01 Impulse für Forschungsvorhaben

Ausschreibung der Zentralen Forschungsförderung ZF

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen können für kleinere Vorhaben kurzfristig und unkompliziert gesonderte Unterstützungsmittel erhalten: Doktorandinnen und Doktoranden können Mittel beantragen für Aktivitäten, die der Promotion einen erkennbaren Mehrwert hinzufügen, wie beispielsweise die Teilnahme an einer Summer School, Aufenthalte an renommierten Institutionen, zusätzliche Experimente, interdisziplinäre Vorhaben oder Kooperationen mit internationalen Partnern. Postdoktorandinnen und Postdoktoranden sowie Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer können für ihre Forschungen zusätzliche Mittel beantragen, um Drittmittelanträge vorzubereiten (einschließlich EU-Vorhaben mit Reisen zu Kooperationspartnern, für Kooperationen mit YERUN-Partnern, siehe auch YERUN Research Mobility Award, Tagungen in Bremen auszurichten oder interdisziplinäre Arbeiten in Angriff zu nehmen. Insbesondere wird die Vorbereitung von Erstanträgen bei der DFG gefördert, um zu einem solchen Vorhaben zu ermuntern. Zudem bietet die Universität neben der Impulsförderung auch ein Antragscoaching und eine Bonusregelung im Erfolgsfall.

WER KANN SICH BEWERBEN? Von den Promotionsausschüssen angenommene Promovierende, promovierte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Universität Bremen.

WELCHE ANFORDERUNGEN WERDEN GESTELLT? Bei Promovierenden sollte das zu finanzierende Vorhaben eine Ergänzung zum Promotionsprojekt sein, die zusätzliche Qualifikationen vermittelt oder der Vernetzung in der jeweiligen Scientific Community dienlich ist. Die geplante Promotionszeit soll sich durch die Förderung nicht verlängern. Bei den übrigen Antragstellerinnen und Antragsstellern sind Realisierbarkeit und hohe Qualität des beantragten Vorhabens ausschlaggebend.

DIE FÖRDERKONDITIONEN: Finanzierbar sind Aktivitäten, die innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden können. Geförderte Aktivitäten von Promovierenden müssen in einem zeitlich wie sachlich angemessenen Verhältnis zum Promotionsprojekt stehen. Kosten, die regelhaft aus der Grundausstattung finanziert werden (z.B. Arbeitsplatz und Ausstattung) sowie Bewirtungskosten können nicht gefördert werden. Eine Förderung ist im Laufe der Promotion zweimal möglich bis zu einer Gesamthöhe von 1.500 EUR (inklusive Förderungen der Förderlinie Kongressreisen), für die übrigen Antragstellerinnen und Antragssteller einmal pro Kalenderjahr bis zu einer Höhe von 2.500 EUR. In allen Fällen sind auch Teilfinanzierungen möglich. Bei begrenzten Mitteln werden vorzugsweise gefördert: Anträge von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern (Doc & Postdoc), Anträge, die zur internationalen Vernetzung der Bremer Forschung beitragen und Anträge ohne Bezug zu laufenden Drittmittelprojekten, in denen entsprechende Mittel verfügbar sind.

DAS VERFAHREN: Impulsanträge (ausgenommen von Promovierenden) können fortlaufend gestellt werden und werden vom Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs in Abstimmung mit der/dem zuständigen BFK-Vorsitzenden entschieden.

Impulsanträge von Promovierenden können dreimal im Jahr gestellt werden und werden von der „Nachwuchs-Kommission“ dem Konrektor zur Entscheidung empfohlen.