Fördermöglichkeiten der Uni Bremen

Initiieren und fördern

INTERNATIONALISIERUNGSFONDS: Ausschreibung 2017

Internationalität gehört zu den Leitzielen der Universität Bremen seit ihrer Gründung im Jahr 1971. Heute ist sie eine weltweit sichtbare und vernetzte Universität, die bestrebt ist, ihren Studierenden eine globale Perspektive in vielfältig international orientierten Studienprogrammen zu vermitteln und Forschern und Forscherinnen aus aller Welt ideale Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und Lehre zu bieten.

Um den Fachbereichen sowie sonstigen Einrichtungen und Mitgliedern der Universität Internationalisierungsvorhaben, die insbesondere das Erreichen der strategischen Ziele (dargelegt in der zentralen Internationalisierungsstrategie) verfolgen, zu ermöglichen, stellt das Rektorat jährlich zusätzliche Mittel über seinen Internationalisierungsfonds zur Verfügung.

Ausschreibungen erfolgen jeweils zum Ende des Vorjahres für das gesamte folgende Jahr. Förderzeitraum ist der 1.11.16-31.12.17

Je nach Budgetsituation erfolgt eine zweite Ausschreibung im Sommersemester. Für eventuell verbleibende Restmittel sind laufend Anträge während des Jahres möglich.

Die Anträge müssen folgende Ziele verfolgen:

  • der Internationalisierung von Lehre und Forschung dienen,
  • den Anschub und die Verstetigung von Partnerschaften bewirken,
  • der Umsetzung der strategisch festgelegten Ziele und Maßnahmen dienen und den Zielen der Internationalisierungsstrategie entsprechen.

Ausschreibung von Restmitteln 2017

Für Anträge im Jahr 2017 stehen noch Mittel zur Verfügung, weshalb eine 2. Ausschreibungsrunde erfolgt. Die nächste Antragsfrist für Vorhaben gemäß der untenstehenden Ausschreibung ist der 31. März 2017.

Förderlinien:

I. KLEINFÖRDERUNGEN (BIS MAX. 2.500 € pro Einzelförderung):
Reisekostenzuschüsse (Besuche von Partneruniversitäten), Zuschüsse zu Veranstaltungen etc. Ausgeschlossen sind Vorhaben, die über andere Programme gefördert werden können (Gastdozentenprogramm, DAAD-Kongress- und Vortragsreisen, ZF). Des Weiteren ist durch die Fachbereichsleitung zu begründen, warum die Finanzierung nicht aus der pauschalen Fachbereichszuweisung gezahlt werden kann.

II. INDIVIDUALFÖRDERUNGEN (BIS MAX. 4.000 € pro Einzelförderung):
Gastdozenturen (nur Outgoing) bis zu einer Aufenthaltsdauer von 4 Wochen, Auslandsaufenthalte i.R. von binationalen Promotionen (sofern nicht über DAAD / IPID förderbar) und vergleichbares.

III. PROJEKTFÖRDERUNGEN (BIS MAX. 10.000 € pro Einzelförderung):

  • Anschubförderung für internationale Kooperationsvorhaben (Koordinierungstreffen, Kick-off-Workshops, Vorbereitungsreisen, Vorbereitung von Drittmittelanträgen sofern nicht ZF-gefördert)
  • Aufbau internationaler Graduiertenschulen
  • internationale Lehrprojekte wie beispielsweise internationale Studiengänge, Sommerschulen, studentische Exkursionen (nur Outgoing / für ausländische Studierendengruppen ist eine Beantragung beim DAAD möglich) – keine Förderung von Individual- und Mobilitäts-/Aufenthaltsstipendien!
  • Einmalige / zeitlich begrenzte Austauschvorhaben, sofern sie den strategischen Zielen der Internationalisierung förderlich sind (Einschränkung wie oben, keine Förderung von Individual- und Mobilitäts-/Aufenthaltsstipendien).

Inhaltlicher Schwerpunkt 2016/2017:

Insbesondere für die Projektförderung können durch die Runde der Internationalisierungsbeauftragten jährlich thematische Schwerpunkte festgelegt (entwickelt aus den Zielen und Schwerpunkten der Internationalisierungsstrategie sowie aus den Empfehlungen des HRK-Audit, z.B. „Internationalisierung der Curricula“, „strategische Partnerschaften“) werden. Anträge, die im Rahmen des thematischen Schwerpunkts eingehen, werden vorrangig (jedoch nicht ausschließlich) gefördert.

