Vom Sudan nach Namibia

Ausstellungen und Vortragsreihe

Flyer zu der  Veranstaltung

I. Ausstellungen

1. Ausstellung der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e.V.

Namibia und Deutschland – Aktuelle Aspekte einer besonderen Beziehung

Namibia – ein Land, das in jüngster Zeit auch durch Fernsehfilme immer bekannter geworden ist. Ein Land, das nicht nur aufgrund seiner faszinierenden Landschaft und Tierwelt, sondern auch wegen seiner politischen Stabilität ein sehr beliebtes Reiseziel der Deutschen ist. Aber die ganz besonders engen Beziehungen Deutschlands zu Namibia reichen weit in die Vergangenheit zurück, als Namibia als „Deutsch-Südwestafrika“ deutsches Schutzgebiet war. Und seit der Unabhängigkeit Namibias vom südafrikanischen Apartheidregime 1990 festigen Beschlüsse des Deutschen Bundestages das Sonderverhältnis beider Länder. Die Ausstellung beleuchtet diese besondere Beziehung nicht nur historisch, sondern zeigt neben einem Überblick über Geologie, Flora, Fauna und Gesellschaft Namibias, wie vielfältig der Austausch auch heute auf den unterschiedlichen Gebieten in Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist.

2. Afrika-Archiv Bremen

Bremen-Namibia: Die Geschichte einer Partnerschaft 1975-2013


Termin: 30. April - 28. Mai 2013
Ort: Eingangshalle des DGB-Hauses Bremen (Bahnhofsplatz 22, 28195 Bremen).
Eröffnung:
30.04. um 18:00 in Anwesenheit des namibischen Botschafters.
Öffnungszeiten:
Montag bis Feitag von 9:00 bis 18:00 Uhr.

Wegbeschreibung zum DGB-Haus finden Sie hier

Der Flyer [PDF] (3.3 MB) zum Herunterladen.

Offizielle Eröffnung am 30. April 2013

  • Besuch des Botschafters der Republik Namibia im RathausBesuch des Botschafters der Republik Namibia im Rathaus
  • Musikalische Begleitung: Chor Doi La Africa und DJ KofiMusikalische Begleitung: Chor Doi La Africa und DJ Kofi
  • Begrüßung durch Prof. Dr. Y. Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität  und InternationalitätBegrüßung durch Prof. Dr. Y. Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität
  • Die GästeDie Gäste
  • Prof. Dr. Manfred Hinz (Uni Bremen)Prof. Dr. Manfred Hinz (Uni Bremen)
  • Prof. Dr. Manfred HinzProf. Dr. Manfred Hinz
  • Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Klaus Hess, Deutsch-Namibische Gesellschaft, Elombo Bolayela, Bürgerschaftsabgeordneter und Gunther Hilliges, Staatsrat a.D.Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Klaus Hess, Deutsch-Namibische Gesellschaft, Elombo Bolayela, Bürgerschaftsabgeordneter und Gunther Hilliges, Staatsrat a.D.
  • Honorarkonsul der Republik Namibia, Klaus Thesenfitz und Botschafter der Republik Namibia, Neville GertzeHonorarkonsul der Republik Namibia, Klaus Thesenfitz und Botschafter der Republik Namibia, Neville Gertze
  • Die GästeDie Gäste
  • Chor Doi La AfricaChor Doi La Africa
  • Chor Doi La AfricaChor Doi La Africa
  • Staatsrat a.D. Gunther HilligesStaatsrat a.D. Gunther Hilliges
  • Neville Gertze, Botschafter der Republik NamibiaNeville Gertze, Botschafter der Republik Namibia
  • Botschafter der Republik Namibia, Neville GertzeBotschafter der Republik Namibia, Neville Gertze
  • Neville Gertze und Yasemin KarakaşoğluNeville Gertze und Yasemin Karakaşoğlu
  • Chor Doi La AfricaChor Doi La Africa
  • Chor Doi La AfricaChor Doi La Africa
  • Chor Doi La AfricaChor Doi La Africa
  • Chor Doi La AfricaChor Doi La Africa

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Die Fotos wurden von Silke Goethe und Kerstin Dahlberg (Abt. Europa und Entwicklungszusammenarbeit bei der Bremer Bevollmächtigten beim Bund und für Europa) dem IO zu Verfügung gestellt.

