Forschung aus Drittmitteln

Laborsituation im IMSAS
© Universität Bremen

Die herausragende Qualität der Bremer Forschung zeigt sich auch im hohen Anteil an Drittmitteln, die an der Universität Bremen eingeworben werden. Insgesamt konnten die Wissernschaftlerinnen und Wissenschaftler im Jahr 2014 Fördergelder in Höhe von insgesamt rund 93 Mio. € einwerben. Fast die Hälfte stammt von der DFG. Insgesamt machen die Drittmittel etwa ein Drittel des Gesamtetats der Universität aus. Dies ist bundesweit das zweithöchste Verhältnis zwischen eingeworbenen Drittmitteln und Gesamthaushalt.

Nicht nur in der Exzellenzinitiative ist die Universität überaus erfolgreich. Neben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekten und Sonderforschungsbereichen finden sich zahlreiche von der Europäischen Union, aus Bundesmitteln, von Stiftungen und der Industrie geförderte Projekte.

Drittmittel sind und können nicht der alleinige Maßstab der Bewertung von Forschung sein. Allerdings werden die meisten Drittmittel - und die der DFG vollständig - nur nach kenntnisreicher Bewertung von Kolleginnen und Kollegen aus den jeweiligen Disziplinen vergeben. Das fachliche Urteil über Originalität und Durchführbarkeit steht bei der Bewilligung also an erster Stelle. Die Universität Bremen sieht in ihren Drittmitteleinwerbungen deshalb auch ein Urteil über die hohe Qualität ihrer Forschung - neben den Publikationen in hochrangigen Zeitschriften und anderen Ergebnissen wissenschaftlicher Arbeit.