Juli

Über dem Bremer Uni Campus sieht man nachtleuchtende Wolken
Nachtleuchtende Wolken über dem Bremer Uni-Campus. (Foto: Mattias Buschmann).

Nachtleuchtende Wolken am Bremer Nachthimmel

An einem frühen Sonntagmorgen im Juli konnte man in Bremen ein seltenes Phänomen am Himmel beobachten: Nachtleuchtende Wolken. Dem Physiker Matthias Buschmann vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen gelang die Aufnahme dieser besonderen Wolken.

Im Gegensatz zu troposphärischen Wolken, wie wir sie alltäglich beobachten, befinden sich diese 'mesosphärischen' Wolken in einer extremen Höhe. Die höchsten Wolken die man unter normalen Umständen beobachten kann entstehen in einer Höhe von bis zu 13 km. Nachtleuchtende Wolken hingegen sind in einer Höhe von bis zu 85 km zu finden. Sie entstehen, wenn Wasser in der Hochatmosphäre bei sehr niedrigen Temperaturen spontan zu winzigen Eiskristallen gefriert.

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Zwei Frauen in einem Labor
Gleichstellungsmaßnahmen und Strukturen sind an der Universität Bremen sehr gut mit Leben gefüllt, so die DFG.

Neuauflage des Professorinnenprogramms

Die Universität Bremen überzeugt bei der Förderung von Wissenschaftlerinnen. So ist sie zum zweiten Mal beim Professorinnenprogramm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Ländern erfolgreich. Sie darf im Rahmen des Programms drei Professorinnen berufen, deren unbefristete Stellen in den ersten fünf Jahren über eine Anschubfinanzierung von bis zu 75.000 Euro jährlich gefördert werden. Diese Gelder sowie universitätseigene Komplementärmittel in gleicher Höhe investiert die Universität in die Weiterentwicklung des gesamtuniversitären Gleichstellungskonzeptes. Sie gehört zu den zehn Hochschulen in der Bundesrepublik, die in der Begutachtung Spitzenbewertungen für Chancengerechtigkeit und die ihre realisierten Maßnahmen erhalten haben.

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