Aktuelle Doc-Netzwerke

Hier können Sie sich über die aktuellen Doc-Netzwerke und ihre Aktivitäten informieren. Außerdem können Sie Kontakt zu den Sprechern der einzelnen Gruppen aufnehmen, Mitglieder suchen und Gruppen gründen. Bestehende Netzwerke können diese Plattform auch für ihre Termin- und Veranstaltungsbekanntgabe nutzen.

Bestehende Doc-Netzwerke

 

NQF12 — Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12

SprecherInnen: Fabian Niestradt und Dr. Nina Dunker

Von der Untersuchung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Bildungsabschnitten bis hin zur Ursachenforschung zur Entscheidung von Studierenden mit Migrationshintergrund für oder gegen ein Lehramtsstudium – im DoktorandInnen-Netzwerk „NQF12 – Netzwerk qualitative Forschungsmethoden FB 12“ befassen sich junge WissenschaftlerInnen des Fachbereichs 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen mit ganz unterschiedlichen Forschungsfragen. Die auf qualitative Forschungsmethoden ausgerichtete DoktorandInnengruppe ergänzt sich gerade durch die Heterogenität der angewendeten Methoden. Darüber hinaus pflegt das NQF12 einen regelmäßigen Austausch mit JungwissenschaftlerInnen, die quantitativ in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften forschen.
Die Förderung des NQF12 soll den DoktorandInnen u. a. die Teilnahme und Präsentation der eigenen Forschungsarbeiten an Fachkonferenzen wie z. B. der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGFE) ermöglichen.

DoktorandInnennetzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung

SprecherInnen: Dipl. Päd Sebastian Wachs und Dipl. Päd. Ilka Koppel

Für Promovierende der Erziehungswissenschaft stellen empirische Forschungsme-thoden ein wichtiges Werkzeug dar. Das DoktorandInnen-Netzwerk quantitative empirisch-pädagogische Forschung verfolgt das Ziel, DoktorandInnen mit dem Schwerpunkt quantitative Forschungsmethoden ein Forum zu bieten, um forschungsmethodischen Kompetenzen durch kollegialen Austausch zu fördern sowie zu erweitern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der empirisch-pädagogischen Forschung beizutragen. Gemeinsame Aktivitäten thematisieren fachliche (z.B. Workshops zu statistischen Verfahren) wie überfachliche (z.B. Schreibblockaden) promotionsspezifische Herausforderungen.

Zugänge zur Zeitgeschichte: Bild – Raum – Text

SprecherInnen: Claudia Czycholl und Hans-Gerhard Schmidt

Zeithistorische sowie kulturgeschichtliche Forschungen untersuchen die Bedingungen gesellschaftlicher Diskurse ebenso wie die Handlungsmöglichkeiten von Akteuren. Zugleich fragen sie danach, wie Geschichte in Museen, Massenmedien oder auch Parlamenten selbst konstruiert, debattiert und gedeutet wird. Dies erfordert vielseitige methodisch interdisziplinäre Ansätze: So eröffnen neben unterschiedlichen Verfahren der Textinterpretation der Visual Turn sowie der Spatial Turn neue Zugänge, die soziale Konstruktionen von Wirklichkeit historiographisch zu betrachten. Das bedeutet zugleich eine Ausweitung bzw. Erweiterung des Quellenspektrums und eine Neustrukturierung desselben.
Das DoktorandInnennetzwerk Zugänge zur Zeitgeschichte: Bild – Raum – Text bietet Promovierenden die Möglichkeit ihre eigenen Forschungsprojekte zu präsentieren und zu diskutieren. Der wöchentliche Austausch ist geprägt durch die unterschiedlichen methodologischen Vorgehensweisen. Hierbei ergeben sich sowohl Überschneidungen als auch Differenzen, die weitere Fragen an das Material aufwerfen und neue Deutungsperspektiven und Interpretationen aufzeigen. Neben der thematisch-inhaltlichen Ebene spielen die Herausforderungen der Promotionsphase sowie zukünftige berufliche Perspektiven eine wesentliche Rolle (z. B. Schreibworkshop, Rhetorikseminare, Arbeitsorganisation).

 

Interdisziplinäre Forschungswerkstatt für promovierende Frauen

Sprecherinnen: Jasmina Crcic und Melanie Böckmann

Im Doktorandinnennetzwerk „Interdisziplinäre Forschungswerkstatt für promovierende Frauen“ unterstützen sich Doktorandinnen der Sozial- und Geisteswissenschaften, um gemeinsam die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft zu erhöhen und die Promotionsvorhaben erfolgreich zu bewältigen. Das Netzwerk ist interdisziplinär ausgerichtet und beinhaltet derzeit Dissertationen aus den Bereichen Kunstpädagogik, Kulturwissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft und
Gesundheitswissenschaften/Public Health. Überschneidungs- und Anknüpfungspunkte zwischen den einzelnen Promotionsprojekten bestehen hinsichtlich der Methodik und der Berücksichtigung von Gender- und Diversity-Aspekten. Die Förderung des Netzwerks soll den Doktorandinnen u.a. Soft Skills wie z.B. Projektmanagement oder Zeitmanagement vermitteln und ihnen die Möglichkeit geben, erfolgreiche Wissenschaftlerinnen einzuladen und sich mit diesen auszutauschen.

