Cheffrühstück 2016: Rückblick mit Fotos

Cheffrühstück 2016: Rückblick mit Fotos

Cheffrühstück 2016

24. Cheffrühstück des Technologieparks im DAV Kletterzentrum Bremen

Es ist eine schöne und wichtige Tradition: Das Cheffrühstück des Technologieparks der Universität Bremen. Auch in diesem Jahr trafen sich wieder die Cheffinnen und Chefs der hier angesiedelten Unternehmen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Universität sowie den umliegenden Forschungsinstituten zum persönlichen Austausch.

DAV Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins Bremen e.V.

Am 15. November 2016 öffnete das „Unterwegs – DAV Kletterzentrum Bremen“ dafür seine Pforten, um rund 140 Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft und Wirtschaft zum 24. Cheffrühstück des Technologieparks Universität Bremen zu begrüßen. Mit 355 Sektionen und mehr als 1 Million Mitglieder ist der DAV der größte Bergsportverband der Welt. „Damit man auch im hohen Norden Deutschlands ein bisschen Bergatmosphäre genießen kann, hat der DAV das Kletterzentrum in Bremen erbaut. Ein Ziel dabei: Auch die Bremer Bürger mit der Leidenschaft für das Klettern anzustecken“ so Herr Ronald Hillebrand, 2. Vorsitzender Deutscher Alpenverein, Sektion Bremen e.V..

„Kreativität und Unternehmergeist im Technologiepark“

Die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft – das verkörpert  Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Vereins Technologiepark und Rektor der Universität Bremen. Der Verein steht für Austausch, Vernetzung und Kooperation und zeichnet sich durch Kreativität und Unternehmergeist aus. „Dies zeigt sich besonders durch zahlreiche erfolgreiche Existenzgründungen“ so der Uni-Rektor in seiner Begrüßungsrede. „Die Universität trägt mit ihren Ausgründungen einen wichtigen Teil zum Strukturwandel bei. Dies belegt auch die positive Bilanz der Ausgründungen: Über 80% der Start-ups sind nach 5 Jahren weiterhin am Markt aktiv und dies verknüpft mit stetigen Wachstumsraten“. Scholz-Reiter wies in diesem Zusammenhang auf die besondere Aus- und Weiterbildung an den Hochschulen hin, die auch der Unterstützung der Hochschulinitiative BRIDGE zu verdanken sei. Sie erfreue sich gerade zunehmender Beliebtheit mit den Angeboten Start-up-Lounge und Workout.

Themenschwerpunkte: Industrie 4.0 und die Analyse komplexer Datenbestände

Traditionell stellen beim Cheffrühstück zwei neuberufene Hochschullehrer in Kurzvorträgen ihre Arbeitsschwerpunkte vor. Frau Dr.-Ing. Maren Petersen, Professorin für Berufliche Fachrichtung Metalltechnik und ihre Didaktik thematisierte in ihrem Vortrag die Frage „Industrie 4.0 – Brauchen wir in Zukunft noch Facharbeiter?“. Produkte und Produktionsprozesse werden derzeit immer komplexer, schneller und individueller, während die direkte Interaktion mit Produktionsmaschinen stetig sinke. Die Kompetenzanforderungen an Facharbeitern verändern sich dadurch. Wie dies in der Ausbildung angehender Berufsschullehrer Berücksichtigung finden kann, ist Thema des Forschungsgebiets von Frau Professor Petersen.

Professor Dr. Thorsten-Ingo Dickhaus aus dem Institut für Statistik, widmete sich dem Thema „Anwendungsorientierte Beispiele aus der Statistikforschung – Analyse komplexer Datenbestände“. Ausgehend von Datenanalyseproblemen ermöglicht er eine wissenschaftliche Interpretation von Ergebnissen. Testprobleme treten insbesondere bei multiplen Tests auf, z.B. bei der Interpretation großer Datenmengen aus der Gesundheits- und Finanzwirtschaft oder auch in Produktionslinien in der Fertigung. In einem Anwendungszentrum bietet er Unterstützung für Unternehmen, die derartige Fragestellungen auf der Basis von big data beantwortet haben möchten.

Nach den Vorträgen wurde  das reichhaltige Frühstücksbuffet eröffnet, welches dankenswerterweise wieder vom Hotel Munte ausgerichtet wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, sich kennenzulernen, auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Führungen durch das Kletterzentrum sowie die Möglichkeit „Stammkunden“ des Kletterzentrums beobachten zu können, die die 14 m hohen Wände bestiegen, rundeten das diesjährige Cheffrühstück ab.