Grow Green - kompass international gardening

Urban Gardening

Grow Green!

Eigene Kräuter und eigenes Gemüse im Studentenwohnheim – aber wie?  

Immer mehr Studierende entdecken die Qualität frisch geernteter Kräuter und Gemüse neu. Das kompass-Team des International Office bietet – in Kooperation mit dem Studentenwerk  - den Bewohnern der Spitaler Str. und der Vorstrasse die Möglichkeit an, mit einem eigenen Beet eigene Kräuter und Pflanzen anzubauen. Grow green! 


Was ist das kompass „Grow green“ Projekt genau?  

Einen eigenen Garten zu pflegen ist für Studierende normalerweise nicht möglich. „Grow green“ gibt Studierenden die Möglichkeit, ohne viel Geld- und Zeitaufwand ein „eigenes“ Beet direkt in der Nähe der eigenen vier Wände anzulegen und zu pflegen. Kompass stellt dazu Material und Hilfe zur Verfügung und die Studierenden kümmern sich um ihr Beet. Mit Hilfe eines Palettenbeets können die Studierenden ihre eigenen Kräuter anpflanzen. Natürlich ist ihnen dabei selbst überlassen, welche Kräuter, welches Gemüse und welche Pflanzen. Sie können entweder alleine die Patenschaft für ein Beet übernehmen oder zusammen mit ihrer WG. Dabei ist es wichtig, dass sie sich um ihr Beet kümmern und es nicht verkommen lassen.

Fragen & Antworten zum Projekt

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Was sind die Ziele des Projektes?

Die Anlage eines Gartens auf dem Gelände eines Studierendenwohnheims als Gemeinschafts-projekt internationaler und deutscher Bewohner_innen soll sowohl die kulturelle und soziale Vielfalt fördern als auch zur Verbesserung der individuellen Lebensqualität – die auch Aspekte wie Umweltbildung, Ernährungsbewusstsein und Naturerfahrung umfasst, führen.

„Grow green“ bietet als längerfristiges Projekt die Chance, einerseits Integration und interkulturelle Kommunikation, andererseits aber auch Studierfähigkeit im übertragenen Sinne zu fördern (die Disziplin und das Durchhaltevermögen, die zum Gärtnern notwendig sind, darf man nicht unterschätzen).

Angesichts eines niedrigen studentischen Budgets für Ernährung (insbesondere bei vielen internationalen Studierenden) bietet „Grow green“ auch die Möglichkeit, sich ohne viel Kosten gesund und abwechslungsreich zu ernähren.

Als interkultureller Begegnungsraum für deutsche und internationale Studierende fördert das Projekt die Kommunikation auf vielerlei Ebenen: Wenn man sich am Beet schon über Koch-gewohnheiten, Kräuterverwendung und Anbaumethoden ausgetauscht hat und dann auch schon einmal gemeinsam gekocht hat, fällt die Gruppenarbeit im Hörsaal bedeutend leichter. Aus zunächst flüchtigen Kontakten werden Bekanntschaften und Freundschaften, die über das Projekt hinausgehen.

Wie ist das Projekt entstanden?

Die ursprüngliche Idee für das Urban Gardening Projekt „Grow Green“ kam im August 2016 Jitin Gogne, einem indischen Studenten der Elektrotechnik. Er strebte vor allem an Kräuter anzubauen, die in seiner Heimat wachsen und aus denen er dann als leidenschaftlicher Hobbykoch Gerichte nach Rezepten seiner elterlichen Küche und aus seinem Heimatland zubereiten konnte. Ebenfalls, ging es Jitin Gogne darum, sowohl bei ausländischen Studierenden als auch bei deutschen, das Interesse an selbstangebauten und internationalen Kräutern zu wecken. So wurde das Projekt „Grow Green“ geboren.

Das Projekt wurde im Laufe des letzten Jahres im Rahmen des kompass-Projekts des International Office der Universität Bremen umgesetzt. Das kompass-Team informierte sich über die Durchführbarkeit eines interkulturellen Gartenprojektes für Studierende und startete bereits Anfang September 2016 mit einem Probe-Beet im universitätsnahen Studentenwohnheim „Wohnpark Am Fleet“ Vorstraße 91- 99 und Wohnpark „Spittaler Straße 1-1F“. Bewusst wurde ein Platz gewählt, der in Wohnortnähe der beteiligten Studierenden liegt, um die Motivation fürs Gärtnern auch über die Anfangseuphorie hinaus zu erhalten.

Wer ist die Zielgruppe und wo findet es statt?

Die Zielgruppe des Projekts sind die BewohnerInnen der Studentenwohnheime in der Vorstrasse und Spittalerstr. Um ein Palettenbeet können sich WGs bewerben; für die Kistenbeete einzelne Studierende oder 2er WGs.

Welche Kollaborationen gibt es?

Das kompass „Grow green“ Projekt ist eine Kollaboration mit dem Studentenwerk der Universität Bremen. Das Studentenwerk übernimmt die Bewässerungskosten sowie die Anschaffungskosten für das benötigte Material. kompass stellt eine Hilfskraft zur Verfügung und organisiert das Projekt, von der Konzepterstellung bis zur Realisierung. Des Weiteren steht das FlorAtrium dem Projekt unterstützend zur Seite – Sowohl mit Wissen als auch möglicherweise mit der Bereitstellung von Kräutern.