Cheffrühstück 2011: Rückblick mit Fotos

19. Cheffrühstück der Universität und des Technologieparks Bremen

Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und die Universität Bremen luden Unternehmer und Wissenschaftler zum Gedankenaustausch ein

Die Nähe zwischen Wirtschaft und Wissenschaft macht den Erfolg des Technologieparks Bremen aus, der sich seit der Ansiedlung des ersten Unternehmens im Jahr 1986 mit mehr als 400 weiteren Firmen gefüllt hat. Das verbindende Element zwischen ihnen, der Universität und den Forschungseinrichtungen ist neben dem Standort der große Wille zur Kooperation. Entsprechend lange schon hält sich die Institution des "Cheffrühstücks", das am 17. November 2011 bereits zum 19. Mal ausgerichtet wurde - und wieder waren über 160 Verantwortliche aus Unternehmen und Instituten erschienen. "Man kann mittlerweile schon von einer Tradition sprechen", stellte Uni-Rektor Prof. Wilfried Müller fest.

Zum Cheffrühstück lädt die Universität Bremen jährlich in Zusammenarbeit mit einer wissenschaftlichen Einrichtung oder einem Unternehmen ein. Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung war das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, das rund 230 Mitarbeiter aus 30 Nationen in Bremen beschäftigt. "Wir sind Teil des Campus und wir sind stolz darauf, dass sich die Universität und der Technologiepark so entwickelt haben", betonte MPI-Direktor Prof. Rudolf Amann. Die Max-Planck-Gesellschaft betreibe deutschlandweit 80 Institute mit 12.000 Mitarbeitern und 5000 Doktoranden, aber das Bremer Institut verstehe sich explizit als Teil des Nordwestens.

Vision: Bahnhof im Technologiepark

Rektor Müller und stellvertretender Vorsitzender des Technologiepark Uni Bremen e.V., verwies darauf, dass es rund um den Campus "wieder Bewegung gibt". Insbesondere der Umstand, dass wieder private Investitionen in größerem Umfang getätigt werden, freue ihn. Dazu zählten beispielsweise die Erweiterungsbauten der Unternehmen BEGO und OAS. Er legte den Teilnehmern des Cheffrühstücks aber auch eine Vision ans Herz: den Bau eines Bahnhofs, der die Verbindungen nach Hamburg, Bremen-Nord und ins Umland beschleunigen sowie das Autofahren für Viele überflüssig machen würde.

Teil des Cheffrühstücks ist auch immer die Vorstellung ganz konkreter Forschungsprojekte, die für Unternehmen interessant sein können. So stellte Prof. Jörg Matthias Günther vom Fraunhofer Mevis Institut die "Innovative Magnet-Resonanz-Bildgebung" vor, während Prof. Vasily Ploshikin vom Bremen Center for Computational Materials Science (BCCMS) über "Verstehen statt Trial-and-Error: Prozesssimulation im Dienste der Industrie" referierte. Führungen durch das Max-Planck-Institut - und natürlich ein reichhaltiges Frühstück - rundeten das Programm ab.