02A Brückenstipendien zur Promotion - Sonderausschreibung „Worlds of Contradiction“

Ausschreibung der Zentralen Forschungsförderung (ZF)

Herausragende Studierende sollen für eine Promotion an der Universität Bremen gehalten und gewonnen werden. Dazu werden Studierende unmittelbar nach dem Abschluss ihres Studiums im Rahmen dieser Sonderausschreibung darin unterstützt, für die geplante, thematisch in der geisteswissenschaftlichen Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“ verortete Promotion an der Universität Bremen eine externe Finanzierung einzuwerben, etwa bei einem der Begabtenförderwerke oder über die Mitarbeit an einem Drittmittelantrag des zukünftigen Betreuers/der Betreuerin.

WER KANN SICH BEWERBEN? Herausragende Studierende im zweiten Jahr der Master-Phase und bis spätestens sechs Monate nach Abschluss des Studiums (Datum der Urkunde) zusammen mit ihrem potenziellen Promotionsbetreuer an der Universität Bremen. Das eigenständige Promotionsprojekt muss thematisch sinnvoll an die Arbeiten des Promotionsbetreuers/der Promotionsbetreuerin angebunden und thematisch in der Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“ verortet sein.

WELCHE ANFORDERUNGEN WERDEN GESTELLT? Einzureichen ist die Erläuterung eines eigenständigen Promotionsvorhabens, das sich erkennbar auf die Forschungsinhalte eines der Projektbereiche der Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“ bezieht.

  • Projektbereich „Machtdifferenzen“: Forschung zur Funktion von Widersprüchlichkeit bei der Produktion gesellschaftlicher Machtverteilungen
  • Projektbereich „Wissensformen“: Forschung zu Wissen und Widerspruch unter Aspekten postkolonialer, ökologischer, technologischer und epistemologischer Verschiebungen
  • Projektbereich „Verhandlungspraxen“: Forschung zu Formen von Vermittlungs-, Aneignungs- und Aushandlungsprozessen in widersprüchlichen gesellschaftlichen Kontexten

Eine ausführliche Darstellung findet sich unter www.woc.uni-bremen.de.  Auswahlkriterien sind die Qualität des Vorhabens und die Studienleistungen.

DIE FÖRDERKONDITIONEN Nach Abschluss des Studiums wird ein Stipendium in Höhe von 1.000 EUR monatlich für ein halbes Jahr gewährt. Wenn in diesem Zeitraum ein Antrag für eine externe Förderung mit Promotionsmöglichkeit gestellt wird, wird unmittelbar im Anschluss das Stipendium bis zum Beginn des Projekts und längstens für ein halbes Jahr fortgesetzt. Das Aussetzen oder Verlängern der Förderung ist grundsätzlich nicht möglich. Im Merkblatt Brückenstipendium [PDF] (218 KB) sind die Förderbedingungen detailliert zusammengestellt. Bei einer Förderung wird es Bestandteil des Bewilligungsbescheides.

DAS VERFAHREN Anträge können im Rahmen dieser Sonderausschreibung einmalig zum 1.3.2017 gestellt werden. Eine vom Vorstand der Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“ eingesetzte Begutachtungskommission berät die Anträge und empfiehlt förderwürdige Kandidatinnen und Kandidaten dem Rektorat zur Förderung. Die verfügbaren sechs Stipendien sollen gleichmäßig über die drei Projektbereiche der Verbundforschungsinitiative verteilt werden. Sie werden insgesamt zu mindestens 50% an Frauen vergeben.

Antragstermin: 1.3.2017 um 12:00 Uhr.

Antragsleitfaden [DOC] (85 KB) Erklärung [PDF] (414 KB)

Zum Online-Antragsformular

Kriterien zur Begutachtung von Anträgen

Eine vom Vorstand der Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“ eingesetzte Begutachtungskommission und das Rektorat der Universität Bremen entscheiden über Ihren Antrag auf Basis der folgenden Kriterien.

1. Qualifikation der Antragstellerin/des Antragstellers

  • In erster Linie herausragende Studienleistungen
  • Ergänzend Vernetzung und Kooperationserfahrungen in der Scientific Community einschließlich Auslandsaufenthalten; Preise oder andere Auszeichnungen für bisherige Leistungen während des Studiums; erste Publikationserfahrungen und Qualität der Publikationen

2. Qualität des Projekts

  • Originalität der Idee für das Promotionsprojekt
  • Überzeugender Bezug auf den Stand der Forschung
  • Schlüssige Begründung der Fragestellung/der Hypothesen
  • Nachvollziehbare Auswahl der Methoden/Verfahren und Durchführbarkeit (soweit hier schon beschrieben)
  • Plausibler Arbeits- und Zeitplan (für den Zeitraum des Brückenstipendiums)
  • Besondere Bedeutung des Vorhabens (z.B. gesellschaftspolitisch, regional, transferrelevant)
  • Einbindung in das wissenschaftliche Umfeld an der Universität Bremen
  • Eignung des Vorhabens als Grundlage für ein Promotionsprojekt
  • Chancen des Vorhabens für die geplante weitere Drittmitteleinwerbung