Forschungsförderung

Laborszene
© Universität Bremen

Die Universität Bremen ist in der Einwerbung von Drittmitteln in hohem Maße erfolgreich. Voraussetzungen hierfür im Sinne einer Anschubfinanzierung schafft auch die hochschulinterne Zentrale Forschungsförderung. Daneben wird gezielt der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert. Junge Wissenschaftlerinnen unterstützt die Universität bereits seit langem mit zusätzlichen, zentral vergebenen Postdoc-Stellen. Zu Fördermöglichkeiten jenseits der Universität Bremen in nationalen, europäischen und internationalen Programmen berät und unterstützt für alle Karrierestufen das Referat Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs...

Maßnahmen im Rahmen des Zukunftskonzeptes

Als eine von elf Exzellenz-Universitäten in Deutschland erhält die Universität Bremen in den kommenden fünf Jahren Forschungsgelder für den meereswissenschaftlichen Exzellenzcluster "The Ocean in the Earth System - MARUM", die sozialwissenschaftliche Graduiertenschule "Bremen International Graduate School of Social Sciences" (BIGSSS) sowie ihr Zukunftskonzept. 

Die Universität setzt ihr Zukunftskonzept in insgesamt neun Maßnahmen um. Weitere Hinweise zu diesen Maßnahmen finden Sie unter www.uni-bremen.de/exzellent.

Zentrale Forschungsförderung (ZF)

Die Universität hat bereits 1976 als eine der ersten deutschen Universitäten eine umfangreiche Zentrale Forschungsförderung etabliert. Profilbildung, Nachwuchsförderung und Verstärkung der Drittmitteleinwerbung waren und sind die damit verfolgten Ziele. Dazu werden 62 volle Stellen in einem wettbewerblichen, DFG-ähnlichen Verfahren vergeben.

Dieses höchst erfolgreiche Instrument wurde mit dem Jahr 2011 den geänderten Rahmenbedingen angepasst, indem die Förderlinien der ZF neu justiert wurden. Die neue ZF erleichtert Übergänge zwischen Karrierestufen, sie fördert die frühe wissenschaftliche Selbständigkeit und ermöglicht Aufbrüche zu neuen Forschungsthemen. 

Zudem setzt die neue ZF Impulse zur Internationalisierung und zur Gewinnung hervorragender jüngerer WissenschaftlerInnen - und hier insbesondere von Frauen. 

Mit ihrem hauseigenen Grete-Henry-Programm fördert die Universität Bremen die Gleichstellung und die wissenschaftliche Karriere von Frauen auf den verschiedenen Karrierestufen. Im Rahmen der Zentralen Forschungsförderung und als Teil des Grete-Henry-Programms werden zum einen Brückenstipendien in die Promotion zur Hälfte an Studentinnen vergeben. Zum anderen werden auch im Rahmen der Postdoc-Förderungen Stellen gezielt für hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen ausgeschrieben: Alljährlich werden zwei Brückenstellen in die Postdoc-Phase und zwei Stellen für eigenständige, vierjährige Postdoc-Projekte an Frauen vergeben. Damit setzt die Universität ihre lange Tradition der Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses besonders in der Postdoc-Phase fort. 

Entsprechend dem Bremischen Hochschulgesetz (BremHG) werden Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung in Fragen der Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vom Akademischen Senat getroffen, der dazu die  Forschungskommission (FK) eingerichtet hat. Dem Rektorat hingegen obliegt die Verteilung der Stellen und Mittel auch der Zentralen Forschungsförderung. Das Rektorat beschließt daher jährlich über die Ausschreibungen der ZF. Als Beratungsgremien für die Förderentscheidungen fungieren die beiden Bereichsforschungskommissionen (BFK). Die Entscheidung in allen Wettbewerbsverfahren und damit die Qualitätssicherung basiert auf externer Begutachtung durch Fachkollegen und Fachkolleginnen.

... Aktuelle Ausschreibungen erhalten die Mitglieder der Universität über einen Newsletter, daneben kann in Förderdatenbanken recherchiert werden. Auf den Seiten von academics.de findet sich eine erste Übersicht der Förderung von Stellen für Postdocs bis hin zur Lebenszeitprofessur sowie eine Datenbank der Wissenschaftspreise. Auch die DFG bietet zum Einstieg eine Übersicht ihrer Förderangebote.