April

Forschend studieren: Uni fördert neue Projekte

Mit Geldern aus dem Projekt „Forschend studieren von Anfang an“ (ForstA) fördert die Uni sechs weitere Projekte zur Verbesserung der Lehre. Mit ForstA hatte die Uni im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakts Lehre“ neun Millionen Euro für die Jahre 2012 bis 2016 eingeworben. Der Qualitätspakt Lehre ist quasi das Pendant zu Exzellenzinitiative bezogen auf die Lehre.

Lesen Sie auch das Interview mit dem Konrektor für Lehre und Studium

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Porträt eines Mannes
© Harald Rehling/Universität BremenUni-Rektor Bernd Scholz-Reiter

Rektor kritisiert Kampagne gegen Hirnforscher

Am 16. April sorgt eine ganzseitige Anzeige in den überregionalen Zeitungen ZEIT, FAZ, Tagesspiegel und dem Bremer Weser-Kurier für Aufruhr in der Öffentlichkeit und der Wissenschafts-Community: Sie richtet sich gegen den Hirnforscher Andreas Kreiter mit der Überschrift „Kreiter macht eiskalt weiter“. Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter reagiert mit einem Offenen Brief an die Verlagsleitungen und Chefredaktionen. Darin bringt er sein Unverständnis und seine Empörung zum Ausdruck, einem Angehörigen der Uni die Menschenwürde abzusprechen. Erst im Februar war Andreas Kreiter höchstrichterlich bescheinigt worden, bei den Tierversuchen alle ethischen und juristischen Standards einzuhalten.

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Buntes Logo mit Tatze drauf
© SFB/TR 136Prozesse hinterlassen in der Randzone des Werkstoffs einen bleibenden Eindruck. Das Logo des SFB/TR 136 greift diesen Grundgedanken des Sonderforschungsbereiches auf.

SFB „Prozesssignaturen“ startet

Am 1. April startet der transregionale Sonderforschungsbereich (SFB/TR) 136 mit dem Kurztitel „Prozesssignaturen“ im Fachbereich Produktionstechnik. Er wird in den ersten vier Jahren mit 9,7 Millionen Euro gefördert. Dabei handelt es sich um eine Kooperation mit der RWTH Aachen und der Oklahoma State University. Sprecher und Initiator ist Professor Ekkard Brinksmeier der Universität Bremen im Fachbereich Produktionstechnik.

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Aufnahme eines großen Unterwasserbeckens.
© Annemarie Hirth/DFKITestanlage für Unterwasserroboter ist gefüllt mit 3,4 Millionen Liter Salzwasser.

Europaweit einmalig: Testanlage für Unterwasserroboter

Ende April eröffnet das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eine europaweit einmalige Testanlage für Unterwasserroboter. Das Salzwasserbecken umfasst 3,4 Millionen Liter. Hier entwickeln Wissenschaftler Systeme, die zur Inspektion von Schiffen und Pipelines, zur Erkundung unbekannter Gewässer oder zur Reparatur von Offshore-Anlagen wie Windparks eingesetzt werden. Ein weiteres Anwendungsfeld ist das Erschließen von Bodenschätzen und Energiereserven aus der Tiefsee.

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Älterer lächelnder Mann vor Mikro.
© OHBProfessor Manfred Fuchs

Trauer um OHB-Firmengründer Manfred Fuchs

Die Uni und insbesondere das ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation) trauern um den OHB-Firmengründer Professor Manfred Fuchs, der im Alter von 75 Jahren plötzlich verstirbt. Manfred Fuchs war der Universität eng verbunden. Nach ihm und seiner Frau Christa Fuchs ist die Stiftungsprofessur für Raumfahrttechnologie benannt, die OHB für insgesamt zehn Jahre fördert. Das Ehepaar Fuchs ist 2009 zum Ehrenbürger und Förderer der Uni ernannt worden.

Weitere Informationen über Manfred Fuchs auf radio-bremen.de