Fokus Berufseinstieg

"Fokus Berufseinstieg" ist das berufsorientierende Mentoring-Programm der Universität Bremen  für:

  • Studierende und AbsolventInnen der Sozial- und Geisteswissenschaften
  • Internationale Studierende und AbsolventInnen aus den MINT-Fächern
  • Frauen in MINT

Der Begriff „Mentor“ stammt aus der griechischen Mythologie, genauer aus Homers Epos "Odyssee". Darin übernimmt die Göttin Athene in Gestalt Mentors die Aufgabe, Telemachos, dem Sohn des Odysseus, beratend und beschützend auf seinem Weg ins Erwachsenenleben beizustehen, als Odysseus in den Krieg zieht.

Auch heute ist der Mentor eine erfahrene Person, die einer unerfahrenen – dem Mentee – mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten beratend zur Seite steht und sie ein Stück des Weges begleitet.

Unsere Mentorinnen und Mentoren sind Führungskräfte aus Wirtschaft, Kultur und Verwaltung und begleiten besonders motivierte BewerberInnen zehn Monate lang in einer eins-zu-eins Tandembeziehung bei der Planung der beruflichen Laufbahn.

Ziele von "Fokus Berufseinstieg"

Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen sind zwar in vielen Berufen erfolgreich tätig, ein klar umrissenes Berufsbild gibt es jedoch nicht. Einerseits schafft dies Möglichkeiten, andererseits auch Verwirrung und Orientierungslosigkeit: Welche Fähigkeiten braucht man, welcher Weg ist der Richtige, wie soll das Ziel aussehen und wie ist es erreichbar? Vor diesen Fragen steht der hochqualifizierte Nachwuchs, lösen lassen sie sich nur individuell.

In den MINT-Fächern scheint sich der Übergang in das Berufsleben leichter zu gestalten - allerdings stehen internationale Studierende und AbsolventInnen oft vor besonderen Schwierigkeiten, da die Bewerbungs- und Unternehmenskultur ganz anders sein kann, als im Herkunftsland. Bitte beachten Sie dazu auch das Angebot "Mind the Gap" des International Office.

Frauen sind nach wie vor in den MINT-Fächern unterrepräsentiert. Auch hier kann der Berufseinstieg in das ebenfalls männlich dominierte Arbeitsfeld eine Herausforderung darstellen.

Wir möchten:

  • besonders motivierten Studierenden & AbsolventInnen den Einstieg in das Berufsleben erleichtern
  • einen enge Verbindung schaffen zwischen den Studierenden der Universität und den Unternehmen in der Region
  • den Unternehmen Kontakt zu hochqualifizierten Nachwuchskräften bieten
  • den Auf- und Ausbau von Netzwerken fördern

Programmablauf

10 Monate (jeweils von September bis Juni) stehen berufserfahrenen Führungskräfte aus Wirtschaft, Kultur & Verwaltung als MentorInnen den Mentees mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zur Seite, um sie bei der Planung des Berufseinstiegs zu beraten und zu begleiten.

MentorIn und Mentee bilden ein Tandem: Zwei Menschen, die zusammen ein Ziel vefolgen und es mit gemeinsamer Anstrengung schneller erreichen.

  • Die Tandembeziehung ist eine gleichberechtigte Beziehung "auf Augenhöhe" zwischen MentorIn und Mentee
  • Die Tandembeziehung besteht über einen klar abgegrenzten Zeitraum (10 Monate) und ist durch regelmäßige Treffen und Gespräche (im Schnitt alle 4 - 6 Wochen) gekennzeichnet
  • Ziel der Beziehung ist die persönliche und berufliche Weiterentwicklung des Mentees
  • Die Mentees legen dar, wo sie welche Unterstützung von den MentorInnen brauchen und bereiten die Gespräche vor und nach.
  • Die MentorInnen unterstützen ihre Mentees dabei, eigene Problemlösungen zu finden, eigene Wege zu gehen, eigene Entscheidungen zu treffen und öffnene ihre Netzwerke.

Regelmäßige Netzwerktreffen mit allen ProgrammteilnehmerInnen (siehe Begleitprogramm) ermöglichen den Erfahrungsaustausch sowie den Auf- und Ausbau beruflicher Netzwerke.