Brückenstelle in die Postdoc-Phase

Ausschreibung im Rahmen des Pilotprogramms „InWi – Inklusion in der Wissenschaft“

Postdoktorandinnen und Postdoktoranden mit Schwerbehinderung, die im Rahmen des Bremer InWi-Programms ihre Dissertation abgeschlossen haben,  werden darin unterstützt,  ein eigenes Forschungsprojekt zu leiten und umzusetzen sowie eine eigene Forschungsagenda zu entwickeln.  Im Zeitraum der Förderung werden insbesondere Publikationen und die Ausarbeitung eines Drittmittelantrages unterstützt, auch durch intensives Antrags-Coaching. Die Stelle wird begleitet mit einem individuellen Karrierecoaching sowie unterstützenden Qualifizierungsangeboten durch das Nachwuchszentrum BYRD.

WER KANN SICH BEWERBEN? Doktorandinnen und Doktoranden der Universität Bremen, die im Rahmen des InWi-Programms promoviert haben. Zum Bewerbungstermin muss die Doktorarbeit eingereicht sein und die Gutachten zur Arbeit müssen vorliegen.

WELCHE ANFORDERUNGEN WERDEN GESTELLT? Sehr gute Dissertation, eine innovative und eigenständige Projektidee für die Postdoc-Phase und hohes Potenzial zu einer wissenschaftlichen Karriere. Die Einbindung in einen Forschungszusammenhang der Universität Bremen bei gleichzeitig hohem Maß an Eigenständigkeit ist durch eine ausführliche Stellungnahme einer oder eines hauptamtlich an der Universität Bremen forschenden Professorin oder Professors zu erläutern. Zudem muss sich der aufnehmende Fachbereich bereit erklären,  50 %  einer vollen TvL 13 Stelle sowie die Grundausstattung bereit zu stellen.

DIE FÖRDERKONDITIONEN Die Förderung umfasst nach abgeschlossener Promotion eine Postdoc-Stelle der Entgeltgruppe E 13 TV-L für 24 Monate. Bei positiver Evaluation des Projektfortschritts kann die Stelle um weitere 12 Monate verlängert werden.  Die Stelle kann nur zeitnah nach Bewilligung angetreten werden. Auf der ganzen Stelle soll Lehre im Umfang von einem Seminar pro Semester (entspricht zwei Semesterwochenstunden) übernommen werden.

DAS VERFAHREN Der Antragstermin ist der 1. April 2017. Die Entscheidung über die Förderung trifft das Rektorat auf Empfehlung der fachlich zuständigen Bereichsforschungskommission.

DIE BEWERBUNGSUNTERLAGEN Bitte reichen Sie folgende Bewerbungsunterlagen ein:

  • Den eigentlichen Antrag (bitte beachten Sie dabei den Antragsleitfaden [DOCX] (86 KB));
  • Lebenslauf und Zeugnisse;
  • Erklärung des Fachbereichs bzw. der aufnehmenden Arbeitsgruppe, dass 50 % der Stelle sowie die Grundausstattung bereitgestellt werden;
  • eine Stellungnahme des Betreuers/der Betreuerin der Promotion, dass der Kandidat/die Kandidatin das Potential zu einer wissenschaftlichen Karriere inklusive habilitationsäquivalenter Leistungen mitbringt;
  • ein Gutachten des hauptamtlich an der Universität Bremen forschenden Professors/der Professorin, in deren/dessen AG das Projekt angesiedelt ist;
  • ein  externes Gutachten von einer bzw. einem ausgewiesenen Fachvertreter/Fachvertreterin im Forschungsfeld. Das externe Gutachten wird vom Referat 12 eingeholt.

Der Antrag gilt als eingereicht, wenn er bis zum 1.4.2017 per E-Mail eingegangen ist unter: julia.sieversnoSpam@vw.uni-bremen.de 

Antragstermin: 1.4.2017 um 24:00 Uhr.

Kriterien zur Begutachtung von Anträgen

Die Auswahlkommission und das Rektorat der Universität Bremen entscheiden über Ihren Antrag auf Basis der folgenden Kriterien:

1. Qualifikation der Antragstellerin/des Antragstellers

  • Qualität der Dissertation
  • Potential zu einer wissenschaftlichen Karriere inklusive habilitationsäquivalenten Leistungen

2. Qualität des Projekts

  • Originalität des langfristig auszuarbeitenden Projekts
  • Überzeugender Bezug auf den Stand der Forschung
  • Schlüssige Begründung der Fragestellung/der Hypothesen
  • Sinnvolle Auswahl der Methoden/Verfahren und Durchführbarkeit
  • Plausibler Arbeits- und Zeitplan
  • Besondere Bedeutung des Vorhabens (z.B. gesellschaftspolitisch, regional, transferrelevant)
  • Chancen des Vorhabens für eine mögliche Drittmitteleinwerbung

 3. Einbindung in das wissenschaftliche Umfeld an der Universität Bremen

  • Einbindung in die Arbeitsgruppe/das Institut (Passfähigkeit des Forschungsbereichs)
  • Innovationsgehalt und Eigenständigkeit der Projektidee im Kontext des aufnehmenden Forschungsbereichs
  • Entwicklungspotenzial der Kooperation mit dem aufnehmenden Forschungsbereich
  • Verfügbarkeit der notwendigen infrastrukturellen/apparativen Voraussetzungen