities. In the context of current noise action planning (EU Environmental Noise Directive), this project aims at designing such an evaluation programme that, for the first time, integrates the individual and institutional level from a joint planning and public health perspective.

Seinlassen. Figuren und Dimensionen 'negativer' Performanz

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Alice Lagaay (Fachbereich 09)

Towards an Integrative Theory of Filmic Meaning

2011 Eigene Projekte für Postdocs

Chiao-I Tseng (Fachbereich 10)

Bildprosa 1820-1900

Prof. Dr. Thomas Althaus (Fachbereich 10)

Das Projekt erschließt ein bisher unbeobachtetes Textfeld literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. Jahrhundert. In diesem Zwischenbereich wird mit einem Katalog von Bildbegriffen auf die Ausdifferenzierung des Wissens reagiert. ‚Zeit-, Welt-, Lebensbilder’, ‚Reise- und Kulturbilder’, ‚Charakterbilder‘ und ‚Sittengemälde’‚ ‚Umrisse’, ‚Skizzen und Studien’ erfassen jeweils partiell und vorläufig den Erfahrungszuwachs im Prozess der Moderne. Sie sind der Komplexität und der Dynamik dieser Erfahrung gewidmet. Der Hinweis auf ‚Bilder’ betrifft dabei konkret auch Fragen der Anschaulichkeit und Fasslichkeit des Empirischen in Text/Bild-Relationen, zunächst v.a. in literarischen ‚Genrebildern’, mit der technischen Ermöglichung der Fotografie, dann auch in literarischen ‚Daguerreotypien’. Das Projekt rekonstruiert in Pionierarbeit den verzweigten Textbefund. In zwei Promotionsvorhaben werden Strukturmerkmale und medienästhetische Interferenzen der ‚Bildprosa‘ analysiert.

Gehörlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur

2014 - 2017 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Marion Rana (Fachbereich 12)

Im Vergleich der aktuellen deutsch- mit der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Gehörlosigkeit untersucht dieses Projekt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern, analysiert das Spannungsverhältnis von Inklusion und empowerment sowie literarischer Heroifizierung, Opferstatus und Selbstbestimmtheit behinderter Charaktere in der KJL und beschreibt die unterschiedlichen ästhetischen und narrativen Vermittlungsstrategien.

Suffering and Literature: Literature as a Way of Courage in Late Capitalism

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jordi Cabos

The project investigates the role of literature in encouraging women and men who are suffering the devastating effects of late capitalism to resist. This research seeks to address two claims. In the first place, the experience of meaninglessness, often designated as a source of suffering in late modernity, may be better understood by considering the set of narratives with which women and men explain their relationships with themselves and with the world. These narratives not only determine these relationships, but also influence how reality itself is depicted, encroaching on individuals’ subjectivity. In fact – and this is the project’s second claim – this hermeneutic component that intercedes the relationships between the individual and the world grants literature a crucial value in the face of this meaninglessness. Literature discloses the constrictions produced by these narratives in the individual’s subjectivity; it disputes the knowledge derived from them and provides alternative paths to retell reality. The main aim of this study is to examine how literature arises as a form of resistance against these narratives. It is through the willingness to insert oneself into the world that literature becomes a way of courage: countering the narratives that may constitute individuals’ reality in late capitalism.

Hosting faculty: 10 - Linguistics and Literary Studies; Prof. Gisela Febel

Duration: 10/2014-09/2016

Humanitarian Action and Security in the Middle East

2014 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Sophia Hoffmann

This project investigates the social effects of a large expansion of humanitarian aid in the Middle East region, specifically in Syria, Lebanon and Jordan (also referred to as the ‘Levant’ region). The project will look at this development from the perspective of political science, in particular from the discipline International Relations.

The most recent growth of humanitarian aid in the region began in 2007, as a response to the Iraqi refugee crisis. For example, the UN refugee agency’s (UNHCR’s) Syria budget for 2006 was USD 1.4 million and by 2010 stood at USD 166 million. In 2013, facing a huge crisis as a result of the Syria war, UNHCR requested USD 1.4 billion to run its aid programmes inside Syria, while the region-wide request exceeded 5 billion dollars. 

This massive expansion of humanitarian aid is bringing new, foreign actors to the region, who, in addition to material resources, bring new policies, knowledge, programmes and ideas into the local context. This project focuses on one particular aspect of these changes, and looks at how aid organisations manage security issues, i.e. how they ensure the security of their staff, their operations, and that of the people they deliver aid to. Managing security includes ideas about who and what may present a threat, and very concrete measures to control such threat, for example in the design of refugee camps (fences, compounds, containers), in movement restrictions (curfews, timetables, off-limit areas) and direct control and surveillance of people and spaces.  This project will collect in-depth, empirical information about the security management of aid organisations in the Levant, and analyse how it interacts with and affects the local context.

Hosting faculty: 08 - Social Sciences - Institute for Intercultural and International Studies (InIIS); Prof. Klaus Schlichte

Duration: 10/2014-09/2016

L.I. Breschnew - eine Biographie zur späten Sowjetunion

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Fachbereich 8)

Leonid Breschnew prägte nach Stalin und Chruschtschow entscheidend die Sowjetunion (1964-1982). Qualifizierten Historiker diese Zeit lange als Stagnation ab, gilt sie heute in Russland als "goldenes Zeitalter", auf die sich auch Putin gern bezieht. Die geplante Biographie untersucht Breschnew als Parteiführer, der sich vom Terror und Reformeifer seiner Vorgänger absetzen wollte und seine Führung auf Vertrauen und Familiarität aufbaute. Während er nach außen die Sowjetunion erfolgreich als Supermacht positionierte, scheiterte er im Inneren mit seinem Vorhaben, die Konsumbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.