II. Vortragsreihe der Universität Bremen

07., 14., 21. und 28. Mai 2013, 18:00 Uhr, DGB-Haus 

  • 07. Mai
    - Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechter Vorteilsausgleich (ABS)
    Dr. Evanson Chege Kamau (FB Rechtwissenschaft)
    Seit Menschengedenken werden Pflanzen und Tiere von Land zu Land und von Kontinent zu Kontinent transportiert, um sie außerhalb ihrer Ursprungsregionen zu nutzen, z.B. als Kulturpflanzen, zur Verbesserung von Saatgut und Haustierrassen oder als Medizinalpflanzen. Mit den modernen Methoden der Biochemie... mehr [PDF] (50 KB)
    - Bakterien für den nachhaltigen Pflanzenbau von Kleinbauern
    Prof. Dr. Barbara Reinhold-Hurek (Abteilung Mikroorganismen-Pflanzen Interaktionen, FB Biologie/Chemie)
    Die Kavango-Region im südlichen Afrika ist geprägt von kleinbäuerlichen Strukturen und Subsistenzlandwirtschaft, die ohne künstliche Bewässerung meist regenabhängig ist. Im Zuge der globalen Erwärmung ist mit höheren Temperaturen und veränderten Niederschlagsmengen zu rechnen. Mehrere Verbundprojekte, die durch das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gefördert werden, befassen sich mit Landnutzung und Klimawandel im südlichen Afrika (TFO: The Future Okavango; SASSCAL: Southern African Science Service Centre for Climate Change and Adaptive Land Management). In Flussnähe wird neben der Nutzung von Wäldern für Weidewirtschaft auch Brandrodung betrieben, um traditionelle Getreide wie Mahangu ...mehr [PDF] (57 KB)
  • 14. Mai
    - Bremer Kaffeesäcke in Kamerun: Effektive Universitätskooperation im Kampf gegen die Ausbreitung der Wüsten.
    Prof. Dr. Hartmut Koehler (FB Biologie/Chemie)
    Durch Infrastrukturmaßnahmen, Versiegelung, unangepasste Bewirtschaftung und Verschmutzung wird fruchtbarer Ackerboden unbrauchbar oder geht durch Erosion gänzlich verloren. Die UN Umweltorganisation spricht von jährlichen Flächenverlusten der Größenordnung der Schweiz und mehr– und das bei wachsender Weltbevölkerung. Verschärfend wirken der Klimawandel und der zunehmende Ressourcenverbrauch.
    Das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien der Universität Bremen hat sich dieser komplexen Problemlage angenommen. ...mehr [PDF] (66 KB)
    - Vom Biochemielabor zur Bekämpfung afrikanischer Trypanosomiasis im Feld Eine Zusammenarbeit der Universität Bremen mit der Ahmadu Bello University in Nigeria
    Prof. Dr. Sørge Kelm (CBIB, Fachbereich für Biologie und Chemie, Universität Bremen, skelm@uni-bremen.de)
    Infektionskrankheiten, die durch Insekten übertragen werden, sind ein großes Problem in Afrika. Daher sind diese Krankheiten kaum eine Bedrohung für die Industrieländer. So ist es nicht überraschend, dass die meisten dieser Seuchen nur wenig erforscht werden und der Aufwand, Therapiemethoden zu entwickeln relativ gering ist. Während die Malaria noch relativ gut bekannt ist, sind die durch Trypanosomen verursachten Leiden, wie die Schlafkrankheit der Menschen ...mehr [PDF] (47 KB)
  • 21. Mai
    - Wie lehrt man Informatik (beinahe) ohne Professoren? Die Kameruner Lösung und ein deutsches Angebot
    Prof. Dr. Karl-Heinz Rödiger (Fachbereich Mathematik/Informatik)
    Auch in der Bundesrepublik wurde die Informatik-Ausbildung an den Universitäten mit nur sehr wenigen Professoren entwickelt. Das war Anfang der 1970er Jahre, als die Hauptlast vom sog. Mittelbau, den Assistenten getragen wurde. Im heutigen Kamerun unterrichten acht Professoren an acht Universitäten Informatik. Das funktioniert bislang mit heftiger Reisetätigkeit der Professoren und der ebenfalls recht wenigen Assistenten und Lektoren. Mit der Einführung von e-Learning und Projektstudium versuchen wir im Rahmen eines vom deutschen Wissenschaftsministerium (BMBF) geförderten Projektes die prekäre Situation ein wenig abzumildern.
  • 28. Mai
    - Sudan und Süd-Sudan. Vom Konflikt zur Kooperation?
    Professor Dr. Karl Wohlmuth (Fachbereich Wirtschaftswissenschaft)
    Drei Fragen werden in dem Vortrag diskutiert:
    Erstens die Frage, welchen Hintergrund die aktuellen Konflikte zwischen dem Sudan und dem Süd-Sudan haben, wie die Konflikte innerhalb der beiden Länder einzuordnen sind und welche Folgen für die beiden Länder mit diesen Konflikten verbunden sind.
    Zweitens die Frage, welche wirtschafts- und sozialpolitischen Weichenstellungen... mehr [PDF] (62 KB)
    - Stämme, Stammesrecht und Könige. Ein Blick auf entwicklungspolitische Arbeit in Namibia
    Prof. Dr. Manfred O. Hinz (FB Rechtswissenschaft)
    Wie in den meisten Ländern Afrikas bestimmen auch in Namibia traditionelle Autoritäten: Könige, Chiefs, Häuptlinge, weite Bereiche des alltäglichen Lebens der Mehrheit der Menschen. Die traditionellen Führer repräsentierten Herrschaft vor der Kolonialisierung. Zwischen Widerstand und Anpassung überlebten viele von ihnen die koloniale Okkupation. Auf vielfältige Weise meldeten sie sich nach der Unabhängigkeit zu Wort und beanspruchen damit ihren Platz neben den durch die jeweiligen Verfassungen geschaffenen politischen Strukturen. ...mehr [PDF] (59 KB)