 

NetzFremd10 Doktorandennetzwerk Fremdsprachendidaktik

SprecherInnen: Tim Giesler und Meike Hethey

Im Doktorandennetzwerk Fremdsprachendidaktik tauschen sich die an der Universität Bremen promovierenden Fremdsprachendidaktiker und angewandten Linguisten zu Inhalten, Methoden und Zielen ihrer Forschungsvorhaben aus. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf sprachenübergreifenden und interdisziplinären Fragen. Dieser Austausch erscheint in Zeiten gesellschaftlicher und schulischer Mehrsprachigkeit und angesichts des Ideals des Interkulturellen Sprechers (Byram) höchst geboten. Zudem erfordern quantitative und qualitative Forschungsvorhaben in eher geisteswissenschaftlich orientierten Disziplinen eine besonders intensive methodische Schulung und Vorbereitung. Geplant sind neben regelmäßigen Treffen im Semester eine jährliche Klausurtagung sowie Workshops zu relevanten Inhalten und forschungsmethodischen Schwerpunkten.
Das Netzwerk umfasst zur Zeit zehn Promovenden aus der Fremdsprachendidaktik und der Angewandten Linguistik.

 

Culture in motion - Anthropological research in a globalised world

SprecherInnen: Petra Blendermann  und Javier Gago Holzscheiter

Die Kultur als die Verhaltensmuster, Denkweisen, Normen und Werte, also die Lebensweisen menschlicher Gemeinschaften ist in Bewegung. Der Schwerpunkt der heutigen Ethnologie liegt nicht mehr nur auf der Erforschung des „Anderen“ im Sinne einer autarken Gemeinschaft des „Wir“, sondern verschiebt sich aufgrund der sogenannten Globalisierung wechselseitig in die Lebenswelt des „Eigenen“ auf der Suche nach dem „Wir“. Die Schwierigkeit der Beschreibung kultureller Phänomene liegt im globalisierten Spannungsfeld vom „Eigenen“ und „Anderen“.
Das Netzwerk der DoktorandInnen des Fachbereichs Kulturwissenschaft hat das Ziel, die aktuellen Herausforderungen der Ethnologie zu diskutieren und mögliche Lösungsansätze zu suchen. Der Fokus des Netzwerkes richtet sich auf die „Königsdisziplinen“ der Ethnologie: 
die Feldforschung und die teilnehmende Beobachtung. Bei der Fragestellung, wie der Forschungsgegenstand „das Andere“ „objektiv“ dargestellt werden kann, sollen andere Analyseverfahren der Ethnologie nicht außer Acht gelassen werden: Inwieweit kann beispielsweise die Diskursanalyse von Texten über das „Andere“ oder vom „Anderem“ die Forschung befruchten, insofern sie Diskurse und damit Bilder vom „Anderen“ hinterfragt.
Geplant sind regelmäßige Treffen, Seminare, Workshops, Teilnahme an Konferenzen, Vorträge von externen Wissenschaftlern sowie eine aufgrund der räumlichen Disparität der Forschenden notwendigen Internetpräsenz als Forum.

 

Intersektionelle Diversity Studies

SprecherInnen: Charlotte Binder und Henning Koch

Das DocNetzwerk “Intersektionelle Diversity Studies” ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss junger Nachwuchswissenschaftler_innen aus den Kultur- und Bildungswissenschaften. Die Gruppe verbindet ein Forschungsinteresse zu Themen, welche die vielfältigen Gesellschaften Europas betreffen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Forschungsarbeiten zu Ungleichheiten innerhalb der deutschen Gesellschaft und zu den Möglichkeiten diese zu überwinden. Das Netzwerk zeichnet sich weiter durch eine intersektionelle Perspektive (z.B. Winker/Degele 2010) auf diese Vielfalt aus. Dies bedeutet, dass die Wechselwirkungen, die durch die gleichzeitige Zugehörigkeit zu unterschiedlichen sozialen Kategorien entstehen, besonders in den Mittelpunkt der einzelnen Forschungsarbeiten gerückt werden. Nationalität, Migrationshintergrund, Geschlecht, soziale Herkunft, Beeinträchtigung und Alter sind die sozialen Dimensionen, deren Verschränkungen innerhalb des Netzwerkes bisher besonders berücksichtigt werden. Alle Mitglieder verfügen über fundierte Kenntnisse in den qualitativen Methoden der Kultur- und Sozialforschung. Trotz dieses gemeinsamen Hintergrundes verfolgen die Mitglieder ganz unterschiedliche Datenerhebungs- und Auswertungsstrategien innerhalb ihrer Forschungsprojekte. Dies führt zu einem sehr breiten methodischen Spektrum und ermöglicht einen spannenden und anregenden Austausch innerhalb der Gruppe. Neben dem regelmäßig stattfindenden Kolloquium sind bisher die Teilnahme an Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten sowie die Organisation und Durchführung einer Tagung zum Thema Diversity Studies geplant.