Evidence-Based Public Health

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi (Fachbereich 11 - Institut für Public Health und Pflegeforschung/BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie)

Evidence-Based Public Health ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung, Implementation und Evaluation von Maßnahmen, welche darauf abzielen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bzw. ausgewählter Gruppen innerhalb einer Bevölkerung zu schützen und zu verbessern. In diesem Projekt werden hierfür insbesondere zwei methodische Zugänge gewählt und miteinander kombiniert. Zum einen das Erstellen von systematischen Übersichtsarbeiten, wie es in der klinischen Medizin schon lange üblich ist; wobei die dort verwandten Methoden auf die Besonderheiten von Public Health Interventionen angepasst werden müssen. Zum anderen ist dies die Quantifizierung der Folgen von Interventionen auf die Gesundheit der Bevölkerung um gerade bei konkurrierenden Maßnahmen eine optimale Entscheidung treffen zu können. Mehr

Disability, Body and Religion. Corporality and Bodily Difference in Late Medieval Canonization and Inquisition Records

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Jenni Kuuliala

The research project studies the representations of the experience of corporality and physical disability in the later medieval Europe (ca. 1200-1500). The main sources for the project are the canonization processes conducted by the papacy to investigate putative saints’ life and miracles, as well as the documents concerning heresies, among them the most important ones being the inquisition records.

The main focus of the project is on the reconstructions of the experiences of a ‘defective’ vs. ‘faultless’ body, and how these conceptions interlinked with ideas of body and pain in religious discourse. Medieval canonization records provide an excellent source material for the (re)constructions of bodily difference, as a major part of miracles done by the saints were healing miracles. Inquisition records, on the other hand, provide a tool for detecting the ways the varying meanings of body in the religious discourse influenced the experience of corporality and, furthermore, how it affected the way different bodies were categorized and defined.

In addition to religious discourse, corporality and the experience of disability are here linked with a person’s life course, which strongly depended on gender, age and socio-economic status, as well as his/her position either as a layperson or as a cleric or a nun. Additionally, as modern sociological studies have proposed that the experience of bodily difference is greatly influenced by interaction with one’s community, the communal nature of the experience of an impaired body will be analysed. 

Hosting faculty: 08 - Social Sciences, Institute of Historical Science; Prof. C. Nolte

Duration: 01/2014-12/2015

Split Possession in the Circum-Baltic area/Linguistics

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Lidia Federica Mazzitelli (Fachbereich 10)

Ethnografie in Anwendung auf das Forschungsfeld einer muslimischen Gemeinschaft: "Salafi-Strömungen" in Deutschland

Prof. Dr. Gritt Klinkhammer (Fachbereich 9)

Das Projekt ermöglicht eine ethnografische Feldforschung innerhalb einer muslimischen Gemeinde, die sich durch ihre Orientierung an den "salaf as-salih" auszeichnet. Angestrebt werden Erkenntnisse über soziale und religiöse Praktiken sowie über den spezifischen islamischen Deutungsrahmen. Die zu erwartenden Ergebnisse des Projektes sind von großem Interesse, da der bisherige Forschungsstand nicht über erfragte und durch die Analyse von Medien rekonstruierte Einstellungsmuster hinausreicht.

Multimodal Production and Reception Online

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Ognyan Seizov (Fachbereich 10)

Postkolonialität und Exil: Deutschsprachige Literatur und kulturelle Differenz in den Amerikas

2013 - 2016 Early Career Postdoctoral Positions

Dr. Linda Maeding (Fachbereich 10)

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

SprecherInnen: Dipl. Päd. Ilka Koppel und Dipl. Päd. Sebastian Wachs

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsmethoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das Netzwerk bietet DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Zur Website

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

2011 - 2015 Doc-Netzwerke

Sprecherinnen: Nina-Kathrin Finnern und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Zur Website

Towards a New Feminist Cinematic Resistance Movement in the Muslim World: Women Filmmakers: Pakistan, Iran, and Afghanistan: A Comparative Study

2013 BREMEN TRAC - COFUND Fellowship program

Dr. Rahat Imran

My interdisciplinary research focuses on a comparative study of the work of independent Muslim feminist women filmmakers from Pakistan, Iran and Afghanistan, who, since the late 1970’s, have shared similar, yet varying, histories of politically motivated Islamization (Pakistan), Islamic Revolution (Iran), and Talibanization (Afghanistan) in their respective countries. As these women filmmakers have revisited their particular histories to present a counter-history of developments and practices, particularly those instigated by fundamentalist forces on the pretext of religion, my study will chart and establish the emergence of a Feminist Cinematic Resistance Movement that can be seen as an anti-fundamentalist ‘cinema for change’--- one that is pioneered by Muslim women from these societies that have a shared history of fundamentalist ideologies, and state imposition of rigid Sharia laws that have particularly targeted women’s rights and freedoms. My work examines the contribution of these Muslim women filmmakers who have boldly defied socio-cultural, political, and religious constraints in some of the most hostile environments and conservative societies, and chosen film as their medium to question various forms of oppression in their respective countries. 

Additionally, my study aims to evaluate the significance of these productions as pedagogical tools for consciousness-raising, cross-cultural communication, and filmic activism to garner support for social change and legal reforms in these countries. 

My interdisciplinary post-doctoral research is part of a book project that bridges film studies, women's/feminist studies, religion/Islam and culture in Muslim societies, history, and cross-cultural communication with a focus on gender and human rights issues, and feminist cinematic activism and resistance by Muslim women filmmakers.

Hosting faculty: 09 - Cultural Studies, Film and media studies, film education, media education; Prof. W. Pauleit

Duration: 10/2013-09/2015