Die Förderung von Post-Docs und von WissenschaftlerInnen auf dem Weg zur Lebenszeitprofessur ist ein wichtiges Anliegen der Universität Bremen. Nicht nur im Rahmen der Graduiertenschulen werden auch Post-DoktorandInnen gefördert. Die besondere Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses zeigt sich auch anhand neuer Personalkategorien wie JuniorprofessorIn oder UniversitätslektorIn.
2001 hat die Universität Bremen als erste deutsche Universität zur Nachwuchsförderung einen kompetetiven tenure-track für Juniorprofessuren eingeführt: die „Bremer Perspektive“. JuniorprofessorInnen bietet sie die Sicherheit, sich nach sechs Jahren in Konkurrenz mit anderen um eine Stelle in ihrem Fachgebiet bewerben zu können. Die Bremer Juniorprofessur bietet Mitarbeiterausstattung, Forschungssemester und ein reduziertes Lehrdeputat. Als UniversitätslektorInnen können promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler prinzipiell auf dreierlei Weise tätig sein: als nicht-professorale VertreterInnen von Fachgebieten sowie als WissenschaftlerInnen in Bereichen mit einem strukturellen längerfristigen Lehrbedarf oder in Gebieten mit kurzfristig hoher Lehrnachfrage.
Ein weiteres Beispiel für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist die Möglichkeit, auf Basis des Bremischen Hochschulgesetzes Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern zeitlich begrenzt den Titel Professor zu verleihen. So können NachwuchswissenschaflterInnen nicht nur eigenständig forschen, sondern auch Masterarbeiten und Promotionsprojekte betreuen.
Zur Zeit arbeiten sechs Emmy-Noether-Nachwuchsgruppen an der Universität Bremen:
Ihnen wie allen anderen Post-Docs bietet das umfangreiche Angebot der Personalentwicklung die Möglichkeit, wesentliche, außerfachliche Qualifikationen für eine erfolgreiche Wissenschaftskarriere zu erwerben.