Die flächendeckende Internationalisierung der Curricula anzustreben, ist eine der zentralen Empfehlungen des HRK-Audits. Hierzu sind in der jüngeren Vergangenheit bereits zahlreiche Initiativen und Projekte entstanden. Diese weiterhin zu stärken und auszubauen, steht im Fokus des aktuellen Förderschwerpunkts. Die für Projektförderungen der in der Linie III im akademischen Jahr 2016/2017 vorgesehenen Mittel werden daher prioritär für Vorhaben vergeben, die sich der Internationalisierung der Curricula widmen. Beispiele hierfür sind: Planung und Einrichtung internationaler Studiengänge, internationale Lehrprojekte wie gemeinsame Seminare mit Partneruniversitäten oder studentische Exkursionen, Sommerschulen.

Anträge in den Linien I und II sind uneingeschränkt möglich.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Anträge in der Förderlinie III sind grundsätzlich nur möglich, wenn entweder 2016 eine Förderung der Übersetzung in Anspruch genommen wurde und die Übersetzung der Internetseiten erfolgt ist oder bereits eine umfassende Übersetzung der Internetseiten aus Eigenleistung erkennbar ist.

Antragsverfahren

Anträge sind ausschließlich mit den auf dieser Seite genannten Unterlagen zu stellen.
Anträge sind über das Dekanat einzureichen und erfordern eine Stellungnahme des Internationalisierungsbeauftragten hinsichtlich der Einordnung des Antrags in die Internationalisierung des Fachbereichs.

Eine Förderung in anderen Programmen (insbesondere der zentralen Forschungsförderung) muss ausgeschlossen sein. Ebenso wenig können Langzeitförderungen und Aufenthaltsstipendien vergeben werden.

Anträge müssen eine Eigenbeteiligung des Fachbereichs ausweisen.

Bitte richten Sie diese bis zum 31.03.2017 ausschließlich unter Verwendung dieses Online-Formulars an die Referatsleiterin des International Office, Dr. Annette Lang: lang@uni-bremen.de.

Bitte reichen Sie außerdem folgende Anlagen zum Antrag ein.

  • Freiformulierter Antrag, maximal 1-2 Seiten in den Förderlinien I und II, max. 5 Seiten in der Förderlinie III
  • Finanzierungsplan
  • bei Dienstreisen oder Studienreisen ist ein Programm beizufügen

Bitte machen Sie im Antrag nach Möglichkeit und sofern zutreffend, zu folgenden Punkten Angaben:

  • seit welchem Jahr bestehen die Kontakte zur kooperierenden Einrichtung bzw. liegt ein Kooperationsvertrag vor?
  • bei Gastdozenturen: Stundenumfang, Zeitplan
  • Worin liegt der (längerfristige) Mehrwert der Maßnahme für die Kooperation und für die Internationalisierung der Universität Bremen?
  • Wie integriert sich die Maßnahme in die Internationalisierungsstrategie Ihres Fachbereichs bzw. in die Strategie der Universität?

Eine Vergabekommission bestehend aus K, KON3, 14 und zwei Internationalisierungsbeauftragten (je eine/r aus FB 1-6 / FB 7-12, jährlich neu zu berufen) erarbeitet einen Vergabevorschlag.
Die Entscheidung trifft das Rektorat.

Anträge bis 1.000 €, die außerhalb der Ausschreibungstermine auf evtl. verbleibende Restmittel eingehen werden durch KON3/14 entschieden und der Vergabekommission / dem Rektorat berichtet.

Antragsberechtigt sind:

  • Wissenschaftliches Personal (ab Status Promovierende) der Fachbereiche (auch Nachwuchswissenschaftler/innen auf Stipendien)
  • Wissenschaftliches Personal der außeruniversitären Forschungseinrichtungen nur, wenn auch eine Tätigkeit an der Universität vorliegt (z.B. Brückenprofessuren) und die Förderung den Fachbereichen zugutekommt
  • Weitere Einrichtungen und verfasste Mitglieder der Universität (AStA, esg, Chor/Orchester u.a.)