Wirtschaftspsychologie, MSc (in Kooperation mit dem Fachbereich 7)

Wirtschaftspsychologie, MSc

Das Masterstudium Wirtschaftspsychologie besteht seit dem Wintersemester 2009/2010 als viersemestriger Vollzeit-Studiengang mit dem Abschlussgrad „Master of Science“ (M. Sc.).

Die Aufnahme in das Studienprogramm setzt ein abgeschlossenes Bachelorstudium (oder vergleichbares berufsqualifizierendes Erststudium) in einem der folgenden Fächer voraus: Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsingenieurswesen, Wirtschaftspsychologie, Psychologie.

Eine Ausgewogenheit der Studierendengruppe von ca. 50 % Wirtschaftswissenschaftler und ca. 50 % Psychologen wird angestrebt. Bewerben kann sich, wer bis zum Bewerbungsschluss mindestens 130 CP in seinem Erststudium erreicht hat.

Vorausgesetzt werden folgende Fähigkeiten beziehungsweise Interessen an:  

- einer interdisziplinär zusammengesetzten Lerngruppe,

- überfachlicher Qualifikation,

- anwendungsbezogener Methodenausbildung,

- verhaltenswissenschaftlich fundierter Managementlehre,

- selbstorganisiertem Studium.

Das Bremer Curriculum unterscheidet sich von anderen deutschen wirtschaftspsychologischen Masterstudiengängen durch

· die interdisziplinäre Kooperation der Fächer Arbeits-, Organisationspsychologie, Wirtschafts- und Arbeitswissenschaft und

· eine Schwerpunktsetzung auf qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung. Ein hohes Qualifikationsniveau im Bereich quantitativer Methoden (12 CP Statistik/Mathematik) wird daher für die Aufnahme vorausgesetzt.

· ein durch die Studienorganisation im 4. Semester vorgehaltenes Zeitfenster für Studium oder Praktikum im Ausland mit weitgehenden Anerkennungsmöglichkeiten, das vielfältige Möglichkeiten des Auslandsstudiums oder -praktikums erlaubt.

· Internationalisation at Home im Rahmen der internationalen Konferenz "Work, Identity and Globalisation" als Alternative zum Auslandsstudium.

Inhaltlich nimmt der Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie Bezug auf den gegenwärtigen gesellschaftlichen Wandel, der die Voraussetzungen und strukturellen Bedingungen für Unternehmen und Beschäftigte verändert und neue Anforderungen an das berufliche Selbstmanagement und an unternehmerische Initiative stellt.

Der Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie will angesichts dieser tief greifenden Veränderungen der Lebens-, Arbeits- und Organisationsformen seinen Beitrag zur Bewältigung der existierenden und zu erwartenden Problemlagen leisten. Studierenden soll vertiefende Theorie- und Methodenkompetenz vermittelt werden, die sie in die Lage versetzt, für die Forschung als auch für die Praxis Handlungswissen und -kompetenzen zu erwerben, um soziale Systeme ökonomisch erfolgreich, sozial verantwortlich und ökologisch verträglich zu führen.

Der Studiengang bereitet auf die spätere Berufsrolle im Management, in Führung, Personal- und Organisationsentwicklung vor, wie auch für die Aufgaben in der Beratung, der Arbeitsanalyse und -gestaltung. Durch die überfachlichen Kompetenzen sind Absolventen/Absolventinnen hervorragend qualifiziert, um in vielen Branchen und institutionellen Zusammenhängen – im Gesundheitsbereich, ebenso wie in Wirtschaftsunternehmen, in der Verwaltung und im Non-Profit-Bereich – Verantwortung zu übernehmen.

Eine Immatrikulation ist jeweils zum 1. Oktober eines Jahres möglich. Die Aufnahmeordnung finden Sie hier: www.master.uni-bremen.de/nts.php3 Für das Programm fallen keine zusätzlichen Studiengebühren an. Es gilt das Bremische Studienkontengesetz: www.studiengebuehren.uni-bremen.de.

Fragen zum Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie beantwortet das Studienzentrum FB 11, Britta Schowe, Grazer Str. 2, Raum 0170, Tel.: +49 (0)421/218-68506, E-Mail: schowe@uni-bremen.de und s. auch FAQ-Liste