April

© Harald Rehling / Universität BremenIst seit April 2013 Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs: Professor Kurosch Rezwan

Kurosch Rezwan ist neuer Konrektor

Am 1. April 2013 tritt Professor Kurosch Rezwan sein Amt als neuer Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen an. Der Hochschullehrer aus dem Fachbereich Produktionstechnik ist Nachfolger von Professor Rolf Drechsler.

Seit 2009 leitet Kurosch Rezwan, Jahrgang 1975, als Universitätsprofessor das Fachgebiet „Keramische Werkstoffe und Bauteile“ im Fachbereich Produktionstechnik an der Universität Bremen. Bereits 2006 wurde er als Juniorprofessor nach Bremen berufen, nachdem er zuvor in den USA und in England geforscht hatte. Das Studium der Materialwissenschaften und die Promotion hat der Schweizer mit iranischen Wurzeln an der ETH Zürich abgeschlossen. Er und seine Arbeitsgruppe wurden in den vergangenen Jahren mehrfach national und international für ihre Forschung ausgezeichnet, unter anderem vom Europäischen Forschungsrat. Als ehemaliger Bundesvorsitzender der Deutschen Gesellschaft der JuniorprofessorInnen und gewähltes Mitglied weiterer Gremien bringt er ausgewiesene hochschulpolitische Erfahrung mit ins Amt des Konrektors.

Jahrbuch-Interview mit Professor Rezwan

Portrait einer jungen Frau
© Privat / Uni BremenProfessorin Cordula Nolte leitet den Forschungsverbund zusammen mit ihren Kolleginnen Uta Halle und Dr. Sonja Kerth.

Exzellenzinitiative: Geisteswissenschaftler starten Creative Unit

Anfang April startet die Creative Unit „Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne”. Die „Kreativeinheit” wird mit Mitteln der Exzellenzinitiative bis 2016 gefördert. „Wir wollen hier mit den Methoden verschiedener Disziplinen untersuchen, inwieweit körperliche, seelische und geistige 'Behinderung' bzw. 'Beeinträchtigung' in der Zeit zwischen dem 6. und 18. Jahrhundert eine Kategorie gesellschaftlicher Differenzierung und Ordnung darstellte”, erläutert Professorin Cordula Nolte. Sie leitet die Einheit zusammen mit Professorin Uta Halle und Privatdozentin Sonja Kerth.

Die Creative Unit ermöglicht es, ein schon länger erfolgreich laufendes Forschungsprogramm mit neuen Akzenten weiterzuentwickeln. Fünf neue Stellen sind durch die Exzellenzinitiative für die Creative Unit „Homo Debilis” geschaffen worden – zwei für Post-Docs, drei für Doktorandinnen und Doktoranden.

Website Creative Unit „Homo Debilis. Dis/ability in der Vormoderne”

Exzellenzinitiative: laufende Förderungen

Portrait eines Mannes
Professor Frank Wilderson gilt als einer der führenden Vertreter einer relativ jungen Forschungsrichtung innerhalb der internationalen Black Studies.

Black Studies: Renommierter US-Forscher zu Gast

Mit einem Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung für erfahrene Wissenschaftler ist Professor Frank Wilderson aus den USA für mehrere Monate zu Gast an der Universität Bremen. Der Forscher arbeitet zu der Frage, inwieweit seit der Versklavung im 17. Jahrhundert schwarze Menschen durch gezielte strukturelle rassistische Gewalt immer wieder von einer Teilhabe an westlichen Gesellschaften ausgeschlossen wurden. Professor Frank Wilderson gilt als einer der führenden Vertreter einer relativ jungen Forschungsrichtung innerhalb der internationalen Black Studies. Der Forschungsaufenthalt wird von Sabine Broeck unterstützt, Professorin für Amerikanistik und Expertin auf dem Gebiet „Black Diaspora“ im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften.

Zur Pressemitteilung.

Mann gibt Frau ein Interview
©  / Uni BremenProfessor Bernd Scholz-Reiter bei einem Interview während der Pressekonferenz.

Rektor zieht nach erstem Semester Bilanz

Bei einer Pressekonferenz zieht der neue Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter eine Bilanz seines ersten Semesters. Fazit: Zwischen Uni-Reputation und -Ausstattung klafft ein riesiges Loch. „Unsere Reputation ist hervorragend. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten ausgezeichnete Arbeit, die sich in der Relation nicht nur mit größeren und besser ausgestatteten Hochschulen messen kann, sondern oft sogar führend ist.“ Dem stehe aber eine finanzielle Grundausstattung gegenüber, die permanent im Sinkflug ist: „Seit der Verabschiedung des Hochschulentwicklungsplans V im Jahr 2007 stagniert unsere nominale Finanzierung – und das, obwohl sich unsere Kosten fortlaufend erhöhen.“ Für Unmut sorgt an der Universität, dass in den nächsten Jahren 80 Stellen von Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 50 in Technik und Verwaltung gestrichen werden müssen.