 

Diskriminierungsschutz und Teilhabe im Bereich des nationalen, europäischen und völkerrechtlich geprägten Arbeits-, Sozial-, Gender- und Rehabilitationsrechts

Sprecherinnen: Maren Giese und Aimee Waldon

Aufgrund der Vielschichtigkeit der heutigen Rechtsbereiche ist eine Befassung mit dem Recht sowohl im nationalen als auch im europäischen oder völkerrechtlichen Kontext unerlässlich. Die NachwuchswissenschaftlerInnen beschäftigen sich im weitesten und unterschiedlichsten Sinne mit sozialen Grundrechten in diesem Mehrebenensystem. Dies umfasst sowohl die Bereiche des Arbeitsrechts, Sozialrechts, Genderrechts und des Rehabilitationsrechts.
Für die NachwuchswissenschaftlerInnen stellen sich die unterschiedlichsten Fragen, die für alle Beteiligten (unterschiedlich stark) relevant sind. Dazu gehören beispielsweise wie das Verhältnis von nationalen zu europäischen und völkerrechtlichen Normen zu verstehen und zu bewerten ist, ob Vorschriften aus diesem Gebiet möglicherweise als Auslegungshilfe für nationale Normen dienen können oder wie transnationale Normen auf nationale Rechtsbereiche wirken.
Darüber hinaus beschäftigen sich die TeilnehmerInnen mit den vielfältigen Aspekten von Inklusion. Dies beinhaltet einerseits die soziale Integration, aber auch die Teilhabe am Erwerbsleben. Hierzu gehören insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (z. B. Mutterschutz, Elternzeit) wie auch bestimmte Aspekte des (betrieblichen) Gesundheitsschutzes (z. B. Beseitigung und Prävention hinsichtlich arbeitsbedingtem Stresses).
Die Promovierenden bekommen durch das DoktorandInnennetzwerk die Möglichkeit, beispielsweise durch fachlichen Input externer ReferentInnen das eigene Wissen auf diesem Gebiet zu verdichten und zu präsentieren, um davon im Rahmen des eigenen Promotionsvorhabens profitieren zu können.

 

Dynamiken sozialer Ungleichheit

SprecherInnen: Tim Schröder und Anne Schröter

Das Doc-Netzwerk „Dynamiken sozialer Ungleichheit“ ist ein Zusammenschluss sozialwissenschaftlich orientierter DoktorandInnen, die sich in unterschiedlichen Phasen der Promotion befinden und thematischen sowie kollegialen Austausch suchen. Die in den letzten Jahren wieder verstärkt ins Augenmerk gerückte, zunehmende soziale Ungleichheit ist das verbindende Element der Dissertationsprojekte – seien es ungleiche Bildungschancen, Beschäftigungsunsicherheit, Lohnungleichheit oder (Alters-)Armut. Die Ungleichheit wird dabei in ihrer Dynamik, von den individuellen Lebensläufen bis zum gesellschaftlichen Wandel, und sowohl auf nationaler Ebene als auch im internationalen Vergleich analysiert. Des Weiteren befasst sich das Netzwerk mit Dynamiken der Professionalisierung, Europäisierung sowie dem Wandel in der Organisation von Arbeit. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt und soziale Sicherung. Trotz der soziologischen Ausrichtung bestehen enge thematische und zum Teil methodische Überschneidungen den Wirtschafts-, Politik- und Rechtswissenschaften.
Das Doc-Netzwerk trifft sich aller sechs Wochen zu einem regelmäßigen Austausch. Ziel ist es Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren, Vorträge zu üben oder aber auch kritische Fragen zur Dissertation zu klären. Unser Doc-Netzwerk möchte damit besonders eine „Vereinsamung“ der DoktorandInnen verhindern. Auf ein kollegiales und wertschätzendes Verhalten untereinander wird dabei besonders Wert gelegt. Wir planen neben methodisch vertiefenden Workshops auch eine halbjährlich stattfindende Tagung, auf der die Zwischenergebnisse der Dissertationen vorgestellt und mit ExpertInnen diskutiert werden können.
Wir freuen uns auf neue Mitglieder!

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