FAQ

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Wie finde ich heraus, ob die Promotion für mich die richtige Entscheidung ist?

In einem individuellen Gespräch beraten wir Sie gern über verschiedene Aspekte der Promotionszeit. Einen Termin können Sie direkt beim Promotionszentrum vereinbaren.

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Promotion erfüllen?

Die konkreten Voraussetzungen legt die jeweilige Promotionsordnung fest. Allgemein lässt sich aber Folgendes feststellen: Sie sollten Ihr Universitätsstudium zügig und mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen haben und Talent sowie Motivation für die Forschung mitbringen. Ihr Interessenschwerpunkt und Ihre Qualifikation sollten zur Forschungsausrichtung des/der betreuenden Hochschullehrers/-lehrerin oder Promotionsprogramm passen. In Ihrem bisherigen Werdegang sollten Sie Leistungsbereitschaft und wissenschaftliches Interesse gezeigt haben und nach Möglichkeit erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten vorweisen können. Eine Altersgrenze für die Zulassung zur Promotion gibt es nicht.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Wie erhalte ich z.B. ein Stipendium?

Über Fördermöglichkeiten berät Sie gern das Team des Promotionszentrums.
--> Informationen zu Fördermöglichkeiten

Berechtigt ein Bachelorabschluss zur Promotion?

Im Regelfall nicht, da die Promotionsordnungen als Voraussetzung für die Annahme als Doktorand den Abschluss eines wissenschaftlichen Studiums mit Master, Diplom, Magister oder Staatsexamen vorsehen.

Muss ich mich als Doktorand/in immatrikulieren?

Das Promotionszentrum empfiehlt die frühzeitige Immatrikulation beim Sekretariat für Studierende.

Ich will promovieren. Muss ich dann auch Studienbeiträge bezahlen?

Nein, es fallen keine Studienbeiträge oder Prüfungsgebühren an. Promovierende, die sich als Doktorand/in immatrikulieren zahlen den regulären Semesterbeitrag. Die Einschreibung ist allerdings nicht verplichtend.

Wie viel Zeit habe ich für das Promotionsverfahren?

Nach Annahme als Doktorand / Doktorandin ist für die Erarbeitung der Dissertation ein Zeitfenster von 3-5 Jahren eingeräumt. Unterschiede ergeben sich nach Doktorgrad bzw. Fachbereich. Ausländische Bewerber und Bewerberinnen müssen jedoch die gesetzlichen Vorschriften zur Gesamtaufenthaltsdauer für ein Studium mit anschließender Promotion bzw. für eine Promotion in der Bundesrepublik Deutschland beachten.

Kann das Forschungsthema oder die Betreuung gewechselt werden?

Nach der Promotionsordnung ist es möglich das Forschungsthema zu wechseln. Ob dies sinnvoll ist obliegt Ihrer Entscheidung. Sollte sich dadurch ein neues Forschungsthema oder Betreuungsverhältnis ergeben, muss das Antragsverfahren wiederholt werden. Zur Fairness gehört es, Änderungen des Betreuungsverhältnisses oder des Themas mit dem/der Betreuer/in vorab zu besprechen.

Ist eine Promotion als Externe/Externer möglich?

Personen, die im außeruniversitäteren Berufsleben stehen oder in sonstiger Weise bisher keinen direkten Bezug zur Universität Bremen haben, können zur Promotion angenommen werden, wenn ein/e Professor/in das Promotionsvorhaben unterstützt und betreut.

Kann ich als ausländischer Absolvent direkt zum Promotionsverfahren zugelassen werden?

Es kann erst im Rahmen der Annahme als Doktorand am Fachbereich formal überprüft werden, ob der ausländische Abschluss equivalent zu einem deutschen Universitätsabschluss ist. Eine Aussage über die Bewertung eines ausländischen Bildungsnachweises kann erst nach Vorlage aller erforderlichen Bildungsnachweise getroffen werden und hängt u.a. von der regulären Dauer des Studienganges, der Anfertigung einer wissenschaftlichen Studienabschlussarbeit, dem vorherigen Studienabschluss und der Tatsache, ob die betreffende Hochschule anerkannt/akkreditiert ist, ab.

weiterführende Informationen: Informationsportal zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (Kultusministerkonferenz)

Kann ich mit einem Fachhochschulabschluss promovieren?

Ein Fachhochschulabschluss (Master/Diplom) berechtigt grundsätzlich zur Promotion an der Universität Bremen, z. T. sind allerdings weitere Prüfungsleistungen erforderlich. Wir empfehlen Ihnen, sich vorab im beraten zu lassen.

Wie finde ich ein gutes Promotionsthema?

Ihr Promotionsthema sollte in einem Gebiet liegen, das Sie interessiert und für das Sie qualifiziert sind. Besprechen Sie Themenideen mit erfahrenen Wissenschaftler/inne/n, um Machbarkeit und Qualität zu erörtern. Sie sollten sich v.a. mit Ihrem/Ihrer Doktorvater/Doktormutter absprechen, damit eine gute Betreuung sichergestellt werden kann. Auch bei sorgfältiger Vorbereitung ändern und konkretisieren sich Promotionsthemen häufig noch während der Promotion, damit sie an Forschungsumfeld und –interessen angepasst werden können.
Möchten Sie innerhalb einer bereits existierenden Graduiertenschule oder eines Graduiertenkollegs promovieren, muss das Thema zum vorgegebenen wissenschaftlichen Rahmen passen.

Wie finde ich eine/n gute/n Betreuer/in für meine Doktorarbeit?

Die Wahl der Betreuerin oder des Betreuers orientiert sich zunächst am eigenen Interessengebiet, in dem Sie promovieren möchten. Darüber hinaus sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie viel Zeit Ihr/e Betreuer/in für die Zusammenarbeit mit Ihnen haben wird und wie erfahren sie/er in der Betreuung von Promovierenden ist. Es lohnt sich, solche Dinge bereits in einem Vorgespräch zu erörtern und auch mit Promovierenden zu sprechen, die bereits von dieser Person betreut werden.
Generell ist die Qualität der Betreuung schwer vorherzusagen lässt. Das Betreuungsverhältnis ist, wie alle zwischenmenschlichen Beziehungen, stark von der Dynamik und dem Verständnis zwischen den involvierten Personen abhängig. Dabei kommt auch Ihnen eine gewisse Gestaltungsverantwortung zu. Rechte, Ziele, Ansprüche und Verantwortlichkeiten beider Seiten sollten in einer Betreuungsvereinbarung niedergelegt werden.

Was verdiene ich während der Promotion?

Promovierende, die an der Universität angestellt sind, werden in der Regel in TV-L E13 eingruppiert, wobei der Vertragsumfang sich zwischen den Fächern stark unterscheidet (z.B. halbe Stellen in den Geisteswisenschaften,  ganze Stellen in den Ingenieurswissenschaften).

Die Höhe von Stipendien variieren je nach Mittelgeber. Promotionsstipendien der Begabtenförderwerke betragen monatlich 1050 €, hierzu kommen noch 100 € Forschungskostenpauschale und ggf. Familien- und Kinderzulagen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Stelle und einem Stipendium?

Ein Stipendium begründet kein Arbeitsverhältnis, d.h. weder die Universität noch die Stiftung werden Arbeitgeber. Das Stipendium ist steuerfrei und unterliegt nicht der Sozialversicherungspflicht, im Gegensatz zur Stelle, wo Sie renten-, pflege- und arbeitslosenversichert sind. In der Regel können Sie sich mit einem Stipendium weitestgehend auf Ihre Promotion konzentrieren.